Christen und der Kreationismus in Deutschland

Jetzt scheint also auch hier bei uns in Deutschland der Irrsinn anzufangen. Nicht genug damit, dass Scientology uns das Wirken von Xenu näherbringen will. Nein, jetzt schnappen auch noch einige Christen völlig über, wenn man einem Bericht bei Spiegel Online Glauben schenken darf.

Wenn diese Idiotie wirklich Fuß fassen sollte, wäre es wirklich mehr als traurig, und zumindest diese Strömung des Christentums hätte für mich jedwede Glaubwürdigkeit verloren – schließlich nähert man sich da mit der Ablehnung bzw. Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse eher einigen radikaleren Tendenzen im Islam an, für die auch jegliche Wissenschaft und Forschung, die über das Rad (und die Kalaschnikow, TATP, Katjuschas, ...) hinausgeht, auf direktem Weg in die Hölle führt – im Zweifel ohne 72 Jungfrauen … :-)

P.S.: Der Wikipedia-Eintrag zu Xenu ist wirklich lesenswert und erlaubt einen kleinen Einblick in die verquere Glaubenswelt vom Tom Cruise & Co.

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2 Reaktionen zu “Christen und der Kreationismus in Deutschland”

  1. Shubho Choudhuri

    Na der Glaube an den Urknall steht auch auf jämmerlichen Beinchen. Beweise würde ich das nicht nennen! Außer fanatischer Polemik finde ich in obigem Artikel nichts handfestes

  2. Martin Eisenhardt

    Nun ja, mit allem nötigen Respekt: Zum Glück kommt es nicht darauf an, ob Sie persönlich die vielfältigen physikalischen Hinweise auf die Existenz eines Urknalls für fanatische Polemik halten. Die Existenz dieses Events kann man wohl als gesichert annehmen – allerdings ist die Physik eine Wissenschaft und wird die momentan gültige Theorie/Hypothese bzgl. des Anbeginns von Zeit und Raum sofort über Bord werfen, sobald sie widerlegt ist.

    Wie hingegen funktioniert eine Religion? Es wird ins Blaue hinein etwas behauptet, was nach wissenschaftlichem Kenntnisstand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

    Macht aber nix. Man muss das ja nicht wissen können, sondern nur glauben.

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