Monatsarchiv für Oktober 2007

Problem-Shooting: Upgrade Kubuntu Feisty Fawn nach Gutsy Gibbon

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Um es kurz zu machen: Ich hatte auf verschiedenen Rechnern arge Probleme mit dem Upgrade von Kubuntu 7.04 »Feisty Fawn« nach Kubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon«.

Zwar gibt es inzwischen einen äußerst komfortablen graphischen Updater. Der aber blieb bei mir immer wieder stehen und war durch nichts zum Weiterlaufen zu bewegen.

Auf einigen Rechnern zeigte sich nach dem Reboot dann ein Kubuntu, das zumindest oberflächlich nach Gutsy Gibbon aussah: KDE 3.5.8, neues Theme, etc.

Ob aber tatsächlich das gesamte Upgrade durchgelaufen ist und nur die GUI des Update Managers stehengeblieben ist, lässt sich nicht so einfach sagen. Misstrauen gegenüber dem so upgedateten System scheint also angesagt.

Aufhören, wenn’s am schönsten ist

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Dass man immer dann aufhören soll, wenn es am schönsten ist, scheint das neue Motto der SPD unter Kurt Beck zu sein.

So hat Generalsekretär Hubertus Heil verlauten lassen, der Aufschwung in Deutschland und die Belebung auf dem Arbeitsmarkt seien das Verdienst der Politik der rot-grünen Bundesregierung unter Altkanzler Gerhard Schröder, deren Arbeitsmarkt- und Sozialreformen nun endlich Früchte trügen.

Während jede andere Partei sich dann genüsslich selbst auf die Schulter klopfen und mit einem »weiter so!« in den gemütlichen Teil des Abends starten würde, sägt die SPD lieber an dem Ast, auf dem sie sitzt und tut alles, aber auch wirklich alles, um die eigene Unfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Finale

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

SPON berichtet über einen Schönheitswettbewerb der besonderen Art: In München wurde nun der schönste Po der Welt gekürt.

Im zugehörigen Artikel (inzwischen ist leider nur noch die Videoversion online) war die Wortwahl des Autors unter aller Sau sehr amüsant: Dort stand zu lesen, dass in München die schönsten Pos nun in der Endausscheidung seien.

Na, dann Prost Mahlzeit!

Al Gore: Die schlimmste Bedrohung

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Der frischgebackene Klimahysteriker Energieheuchler Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.

Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 kWh im Jahr 2006 für eine unglaubliche Heuchelei halte, ist aus meinen bisherigen Blogposts zu Al Gore bereits ersichtlich. Eine Sache ließ mich heute aber besonders aufhorchen:

Al Gore bezeichnet tatsächlich den eventuell drohenden Klimawandel als »die größte Bedrohung, der sich die Menschheit je ausgesetzt sah«.

Schell und die Kur

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Beim Antibürokratieteam ist M.M. der Ansicht, dass durch den Kur-Urlaub von Manfred Schell die Reihen der Lokführer im Streik schwanken und der Arbeitskampf für die Arbeitnehmerseite verloren sei.

Warum das denn?

Natürlich ist der Zeitpunkt für den Antritt einer Kur, nun ja: unglücklich gewählt. Auf der anderen Seite: Wenn sich dieser Kuraufenthalt nicht mehr verschieben ließ (und Schell das bereits mehrfach getan hat) – soll Schell dann tatsächlich den Arbeitskampf über seine eigene Gesundheit stellen, zumal er ja kein Alleinunterhalter ist, sondern in der GDL auch noch ein paar andere Funktionäre seinen Job zumindest zeitweise mit übernehmen können?

Terroristen und Heuchler

Freitag, den 12. Oktober 2007

Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.

Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an Ansehen zu verlieren bereit ist. Das sehen auch die bissigen Liberalen so, und Statler weist darauf hin, dass diese Entwertung der Nobelpreise auf die nicht-wissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises beschränkt ist. Recht hat er.

Streik bei der Bahn - endlich

Dienstag, den 9. Oktober 2007

Normalerweise bin ich kein übermäßiger Freund von Gewerkschaften im Allgemeinen und von Arbeitskämpfen im Speziellen. Genauer gesagt: Von beidem halte ich nicht viel. Das nur mal vorneweg.

Gehaltsniveau

Allerdings denke ich schon, dass gute, verantwortungsvolle Arbeit auch entsprechend vergütet werden sollte. Daher halte ich das Gehaltsniveau für die Angestellten mit anspruchvolleren Aufgaben bei der Deutschen Bahn AG auch für unangemessen.

Es kann nicht sein, dass jemand, der einen mehrere Dutzend Millionen teures Gefährt mit 300 km/h durch die Lande steuert und dabei die Verantwortung nicht nur für die mehreren hundert Passagiere in diesem Zug, sondern auch für die Passagiere in anderen Zügen (mit)trägt, mit etwa € 2.100,- brutto monatlich entlohnt wird. Das ist zu wenig, insbesondere auch angesichts unseres auf hohe Steuern und Sozialtransfers beruhenden Staates.