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	<title>node-0 &#187; Intellectual Property</title>
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		<title>Bitkom, Sony, Microsoft: DRM als »Kerntechnologie« des digitalen Zeitalters</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Die Bitkom ist eine Vereinigung derjenigen Software-Anbieter, die &#8211; formulieren wir es mal vorsichtig &#8211; die Zeichen der Zeit noch nicht so ganz erkannt haben und es nach wie vor für völlig normal halten, dem Kunden die eigenen Regeln aufzuzwingen. Da wird dann schon einmal Open Source Software als Bedrohung für die Software-Branche erkannt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Bitkom ist eine Vereinigung derjenigen Software-Anbieter, die &#8211; formulieren wir es mal vorsichtig &#8211; die Zeichen der Zeit noch nicht so ganz erkannt haben und es nach wie vor für völlig normal halten, dem Kunden die eigenen Regeln aufzuzwingen. Da wird dann schon einmal Open Source Software als Bedrohung für die Software-Branche erkannt oder aber, wie gerade jetzt, eine eigenwillige Interpretation der Realität als objektive Beschreibung derselben ausgegeben:</p>
	<blockquote>
		<p>Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat anlässlich des von der WIPO ausgerufenen &#8220;Welttages des geistigen Eigentums&#8221; eine Broschüre zu DRM (Digital Rights Management) veröffentlicht. Mit der 40-Seiten-Broschüre will der Bitkom &#8220;dazu beitragen, ein vollständigeres Bild der existierenden DRM-Technologie zu zeichnen und ihre Möglichkeiten darzustellen.&#8221;</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59321.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Aha.</p>
	<p>DRM (Digital Restriction Management) ist also eine Kerntechnologie des digitalen Zeitalters. Da bin ich baff. Ist es im digitalen Zeitalter nicht eher so, dass die freie Weitergabe von Informationen und die organisationsübergreifende und weltweite Kooperation eine »Kerntechnologie« ist?</p>
	<p>In welch falsche Richtung diese einseitige, leider völlig falsche und von vorneherein zum Scheitern verurteilte Festlegung auf die Beschneidung der Kundenrechte durch DRM zeigt, wird auch an zwei anderen Beispielen deutlich. <a href="http://www.golem.de/0511/41592.html">Sony war bereits durch durch ein per angeblichem »Kopierschutz« auf die Rechner der Kunden eingeschleustes Rootkit aufgefallen</a> und musste dafür nach einer <em>class-action lawsuit</em> zumindest in den USA kräftige Schadenersatzzahlungen leisten. Nun schaltet Sony seinen DRM-verseuchten Musik-Onlineshop ab:</p>
	<blockquote>
		<p>Das Nachsehen haben die ehrlichen Verbraucher. Bereits Ende März 2008 schaltete Sony die DRM-Server für den ehemaligen, hauseigenen Connect-Online-Musikshop ab. In der Folge lassen sich dort erworbene Musikstücke im ATRAC-Format mit DRM nur noch in der lizenzierten Konfiguration transferieren. Eine Übertragung der Musikstücke auf andere Geräte ist nicht mehr möglich. Wer wesentliche Änderungen an der lizenzierten Konfiguration vornimmt, beispielsweise ein Betriebssystem-Update, verliert damit automatisch auch den Zugang zur Bibliothek mit den Musikstücken von Sony Connect.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Und Microsoft zieht dann nach:</p>
	<blockquote>
		<p>Sony hatte es vorgemacht, Microsoft folgt. [...] Microsoft folgt dem Beispiel Sonys kein halbes Jahr später. Wie Ars Technica berichtet hat Microsofts Generalmanager für Unterhaltungs- und Videodienste, Rob Bennett, in einer E-Mail an Kunden die Absicht des Unternehmens mitgeteilt, die DRM-Server dichtzumachen: &#8220;Nach dem 31. August 2008 werden wir keine Lizenzschlüssel mehr für die von Ihnen bei MSN Music erworbenen Musikstücke oder die Autorisierung weiterer Computer ausliefern können. [...] Wenn Sie versuchen, Ihre Musikstücke nach dem 31. August auf weitere Computer zu übertragen, werden sich diese Musikstücke nicht erfolgreich abspielen lassen.&#8221; </p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Da werden tatsächlich die ehrlichen Kunden mit Füßen getreten: Wer ein Musikstück legal in einem der beiden genannten Onlineshops erworben hat und damit implizit auch den Einsatz von DRM zugestimmt hat, der steht jetzt blöd da:</p>
	<blockquote>
		<p>Wie bei Sony gilt allerdings auch bei Microsoft, dass Änderungen an der Systemkonfiguration die Funktionsfähigkeit des installierten DRM-Systems zerstören können. </p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Der Ehrliche ist also der Dumme &#8211; wie leider so oft.</p>
	<p>Allerdings ist er das nicht erst jetzt, wo die genannten DRM-Systeme abgeschaltet und damit seine Lizenzen wertlos werden. Ganz im Gegenteil.</p>
	<p>Der Ehrliche war bereits zu <em>dem</em> Zeitpunkt der Dumme, als er DRM-verseuchte digitale Waren erworben hat.</p>
	<p>Wie sehr die Bitkom dem Gestrigen nachhängt wird nicht zuletzt auch dadurch deutlich, dass inzwischen <a href="http://www.golem.de/0801/56809.html">alle großen Labels von ihren DRM-Plänen wieder abgerückt sind</a> und dazu übergegangen sind, ihre Musik wieder <em>ohne</em> DRM zu verkaufen. Nicht zuletzt die fehlende Akzeptanz bei den Kunden wegen fehlender Interoperabilität und der sehr eingeschränkten Nutzbarkeit der digitalen Güter hat dazu geführt. Selbst Web-2.0-Communities wie etwa <a href="http://www.golem.de/0804/58796.html">MySpace bieten inzwischen die Musik der großen Labels ohne Kopierschutz an</a>. </p>
	<p>DRM ist keine »Kerntechnologie«, sondern gehört auf die technologische Müllhalde der Geschichte.</p>
	<p><small><br />
<strong>Ähnliche Artikel im WWW:</strong></p>
	<ul>
		<li>Politik zweiter Klasse: <a href="http://politik.zweiterklasse.de/81-Tag-der-geistigen-Umnachtung.html">Tag der geistigen Umnachtung</a></li>
		<li>Gibt&#8217;s doch gar nicht: <a href="http://www.gibts-doch-garnicht.de/index.php?/archives/512-MS-+-DRM-Pech-gehabt.html">MS + DRM = Pech gehabt</a></li>
		<li>IT-Weblog: <a href="http://www.it-weblog.de/archives/1257">Von wegen »PlaysForSure«</a></li>
		<li>silveraxe: <a href="http://blog.silveraxe.de/misc/ehrliche-musikkufer-werden-bestraft-drm-server-abgeschaltet/">Ehrliche Musikkäufer werden bestraft &#8211; DRM Server abgeschaltet</a></li>
		<li>Die Rettungskapsel: <a href="http://www.rettungskapsel.de/2008/04/28/dummheit-in-perfektion/">Dummheit in Perfektion</a></li>
		<li>Thomas goes .NET: <a href="http://blog.thomasbandt.de/1/1924/de/digital-life/das-habt-ihr-jetzt-davon.aspx">Das habt Ihr jetzt davon</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>stohl.de: <a href="http://stohl.de/wordpress/?p=8393">Bitkom fördert DRM</a>
	<p></small></p>

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		<title>Steve, You&#8217;ve Got Mail</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 13:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[OOXML]]></category>
		<category><![CDATA[Standard]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Ballmer]]></category>

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		<description><![CDATA[	Dear Microsoft,
	RE: OOXML
	Due to massive irregularities in the voting process in ISO, the requirement to use patented media formats such as MP3 and the sheer inappropriateness of using the fast-track process for your massive XML document format OOXML I will not accept it as an agreed ISO standard, even though you managed to con enough [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Dear Microsoft,</p>
	<p>RE: OOXML</p>
	<p>Due to massive irregularities in the voting process in ISO, the requirement to use patented media formats such as MP3 and the sheer inappropriateness of using the fast-track process for your massive XML document format OOXML I will not accept it as an agreed ISO standard, even though you managed to con enough people into voting for it.</p>
	<p>Martin Eisenhardt</p>
	<p><small>via <a href="http://www.csamuel.org/2008/04/02/dear-microsoft">Chris</a> </small></p>


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		<title>Microsoft und Software-Patente</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 14:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	In einem &#8211; wie üblich &#8211; exzellenten Beitrag auf seinem Blog argumentiert Mark Shuttlewort, dass sich Microsoft innerhalb weniger Jahre von einem starken Befürworter zu einem scharfen Kritiker von Software-Patenten entwickeln wird.
	Shuttleworth sieht den Grund dafür in der Behinderung freier Innovation in der Software-Industrie durch so genannte »strategische Patente« &#8211; und diese werden mehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/118">In einem &#8211; wie üblich &#8211; exzellenten Beitrag auf seinem Blog argumentiert Mark Shuttlewort, dass sich Microsoft innerhalb weniger Jahre von einem starken Befürworter zu einem scharfen Kritiker von Software-Patenten entwickeln wird.</a></p>
	<p>Shuttleworth sieht den Grund dafür in der Behinderung freier Innovation in der Software-Industrie durch so genannte »strategische Patente« &#8211; und diese werden mehr und mehr entweder von Microsofts Wettbewerbern oder aber gar von Investmentfirmen gehalten, die in <em>Intellectual property</em>, kurz IP, investieren und natürlich einen klaren <em>return on investment</em> sehen wollen.</p>
	<p>Diese Investment-Firmen sind der eigentlich Gegner, und Mark Shuttleworth entwickelt daraus die Voraussage, dass in nicht allzu ferner Zukunft Microsoft, andere Software-Firmen und die Open-Source-Szene auf ein- und derselben Seite in diesem Konflikt stehen werden. Gegen andere Software-Produzenten können sich Firmen wie Microsoft nämlich recht gut wehren &#8211; in dem etwa die Patente gegenseitig lizensiert werden und damit ein »Waffenstillstand« an der Patentefront erreicht wird.</p>
	<p>Gegen einen Investor in IP hilft das aber nicht &#8211; der ist ja gar nicht daran interessiert, selbst Software zu entwickeln und dabei Nutzungsrechte an eventuellen Patenten des Gegners gegen die eigenen Patente auszutauschen. Ziel ist ja, mit dem geistiges Eigentum selbst direkt Rendite zu erwirtschaften. Und das ist genau die gleiche Grundhaltung, wie wir sie auch bei den Rechteverwertern in der Unterhaltungsindustrie erkennen können.</p>
	<p>Daraus lässt sich aber auch ein klein wenig Mut für die Zukunft schöpfen &#8211; in der Musik- und Filmbranche zeigen sich erste Risse in der Front derjenigen, die sich am liebsten jede einzelne Mediennutzung (also jedes Abspielen eines Songs!) vergüten lassen wollen. <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/12/warum-drm-nicht-funktionieren-kann-ii/">EMI machte den ersten Schritt</a> und kündigte an, über iTunes und bei Amazon die eigenen Titel ohne DRM anzubieten.</p>
	<p>Vielleicht steht ähnliches dann auch dem in den USA grassierenden Unwesen der Software-Patente bevor: Verweigerung der Kunden, Umgehung der Lizenzierung, schließlich vielleicht sogar die Abschaffung dieses bürokratischen und die Weiterentwicklung behindernden Ungetüms.</p>

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		<title>Weitere Schwächen im DRM von HD-DVD</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/05/09/weitere-schwachen-im-drm-von-hd-dvd/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 13:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am DRM der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder &#8211; wirklich jeder! &#8211; der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.
	Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren kann, darüber habe ich bereits geschrieben. Nun sieht es aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am <acronym title="Digital Restriction Management">DRM</acronym> der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder &#8211; wirklich jeder! &#8211; der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.</p>
	<p>Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren <em>kann</em>, <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/12/warum-drm-nicht-funktionieren-kann-ii/">darüber habe ich bereits geschrieben</a>. Nun sieht es aber so aus, als ob das DRM von HD-DVD auch noch schlecht implementiert ist, so dass zu den nicht behebbaren konzeptuellen Fehlern auch noch vermeidbare technische Schwächen hinzukommen. Offensichtlich kann diesem neuen Angriff auf das überflüssige und den Kunden seiner Grundrechte beraubende DRM auch nicht über <em>key revocation</em> begegnet werden &#8211; eine Technik, die die AACS LA(AACS Licensing Authority) bisher angewandt hat, um komprimierte Schlüssel zurückzurufen und damit zumindest noch nicht erschienene Titel vor ungewolltem Zugriff zu beschützen.</p>
	<p>Das ist wohl das <em>worst case scenario</em> für die Rechteverwerter, für RIAA, MPAA, IFPI und wie sie alle heißen.</p>
	<p>Neueste Informationen zu den jetzt gefundenen Schwächen gibt es im <a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/115">Blog von Mark Shuttleworth</a>, dem Gründervater der Linux-Distribution »Ubuntu«, bei <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20070415-aacs-cracks-cannot-be-revoked-says-hacker.html">Ars Technica</a> und sicherlich auch schon bald bei heise.de und golem.</p>

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		<item>
		<title>Warum DRM nicht funktionieren kann II</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/12/warum-drm-nicht-funktionieren-kann-ii/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 10:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem die HD-DVD-Verschlüsselung namens AACS nun bereits zum zweiten Mal geknackt worden ist, also auch in ihrer »verbesserten« Variante mit kostenpflichtigem Schlüsselrückruf bzw. -erneuerung in festen Intervallen, sollte man sich noch einmal kurz die Zeit nehmen, um eine ganz simple Tatsache in eine auch für die Rechteverwerter verständliche Form zu bringen:
	
		DRM ist eine Anwendung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.golem.de/0704/51617.html">Nachdem die HD-DVD-Verschlüsselung namens AACS nun bereits zum zweiten Mal geknackt worden ist</a>, also auch in ihrer »verbesserten« Variante mit kostenpflichtigem Schlüsselrückruf bzw. -erneuerung in festen Intervallen, sollte man sich noch einmal kurz die Zeit nehmen, um eine <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/07/03/warum-drm-nicht-funktionieren-kann/">ganz simple Tatsache</a> in eine auch für die Rechteverwerter verständliche Form zu bringen:</p>
	<blockquote>
		<p><acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> ist eine Anwendung der Kryptographie. Kryptographie dient dazu, geheime Informationen von einem Sender über ein unsicheres Medium an einen Empfänger zu übermitteln. Sender und Empfänger sind nicht notwendigerweise verschieden, sie können zeitlich und räumlich getrennt sein, und beide haben vollen Zugriff auf die übermittelte Information.</p>
	</blockquote>
	<p>und</p>
	<blockquote>
		<p>Die gesamte zur Dekodierung einer verschlüsselten Nachricht benötigte Information liegt im Schlüssel und <strong>nicht im Verfahren</strong>.</p>
	</blockquote>
	<p>Wenn nun aber sowohl Sender als auch Empfänger der geheimen, per kryptographischer Maßnahme gesicherten Information beide vollen Zugriff auf die Informationen haben (denn sonst könnten wir uns z.B. keine DVD ansehen &#8211; die muss ja entschlüsselt werden), dann benötigt der Empfänger natürlich auch den (Dekodier-) Schlüssel, da er ja sonst nicht an die Daten (den Film, das Musikstück, ...) herankommt. Wenn er diesen Schlüssel aber nun hat &#8211; und sei er auch selbst in verschlüsselter Form auf dem Medium abgelegt &#8211; dann hat er alles, aber auch wirklich alles, um die verschlüsselt vorliegenden Daten zu entschlüsseln.</p>
	<p>Liegen die Daten (also der Film, der Song, die Software, ...) aber erst einmal in entschlüsselter Form beim Empfänger vor, dann kann er damit machen, was er will: lesen, kopieren, ändern, ...</p>
	<p><a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/96">Mark Shuttleworth erklärt in seinem Blog etwas näher, welche Gefahren und Probleme auf die Verfechter von DRM warten und warum jeder DRM-Ansatz über kurz oder lang scheitern wird</a> &#8211; übrigens nicht nur aus rein technologischen Gründen, sondern auch, weil DRM-Maßnahmen den Erwerb und die legale Nutzung von Inhalten unnötig verkomplizieren und derart unattraktiv machen, dass sich interessierte Kunden die Inhalte wohl auf anderem Wege besorgen werden:</p>
	<blockquote>
		<p>It only takes one crack. For any given piece of content, all it takes is one unprotected copy, and you have to assume that anyone who wants it will get it.</p>
	</blockquote>
	<p>und</p>
	<blockquote>
		<p>Someone will find a business model that doesn’t depend on the old way of thinking, and if it is not you, then they will eat you alive.</p>
	</blockquote>
	<p><acronym title="Digital Restriction Management">DRM</acronym> ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/">EMI</a> hat das bereits erkannt und gerade noch die Kurve bekommen. Hoffen wir, dass auch die anderen Rechteverwerter Einsicht in die generelle technische Unmöglichkeit von DRM zeigen und die Zeichen der Zeit erkennen.</p>
	<p>Sonst dürfte es in nicht allzu ferner Zukunft ein paar Rechteverwerter weniger geben.</p>
	<p><small><br />
<strong>In der Blogosphäre zu diesem Thema:</strong></p>
	<ul>
		<li>compyblog.de: <a href="http://www.compyblog.de/archives/1355-langsamer-DRM-Tod.html">Langsamer DRM-Tod</a></li>
		<li>repo.lightlan.de: <a href="http://repo.lightlan.de/index.php?/archives/3-AACS-wieder-umgangenAACS-bypassed-again.html">AACS wieder umgangen</a></li>
		<li>Captains Log: <a href="http://cptsalek.twoday.net/stories/3561106/">Go Hackers! Go!</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>(inside the brackets): <a href="http://insidethebrackets.blogspot.com/2007/04/death-of-drm-and-rise-of-market.html">The Death of DRM and Rise of Market Economics</a>
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EMI cancelt DRM</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 13:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Restriction Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Rights Management]]></category>
		<category><![CDATA[IP]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wie bereits schon vermutet wurde, hat EMI heute mittag auf einer Pressekonferenz in London mitgeteilt, dass es zukünftig bei elektronisch vertriebener Musik zwei Angebote geben wird:
	
		Entweder entscheidet sich der Kunde &#8211; wie bisher schon &#8211; dafür, in Shops wie etwa iTunes die von EMI lizenzierten mit DRM zu beziehen und zahlt dafür &#8211; wie bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie bereits schon vermutet wurde, hat EMI heute mittag auf einer Pressekonferenz in London mitgeteilt, dass es zukünftig bei elektronisch vertriebener Musik zwei Angebote geben wird:</p>
	<ul>
		<li>Entweder entscheidet sich der Kunde &#8211; wie bisher schon &#8211; dafür, in Shops wie etwa <a href="http://www.itunes.com/">iTunes</a> die von EMI lizenzierten mit <acronym title="Digital Restrictions Management">DRM</acronym> zu beziehen und zahlt dafür &#8211; wie bisher &#8211; €0,99 pro Song.</li>
		<li>Oder aber &#8211; und das ist die Sensation &#8211; der Käufer entscheidet sich für ein neues Lizenzierungsmodell <strong>ohne DRM</strong>: Die Songs kosten dann zwar mit €1,29 etwas mehr als bislang, allerdings sind sie &#8211; da nicht mit irgendwelchen (ohnehin vergeblichen) DRM-Schludereien versehen &#8211; frei konvertierbar und frei brennbar; damit können die so erstandenen Musiktitel auf jedem gängigen MP3/OGG/WMA/AAC-Player und auch in bis dato problematischen CD-Laufwerken (z.B. in Auto-Radios) abgespielt werden.
	<p>Als zusätzliches Gimmick hat sich EMI dazu entschieden, dass Käufer eines kompletten Albums dieses weiterhin zum gleichen Preis, aber ohne DRM erhalten. Apple bzw. iTunes hat angekündigt, dass man &#8211; gegen eine Gebühr von €0,30 &#8211; auch bereits gekaufte und DRM-verseuchte Songs vom DRM-Schrott befreien lassen kann.</p>
	<p>Mit diesem mutigen Schritt stößt EMI die Tür in die digitale Zukunft des webbasierten Musikvertriebs weit auf und schreitet schwungvoll hindurch. Diesem Unternehmen kann ich als Verbraucher nur alles Gute wünschen und freue mich über ein Management, das offenbar die Zeichen der Zeit erkannt hat: Nicht durch die Kriminalisierung des Kunden und durch das Festhalten an überkommenen Vertriebskanälen kann sich die Musikindustrie zukünftig behaupten, sondern durch das Bejahen technologischer Trends und der Befriedigung von Kundenwünschen.</p>
	<p>Nun bleibt abzuwarten, ob auch andere Major Labels nachziehen. Einige Indie-Labels vertreiben bereits seit einigen Jahren DRM-freie Musik, und das mit gutem Erfolg. Sollte nun tatsächlich die dunkle Zeit der DRM-geschützten Musik vorüber sein und die Musikindustrie die Konversion von einer auf physische Waren (LPs, CDs, ...) gestützten hin zu einer Dienstleistungsindustrie schaffen, dann haben alle etwas davon:</p>
		<li>Die Musikindustrie spart sich den physischen Vertrieb und stabilisiert die Einnahmen.</li>
		<li>Die Künstler erhalten eine Vergütung für ihre Arbeit.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Die Kunden bekommen, was sie wollen: DRM-freie Musik zu einem fairen Preis.
	<p>Stichwort Preis: Sollten andere Major Labels nachziehen, wird sich wohl auch ein Wettbewerb entwickeln, der dann die Preise drücken dürfte; spätestens dann, wenn diverse Kartellbehörden mal nachfragen, warum ein Song eigentlich bei allen Labels und in allen Shops exakt €0,99 oder €1,29 kostet &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><small><br />
<strong>Zu diesem Thema im WWW:</strong>
		<li><a href="http://www.emigroup.com/Press/2007/press18.htm">Presseerklärung von EMI</a> [via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/04/02/musik-ohne-drm/">lawblog</a>]</li>
		<li><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/6516189.stm">BBC NEWS: EMI takes locks off music tracks</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/87754">heise.de: Online-Musik &#8211; Die digitale Mauer fällt bei EMI und Apple</a></p>
	<p><strong>Zu diesem Thema in der Blogosphäre:</strong>
		<li><a href="http://www.elbrauschen.de/2007/04/02/also-doch-es-geht-auch-ohne-drm/">Elbrauschen: Also doch! Es geht auch ohne DRM!</a></li>
		<li><a href="http://philipp-kupferschmied.de/serendipity/index.php?/archives/23-Ein-grosser-Tag.html">Philipps Blog: Ein großer Tag</a></li>
		<li><a href="http://www.realityontherocks.com/2007/04/02/wir-haben-verstanden-2/">Reality on the Rocks: Wir haben verstanden</a></li>
		<li><a href="http://piratenblog.wordpress.com/2007/04/02/emi-und-apple-killen-drm/">Ralphs Piratenblog: EMI und Apple killen DRM?</a></li>
		<li><a href="http://www.dirk-ploss.de/2007/04/02/emi-apple-wir-haben-verstanden-das-ende-von-drm/" title="Das Ende von DRM">Dirk Ploss: EMI/Apple: Wir haben verstanden</a></li>
		<li><a href="http://www.apfelkueche.de/2007/04/02/apple-ab-heute-ohne-drm-keine-beatles/">Apfelküche: Apple ab heute ohne DRM, keine Beatles?</a></li>
		<li><a href="http://cynq.wordpress.com/2007/04/02/liveblogging-emi-apple-und-steve-jobs/">Cinq: Liveblogging von der Pressekonferenz</a></li>
		<li><a href="http://eniak.info/2007/04/02/emi-verzichtet-auf-kopierschutz/">eniak: EMI verzichtet auf Kopierschutz</a></li>
		<li><a href="http://weblog.internet-pro.de/2007/04/emi_verzichtet_.html">Internet Pro Weblog: EMI verzichtet auf DRM</a></li>
		<li><a href="http://www.blogbote.de/?p=1496">Der Blogbote: Nun doch: EMI-Musik ohne Kopierschutz</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>F!XMBR: <a href="http://www.fixmbr.de/gesprengte-ketten/">Gesprengte Ketten</a></p>
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressefreiheit nach dem Geschmack der Musikindustrie</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/02/20/pressefreiheit-nach-dem-geschmack-der-musikindustrie/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2007/02/20/pressefreiheit-nach-dem-geschmack-der-musikindustrie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 15:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Restriction Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Rights Management]]></category>
		<category><![CDATA[IP]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteverwerter]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Woran wir uns bereits gewöhnt hatten: Das Anbringen von Hyperlinks auf die Website von AllOfMP3.com ist verboten, da das Angebot von AllOfMP3.com nach Ansicht der viele neue Entwicklungen verschlafenden Musikindustrie und einiger offenbar über das Wesen und die Funktionsweise von Hyperlinks und des World Wide Web schlecht informierten Richter illegal ist. Das Verlinken auf AllOfMP3.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Woran wir uns bereits gewöhnt hatten: Das Anbringen von Hyperlinks auf die Website von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AllOfMp3">AllOfMP3.com</a> ist verboten, da das Angebot von <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#38;q=allofmp3">AllOfMP3.com</a> nach Ansicht der viele neue Entwicklungen verschlafenden Musikindustrie und einiger offenbar über das Wesen und die Funktionsweise von Hyperlinks und des World Wide Web schlecht informierten Richter illegal ist. Das Verlinken auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/search.shtml?T=allofmp3">AllOfMP3.com</a> sei dabei das Zugänglichmachen eines offensichtlich illegalen Angebots. Da bin ich zwar deutlich anderer Meinung (wie viele andere auch), aber wie gesagt: Daran hatten wir uns schon fast gewöhnt.</p>
	<p>Nun kommt es aber noch dicker: <a href="http://www.golem.de/0702/50642.html">Die Musikindustrie hat Beschwerde beim Presserat gegen das <em>PC Magazin</em> eingelegt</a>, da dieses in einer früheren Ausgabe über illegale Downloadangebote (vor allem in China) berichtet hatte. Wohlgemerkt: Ohne Hyperlinks anzubringen. Der Presserat hat dieser Beschwerde stattgegeben und das <em>PC Magazin</em> zum Abdruck einer Rüge »gebeten«. Wie sich eine solche Bitte bzw. deren potentielle Nicht-Befolgung auswirken kann, das kann ich mir lebhaft vorstellen.</p>
	<p>Es ist also inzwischen so weit, dass eine Industrie, die
	<ul>
		<li>etwa 15 Jahre lang die technische Entwicklung verschlafen hat,</li>
		<li><a href="http://www.golem.de/0309/27334.html">ihre Kunden als Kriminelle ansieht und verfolgt</a>,</li>
		<li>den »dummen Ehrlichen« mit einem unsagbaren System von »Digital Restriction Management« gängelt,</li>
		<li><a href="http://www.golem.de/0511/41427.html">ihm dabei sogar Root-Kits unterschiebt</a>,</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>damit die Sicherheit und Funktionsweise seines Computers gefährdet;</p>
	<p>dass eine solche Industrie mehr oder weniger entscheidet, wie und was in den Medien berichtet wird.</p>
	<p>Einfach nur traurig, und ich möchte das zeitlos gültige Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Liebermann">Max Liebermann</a> anbringen:</p>
	<blockquote>
		<p>Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.</p>
	</blockquote>

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		<title>Die Kreativität in der Musikindustrie</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/01/14/die-kreativitat-in-der-musikindustrie/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jan 2007 16:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[	Die Musikindustrie beklagt seit Jahr und Tag die angeblichen Einnahmeausfälle durch so genannte »Raubkopierer« (Raub ist juristisch genau definiert, und Raubkopierer rauben nun wirklich nichts). Dies unterstellt unter anderem auch, dass jeder, der sich einen Song per eDonkey, Bitttorrent und Co. besorgt hat, diesen auch sofort im Laden kaufen würde, falls es Filesharing nicht gäbe: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Musikindustrie beklagt seit Jahr und Tag die angeblichen Einnahmeausfälle durch so genannte »Raubkopierer« (Raub ist juristisch genau definiert, und Raubkopierer rauben nun wirklich nichts). Dies unterstellt unter anderem auch, dass jeder, der sich einen Song per eDonkey, Bitttorrent und Co. besorgt hat, diesen auch sofort im Laden kaufen würde, falls es Filesharing nicht gäbe: Blödsinn!</p>
	<p>Die Musikindustrie verweist auch immer wieder darauf, dass sie die Einnahmen dringend benötigt, um so genannte »Talente« zu fördern, dass die Musikindustrie als quasi der Motor der Kreativität sei.</p>
	<p>Hier möchte ich mal ein kleines Gegenbeispiel bringen: Die sonst von mir sehr geschätzte Nelly Furtado hat auf einem ihrer Alben (»Loose«) offenbar einen Song als den eigenen verkauft (bei Nelly Furtado heißt er »Do it« &#8211; was wohl? <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ), der tatsächlich aber von einer Finnin stammt. Es gibt Hinweise darauf, dass nicht Nelly Furtado selbst, sondern ihr Producer »Timbaland« der Schuldige ist.</p>
	<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/M4KX7SkDe4Q"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/M4KX7SkDe4Q" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
	<p>Ich denke, damit dürfte auch das Ammenmärchen von der Musikindustrie als Hort der Kreativität wiederlegt sein; schließlich hat hier kein Jugendlicher einen Song runtergeladen, um ihn anzuhören. Hier wird fremdes geistiges Eigentum entwendet, um es als eigenes anzupreisen und damit Geld zu verdienen.</p>
	<p>Unappetitlich!</p>

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		<title>Back to the future</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 17:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Photos]]></category>
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		<description><![CDATA[	OK, ich weiß ja, dass manche Menschen ihrer Zeit weit voraus sind. Offenbar sind es aber auch Bücher. Das Buch auf dem Foto habe ich bereits im November geschenkt bekommen. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich das Copyright-Datum, das man dort erkennen kann, seitdem geändert hat.
	
	Was soll mir das jetzt eigentlich sagen? Möglichkeiten:
	
		Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>OK, ich weiß ja, dass manche Menschen ihrer Zeit weit voraus sind. Offenbar sind es aber auch Bücher. Das Buch auf dem Foto habe ich bereits im November geschenkt bekommen. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich das Copyright-Datum, das man dort erkennen kann, seitdem geändert hat.</p>
	<p><a href="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/12/future-book.jpg"><img class="centered" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/12/_future-book.jpg" width="400" height="116" alt="" title=""  /></a></p>
	<p>Was soll mir das jetzt eigentlich sagen? Möglichkeiten:</p>
	<ul>
		<li>Da wir momentan noch das Jahr 2006 haben, darf ich mit der Cover Art machen, was ich will, da das Copyright erst ab 2007 gilt.</li>
		<li>Das Buch wurde zu früh ausgeliefert.</li>
		<li>Da kann jemand den Kalender nicht lesen.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Ich sollte mal prüfen, ob in meiner Nachbarschaft ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zur%C3%BCck_in_die_Zukunft">Doc Emmett Lathrop Brown</a> wohnt, der öfters mal mit 140 km/h durch die Tempo-30-Zone rauscht &#8230;
	<p>Hihi.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>EU: Reform der Urheberrechtsabgaben auf Geräte gestoppt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 17:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gerade muss ich bei golem.de noch etwas Interessantes zum Thema Abgaben &#38; Urheberrecht lesen:
	
		EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso legt die Pläne von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy zur Reform der Urheberrechtsabgaben in Europa auf Eis. Die 80 größten europäischen Hersteller von Haushaltselektronik und Computern haben daraufhin angekündigt, die Regierungen von Frankreich, Deutschland, Spanien und der Niederlande wegen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gerade muss ich bei <a href="http://www.golem.de">golem.de</a> noch etwas Interessantes zum Thema Abgaben &#38; Urheberrecht lesen:</p>
	<blockquote>
		<p>EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso legt die Pläne von Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy zur Reform der Urheberrechtsabgaben in Europa auf Eis. Die 80 größten europäischen Hersteller von Haushaltselektronik und Computern haben daraufhin angekündigt, die Regierungen von Frankreich, Deutschland, Spanien und der Niederlande wegen der dortigen Abgaben zu verklagen, berichtet die New York Times.</p>
	</blockquote>
	<p>[via <a href="http://www.golem.de/0612/49480.html">golem</a>]</p>
	<p>Jetzt wird es wirklich interessant. Denn wenn die Gerätehersteller (und darunter dürften sich auch finanzielle Schwergewichte wie IBM, HP und Apple befinden, die sich die besten <del>Rechtsverdreher</del> Rechtsvertreter leisten können) tatsächlich gegen die einzelnen nationalen Regelungen vor Gericht ziehen, kann es durchaus passieren, dass diese in einigen (oder vielen?) Mitgliedsstaaten der EU zu Fall gebracht werden.</p>
	<p>Dann haben wir, die Konsumenten, mal tatsächlich etwas von dem Politik-Murks, der in Brüssel leider viel zu häufig betrieben wird. Denn dann dürften viele Geräte deutlich billiger werden, insbesondere bei Computern und CD/DVD-Brennern sind dann schon ein paar Euro pro Gerät drin. Und die geben wir dann natürlich gerne für Musik bei <del>Allofmp3.com</del> iTunes aus &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Novelle des Urheberrechts in der Kritik</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/12/14/novelle-des-urheberrechts-in-der-kritik/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 17:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Inzwischen scheinen immer mehr Bürger (und sogar einige ministeriale Beamte und Politiker) zu merken, dass eine schier grenzenlose Ausweitung des Urheberrechts weder im Interesse der Künstler noch von Vorteil der Konsumenten ist; auch die Hersteller von Geräten wie etwa Fotokopierern, CD/DVD-Brennern und Computern sowie Leermedien sind nicht gerade begeistert von der Novelle, wobei letztere im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Inzwischen scheinen immer mehr Bürger (und sogar einige ministeriale Beamte und Politiker) zu merken, dass eine schier grenzenlose Ausweitung des Urheberrechts weder im Interesse der Künstler noch von Vorteil der Konsumenten ist; auch die Hersteller von Geräten wie etwa Fotokopierern, CD/DVD-Brennern und Computern sowie Leermedien sind nicht gerade begeistert von der Novelle, wobei letztere im zweiten Korb der Novelle vermutlich am besten davon kommen: Die Urheberrechtsabgabe auf Geräte soll auf 5% beschränkt werden.</p>
	<p>Wie immer in den letzten Jahren sind die einzigen Gewinner dieser Urheberrechtsanpassung die Rechteverwerter. Und wie immer rege ich mich darüber auf. Die Rechteverwerter tragen zu der Entstehung von Werken nichts bei, speisen die meisten Künstler mit verhältnismäßig wenig Geld für deren geistiges Eigentum ab (wie sprechen hier jetzt nicht über Madonna oder die Black-Eyed Pearls) und verhökern dann die so genannten »Nutzungslizenzen« an uns Konsumenten, wobei sich die Rechteverwerter natürlich die eigene Tasche schön füllen.</p>
	<p>Wie auch immer: <a href="http://www.golem.de/0612/49475.html">Nun weht der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries heftiger Wind aus den eigenen Reihen entgegen</a>. Die SPD-Bundestagsfraktion geht hart mit der in ihrem Haus entwickelten Urheberrechtsnovelle ins Gericht und kommt zu keinem guten Ergebnis.</p>
	<p>Es wird spannend sein zu beobachten, wie Brigitte Zypries auf Druck der Lobbyisten hin die Bedenken aus ihrer eigenen Partei abbügelt und die äußerst unklugen Änderungen am Urheberrecht dennoch durch Bundestag und Bundesrat peitscht. Meine Wette ist, dass Brigitte Zypries bzw. ihr Ministerium auf die jetzt geäußerte Kritik überhaupt nicht eingeht.</p>
	<p>Wettet jemand dagegen?</p>


 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microsoft und Novell: Ballmers FUD untersucht</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/11/23/microsoft-und-novell-ballmers-fud-untersucht/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2006/11/23/microsoft-und-novell-ballmers-fud-untersucht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2006 11:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentoo]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Kubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[OSS]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Ballmer]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Xubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[	Selbst nach dem Kooperationsvertrag zwischen Microsoft und Novell sondert Microsoft-CEO Steve Ballmer FUD ab und orakelt über vermeintliche Verletzungen von Microsofts Patenten durch Linux. Konkretes wird da nicht genannt, aber das gehört ja zum Geschäft.
	Eine nette Auseinandersetzung mit dem Thema findet sich beim Zufallsbit im Artikel »The new and extended FUD«. Dort wird unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Selbst nach dem <a href="http://www.golem.de/0611/48745.html">Kooperationsvertrag zwischen Microsoft und Novell</a> sondert Microsoft-CEO Steve Ballmer <acronym title="Fear, Unvertainty und Doubt">FUD</acronym> ab und orakelt über <a href="http://www.golem.de/0611/49016.html">vermeintliche Verletzungen von Microsofts Patenten durch Linux</a>. Konkretes wird da nicht genannt, aber das gehört ja zum Geschäft.</p>
	<p>Eine nette Auseinandersetzung mit dem Thema findet sich beim <a href="http://zufallsbit.de/blog/">Zufallsbit</a> im Artikel <a href="http://zufallsbit.de/blog/index.php?/archives/10-The-new-and-extended-FUD.html">»The new and extended FUD«</a>. Dort wird unter anderem dargelegt, dass sich ein Ausspruch Mahatma Ghandis wieder einmal bewahrheitet:</p>
	<blockquote>
		<p>First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.</p>
	</blockquote>
	<p>Microsoft hat Linux lange Zeit ignoriert, dann mit vielen unsäglichen (Des)informationskampagnen versucht, das Vertrauen in Linux zu erschüttern und befindet sich nun in der Phase, Linux aktiv zu bekämpfen.</p>
	<p>Bei <a href="http://zufallsbit.de/blog">Zufallsbit</a> wird dazu aufgerufen, von Windows und Suse Linux weg hin zu Linux-Distributionen wie Debian, Fedora, Gentoo oder Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu zu migrieren, um über den Marktdruck zum einen das Microsoft-Novell-Abkommen zu torpedieren und zugleich diesem »Deal mit dem Teufel« die Brisanz zu nehmen.</p>
	<p>Diesem Aufruf möchte ich mich nicht wirklich anschließen: Zwar bevorzuge ich auf Servern Gentoo und am Desktop Kubuntu, ich will aber auch keinem sein Suse Linux madig machen. Das ist doch eine gute Distribution.</p>
	<p>Und der Deal zwischen Novell und Microsoft ist für mich kein »Pakt mit dem Teufel«, sondern vielmehr ein Kooperationsabkommen, um die Interoperabilität der Systeme zu erhöhen. Das ist aus Kunden- und Anwendersicht absolut zu begrüßen. Schließlich wird damit der »eiserne Vorhang« zwischen beiden Betriebssystem-Welten ein Stück weit durchlässiger, und es werden zukünftig wohl mehr Windows-Anwender auch einmal mit Linux in Berührung kommen; also auch eine Art »Guerilla-Marketing«.</p>
	<p>Schließlich sollte das Ziel der Linux-Community (entgegen der Vermutungen aus dem Microsoft-Lager) nicht die totale Weltherrschaft sein. Monokulturen sind immer schädlich. Das zeigt sich jetzt, wo auf den Desktops zu über 90% Windows-Betriebssysteme eingesetzt werden, und das würde sich wohl auch zeigen, wenn Linux oder Mac OS eine ähnliche Dominanz hätten &#8211; wenn ich auch glaube, dass die Sicherheitsprobleme von Windows nicht nur auf der hohen Exponiertheit wegen der großen Verbreitung beruhen, sondern dass Windows auch durch seine häufig laxe Umsetzung von Sicherheitsanforderungen den Angreifern das Leben besonders leicht macht und Linux zumindest diesen Fehler nicht hat.</p>
	<p>Alles in allem ist es aber doch schön, wenn die Interoperabilität zwischen Windows und Linux zunimmt (oder zumindest zunehmen soll). Das zeigt immerhin schon einmal, dass Microsoft nicht mehr in der Phase »then they laugh at you« ist.</p>
	<p>Welche Phase kam bei Ghandis Ausspruch nochmal am Schluss? Ach ja: »Then you win.« <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><small><br />
Zu diesem Thema im WWW:</p>
	<ul>
		<li>golem.de: <a href="http://www.golem.de/0611/49016.html">Microsoft und Novell: Der Pakt im Detail</a></li>
		<li>golem.de: <a href="http://www.golem.de/0611/48815.html">Microsoft kauft für 240 Millionen US-Dollar Linux</a></li>
		<li>golem.de: <a href="http://www.golem.de/0611/49002.html">GPL v3 soll Novell-Microsoft-Pakt unterbinden</a></li>
		<li>golem.de: <a href="http://www.golem.de/0611/49016.html">Ballmer: Linux verletzt Microsofts Rechte</a></li>
		<li>golem.de: <a href="http://www.golem.de/0611/49047.html">Novell und Microsoft: Einig, dass man sich uneinig ist</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Zufallsbit: <a href="http://zufallsbit.de/blog/index.php?/archives/10-The-new-and-extended-FUD.html">The new and extended FUD</a>
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Code-Sicherheit: Open Source vs. Closed Source</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/11/code-sicherheit-open-source-vs-closed-source/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 06:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[OSS]]></category>

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		<description><![CDATA[	 Drüben bei den Blogs in zdnet.org gibt es einen interessanten Beitrag zum Thema Code-Sicherheit in Open-Source- und Closed-Source-Software.
	Mit dem Code-Checker Coverity wurden 50 Open-Source- und mit 100 doppelt so viele Closed-Source-Software-Pakete auf ihre Sicherheit getestet. Dabei schnitten die Open-Source-Projekte im Mittel sehr gut ab, und zwar deutlich besser als Closed-Source-Software &#8211; wobei es natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/opensource-110x95.png" width="110" height="95" alt="" title="" /> Drüben bei den <a href="http://blogs.zdnet.org">Blogs in zdnet.org</a> gibt es einen <a href="http://blogs.zdnet.com/open-source/?p=809">interessanten Beitrag</a> zum Thema Code-Sicherheit in Open-Source- und Closed-Source-Software.</p>
	<p>Mit dem Code-Checker <a href="http://www.coverity.com/">Coverity</a> wurden 50 Open-Source- und mit 100 doppelt so viele Closed-Source-Software-Pakete auf ihre Sicherheit getestet. Dabei schnitten die Open-Source-Projekte im Mittel sehr gut ab, und zwar deutlich besser als Closed-Source-Software &#8211; wobei es natürlich auch da das eine oder andere schwarze Schaf unter den Open-Source-Projekten gegeben haben dürfte.</p>
	<p>Aber auch die Closed-Source-Software war teilweise von außerordentlich guter Qualität. So befinden sich unter den Top-15 der sicherstenSoftware-Pakete allein 11 proprietäre Produkte &#8211; und das, obwohl die Closed-Source-Fraktion <em>insgesamt</em> recht mies abgeschnitten hat. Das bedeutet zum einen, dass es sehr wohl extrem gute und fehlerfreie kommerzielle Software gibt &#8211; aber auch, dass die nicht unter den Top-15 befindlichen proprietären Produkte wohl außerordentlich schlecht abgeschnitten haben dürften.</p>
	<p>Das wirklich Interessante ist aber ein weiterer Punkt: Man hat keine Chance herauszufinden, welche Closed-Source-Pakete besonders <em>gut</em> abgeschnitten haben (oder auch, welche eher nicht so toll waren). Denn auch diese Information ist proprietär.</p>
	<p>Es könnte ja dem Geschäft schaden, wenn man nicht unter den Top-N ist. Und so werden wohl viele Software-Hersteller diesem Coverity-Test nur unter der Bedingung zugestimmt haben, dass die Ergebnisse nicht namentlich veröffentlicht werden.</p>
	<p>Vielleicht dachte sich mancher in der Software-Industrie, man könne der nervigen Konkurrenz aus dem Open-Source-Lager damit ein Schnippchen schlagen: Seht mal her, auch da gibt es Fehler in der Software, und manche kommerzielle Software ist besser.</p>
	<p>Aus meiner Sicht ging dieser Schuss aber <em>voll</em> nach hinten los.</p>

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		<title>Apple: All your Pods are belong to us</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 08:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[	Apple hat nach einigen Berichten eine Abmahnwelle gegen die Benutzung des Wortbestandteils &#8220;pod&#8221; gestartet, Nerd Alarm berichtete darüber. Vom Autoren bei Nerd Alarm habe ich auch den Hinweis auf einen Hintergrundbericht im Blog bei ZDNet erhalten. Danke!
	Offensichtlich ist es so, dass Apple nicht direkt gegen den Wortbestandteil pod vorgeht, sondern vielmehr damit argumentiert, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.apple.com/">Apple</a> hat nach einigen Berichten eine Abmahnwelle gegen die Benutzung des Wortbestandteils &#8220;pod&#8221; gestartet, <a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!192.entry">Nerd Alarm</a> berichtete darüber. Vom Autoren bei <a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/">Nerd Alarm</a> habe ich auch den Hinweis auf einen <a href="http://blogs.zdnet.com/ip-telephony/?p=1252">Hintergrundbericht</a> im Blog bei <a href="http://blogs.zdnet.com">ZDNet</a> erhalten. Danke!</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_28303_mac.jpg" width="120" height="89" alt="" title="" />Offensichtlich ist es so, dass Apple nicht direkt gegen den Wortbestandteil <em>pod</em> vorgeht, sondern vielmehr damit argumentiert, dass die Verwendung der Silbe <em>pod</em> zu Verwechslungen mit <em>iPod</em> führen können &#8211; und deshalb sei die Verwendung der Silbe <em>pod</em> zu unterlassen. Na klasse! Normalerweise würde ich so ein Vorgehen eher bei den Herren von MicroSoft &#38; Co. erwarten und nicht von der politisch korrekten und durchdesignten Firma Apple.</p>
	<p>Aber so kann man sich täuschen: Letztlich sind sich wohl viele große Konzerne in der Wahl ihrer Mittel recht ähnlich.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Apple und die Schalen</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/07/apple-und-die-schalen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Oct 2006 21:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[	Apple geht seit Neuestem gegen jeden vor, der mit Begriffen hantiert, die den Wortbestandteil pod haben &#8211; und das ist äußerst überraschend. Angeblich besitzt Apple auf diesen Begriff eine Wortmarke, und das kann ich nicht ganz glauben; schließlich bedeutet das englische Wort pod soviel wie &#8220;Schale, Hülse&#8221; und ist auch keine Wortschöpfung neueren Datums. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.apple.com">Apple</a> geht seit Neuestem gegen jeden vor, der mit Begriffen hantiert, die den Wortbestandteil <em>pod</em> haben &#8211; und das ist äußerst überraschend. Angeblich <a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!192.entry?_c=BlogPart#permalink">besitzt Apple auf diesen Begriff eine Wortmarke</a>, und das kann ich nicht ganz glauben; schließlich bedeutet das englische Wort <em>pod</em> soviel wie &#8220;Schale, Hülse&#8221; und ist auch keine Wortschöpfung neueren Datums. Was also gibt Apple das Recht zu der jetzt gestarteten Offensive?</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_236162_ipod_1.jpg" width="126" height="150" alt="" title="" /> Ich vermute ja, dass die Meldung etwas zu aufgebauscht ist und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple">Apple</a> nur auf die Begriffe &#8220;iPod&#8221; und &#8220;Podcast&#8221; Rechte angemeldet hat. Aber auch da finde ich das Verhalten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs">Steve Jobs</a>&#8217; Firma höchst diskutable: Man kann doch nicht ein völlig neues Konzept wie iPod und Podcasting in die Welt setzen und propagieren und dann allen anderen verbieten, verwandte Techniken mit eben diesen Begriffen zu beschreiben.</p>
	<p>Das wäre ja so, als hätte der Erfinder des Automobils allen anderen verboten, ihre kraftstoffgetriebenen Gefährte auf vier Rädern ebenso zu nennen. Das Markenrecht scheint also genauso überarbeitungsreif zu sein wie das Patentrecht.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>AllofMP3 vs. USA vs. WTO</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/06/allofmp3-vs-usa-vs-wto/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 12:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Und wieder einmal hört man das Gerücht, der alleinige Grund dafür, dass Russland nicht schon längst Mitglied der WTO, sei in dem Unternehmen AllofMP3.com zu sehen. Dieses bietet ein äußerst umfangreiches Sortiment an Songs und Alben in Formaten wie MP3, MP4, WMA und OGG an. Dabei zahlt man für einen Song nur ca. 10 Euro-Cent, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Und wieder einmal hört man das Gerücht, der alleinige Grund dafür, dass Russland nicht schon längst Mitglied der <acronym title="World Trade Organization">WTO</acronym>, sei in dem Unternehmen <a href="http://www.google.de/search?q=allofmp3">AllofMP3.com</a> zu sehen. Dieses bietet ein äußerst umfangreiches Sortiment an Songs und Alben in Formaten wie MP3, MP4, WMA und OGG an. Dabei zahlt man für einen Song nur ca. 10 Euro-Cent, Alben sind häufig für einen Euro zu haben.</p>
	<p>Der Grund hierfür liegt darin, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allofmp3">AllofMP3.com</a> seine Tantiemen nicht an westliche <del>Monopolisten und Ausbeuter</del> Musikkonzerne zahlt, sondern an die russische Ausgabe der <acronym title="Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte">GEMA</acronym> &#8211; bei der die entsprechenden Abgaben um ein Vielfaches geringer sind als z.B. in den USA oder in Europa.</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_627129_ipod__dark_background_9.jpg" width="120" height="90" alt="" title="" /></p>
	<p>Die <del>Halsabschneider</del> Musikindustrie wird es derweil nicht überdrüssig, mit immer neuen Mitteln gegen <a href="http://www.technorati.com/search/allofmp3">AllofMP3.com</a> vorzugehen: So ist es z.B. in Deutschland <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/61528">verboten</a>, einen direkten Link auf die Web-Präsenz der Firma anzubringen, und die Lobbyisten scheinen auch bei der Vertretung der USA bei der WTO druchschlagenden Erfolg gehabt zu haben. Immerhin wird die US-Handelsbeauftragte Susan C. Schwab nicht müde, gegen AllofMP3.com zu wettern und anzumerken, AllofMP3.com sei ein wichtiges Hindernis für Russland auf dem Weg in die WTO.</p>
	<p>Was dabei allerdings offensichtlich die <del>Lakaien</del> Vertreter der Musikindustrie geflissentlich immer wieder übersehen: In Zeiten der Globalisierung sind monopolistische Strukturen und Marktabschottung ein eigentlich nicht mehr so gerne gesehenes Mittel der Marktbeherrschung. Die Tatsache, dass AllofMP3.com den Standortvorteil in Russland nutzen kann und deshalb wesentlich preiswerter ist als die westliche Konkurrenz, bedeutet noch lange nicht, dass dieses Angebot auch illegal ist &#8211; es ist nur eben billiger.</p>
	<p><img class="alignleft" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_591681_speaker.jpg" width="120" height="76" alt="" title="" /></p>
	<p>Der Musikindustrie ist das natürlich alles andere als recht: Sie teilt auch im Zeitalter des Grenzen überschreitenden WWW bzw. Internet ihre Vertriebsgebiete an Ländergrenzen ab, Lizenzen zum Online-Verkauf von Musik werden nur für <em>ein</em> solches Gebiet erteilt. Wer in einem zweiten Gebiet oder gar weltweit Musik online verkaufen möchte, muss weitere Lizenzen nachkaufen &#8211; zu deftigen Bedingungen.</p>
	<p>Diesem Gebahren steht allerdings nationales, internationales und Europarecht entgegen. Mit Ausnahme weniger Ausnahmen (z.B. in der Rüstungs- und Kerntechnik) gilt der Grundsatz: Wenn Du mir etwas verkaufst, dann darf ich das grundsätzlich auch weiterverkaufen. Wenn ich eine Lizenz für die Nutzung geistigen Eigentums bzw. die Lizenz zu dessen Verwertung erhalte, dann habe ich die auch &#8211; unabhängig davon, wo ich mich befinde.</p>
	<p>AllofMP3.com nun hat eine Lizenz zum Online-Verkauf von Musik durch russische Lizenzgeber erhalten, und wie überall sonst auf der Welt gilt diese Lizenz für den gesamten Katalog an Songs und Alben. Natürlich zahlt AllofMP3.com vermutlich weniger Tantiemen als im Westen üblich; wenn dies das Problem ist, dann wäre der richtige Anprechpartner für die Musikindustrie aber nicht AllofMP3.com selbst, sondern die Lizenzgeber in Russland bzw. die russische Verwertungsgesellschaft der Musikindustrie.</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_236162_ipod_1.jpg" width="126" height="150" alt="" title="" /></p>
	<p>Die Konsumenten selbst entscheiden schließlich über den Preis, wo sie ihre Musik kaufen. Und da Russland in Zeiten des WWW genauso weit entfernt ist wie Apple&#8217;s iTunes-Shop in Kalifonien, müssen die westlichen, teuren Online-Musikshops eben auch mit der Billig-Konkurrenz aus Russland in Wettbewerb treten &#8211; oder abdanken und den Laden dicht machen.</p>
	<p>Wettbewerb auch auf dem Online-Musikmarkt jedenfalls ist für die Kunden mehr als wichtig &#8211; schließlich gibt es keinen Grund, weswegen der Preis für einen Song trotz mehrerer Wettbewerber im Markt bei 99 US-Cent festgezurrt bleibt, nur weil die Monopolisten der Musikindustrie das so für richtig halten. Wettbewerb hat noch keinem Markt geschadet.</p>
	<p><strong>Was andere Blogs hierzu schreiben:</strong></p>
	<ul>
		<li><a href="http://www.medien-gerecht.de/?p=34">mediengerecht</a> sieht die Probleme eher auf russicher Seite.</li>
		<li><a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!198.entry?_c=BlogPart#permalink">Nerd Alarm</a> ist mutig und gibt explizit zu, bereits bei AllofMP3.com gekauft zu haben; allerdings scheint eine exklusiv für die Geschäftsbeziehung zu AllofMP3.com genutzte eMail-Adresse auf <del>offensichtliche</del> unerklärliche Weise den Weg auf die Liste von Spammern gefunden zu haben.</li>
		<li><a href="http://notizblog.wordpress.com/2006/09/04/allofmp3-macht-weiter/">Thorsten Crull</a> beleuchtet die Auswirkungen, die Verschärfungen des russischen Urheberrechts auf AllofMP3.com haben &#8211; nämlich gar keine, selbst nach Meinung amerikanischer Top-Juristen. Außerdem könnte AllofMP3.com im schlimmsten Fall einfach in andere Länder mit ähnlich <del>laxer</del> gerechter Gesetzteslage ausweichen.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://nikki.kenmai.de/KuroiBlog.php/2006/07/04/musikindustrie_vor_britischem_gericht_ge">Kuroi Tenshi</a> schreibt über den Prozess der Musikindustrie gegen AllofMP3.com vor britischen Gerichten und gibt seine Einsicht preis, dass man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand ist &#8211; was bei diesem Prozess nämlich herauskommen wird, ist alles andere als sicher. Außerdem solle man AllofMP3.com nicht als Druckmittel in bezug auf Russlands WTO-Beitritt gebrauchen: &#8221;[...]  das ist kein typisches wir-lassen-uns-von-anderen-unterdrücken-Land &#8230; nicht wirklich.&#8221;
	<p><strong>Hintergründe:</strong></p>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0607/46273.html">Musikindustrie geht gegen Links auf Allofmp3 vor</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0606/45797.html">Musikindustrie kämpft gegen Tiscali und AllofMP3</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0507/39067.html">Musikindustrie geht gegen Links auf Allofmp3 vor</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0503/37040.html">Allofmp3 doch legal?</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0502/36466.html">Russische Staatsanwaltschaft geht gegen allofmp3 vor</a></li>
	</ul>

 ]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Second Thoughts oder: Was erlauben Enrique Rodriguez?</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/04/second-thoughts-oder-was-erlauben-enrique-rodriguez/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2006/10/04/second-thoughts-oder-was-erlauben-enrique-rodriguez/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 14:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Photos]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Vorhin habe ich einen Artikel über die Probleme eines Bloggers geschrieben, der auf einem seiner Blogs einige urheberrechtlich geschützte Bilder von Aria Giovanni per deep link via Flickr eingebunden hat. Wer mehr darüber wissen möchte, möge bitte hier und hier nachlesen.
	Kurzzusammenfassung: Manche Anwälte mahnen gerne ab, und manche Rechteinhaber scheinen urheberrechtliches Material bei Community-Portalen einzustellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vorhin habe ich einen <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/04/kleine-nachhilfe-im-urheberrecht-fur-blogger/">Artikel</a> über die Probleme eines <a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/04/zur-abmahnugsgeschichte/" title="nämlich Mario Thiel">Bloggers</a> geschrieben, der auf einem seiner <a href="http://www.kuechentv.com">Blogs</a> einige urheberrechtlich geschützte Bilder von Aria Giovanni per <em>deep link</em> via Flickr eingebunden hat. Wer mehr darüber wissen möchte, möge bitte <a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/02/ich-bin-doch-nicht-paranoid-sondern-hellseher/">hier</a> und <a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/04/zur-abmahnugsgeschichte/">hier</a> nachlesen.</p>
	<p>Kurzzusammenfassung: Manche Anwälte mahnen gerne ab, und manche Rechteinhaber scheinen urheberrechtliches Material bei Community-Portalen einzustellen und einen &#8220;Blog this!&#8221;-Button daneben dann lustig zu finden.</p>
	<p>Etwas ganz anderes ist mir dann jetzt in den Sinn gekommen: Zur Zeit findet man bei z.B. Google bei einer Suche nach <a href="http://www.google.de/search?q=Aria+Giovanni">Aria Giovanni</a> hauptsächlich Websites für Erwachsenenunterhaltung (also solche mit <a href="http://www.google.de/search?q=adult+content">adult content</a>) &#8211; was ja angesichts der <del>akrobatischen</del> schauspielerischen Tätigkeiten der Dame auch nur die Unbedarften verwundern dürfte.</p>
	<p>Was für einen Einfluss hat jetzt aber eine solche Geschichte darauf? Schließlich wird zumindest im Blogwald ausgiebigst über die Abmahnungen gegen Mario Thiel berichtet, und damit steigt auch die Zahl der Dokumente im Web, die sich mit Aria Giovanni beschäftigen. Müssen also zukünftig mehr und mehr Blogger damit rechnen, dass hormonell überversorgte Surfer (&#8220;mit nur einer Hand frei&#8221; ...) über Google, Yahoo und Co. auf ihre Blogs geleitet werden, weil sie über diese Abmahngeschichte berichtet haben?</p>
	<p>Man könnte das also auch als eine Art <acronym title="Search Engine Optimization">SEO</acronym> betrachten, die zwar nicht intendiert ist, bei Suchmaschinen mangels semantischen Verständnis von Bloginhalten allerdings dennoch zu mehr Treffern bei der Suche nach dieser Aktrice führen wird.</p>
	<p>Und noch ein Wort zu <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/">Enrique Rodriguez</a>, dessen Bilder bei <a href="http://www.flickr.com/">Flickr</a> die ganze Geschichte ja erst ins Rollen gebracht hat:</p>
	<p>Der hat ja nicht nur Bilder von Aria Giovanni im Angebot. Nein, das sind auch noch Bilder von <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/luandaboaz/">Luanda Boaz</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72157594251863506/">Ashley Dawn</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72057594098696043/">Caliente</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72157594152062765/">Jenaveve Jolie</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/laurenpope/">Lauren Pope</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/nikkibishop/">Nikki Bishop</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/hollyanndorrough/">Holly Ann Dorrough</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72057594098684932/">Amber E.</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72157594290989122/">Tiara</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72157594172890464/">Lucia Tovar</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72157594243051114/">Priya Rai</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72057594118501829/">Neshelle</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/renatarocha/">Renata Rocha</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/livialemos/">Livia Lemos</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/cynthialea/">Cynthia Lea</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/carmelladecesare/">CarmellaDeCesare</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/jurgitavalts/">Jurgita Valts</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/manuellabarros/">Manuella Barros</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/bobbihart/">Bobbi Hart</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/allisontorres/">Allison Torres</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/aliyahlopez/">Aliyah Lopez</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/tags/janinehabeck/">Janine Habeck</a> und viele, viele andere Damen mit <del>zwei großen</del> guten Argumenten.</p>
	<p>Bei einigen dieser Fotostrecken findet man Copyright-Vermerke direkt im Bild, aber es gibt auch die eine oder andere Fotostrecke, die eben ohne Copyright-Hinweis auszukommen scheint, was um so verwunderlicher erscheint, weil einige dieser Damenfotos dem Flickr-Pool <a href="http://www.flickr.com/groups/playmates/pool/">Playmates from Playboy</a> zugeordnet sind.</p>
	<p>Da stellen sich doch jetzt auch ein paar Fragen:</p>
	<ul>
		<li>Ist Enrique Roriguez Profi-Photograph &#8211; u.a. für den Playboy &#8211; und damit zumindest bei einem Teil der Bilder sowohl Urheber als auch Inhaber der Verwertungsrechte?</li>
		<li>Was sagt der Playboy dazu, dass man sich seine &#8220;Bunnies&#8221; in adequater Qualität und umsonst bei Flickr anschauen kann? Achso, ich vergaß: den Playboy &#8220;liest&#8221; man ja wegen der Interviews und Reportagen, und die sind bei Flickr natürlich nicht dabei &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Oder ist Enrique Rodriguez einfach nur ein Urheberrechtsverletzer?
	<p>Ich bin mal sehr gespannt, wie die Sache weitergeht: sowohl, was die Abmahnung bei Mario Thiel angeht, als auch, was das weitere Gebahren unseres Flickr-Profi-Nutzers Rodriguez angeht.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleine Nachhilfe im Urheberrecht für Blogger</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 12:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Photos]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Hinweis: Einige der Links in diesem Artikel klickt man besser nicht im Büro an, wenn der Chef hinter einem steht &#8211; es sei denn, der Chef ist sehr verständnisvoll oder einsam &#8230;  
	Wie geht das noch einmal mit dem Urheberrecht im WWW/Internet? Eigentlich genauso, wie im real life auch. Was man nicht selbst erdacht/gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Hinweis: Einige der Links in diesem Artikel klickt man besser nicht im Büro an, wenn der Chef hinter einem steht &#8211; es sei denn, der Chef ist sehr verständnisvoll oder einsam &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
	<p>Wie geht das noch einmal mit dem Urheberrecht im WWW/Internet? Eigentlich genauso, wie im <em>real life</em> auch. Was man nicht selbst erdacht/gemacht hat, darf man nur dann verwenden, wenn diese Verwendung explizit erlaubt worden ist. Das gilt auch für den Blogwald.</p>
	<p>In einem recht aktuellen Fall wurde ein <a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/02/ich-bin-doch-nicht-paranoid-sondern-hellseher/">Blogger</a> abgemahnt, weil in einem <a href="http://www.kuechentv.com/">von ihm betriebenen Blog</a> zwei u.U. nicht ganz jugendfreie Bilder von Aria Giovanni publiziert wurden. Stein des Anstoßes ist jetzt aber nicht der Inhalt dieser Bilder, sondern die Tatsache, dass der Blogger damit angeblich eine Urheberrechtsverletzung begangen hat.</p>
	<p>Die beiden <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/205770257/">Bilder</a> waren zuvor zwar schon &#8211; zusammen <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/sets/72057594124202435/show/">mit vielen anderen Abbildungen</a> der gleichen &#8220;Schönheit&#8221; &#8211; bei <a href="http://www.flickr.com">Flickr</a> zu sehen gewesen.</p>
	<p>Und jetzt wird es interessant: Zwar ist auf <em>jedem einzelnen</em> der bei Flickr gezeigten Bilder von Aria Giovanni im <a href="http://www.flickr.com/photos/enrique_rodriguez/">Account eines gewissen Enrique Rodriguez</a> am unteren Bildrand ein Copyright-Hinweis auf den Inhaber der Urheberrechte an diesen Bildern angebracht; es handelt sich dabei um eine <a href="http://www.macandbumble.com">Website</a> mit so genanntem <a href="http://www.google.de/search?q=adult+content">adult content</a> &#8211; wir dürften alle wissen, worum es sich dabei handelt &#8230;</p>
	<p>Zudem ist bei der Detailansicht für das inkriminierte Bild auch noch mehr zu lesen:</p>
	<p><img class="alignleft" id="image128" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/flickr-aria-giovanni-tags-rights.png" alt="flickr-aria-giovanni-tags-rights.png" /></p>
	<p><em>All rights reserved.</em> Genauer kann man es nicht auf den Punkt bringen. Es ist somit für wirklich jeden Flickr-Nutzer klar ersichtlich, dass dieses Bild weder der Public Domain gehört, also quasi zur elektronischen Allmende des Blogwalds gezählt werden darf, noch unter einer wie auch immer gearteten Open-Source-Lizenz steht. Dieses Bild darf also nicht einfach ohne Einwilligung des Urhebers verwendet werden.</p>
	<p>Allerdings hat die Geschichte auch noch einen zweiten Aspekt: Soweit ich bisher im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/10/04/flickr-abmahnwelle/">Lawblog</a> bzw. direkt beim <a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/02/ich-bin-doch-nicht-paranoid-sondern-hellseher/">betroffenen</a> <a href="http://www.kuechentv.com/2006/10/03/youtube-flickr-abmahnung/">Blogger</a> nachlesen konnte, hat der Blogger das Bild nicht von Flickr heruntergeladen und in sein Blog hochgeladen, also eine Kopie des Bildes angefertigt, sondern vielmehr die &#8220;Blog this!&#8221;-Funktion bei Flickr benutzt.</p>
	<p>Flickr blendet standardmäßig über jedem dargestellten Bild einen &#8220;Blog this!&#8221;-Button an. Ein Flickr-Nutzer kann seinen Account so einrichten, dass er nach einem Klick auf diesen Button über die Flickr-Oberfläche einen Artikel an sein Blog sendet, in dem das gerade betrachtete Bild eingebunden ist. Man kann also mehr oder weniger einen Artikel der Sorte &#8220;Hey, guck mal, was ich hier bei Flickr gesehen habe &#8230;&#8221; schreiben.</p>
	<p><img class="centered" id="image130" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/flickr-blog-this-button-in-action.png" alt="flickr-blog-this-button-in-action.png" /></p>
	<p>Dabei wird das gebloggte Bild nicht in das Blog des Nutzers übertragen, vielmehr enthält der so erstellte Blog-Beitrag ein Image-Tag, dass das Bild bei Flickr referenziert.</p>
	<p>Damit ist es rechtlich gesehen alles andere als eindeutig, ob der Blogger nun eine Urheberrechtsverletzung begangen hat oder nicht. Es gab da mal vor einiger Zeit den Fall, dass aus einer Website heraus Wetterkarten aus einem Online-Dienst per IMG-Tag verlinkt wurden. Dieses <em>deep linking</em> ist nicht die feine Art, da die Erstellung von Inhalten (seien es nun Wetterkarten oder Bilder sekundärer Geschlechtsmerkmale) mit einem gewissen Aufwand verbunden sind und die Urheber die erstellten Werke für einen gewissen Gegenwert veräußern möchten &#8211; z.B. für Klicks auf Werbebanner oder für ein Monats-Abo einer einschlägigen Website.</p>
	<p>Allerdings ist das <em>deep linking</em> auch nicht verboten &#8211; jedenfalls nicht per Gesetz. Viele Websites sind dazu übergegangen, das <em>deep linking</em> auf technischem Wege zu unterbinden. Ein Nutzer, der eine Website besucht, welche per <em>deep links</em> Inhalte fremder Websites einbindet, sieht dann u.U. nicht das verlinkte Material, sondern einen mehr oder weniger unfreundlichen Hinweis darauf, dass <em>deep links</em> auf der verlinkten Seite nicht erwünscht sind.</p>
	<p>Flickr selbst empfiehlt Bildautoren, die ihre Bilder nicht in irgendwelchen Blogs oder anderen Websites wiederfinden wollen, die Funktion &#8220;Blog this!&#8221; entweder für alle von ihnen hochgeladenen Bilder oder aber für die zu schützenden Bilder zu deaktivieren. Dies hat im behandelten Fall entweder nicht geklappt, die Autoren haben es vergessen, oder aber &#8211; und jetzt wird es interessant &#8211; sie haben es bewusst nicht gemacht, ganz nach der Masche: &#8220;Mal sehen, wer sich zuerst die Finger verbrennt und wen wir dann abmahnen können.&#8221;</p>
	<p>Wie dem auch immer ist, von außen entscheiden kann man die Sache nicht. Es rauscht gewaltig in Kleinbloggersdorf, und ich lerne aus der Sache, dass ich keine Bilder von Flickr verwende, auf denen ein Copyright-Vermerk angebracht ist &#8211; auch wenn die abgebildeten Dinge( r ) noch so schön sind &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><strong>Update(s)</strong></p>
	<ul>
		<li><a href="http://www.thiema.com/wordpress/2006/10/04/zur-abmahnugsgeschichte/">Majoran reflektiert über die Geschichte und liefert Hintergründe</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/04/second-thoughts-oder-was-erlauben-enrique-rodriguez/">Second Thoughts oder: Was erlauben Enrique Rodriguez?</a>: Ein paar Gedanken zu den Hintergründen dieser Abmahnungen &#8230;
	<p><strong>Im WWW zu diesem Thema:</strong></p>
		<li><a href="http://wirres.net/article/articleview/3959/1/6/">wirres.net zählt ein paar Abmahnungen gegen Blogger auf, die in den letzten Tagen eingegangen sind</a>. Vielleicht ist das ja bisher nur der Anfang einer Abmahnwelle gegen Blogger.</li>
		<li><a href="http://blog.webmaster-homepage.de/item/1451">Einige</a> <a href="http://sw-guide.de/weblog/2006-10-04/verheerender-blog-this-button-bei-flickr/">Blogger</a> sind der Meinung, dass die automatische Einblendung des Buttons &#8220;Blog this!&#8221; bei Flickr &#8211; auch bei nicht über eine Creative Commons License freigegebenen Bildern &#8211; das eigentliche Problem ist. Kann schon sein.</li>
		<li>Bei <a href="http://www.blogbar.de/archiv/2006/10/04/urheberrecht-von-der-qualitatsgosse-zur-sexgosse/">Blogs!</a> erfahren wir, dass sich auch die <a href="http://www.spiegel.de">Großen</a> hin und wieder die Finger verbrennen, wenn sie beieinander abschreiben und der Text dann ursprünglich doch wieder nur aus der Wikipedia <del>geklaut</del> abgepinselt wurde.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://annakuehne.twoday.net/stories/2757535/">Anna Kühne</a> hingegen wünscht den Absendern der Abmahnung alles <del>Gute</del> Schlechte. Ich möchte den Wortlaut hier jetzt lieber nicht wiederholen &#8230;</li>
	</ul>

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		<title>Internationaler Tag gegen DRM</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/03/internationaler-tag-gegen-drm/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 18:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2006) findet der erste Internationale Tag gegen DRM statt.
	Das passt eigentlich gut zusammen: Die Deutschen feiern ihre endgültige Vereinigung in einem gemeinsamen Nationalstaat und die Befreiung eines großen Teils der Bevölkerung von der Diktatur des Sozialismus, und gleichzeitig kann man auch noch gegen die Vereinnahmung durch die Rechteverwerter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2006) findet der erste <a href="http://netzpolitik.org/2006/digital-rights-management/">Internationale Tag gegen DRM</a> statt.</p>
	<p>Das passt eigentlich gut zusammen: Die Deutschen feiern ihre endgültige Vereinigung in einem gemeinsamen Nationalstaat und die Befreiung eines großen Teils der Bevölkerung von der Diktatur des Sozialismus, und gleichzeitig kann man auch noch gegen die Vereinnahmung durch die Rechteverwerter protestieren, die zum Enststehen von Werken zwar nichts beitragen, gleichwohl aber hinterher über deren Verwertung bestimmen wollen &#8211; und zur Zeit leider auch noch können.</p>
	<p>Aber das muss ja nicht so bleiben: Der anti-faschistische Schutzwall war ja auch für die Ewigkeit errichtet worden &#8230;</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Keine Software-Patente im UK</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/08/17/keine-software-patente-im-uk/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Aug 2006 13:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[IP]]></category>
		<category><![CDATA[Softwarepatente]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Laut einer Meldung bei heise.de hat ein Beamter des Britischen Patentamtes dem Konzern  Sony die Erteilung von Patenten auf bestimmte P2P-Techniken verweigert.
	Begründung: Software sei nicht patentierbar.
	Weiter so!

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Laut einer Meldung bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/76946">heise.de</a> hat ein Beamter des Britischen Patentamtes dem Konzern  Sony die Erteilung von Patenten auf bestimmte P2P-Techniken verweigert.</p>
	<p>Begründung: Software sei nicht patentierbar.</p>
	<p>Weiter so!</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Warum DRM nicht funktionieren kann &#8230;</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/07/03/warum-drm-nicht-funktionieren-kann/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 12:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Digital Rights Management]]></category>
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		<description><![CDATA[	Ein sehr guter Blogpost von Yariv befasst sich mit den Gründen, weshalb DRM nicht funktionieren kann . Und er sieht das ganz richtig:
	
		This knowledge came to my mind even without having spent $120,000 for a MBA from a top school. It’s called common sense.
	
	Vielleicht sollte mal bei einigen Rechteverwertern anklopfen und nachprüfen, wie viel common [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein sehr guter Blogpost von <a href="http://yarivblog.wordpress.com/">Yariv</a> befasst sich mit den <a href="http://yarivblog.wordpress.com/2006/07/02/drm-stupidity-reaches-new-heights/trackback/">Gründen, weshalb DRM nicht funktionieren kann</a> . Und er sieht das ganz richtig:</p>
	<blockquote>
		<p>This knowledge came to my mind even without having spent $120,000 for a MBA from a top school. It’s called common sense.</p>
	</blockquote>
	<p>Vielleicht sollte mal bei einigen Rechteverwertern anklopfen und nachprüfen, wie viel <em>common sense</em> diese in Bezug auf DRM (Digital Restriction Management) so aufweisen. Meine Prognose: nahezu gar keinen.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Slashdot &#124; Pearl Jam Releases Video Under Creative Commons</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/07/03/slashdot-pearl-jam-releases-video-under-creative-commons/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 12:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>

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		<description><![CDATA[	Mit Pearl Jam hat erstmals eine wirklich bekannte Band ein bei einem Major Label produziertes Musikvideo unter einer Creative Commons License (CC, Subtyp: Attribution Non-commercial No Derivatives) veröffentlicht, konnte man bei Slashdot nachlesen. Fans können das Video also frei kopieren, solange sie es nicht kommerziell nutzen. Leider hat Pearl Jam darauf verzichtet, statt der No [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mit Pearl Jam hat erstmals eine wirklich bekannte Band ein bei einem Major Label produziertes Musikvideo unter einer Creative Commons License (CC, Subtyp: <em>Attribution Non-commercial No Derivatives</em>) veröffentlicht, konnte man bei <a href="http://yro.slashdot.org/article.pl?sid=06/05/21/0021210">Slashdot</a> nachlesen. Fans können das Video also frei kopieren, solange sie es nicht kommerziell nutzen. Leider hat Pearl Jam darauf verzichtet, statt der <em>No Derivatives</em>-Variante der CC die <em>Share Alike</em>-Variante zu wählen: Dann nämlich hätte das Video auch als Ausgangspunkt für neue Werke dienen können, so ist das Verändern bzw. das Veröffentlichen von Veränderungen nicht gestattet.</p>
	<p>Dennoch ist dieser Schritt natürlich zu begrüßen: Die Rechteverwerter werden einsehen müssen, dass sich Kultur (und dazu zähle ich auch die Pop-Kultur) nur dann weiterentwickeln kann, wenn die von den Kulturschaffenden produzierten Artefakte allen Interessierenden zugänglich sind &#8211; wobei dies nicht grundsätzlich kostenlos sein muss.</p>
	<p>Viel wichtiger ist nämlich, dass Werke frei kopiert und verändert werden dürfen &#8211; ausgerechnet dieser letzte und wichtige Punkt ist allerdings im Falle des Pearl Jam Videos nicht möglich. Aber es ist schon einmal ein erster Schritt in die richtige Richtung.</p>
	<p>Um diese neue Freiheit auch gleich zu nutzen, kann man das Video natürlich auch hier im Blog runterladen:</p>
	<ul>
		<li>Download: <a id="p71" href="/wp-content/uploads/2006/07/PearlJamLifeWasted.avi" title="Pearl Jam: Live Wasted">Pearl Jam: Live Wasted</a> (ca. 30 MB)
	<h5>Rechtliche Hinweise</h5>
	<p>Das Musikvideo <a id="p71" href="/wp-content/uploads/2006/07/PearlJamLifeWasted.avi" title="Pearl Jam: Live Wasted">Pearl Jam: Live Wasted</a> ist unter einer Creative Commons License publiziert worden und darf nach den Bestimmungen dieser Lizenz frei kopiert werden. Eine Kopie der verwendeten Variante der <a href="http://creativecommons.org/about/licenses/meet-the-licenses">Creative Commons License</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.5/">(BY-NC-ND)</a> finden Sie <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.5/">hier</a>. Sie dürfen dieses Werk frei kopieren, allerdings weder kommerziell nutzen noch dieses Werk ändern oder als Basis für ein eigenes Werk nehmen.</p>
	<p>(_Dieser Artikel lag schon seit einiger Zeit in meiner virtuellen Schublade und wartete eigentlich nur darauf, veröffentlicht zu werden._)</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>
