Monatsarchiv für Juni 2006

Ich bin ein Samurai

Sonntag, den 18. Juni 2006

Irgendwie wusste ich das schon immer: Ich habe als Kind zuerst gerne Mantel-und-Degen-Filme gesehen (die Drei Musketiere fand ich richtig cool), dann habe ich bei der Bielefelder Turngemeinschaft von 1848 mit dem Fechten begonnen—mit einigem, aber nicht überragendem Erfolg. Dennoch fand ich das so toll, dass ich dreimal pro Woche für jeweils drei bis vier Stunden trainiert habe (Fußball und Laufen kamen noch obendrauf), und bin an vielen Samstagen und Sonntagen morgens um fünf oder sechs Uhr in Richtung auf das nächste Fechtturnier losgefahren.

Jetzt habe ich einen wissenschaftlich fundierten :-D Wesenstest im WWW gemacht, und herausgekommen ist (wenig überraschend) Folgendes:

Java hat keine Listen

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Vor einiger Zeit kamen zwei Studierende zu mit und wollten Rat. In einer Übungsaufgabe sollte programmiert werden, es wurden (als einfaches Hilfsmittel, nicht als Sinn und Zweck der Aufgabe) Datenstrukturen benötigt, um eine größere Menge von Objekten zu verwalten. Auf dem Aufgabenblatt und in einer Präsenzveranstaltung hatte ich darauf hingewiesen, dass die Klasse java.util.Vector nun wirklich langsam zum alten Eisen gehört und nicht mehr verwendet werden sollte. Was nun?

Figuren:

M Martin Eisenhardt, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer bayrischen Universität
A ein Student
B eine Studentin

Mehr Verstand (statt Anstand), Herr Beck!

Freitag, den 9. Juni 2006

Kurt Beck, zur Rettung der SPD als deren Parteivorsitzender angetreten, hat sich an die privaten Empfänger staatlicher Transferleistungen (vulgo “Hartz-IV-Empfänger”) gewandt und in einem Interview mit der WELT gefordert, bei der Beantragung von Leistungen mehr Anstand walten zu lassen: Man müsse nicht alles herausholen, was geht.

Natürlich hat Kurt Beck damit recht. Und natürlich muss jedermann angesichts der Lage der Staatsfinanzen schlecht werden, vor allem dann, wenn man weiß, dass das als großes Reformwerk gefeierte Hartz-IV-Ungetüm, eigentlich zur Konsolidierung und Rückführung der Sozialleistungen ersonnen, sich als wahres Monster erweist, dass immer größere Teile des Bundeshaushaltes verschlingt.