Appeasement: Deutsche Oper beugt sich Islamisten
An der Deutschen Oper in Berlin sollte die Oper “Idomeneo” von Wolfgang Amadeus Mozart im November wiederaufgenommen werden – in einer durchaus umstrittenen Inszenierung.
Wegen einer Gefährdungsanalyse des Berliner LKA soll dies nun nicht mehr geschehen. In einer der ursprünglichen Oper hinzugefügten Szene werden die großen Religionen (Christentum, Islam, Hinduismus, Judentum) kritisch betrachtet. Die Oper verzichtet aus Angst vor islamistischen Anschlägen auf die Aufführung der Oper.
Damit hat sich die Strategie des Appeasement gegenüber islamistischen Wirrköpfen nun auch unter den Kulturschaffenden durchgesetzt.
Und wer könnte das nach den vielen Beispielen gedankenloser islamistischer Gewalt – etwa den Mordanschlägen gegen Theo Van Gogh und eine katholische Nonne – nicht verstehen? Es braucht schon einen außergewöhnlich meinungsfesten Charakter, damit jemand sein Leben für seine Meinung einsetzt.
Dennoch: Appeasement gegenüber faschistoiden Terroristen ist immer der falsche Weg. Wer einmal nachgibt, tut das auch wieder; immer wieder. Die intoleranten Verfechter des radikalen Islam gewinnen so Schritt für Schritt die Deutungshoheit in Fragen der Religionsbetrachtung, Kritik am Islam wird damit immer schwieriger.
Daher ist auch zu verstehen, dass die Deutsche Oper sich nun wegen ihrer Entscheidung massiver Kritik aus Politik und Gesellschaft ausgesetzt sieht – wegen ihres “vorauseilendem Gehorsam” gegenüber islamistischen Wirrköpfen und Gewalttätern.
Gerade von öffentlichen Institutionen erwarte ich mir mehr Beständigkeit gegenüber Terroristen. Der Verzicht auf kulturelle Ereignisse, auf Sexualkunde für Töchter muslemischer Eltern, auf gemeinsamen Unterricht und viele andere Dinge mehr kann nicht dazu führen, die Gesellschaft gegenüber Bedrohungen aus radikal-religiösen Milieus zu schützen.
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