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	<title>Kommentare zu: Einheitsschule</title>
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	<description>more random ramblings ...</description>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/30/einheitsschule/comment-page-1/#comment-527</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2006 09:56:02 +0000</pubDate>
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		<description>*Danke* für die Aufklärung!

:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Danke</strong> für die Aufklärung!</p>
<p> <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Martin Eisenhardt</title>
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		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2006 09:51:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Boche,

danke für den Hinweis auf den broken link - das kommt davon, wenn man Google vertraut und einfach Links aus deren Suchergebnissen kopiert ... :-D

Textile ist eine sehr einfache Art von Markup: in Sterne eingeschlossene Textpassagen werden fett gedruckt, in Underscores eingeschlossene Bereiche kursiv, (un)nummerierte Aufzählungen macht man einfach per einleitendem Stern oder Raute.

Textile kann noch vieles mehr, inklusive Tabellen, Bildeinbettung, Erklärung von Akronymen für Leute mit AKF(Abkürzfimmel), ...

Zum Schreiben ist das wesentlich schöner als HTML, vor allem dann, wenn man gerade keinen WYSIWYG-Editor (z.B. TinyMCE bei Wordpress) zur Hand hat.

Ist aber auch ein bisschen _nerdy_ ...

(Übrigens: Gedankenstriche und Ellipsen werden - natürlich - durch das typographisch richtige Zeichen ersetzt - und zwar automatisch ... )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Boche,</p>
<p>danke für den Hinweis auf den broken link &#8211; das kommt davon, wenn man Google vertraut und einfach Links aus deren Suchergebnissen kopiert &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Textile ist eine sehr einfache Art von Markup: in Sterne eingeschlossene Textpassagen werden fett gedruckt, in Underscores eingeschlossene Bereiche kursiv, (un)nummerierte Aufzählungen macht man einfach per einleitendem Stern oder Raute.</p>
<p>Textile kann noch vieles mehr, inklusive Tabellen, Bildeinbettung, Erklärung von Akronymen für Leute mit <acronym title="Abkürzfimmel">AKF</acronym>, ...</p>
<p>Zum Schreiben ist das wesentlich schöner als HTML, vor allem dann, wenn man gerade keinen WYSIWYG-Editor (z.B. TinyMCE bei Wordpress) zur Hand hat.</p>
<p>Ist aber auch ein bisschen <em>nerdy</em> ...</p>
<p>(Übrigens: Gedankenstriche und Ellipsen werden &#8211; natürlich &#8211; durch das typographisch richtige Zeichen ersetzt &#8211; und zwar automatisch &#8230; )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/30/einheitsschule/comment-page-1/#comment-525</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 09:25:36 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Antwort habe ich ja auf unserem Blog versucht.

Nur nochmal off topic zu textile: Was ist das? Der Link oben funktioniert auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Antwort habe ich ja auf unserem Blog versucht.</p>
<p>Nur nochmal off topic zu textile: Was ist das? Der Link oben funktioniert auch nicht.</p>
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		<title>Von: Martin Eisenhardt</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/30/einheitsschule/comment-page-1/#comment-524</link>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 16:31:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Boche!

bq. Oh, HTML funktioniert nicht. Das schränkt die Lesbarkeit meines Kommentars natürlich etwas ein.

Bei mir funktioniert dafür &quot;Textile&quot;:http://www.textism.com/tools/textile/ !

bq. Obwohl ich von mir aufgeworfene Themen natürlich lieber im Kommentarbereich meines entsprechenden Beitrages diskutiere, ...

Naja, dazu sind Pingbacks im Blogwald ja da: man kann nachvollziehen, wer wo etwas zu einem Artikel von sich gegeben hat. Ich kommentiere auch häufig bei Euch im Blog, sah meine dann doch längere Auseinandersetzung mit dem Thema doch als einen Artikel in eigenem Recht an - mit Link und Pingback auf Deinen Artikel.

bq. Wer meinem Artikel unterstellt, dass er dies abstreitet, der verweigert das sorgfältige Lesen. Denn nicht die Unterschiede werden bestritten, sondern die Schlussfolgerung, dass man die Kinder deshalb getrennt unterrichten müsste.

Punkt für Dich, das habe ich schlecht formuliert und so zwar nicht gemeint, wohl aber gesagt. Mir ging es darum, dass die Schlussfolgerung aus der Unterschiedlichkeit der Schüler nicht in einer Forderung nach einer Einheitsschule bestehen kann.

Es gibt den Grundsatz:

bq. Gleiches soll gleich, Ungleiches jedoch verschieden behandelt werden.

Der trifft dann nicht nur auf Sportler zu, sondern auch auf Schüler. Ich bin absolut überzeugt davon, dass ein Schüler einen temporären &quot;Hänger&quot; haben kann und dass ihm deshalb der Weg zum Abitur (und damit zum Studium) nicht unverrückbar verwehrt werden soll. Die in Deinem Artikel erwähnte Durchlässigkeit des Schulsystems ist daher auch für mich von ganz großer Bedeutung.

Ich denke aber schon, dass eine Eingruppierung der Schüler nach ihren Möglichkeiten für alle Beteiligten das Beste ist - vor allem dann, wenn ein Schüler sich durch überzeugende Leistung &quot;hocharbeiten&quot; kann.

bq. Wenn im Alter eines Viertklässlers schon klar wäre, aus wem mal was wird, wer also Olympiasieger und wer Übergewichtiger wird, hätte ich kein Problem. Als Liberaler traue ich mir und anderen aber solches, den Eingriff in die private Bildungsangelegenheit legitimierendes Allwissen nicht zu.

Schulnoten kommen in aller Regel durch fairen Wettbewerb zustande. Wer also in der Grundschule schlechte Noten bekommt, zeigt zumindest in dieser Phase schlechte Leistungen. Daher wird für einen solchen Schüler z.B. die Hauptschule als erfolgversprechendste Schulform empfohlen.

Durch überzeugende Leistungen kann sich dieser Schüler dann aber immer noch verbessern und zunächst auf die Realschule wechseln. Und wer weiß: Vielleicht macht er sogar doch noch Abitur.

bq. Wenn “gesunder Wettbewerb” dadurch enstehen soll, dass der Staat ihn durch Kastenbildung der Wettbewerber unterbindet, dann sollte man dafür ehrlicherweise einen anderen Begriff finden.

Genau dies passiert - auch in wirtschaftsliberalen Staaten - ständig. Denn fairer Wettbewerb setzt zumindest einigermaßen gleichstarke Marktteilnehmer voraus.

Ein gutes Beispiel ist der Verbraucherschutz: Auch hier wird der schwächere Teilnehmer durch den Gesetzgeber besonders in Schutz genommen, es werden ihm Schutzrechte eingeräumt (z.B. Gewährleistungsrechte, Umtauschrechte bei &quot;Haustür&quot;-Geschäften), die ein Vollkaufmann in dieser Form nicht hat.

Was ich generell nicht verstehe, ist die Annahme, dass der gemeinsame Unterricht mit leistungsschwächeren Schülern die begabteren Schüler fachlich weiterbringen soll. Dass die soziale Kompetenz dadurch geschult wird und die Abiturienten dann mehr Kontakt auch zu bildungsferneren Bereichen der Gesellschaft haben - das stelle ich nicht in Abrede. Soziale Kompetenz kann aber auch anders geschult werden.

Und noch eines, was ich nicht verstehe: Ein Liberaler sollte doch immer dafür sein, dass sich Leistung lohnt, dass derjenige, der mehr leisten kann _und will_, dafür auch einen Gegenwert erhält.

Warum ist es also falsch, Schüler nach ihrer Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zu beurteilen und ihren Möglichkeiten entsprechend auszubilden - solange sie sich durch Fleiß verbessern bzw. durch Nicht-Leistung verschlechtern können?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Boche!</p>
<blockquote>
<p>Oh, HTML funktioniert nicht. Das schränkt die Lesbarkeit meines Kommentars natürlich etwas ein.</p>
</blockquote>
<p>Bei mir funktioniert dafür <a href="http://www.textism.com/tools/textile/">Textile</a> !</p>
<blockquote>
<p>Obwohl ich von mir aufgeworfene Themen natürlich lieber im Kommentarbereich meines entsprechenden Beitrages diskutiere, ...</p>
</blockquote>
<p>Naja, dazu sind Pingbacks im Blogwald ja da: man kann nachvollziehen, wer wo etwas zu einem Artikel von sich gegeben hat. Ich kommentiere auch häufig bei Euch im Blog, sah meine dann doch längere Auseinandersetzung mit dem Thema doch als einen Artikel in eigenem Recht an &#8211; mit Link und Pingback auf Deinen Artikel.</p>
<blockquote>
<p>Wer meinem Artikel unterstellt, dass er dies abstreitet, der verweigert das sorgfältige Lesen. Denn nicht die Unterschiede werden bestritten, sondern die Schlussfolgerung, dass man die Kinder deshalb getrennt unterrichten müsste.</p>
</blockquote>
<p>Punkt für Dich, das habe ich schlecht formuliert und so zwar nicht gemeint, wohl aber gesagt. Mir ging es darum, dass die Schlussfolgerung aus der Unterschiedlichkeit der Schüler nicht in einer Forderung nach einer Einheitsschule bestehen kann.</p>
<p>Es gibt den Grundsatz:</p>
<blockquote>
<p>Gleiches soll gleich, Ungleiches jedoch verschieden behandelt werden.</p>
</blockquote>
<p>Der trifft dann nicht nur auf Sportler zu, sondern auch auf Schüler. Ich bin absolut überzeugt davon, dass ein Schüler einen temporären &#8220;Hänger&#8221; haben kann und dass ihm deshalb der Weg zum Abitur (und damit zum Studium) nicht unverrückbar verwehrt werden soll. Die in Deinem Artikel erwähnte Durchlässigkeit des Schulsystems ist daher auch für mich von ganz großer Bedeutung.</p>
<p>Ich denke aber schon, dass eine Eingruppierung der Schüler nach ihren Möglichkeiten für alle Beteiligten das Beste ist &#8211; vor allem dann, wenn ein Schüler sich durch überzeugende Leistung &#8220;hocharbeiten&#8221; kann.</p>
<blockquote>
<p>Wenn im Alter eines Viertklässlers schon klar wäre, aus wem mal was wird, wer also Olympiasieger und wer Übergewichtiger wird, hätte ich kein Problem. Als Liberaler traue ich mir und anderen aber solches, den Eingriff in die private Bildungsangelegenheit legitimierendes Allwissen nicht zu.</p>
</blockquote>
<p>Schulnoten kommen in aller Regel durch fairen Wettbewerb zustande. Wer also in der Grundschule schlechte Noten bekommt, zeigt zumindest in dieser Phase schlechte Leistungen. Daher wird für einen solchen Schüler z.B. die Hauptschule als erfolgversprechendste Schulform empfohlen.</p>
<p>Durch überzeugende Leistungen kann sich dieser Schüler dann aber immer noch verbessern und zunächst auf die Realschule wechseln. Und wer weiß: Vielleicht macht er sogar doch noch Abitur.</p>
<blockquote>
<p>Wenn “gesunder Wettbewerb” dadurch enstehen soll, dass der Staat ihn durch Kastenbildung der Wettbewerber unterbindet, dann sollte man dafür ehrlicherweise einen anderen Begriff finden.</p>
</blockquote>
<p>Genau dies passiert &#8211; auch in wirtschaftsliberalen Staaten &#8211; ständig. Denn fairer Wettbewerb setzt zumindest einigermaßen gleichstarke Marktteilnehmer voraus.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist der Verbraucherschutz: Auch hier wird der schwächere Teilnehmer durch den Gesetzgeber besonders in Schutz genommen, es werden ihm Schutzrechte eingeräumt (z.B. Gewährleistungsrechte, Umtauschrechte bei &#8220;Haustür&#8221;-Geschäften), die ein Vollkaufmann in dieser Form nicht hat.</p>
<p>Was ich generell nicht verstehe, ist die Annahme, dass der gemeinsame Unterricht mit leistungsschwächeren Schülern die begabteren Schüler fachlich weiterbringen soll. Dass die soziale Kompetenz dadurch geschult wird und die Abiturienten dann mehr Kontakt auch zu bildungsferneren Bereichen der Gesellschaft haben &#8211; das stelle ich nicht in Abrede. Soziale Kompetenz kann aber auch anders geschult werden.</p>
<p>Und noch eines, was ich nicht verstehe: Ein Liberaler sollte doch immer dafür sein, dass sich Leistung lohnt, dass derjenige, der mehr leisten kann <em>und will</em>, dafür auch einen Gegenwert erhält.</p>
<p>Warum ist es also falsch, Schüler nach ihrer Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zu beurteilen und ihren Möglichkeiten entsprechend auszubilden &#8211; solange sie sich durch Fleiß verbessern bzw. durch Nicht-Leistung verschlechtern können?</p>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/30/einheitsschule/comment-page-1/#comment-523</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 16:15:43 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, HTML funktioniert nicht. Das schränkt die Lesbarkeit meines Kommentars natürlich etwas ein.
Aber du kannst ja gern bei uns weiterdiskutieren kommen:
http://www.bissige-liberale.com/2006/10/30/eine-schule-fuer-alle/#comments
 ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, HTML funktioniert nicht. Das schränkt die Lesbarkeit meines Kommentars natürlich etwas ein.<br />
Aber du kannst ja gern bei uns weiterdiskutieren kommen:<br />
<a href="http://www.bissige-liberale.com/2006/10/30/eine-schule-fuer-alle/#comments" rel="nofollow">http://www.bissige-liberale.com/2006/10/30/eine-schule-fuer-alle/#comments</a><br />
 <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/30/einheitsschule/comment-page-1/#comment-522</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 16:05:32 +0000</pubDate>
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		<description>Obwohl ich von mir aufgeworfene Themen natürlich lieber im Kommentarbereich meines entsprechenden Beitrages diskutiere, hier eine Replik:

&quot;Für beide wäre das sicherlich nicht das richtige: Der begabte Schüler bleibt unter seinen Möglichkeiten, während der schwächere Schüler eventuell schon auf diesem Niveau überfordert ist.&quot;

Und genau das halte ich für eine Fehlannahme. Nicht nur, dass andere Schulsysteme mit einer einheitlichen Schule (wie auch das der ehemaligen DDR) dieser Logik durch täglichen Gegenbeweis widersprechen.
Es ist m.E. auch ein Missverständnis des Lehrerberufs. Ein guter Lehrer kann einen Unterricht so gestalten, dass ganz verschiedene Bildungsstände nicht nur berücksichtigt sondern auch für beide Seiten gewinnbringend genutzt werden . In manchen Privatschulen wird genau das übrigens als Modell zu Grunde gelegt, weil man sieht, dass hochbegabte und weniger begabte Schüler zusammen lernen können und dass sogar genau dieser Unterschied fruchtbar genutzt werden kann.

Wer abstreitet, dass es auch früh im Leben schon Unterschiede in der Leistungsfähigkeit (und der Leistungsbereitsschaft) gibt, der verweigert den Blick auf die Realität.

Wer meinem Artikel unterstellt, dass er dies abstreitet, der verweigert das sorgfältige Lesen. Denn nicht die Unterschiede werden bestritten, sondern die Schlussfolgerung, dass man die Kinder deshalb getrennt unterrichten müsste.

Die Einheitsschule innerhalb des heutigen Systems ist übrigens kein Gegenargument. Die Separation und damit die Unterbindung des Wettbewerbs findet ja so lange weiter statt, wie es im Einzugsbereich noch Haupt- und Realschulen gibt.

Schließlich trainiert ein übergewichtiger 50jähriger, der abnehmen möchte, auch nicht mit dem Olympiasieger im Marathon

Wenn im Alter eines Viertklässlers schon klar wäre, aus wem mal was wird, wer also Olympiasieger und wer Übergewichtiger wird, hätte ich kein Problem. Als Liberaler traue ich mir und anderen aber solches, den Eingriff in die private Bildungsangelegenheit legitimierendes Allwissen nicht zu.

Die Forderung nach der Einheitsschule ist also alles andere als libertär, sie hat auch mit gesundem Wettbewerb nicht viel zu tun.

Wenn &quot;gesunder Wettbewerb&quot; dadurch enstehen soll, dass der Staat ihn durch Kastenbildung der Wettbewerber unterbindet, dann sollte man dafür ehrlicherweise einen anderen Begriff finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich von mir aufgeworfene Themen natürlich lieber im Kommentarbereich meines entsprechenden Beitrages diskutiere, hier eine Replik:</p>
<p>&#8220;Für beide wäre das sicherlich nicht das richtige: Der begabte Schüler bleibt unter seinen Möglichkeiten, während der schwächere Schüler eventuell schon auf diesem Niveau überfordert ist.&#8221;</p>
<p>Und genau das halte ich für eine Fehlannahme. Nicht nur, dass andere Schulsysteme mit einer einheitlichen Schule (wie auch das der ehemaligen DDR) dieser Logik durch täglichen Gegenbeweis widersprechen.<br />
Es ist m.E. auch ein Missverständnis des Lehrerberufs. Ein guter Lehrer kann einen Unterricht so gestalten, dass ganz verschiedene Bildungsstände nicht nur berücksichtigt sondern auch für beide Seiten gewinnbringend genutzt werden . In manchen Privatschulen wird genau das übrigens als Modell zu Grunde gelegt, weil man sieht, dass hochbegabte und weniger begabte Schüler zusammen lernen können und dass sogar genau dieser Unterschied fruchtbar genutzt werden kann.</p>
<p>Wer abstreitet, dass es auch früh im Leben schon Unterschiede in der Leistungsfähigkeit (und der Leistungsbereitsschaft) gibt, der verweigert den Blick auf die Realität.</p>
<p>Wer meinem Artikel unterstellt, dass er dies abstreitet, der verweigert das sorgfältige Lesen. Denn nicht die Unterschiede werden bestritten, sondern die Schlussfolgerung, dass man die Kinder deshalb getrennt unterrichten müsste.</p>
<p>Die Einheitsschule innerhalb des heutigen Systems ist übrigens kein Gegenargument. Die Separation und damit die Unterbindung des Wettbewerbs findet ja so lange weiter statt, wie es im Einzugsbereich noch Haupt- und Realschulen gibt.</p>
<p>Schließlich trainiert ein übergewichtiger 50jähriger, der abnehmen möchte, auch nicht mit dem Olympiasieger im Marathon</p>
<p>Wenn im Alter eines Viertklässlers schon klar wäre, aus wem mal was wird, wer also Olympiasieger und wer Übergewichtiger wird, hätte ich kein Problem. Als Liberaler traue ich mir und anderen aber solches, den Eingriff in die private Bildungsangelegenheit legitimierendes Allwissen nicht zu.</p>
<p>Die Forderung nach der Einheitsschule ist also alles andere als libertär, sie hat auch mit gesundem Wettbewerb nicht viel zu tun.</p>
<p>Wenn &#8220;gesunder Wettbewerb&#8221; dadurch enstehen soll, dass der Staat ihn durch Kastenbildung der Wettbewerber unterbindet, dann sollte man dafür ehrlicherweise einen anderen Begriff finden.</p>
]]></content:encoded>
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