Das Klima im Spiegel
Nein, das ist jetzt kein Hinweis auf eine neue Zeitschrift für Umweltbewegte, die sich an der altehrwürdige Frau im Spiegel orientiert, sondern viel ein Hinweis auf das Titelthema des SPIEGELs: »Hilfe… die Erde schmilzt! – die große Klima-Hysterie«.
Scheint so, als ob auch bei den Mainstream-Medien die Erkenntnis angelangt ist (oder auch noch im Begriff ist, sich in den Redaktionen Gehör zu verschaffen), dass die Hysterie rund um den angeblich kurz bevorstehenden Weltuntergang via Klimaerwärmung eventuell
- doch übertrieben und
- wissenschaftlich doch noch nicht so ganz ausdiskutiert ist.
Allerdings: Gerade in der vergangenen Woche hat sich die Online-Ausgabe des Spiegels, der SPON, einen groben Schnitzer bei der Zusammenfassung der neuesten Ergüsse des IPCC erlaubt. Die Kosten für die Eindämmung des Klimawandels wurden im SPON mit 0,12% des globalen Bruttosozialprodukts bis 2050 angegeben und sollten damit angeblich recht gering sein – obwohl auch 0,12% des globalen Bruttosozialprodukts der nächsten 45 Jahre schon einiges ist.
Tatsächlich aber bedeutet eine Eindämmung des Klimawandels – so, wie das IPCC sich das vorstellt – ein um 0,12% geringeres Wachstum – und zwar jährlich. Und das kann sich bis 2050 ganz schön aufschaukeln, auch wenn die Zahl klein anmutet.
Aber was soll’s: Wer in der Schule gut in Mathe war, der wird wohl nicht Journalist … oder Klimaforscher …
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Tags: CO2, Klima, Klimakatastrophe, Klimawandel, SPON







