The Empire Strikes Beck
Kurt Beck (SPD), der kuschelige Problembär aus Rheinland-Pfalz, schlägt nun doch noch härter zurück als bislang schon bekannt. Dem Satire-Magazin Titanic ließ er zunächst nur die weitere Auslieferung der aktuellen Ausgabe unterbinden, weil er sich durch die Titelzeile “Problembär außer Rand und Band: Knallt die Bestie ab!” beleidigt sah.
Unter vernunftbegabten, humorvollen und vor allen Dingen souveränen Menschen wäre damit ein Schlussstrich unter die Sache gezogen worden. Nicht aber für Kurt Beck: Dieser ließ jetzt der Titanic auch noch verbieten, das Titelbild auf der Website des Magazins zu zeigen:
Titelbild verboten
Aufgrund der einstweiligen Verfügung der Anwälte von Kurt Beck gegen den TITANIC-Verlag dürfen wir auf unserer Seite keine Abbildung des aktuellen Titels mehr zeigen. Wir bitten unsere Leser, sich anderweitig zu informieren und am besten zu abonnieren – im nächsten Heft werden die Vorgänge um den Problembeck doku- und kommentiert werden.
Das Heft ist aber nach wie vor am Kiosk erhältlich!
... steht auf der Homepage der Titanic zu lesen.
In meinen Augen verliert Kurt Beck damit noch mehr an Souveränität – wenn das noch möglich ist. Nicht, dass ich jemals in Versuchung stand, die in der Vergangenheit verhaften gebliebenen Sozialdemokraten wählen zu wollen, aber so jemanden kann man doch unmöglich die Macht im Lande anvertrauen – immer auch vor dem Hintergrund des Gebahrens Kurt Becks, viel auszuteilen (Geschenke aus Steuermitteln an Bürger, die ihn dann wählen), aber wenig einstecken zu können (siehe Titanic-Titel).
Die SPD wird noch bedauern, im letzten Herbst Franz Müntefehring aus dem Amt gedrängt zu haben.
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