Weitere Schwächen im DRM von HD-DVD
Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am DRM der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder – wirklich jeder! – der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.
Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren kann, darüber habe ich bereits geschrieben. Nun sieht es aber so aus, als ob das DRM von HD-DVD auch noch schlecht implementiert ist, so dass zu den nicht behebbaren konzeptuellen Fehlern auch noch vermeidbare technische Schwächen hinzukommen. Offensichtlich kann diesem neuen Angriff auf das überflüssige und den Kunden seiner Grundrechte beraubende DRM auch nicht über key revocation begegnet werden – eine Technik, die die AACS LA(AACS Licensing Authority) bisher angewandt hat, um komprimierte Schlüssel zurückzurufen und damit zumindest noch nicht erschienene Titel vor ungewolltem Zugriff zu beschützen.
Das ist wohl das worst case scenario für die Rechteverwerter, für RIAA, MPAA, IFPI und wie sie alle heißen.
Neueste Informationen zu den jetzt gefundenen Schwächen gibt es im Blog von Mark Shuttleworth, dem Gründervater der Linux-Distribution »Ubuntu«, bei Ars Technica und sicherlich auch schon bald bei heise.de und golem.
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Tags: Digital Restriction Management, Digital Rights Management, DRM, Intellectual Property, IP, Linux, Ubuntu







