ZFS unter Ubuntu/Kubuntu 6.10 (»Edgy Eft«)
Sonntag, den 31. Dezember 2006Sun Microsystems hat der OpenSource Community ein neues Power-Tool geschenkt: Das Zettabyte Filesystem, kurz ZFS genannt. Dieses Filesystem räumt mit der gängigen Zuordnung »eine Partition – ein Dateisystem« gründlich auf und abstrahiert die Filesystem-Ebene komplett von der darunterliegenden Speicherinfrastruktur. Wer mehr zu den Grundlagen von ZFS lesen möchte, kann dies hier tun.
Zunächst war ZFS lediglich für Suns Betriebssystem Solaris verfügbar. Inzwischen laufen Portierungsprojekte auf verschiedene BSD-Derivate, MacOS und Linux. Gerade die Linux-Variante ist wohl für viele Anwender interessant. Diese wird von Ricardo Correira implementiert und baut auf FUSE auf, da die Integration der unter Suns CDDL freigegebenen Sourcen in den unter der GPL stehenden Linux-Kernel aus lizenzrechtlichen Gründen problematisch ist.








