Studiengebühren und so …
Statler & Waldorf haben einen ganz exquisiten Blogpost über den Sinn und Unsinn von privaten Universitäten, Studiengebühren und das derzeitige Konsumverhalten von Studierenden verfasst.
Fazit: Schluss mit der staatlichen Finanzierung von Universitäten, dafür muss ein Studium aber auch leistungsgerecht bezahlt werden. Also nicht nur 300 Euro pro Semester, sondern eher in der Größenordnung einiger Zehntausend Euro für das Studium. Das ist auch nicht sozial ungerecht: Wer sich die Gebühren nicht leisten kann, zahlt hinterher für einige Jahre einen bestimmen Teil seines Einkommens an seine Alma Mater – und dieses Einkommen dürfte aufgrund einer guten Ausbildung ohnehin deutlich höher sein als ohne ein Studium.
Diese Form der Finanzierung ist in jeder Hinsicht sozial gerecht:
- Jeder zahlt für seine eigene Ausbildung.
- Nicht-Akademiker müssen nicht mehr für die staatlich geförderte Hängematte von Langzeitstudenten aufkommen.
- Auch sozial Schwächere können mit Krediten bzw. nachgeschossenen Zahlungen das Studium finanzieren.
Ich bin mal gespannt, ob sich da auf absehbare Zeit etwas ändert. Allerdings: In einem Land, in dem soziale Gerechtigkeit ein Synonym für Gleichmacherei und Ausnutzung der Leistungsfähigen ist, habe ich da keine allzu große Hoffnung.
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