Aufhören, wenn’s am schönsten ist
Dass man immer dann aufhören soll, wenn es am schönsten ist, scheint das neue Motto der SPD unter Kurt Beck zu sein.
So hat Generalsekretär Hubertus Heil verlauten lassen, der Aufschwung in Deutschland und die Belebung auf dem Arbeitsmarkt seien das Verdienst der Politik der rot-grünen Bundesregierung unter Altkanzler Gerhard Schröder, deren Arbeitsmarkt- und Sozialreformen nun endlich Früchte trügen.
Während jede andere Partei sich dann genüsslich selbst auf die Schulter klopfen und mit einem »weiter so!« in den gemütlichen Teil des Abends starten würde, sägt die SPD lieber an dem Ast, auf dem sie sitzt und tut alles, aber auch wirklich alles, um die eigene Unfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Damit verliert sie neben Ansehen beim Wähler (denn nicht alle lassen sich durch leere populistische Gesten ködern) auch die Regierungsfähigkeit. Sollte dies zu einem Bruch der Koalition führen, sieht es düster aus für die Sozen: Trotz des normalerweise von einem Parteitag ausgehenden Schubs stehen sie in den Umfragen schlecht da und hätten bei Neuwahlen wohl keine Chance, wieder in ähnlich starkem Maße Teilhabe an der Macht in Berlin zu erlangen.
Aber wie gesagt: Man soll immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist.
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Tags: Grüne, Hubertus Heil, Kurt Beck, SPD







