Problemkurt
Es geht also nicht nur mir so, dass ich den neuen SPD-Vorsitzenden Kurt Beck für einen eher bräsigen Zeitgenossen halte. Auch andere scheinen diese Meinung zu teilen. In einer der letzten Ausgaben hatte bereits der Spiegel über eine Reise von Kurt Beck durch das von ihm regierte Rheinland-Pfalz berichtet , insbesondere auch darüber, dass Kurt Beck sich mit aus Steuermitteln finanzierten Geschenken – mal hier ein neuer Feuerwehrwagen, mal dort irgendetwas anderes in dieser Größenordnung – bei den Leuten beliebt macht; ein eindeutiger Fall von Steuermissbrauch.
Nun zeigt die Titanic auf ihrer aktuellen Ausgabe Kurt Back auf dem Cover, wie er in seiner üblichen Art und Weise feist grinst, und betitelt dieses Bild mit “Problembär außer Rand und Band: Knallt die Bestie ab!”.
Über Geschmack, besonders in Bezug auf das Abknallen, lässt sich bestimmt streiten, das tun z.B. auch Statler & Waldorf in Ihrem Blogpost zu diesem Thema. Dennoch muss man konstatieren, dass die Titanic nicht so furchtbar weit daneben liegt.
Dem gemütlichen Bären Kurt Beck allerdings stößt das Titelbild (und vor allem der Text) so übel auf, dass er vor Gericht zieht und tatsächlich erreicht hat, dass nur noch die aktuell ausgelieferten Hefte abverkauft werden dürfen, es aber keine Nachlieferungen mehr gibt.
Und da ist es wieder: Das typische Sozial-Demokratische, die mangelnde Souveränität. Wie bei unserem Alt-Kanzler Gerhard Schröder, über dessen getönte(!) Haare man nicht fälschlicherweise (und strafbewehrt) behaupten durfte, sie seien gefärbt; der sich darüber hinaus auch noch erdreistete, sein Privatleben zwar zu Wahlkampfzwecken zu nutzen, sich dann aber jede Kritik verbat (Stichwort: Adoption).
Es gibt wohl einen Grund dafür, dass sich Sozialdemokraten vermehrt so verhalten: Sie sind mit der bundesdeutschen Demokratie fest verwachsen, und da in dieser Demokratie das Volk der Souverän ist, bleibt für die Sozialdemokraten nur die Rolle als Un-Souverän …
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