So schön, schön war die Zeit …

Peter Struck (SPD) wünscht sich die Zeiten unter einem Kanzler Gerhard Schröder zurück und kritisiert die Amtsführung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): Die lote zuviel aus und sei zu wenig entscheidungsfreudig.

Nun ja, mit einem Koalitionspartner wie der SPD hat man nicht unbedingt viel Spaß auf Entscheidungen, bleibt doch das Interesse der Bürger unseres Landes dabei üblicherweise auf der Strecke und wird ideologischen Vorgaben geopfert.

Und zum Thema Gerhard Schröder möchte ich an dieser Stelle nur eines sagen: Die Rückkehr eines Regierungschefs, der sich bei seiner Abwahl so benimmt wie Gerhard Schröder (z.B. in der Elefantenrunde am Wahlabend, als man ihn mit einigem Recht der Einnahme euphorisierender Mittelchen verdächtigte) und sich danach zu einem etwas windigen Rohstoff-Konzern mit erpresserischen Tendenzen abseilt, dem er kurz zuvor in seiner Noch-Eigenschaft als Kanzler Aufträge erteilt hat – nun, so ein Regierungschef kann aber nun wirklich für niemanden, auch nicht im Rückblick, ein wünschenswerter Zustand sein.

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Eine Reaktion zu “So schön, schön war die Zeit …”

  1. node-0 » Blog Archiv » Wie schieße ich mir selbst ins Bein?

    [...] Und so tönen dann SPD-Granden von Fraktionsführer Peter Struck (der sich den alten Kanzler wieder zurückwünscht) bis zum Vorsitzenden Kurt Beck (der so unsouverän ist, gerichtlich gegen das Magazin Titanic vorzugehen), dass dieses Verhalten Wortbruch sei, und man natürlich weitere Steuererhöhungen brauche. Wofür genau, wisse man noch nicht, aber die “Einnahmesituation des Staates” müsse verbessert werden. [...]

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