Scott Adams bloggt über die Motive für den Irak-Feldzug
Scott Adams dürfte vielen unter uns als der Schöpfer von Dilbert, Dogbert und des PHB bekannt sein. Darüber hinaus tut sich Scott Adams immer wieder als scharfer Denker mit einem gewissen Hang zum Um-die-Ecke-Denken hervor, z.B. in seinem Buch God’s Debris (freies eBook).
In seinem Blog The Dilbert Blog regt er immer wieder zu kontroversen Diskussionen über Gott und die Welt (beides wörtlich gemeint) an und pflegt regen Gedankenaustausch mit seinen Lesern. Der von Adams gepflegte Stil ist kritisch, pointiert, es macht einfach Spaß, seine Beiträge zu lesen.
Zur Zeit beschäftigt sich Adams immer wieder mal mit dem Irak-Krieg der USA und hinterfragt die immer wieder vorgebrachte These, dieser Krieg sei wegen des Erdöls im Irak bzw. der damit zu erzielenden Gewinne geführt worden. Dabei schreibt er auch sehr amüsant darüber, wir ein mehr an Geld einen Menschen durchaus auch zu seinem Vorteil verändern kann:
When you don’t have money, you might well be willing to kill a few innocent people to make a million dollars. The payoff in terms of your lifestyle is huge. But once you have your riches, you somewhat automatically start thinking about the bigger picture. It’s the Bill Gates effect. Your thoughts naturally drift toward helping the less fortunate, not killing them. Sure, you still want to shaft your competitors, but that’s sport.
(Ich mag besonders auch den netten Seitenhieb auf Bill Gates GEschäftspraktiken.)
Wir können also noch hoffen: Wenn der Wirtschaftsaufschwung jetzt wirklich kommt und wir alle obszön reich werden, wird sich das gesellschaftliche Klima in Deutschland vielleicht doch noch aufhellen.
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