Monatsarchiv für Februar 2007

Schief gelaufen

Dienstag, den 27. Februar 2007

Was momentan so alles bei uns hier in Deutschland (und nicht nur da!) schief läuft, darüber kann man lange sinnieren und schreiben. Eine zwar nicht vollständige, aber durch die prägnante Darstellung herausragende Liste findet sich bei Gibt’s doch gar nicht unter der Überschrift »1973 vs. 2006«.

Und ich finde die dort aufgeführten Beispiele noch nicht einmal übertrieben, insbesondere bei den Beispielen, in denen es um das Bemühen um die ach so wichtige political correctness geht. Wenn es Probleme gibt, dann muss man Ross und Reiter schon nennen dürfen.

Unter anderem schön fand ich:

Religiöse Tendenzen und die Klimakatastrophe

Mittwoch, den 21. Februar 2007

Im lawblog kann man nachlesen, dass nun offenbar immer mehr Menschen auffällt, dass das Gebahren der Propheten der Klimakatastrophe sich immer seltsamer ausnimmt. Bald schon wird man wohl damit rechnen müssen, dass eine von der offiziellen Linie abweichende Meinung Grund genug für Sanktionen ist.

Auf der anderen Seite: Es ist schön, dass sich die Stimmen der Vernunft zwar langsam, aber doch immer weiter mehren.

Das Gefühl, für leise geäußerte Zweifel an der Korrektheit der vorhergesagten Katastrophe (auch unter Hinweis auf die Unvorhersagbarkeit komplexer iterativer Systeme, aber das ist eine andere Baustelle) jedes Mal als egoistische Umweltsau denunziert zu werden, nimmt aber leider auch zu.

Pressefreiheit nach dem Geschmack der Musikindustrie

Dienstag, den 20. Februar 2007

Woran wir uns bereits gewöhnt hatten: Das Anbringen von Hyperlinks auf die Website von AllOfMP3.com ist verboten, da das Angebot von AllOfMP3.com nach Ansicht der viele neue Entwicklungen verschlafenden Musikindustrie und einiger offenbar über das Wesen und die Funktionsweise von Hyperlinks und des World Wide Web schlecht informierten Richter illegal ist. Das Verlinken auf AllOfMP3.com sei dabei das Zugänglichmachen eines offensichtlich illegalen Angebots. Da bin ich zwar deutlich anderer Meinung (wie viele andere auch), aber wie gesagt: Daran hatten wir uns schon fast gewöhnt.

So sieht Customer Support aus

Dienstag, den 20. Februar 2007

Bei Joel kann man in einem sehr lesenswerten Artikel viel darüber lernen, warum Customer Support nicht nur ein lästiges Anhängsel im After-Sale-Bereich ist, dass man halt anbieten muss und am besten in ein Land mit niedrigen Löhnen in Call-Centern auslagert. Statt dessen wird gezeigt, wie man mit einem vernünftig und professionell gemanageten Customer Support sowohl den Kunden zufrieden stellt als auch das eigenen Produkt, die eigene Software im Sinne eines continually improving process immer weiter verbessert.

Ein Fehler, den ich einmal, bei einem Kunden, richtig gefixt habe, tritt nicht wieder auf – und das spart Zeit, Nerven und viel Geld.

Microsoft kommt mit den »Express Upgrades« für Windows Vista nicht nach

Dienstag, den 20. Februar 2007

Offenbar hat Microsoft ein paar Gutscheine für das »Windows Vista Express Upgrade« mehr verkauft, als sie jetzt bequem handeln können. Nach einem Bericht bei The Register scheint Microsoft von der Resonanz des Express Upgrade-Programms überwältigt zu sein.

Dabei war das doch abzusehen. Nur wenige Leute haben sich im Weihnachtsgeschäft einen PC ohne diesen Gutschein gekauft, weil ja alle möglichst bald das neue und viel bessere Windows Vista haben wollten. Lediglich mit dem Vorgänger Windows XP ausgestattete Systeme erwiesen sich eher als Ladenhüter oder wurden eher von Liebhabern alternativer Betriebssysteme gekauft (darunter auch von mir :-D).

Dummsprech

Montag, den 12. Februar 2007

Bei den Bissigen Liberalen gab es gerade einen Beitrag von Rayson, in dem er – kurz zusammengefasst – seine Liebe zur deutschen Sprache gesteht und unnötige(!) Anglizismen ablehnt. Obwohl ich wohl im Detail etwas anderer Meinung bin (für mich ist »Rechner« keine gute Übersetzung von »Computer«; es gibt auch Tischrechner, Taschenrechner, ...), so stimme ich ihm doch größtenteils zu.

Misanthropischer Umweltschutz

Mittwoch, den 7. Februar 2007

Nun ist es also wieder einmal passiert: Umweltbewegte in der Bürokratie der Europäischen Union haben wohl so lange intrigiert, bis sie wieder einmal eine EU-Richtlinie zur Veröffentlichung gebracht haben, in der das hehre Ziel des Umweltschutzes auf möglichst menschenfeindliche Art und Weise umgesetzt wird – so würde man wohl polemisch formulieren.

Tatsächlich ist das neueste Machwerk aus Brüssel aber eine Zumutung für den gesunden Menschenverstand. Es wird gefordert, dass Kraftfahrzeuge künftig nur noch 130 g/km Kohlendioxid in die Umwelt blasen. Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht ganz vernünftig, es ist aber aus vielen Gründen falsch:

Alles »super«

Samstag, den 3. Februar 2007

Donnerstag und Freitag hatte ich einen Leihwagen vom BMW-Händler meines Vertrauens, da mein eigenes Fahrzeug sich noch von einem durch Kyrill erlittenen Schaden erholen musste … :-D

Mein eigener Wagen verträgt Benzin und Super. Da ist die Unterscheidung klar für mich: Die Oktanzahl ist bei Super-Kraftstoff höher, das gibt mehr Wums.

Der Leihwagen hingegen verlangte Diesel – auch kein Problem, vor allem, da der Turbolader bei einem einigermaßen aktuellen BMW wirklich viel Spaß macht. Vor der Rückgabe des Wagens wollte ich den noch wie ausgemacht volltanken und besuchte die direkt gegenüber des BMW-Händlers gelegene ARAL-Tankstelle. Und damit fingen die (zugegebenermaßen kleinen) Probleme an.

Beryl 0.1.9999.1 ist »broken« - Abhilfe

Samstag, den 3. Februar 2007

Vorgestern habe ich voller Elan das Update von Beryl 0.1.99.2 auf 0.1.9999.1 installiert und wurde mit einem nicht mehr funktionierenden 3D-Desktop »belohnt« :-( .

Mir ist das sogar gleich auf zwei Rechnern passiert, da Beryl auch nach dem Update zunächst noch funktioniert. Erst nach einen Reboot kommt es zu Problemen. Da hatte ich aber auch schon den zweiten Rechner upgedated. Prima, das spricht wieder einmal für ein ingenieursmäßig organisiertes Vorgehen meinerseits … :-D