BenQ schleicht sich
Freitag, den 29. September 2006Nur etwa ein Jahr, nachdem die Siemens AG ihre Handy-Entwicklung und -produktion an den taiwanesischen Elektronik-Konzern BenQ veräußert hat, drehen die Asiaten ihrem deutschen Ableger nun den Geldhahn zu. Direkte Folge: Die Geschäftsführung hat heute beim Münchner Amtsgericht die Insolvenz beantragt.
Man kann nun lange lamentieren, dass dieses Vorgehen link ist und die Arbeitnehmer vor den Verlust ihrer Existenz stellt. Dies ist sicherlich alles richtig und bedauerlich, und da selbst Siemens-Chef Klaus Kleinfeld Mitgefühl für die deutschen BenQ-Beschäftigten äußert, scheint es sich schon um einen außergewöhnlichen Fall zu handeln.











