Barack Obama möchte mit »gemäßigten Taliban« sprechen
Wir hatten das bisher schon einige Male: Politiker aus der eher linken Ecke möchten mit Terroristen verhandeln, weisen aber – des schönen Scheins wegen – weit von sich, dass sie da etwa mit Extremisten zu tun haben könnten. Nein, man möchte mit den »gemäßigten« Kräften im Lager des Feindes sprechen.
Hier im Blog haben wir das schon einmal behandelt, damals ging es um den Problembar Kurt Beck, der auch mit den »gemäßigten Taliban« verhandeln wollte.
Schon damals wollte mir nicht in den Kopf, wie eine Verhandlung mit Taliban funktionieren sollte:
- »OK, wir verstehen, dass Ihr hier in einer islamistisch-steinzeitlichen Gesellschaft lebt. Es ist OK, dass Ihr Dieben die Hände abhackt.«
- »Wir lassen Eure terroristischen Waffenbrüder aus Guantanamo frei, dafür steinigt Ihr Ehebrecherinnen nur noch in Monaten mit einem ‘a’ im Namen.«
- »Wir ziehen ab, dafür haltet Ihr keine demokratischen Wahlen ab.«
- »Der Norden Afghanistans wird demokratisch, dafür gilt im Süden und in Kabul die Scharia.«
Und nun möchte US-Präsident Barack Obama offenbar nachziehen. Wann endlich begreifen linke Berufsgutmenschen endlich, dass man mit manchen Feinden eben nicht verhandeln kann, möchte man nicht diejenigen Prinzipien zur Disposition stellen, die unsere Gesellschaft zu einer freiheitlichen macht.
Und dazu muss noch nicht einmal die Demokratie als Staatsform gehören. Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit wären schon ein enormer Fortschritt für steinzeitlich organisierte Stammesgesellschaften, wie es sie im Nahen und Mittleren Osten noch viele gibt.
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