Monatsarchiv für Oktober 2006

Google an YouTube interessiert

Montag, den 9. Oktober 2006

Google interessiert sich augenscheinlich um das Community-Portal YouTube, auf dem Nutzer eigene Inhalte (insb. Videos) bereitstellen können. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von 1,6 Milliarden US-Dollar.

YouTube ist so etwas wie die killer application für das Web 2.0 (uiih, das böse, inhaltsleere Wort), da es jedem Websurfer erlaubt, nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst Inhalte für andere zugänglich zu machen. Bei Golem erfahren wir:

Nach einer Studie von des Marktforschungsunternehmens Hitwise kann YouTube 46 Prozent Besuche der US-amerikanischen Nutzer auf Online-Videosites für sich reklamieren. Einen Marktanteil von 21 Prozent erreicht MySpace.com und Google Video nur 11 Prozent. Microsoft erzielt mit dem Soapbox-Service nur 7 Prozent Reichweite.

Royal Blend …

Montag, den 9. Oktober 2006

Das ist lustig. Ist es aber auch wahr?


Was macht eigentlich …

... Prinz Harry? Jedenfalls nix mit Krieg. Wie die Mail on Sunday berichtet, haben die Kommandeure seines Regiments beschlossen, dass nach dem Irak auch Afghanistan zur No-go- area für die Nummer drei der britischen Thronfolge erklärt wird. Begründung: Der eine oder andere aufständische Taliban könnte gezielt Jagd auf ihn machen. Pah …

So nen Afghanen raucht Harry doch in der Pfeife …

[via schandmaennchen.de]

Apple: All your Pods are belong to us

Montag, den 9. Oktober 2006

Apple hat nach einigen Berichten eine Abmahnwelle gegen die Benutzung des Wortbestandteils “pod” gestartet, Nerd Alarm berichtete darüber. Vom Autoren bei Nerd Alarm habe ich auch den Hinweis auf einen Hintergrundbericht im Blog bei ZDNet erhalten. Danke!

Offensichtlich ist es so, dass Apple nicht direkt gegen den Wortbestandteil pod vorgeht, sondern vielmehr damit argumentiert, dass die Verwendung der Silbe pod zu Verwechslungen mit iPod führen können – und deshalb sei die Verwendung der Silbe pod zu unterlassen. Na klasse! Normalerweise würde ich so ein Vorgehen eher bei den Herren von MicroSoft & Co. erwarten und nicht von der politisch korrekten und durchdesignten Firma Apple.

Windows Live Spaces sucks

Sonntag, den 8. Oktober 2006

Gestern habe ich im Blog Nerd Alarm einen Beitrag darüber gelesen, dass Apple sich den Wortbestandteil “pod” allen Ernstes hat schützen lassen und wollte dem Blogger einen Kommentar dazu hinterlassen. Das hat sich als nicht so ganz einfach erwiesen, weswegen ich stattdessen einfach einen eigenen Blogpost dazu verfasst habe.

Hier nun möchte ich mal zeigen, warum ich nicht einfach einen Kommentar bei Nerd Alarm hinterlassen habe: Ganz einfach, es ging nicht.

Zunächst einmal, zum Layout und zur Usability der Blogs bei Windows Live Spaces kann und darf man geteilter Ansicht sein, der folgende Screenshot sei da nur ein erster Anhalt.

Apple und die Schalen

Samstag, den 7. Oktober 2006

Apple geht seit Neuestem gegen jeden vor, der mit Begriffen hantiert, die den Wortbestandteil pod haben – und das ist äußerst überraschend. Angeblich besitzt Apple auf diesen Begriff eine Wortmarke, und das kann ich nicht ganz glauben; schließlich bedeutet das englische Wort pod soviel wie “Schale, Hülse” und ist auch keine Wortschöpfung neueren Datums. Was also gibt Apple das Recht zu der jetzt gestarteten Offensive?

Ich vermute ja, dass die Meldung etwas zu aufgebauscht ist und Apple nur auf die Begriffe “iPod” und “Podcast” Rechte angemeldet hat. Aber auch da finde ich das Verhalten von Steve Jobs’ Firma höchst diskutable: Man kann doch nicht ein völlig neues Konzept wie iPod und Podcasting in die Welt setzen und propagieren und dann allen anderen verbieten, verwandte Techniken mit eben diesen Begriffen zu beschreiben.

Zukunft von freedb scheint gesichert

Freitag, den 6. Oktober 2006

Diesen Sommer hatten sich die Entwickler von freedb überworfen und die weitere Entwicklung ihres gemeinsamen Open-Source-Projekts aufgegeben. Bei freedb handelt es sich um einen Dienst, der einem zu einer in den Rechner eingelegten CD die Meta-Daten liefert, also Angaben zu Titel, Tracks, Musikern, ... Für echte Musikliebhaber war die mit der nicht-freien CDDB kompatiblen Software samt netzgestützter Datenbank ein echtes Muss – umso schlimmer schien also das scheinbare Ende dieses Projekts zu sein.

AllofMP3 vs. USA vs. WTO

Freitag, den 6. Oktober 2006

Und wieder einmal hört man das Gerücht, der alleinige Grund dafür, dass Russland nicht schon längst Mitglied der WTO, sei in dem Unternehmen AllofMP3.com zu sehen. Dieses bietet ein äußerst umfangreiches Sortiment an Songs und Alben in Formaten wie MP3, MP4, WMA und OGG an. Dabei zahlt man für einen Song nur ca. 10 Euro-Cent, Alben sind häufig für einen Euro zu haben.

Der Grund hierfür liegt darin, dass AllofMP3.com seine Tantiemen nicht an westliche Monopolisten und Ausbeuter Musikkonzerne zahlt, sondern an die russische Ausgabe der GEMA – bei der die entsprechenden Abgaben um ein Vielfaches geringer sind als z.B. in den USA oder in Europa.

Google bietet Ping-Service für Weblogs an

Freitag, den 6. Oktober 2006

Endlich bietet Google einen Service an, den andere Suchdienste für Blogs schon lange anbieten: Man kann Google nun anpingen, um neue Beiträge im eigenen Blog zu melden. Die Suchmaschine wird dann kurze Zeit später diesen neuen Blogpost indexieren und damit für die Suche zugänglich machen.

Bereits seit längerem bietet Google eine spezialisierte Suche nach Artikeln in Weblogs an. Der Ping-Service ist unter http://blogsearch.google.com/ping erreichbar, dort kann die Adresse des eigenen Blogs eingetragen werden. Die meiste Blog-Software (z.B. Wordpress) bieten auch die Möglichkeit, dies zu automatisieren; bei der Publizierung eines neuen Artikels werden dann automatisch die eingetragenen Ping-Services über den neuen Blogpost unterrichtet.

Wie man ein Blog über Inhalte bekannt macht

Mittwoch, den 4. Oktober 2006

von Neil Patel

Für jeden Blogger ist es ein Ziel, bekannt zu werden. Das kann durch Optimierungen des Blogs erreicht werden oder durch die diversen social media, die es mittlerweile gibt. Diese Methoden sind großartig und können den Bekanntheitsgrad eines Blogs steigern, allerdings liegen sie typischerweise außerhalb der eigenen Kontrolle. Das entscheidende Mittel hat man hingegen in der eigenen Hand: der Content, der Inhalt im Blog. Hier folgen nun einige Ideen, wie man den Bekanntheitsgrad eines Blogs über den Content steigern kann.

Verbreite Neuigkeiten

Stöckchen

Mittwoch, den 4. Oktober 2006

Nachdem ich dieses Stöckchen schon bei vielen Bloggern gesehen habe, will ich es jetzt auch mal weiterwerfen … :-D

1. Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4:
... the system increases. This characteristic is achieved to a significant extent in most ...
(aus: Colouris, Dollimore, Kindberg: Distributed Systems – Concepts and Design, Addison-Wesley)

2. Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was findest Du?
Meine linke Hand :-D … und dann, drei Meter weiter, eine Gießkanne und das Fenster zum Garten.