Intel nutzt Ubuntu für mobile Devices
Auf dem IDF (Intel Developer Forum) hat Intel eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:
Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein Linux mit einer speziell an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepassten Oberfläche. Da strahlen einem große Icons entgegen, die verschiedene Programme und Funktionen symbolisieren. Die Bedienung erfolgt per Fingerzeig auf den Touchscreen.
[Quelle: SPON ]
Merke: Wirkliche Innovation passiert inzwischen auch bei den Big Players dort, wo wir es schon immer vermutet haben: Im Bereich freier Betriebssysteme und freier Software insgesamt.
Und Intel schiebt noch mehr nach: Mit der Initiative LessWatts.org sollen Rechenzentren sparsamer und »grüner« werden. Und wer hätte das gedacht – auch hier spielt Linux eine Hauptrolle, während von dem meistverbreiteten Wurm der Welt aus Redmond wieder nichts zu sehen ist:
Intel hat auf seinem Developer Forum ein Open-Source-Projekt vorgestellt, das zum Ziel hat, die Energie-Effizienz in Rechnern zu erhöhen, angefangen von Servern in Rechenzentren bis hin zu mobilen Geräten. Renee James, Intels Vizepräsident und Generalverantwortlicher für die Software und Solutions Group, stellte auf dem IDF die Initiative LessWatts.org vor, die Linux-Entwickler, Software-Unternehmen sowie Endnutzer zusammenbringen soll, um die Möglichkeiten des Power Managements von Linux-Systemen weiterzuentwickeln, zu promoten und Tipps und Tricks zu verbreiten.
[Quelle: golem.de ]
Da fragt man sich ein bisschen, was AMD da entgegenzusetzen hat, schließlich ist Energieeffizienz auch in der IT von immer größerer Bedeutung: Nicht unbedingt nur wegen des Klimawandels und des »Giftgases« CO2 (dieser Hype wird sicherlich irgendwann zu Ende gehen), sondern auch wegen der steigenden Energiepreise und der durch geringeren Energieverbrauch zu erzielenden Kostenvorteile.
Mich als Kubuntu-Anwender (es gibt nur bei Windows »Power-User« :-D) freut es ungemein zu sehen, dass sich das Blatt langsam wendet. Wenn es nicht überzogen wird – also am Ende nicht eine weitere Monokultur (nur mit einer anderen dominanten Spezies!) herauskommt – wird das die IT-Landschaft äußerst positiv verändern.
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