Archiv der Kategorie 'Linux'

Einstimmiges Votum

Donnerstag, den 3. April 2008

Es freut mich immer, wenn ich mit einer von mir geäußerten Meinung zumindest nach einiger Zeit nicht mehr alleine dastehe. Nicht, dass ich für meine Positionen nicht zu kämpfen bereit bin oder glaube, man könne die Wahrheit per Mehrheitsbeschluss erkennen – ich bin ja nicht Al Gore.

Dennoch ist es schön, dass auch andere ITler bei der Bewertung der Miet-Server von First Dedicated offenbar zu einer ähnlichen Einschätzung wie auch ich gelangt sind und meine Kritik teilen können.

Lazy Upgrader Detected

Freitag, den 25. Januar 2008

Ich fühle mich ertappt.

Gerade bin ich dabei, auf einem Server ein paar Updates nachzufahren. Auf dem Server läuft Gentoo Linux, und ich gebe zu, ich habe das mit den Updates ein bisschen schleifen lassen, Stichwort: Never change a running system.

Soeben wollte ich das Update der glibc in Angriff nehmen, da versagte mir emerge den Dienst mit dem Hinweis:

Ubuntu: Ruby und MySQL

Donnerstag, den 10. Januar 2008

Möchte man das RubyGem mysql unter Ubuntu oder Kubuntu installieren, ist es zunächst notwendig, die Dev-Sourcen des MySQL-Clients zu installieren, sonst kommt es zu folgender Fehlermeldung:

Howto: ruby-sqlite3 unter Ubuntu installieren

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Wer die Ruby-Bindings für sqlite3 namens sqlite3-ruby unter Ubuntu oder Kubuntu mittels rubygems installieren möchte, stößt auf Probleme:

$ sudo gem install sqlite3-ruby
Building native extensions.  This could take a while...
ERROR:  Error installing sqlite3-ruby:
        ERROR: Failed to build gem native extension.
 
/usr/bin/ruby1.8 extconf.rb install sqlite3-ruby
checking for sqlite3.h... no
 
make
make: *** No rule to make target 'ruby.h', 
      needed by `sqlite3_api_wrap.o'.  Stop.

Die Lösung für dieses Problem: Man muss zunächst das Ubuntu-Package libsqlite3-dev installieren:

$ sudo apt-get install libsqlite3-dev
$ sudo gem install sqlite3-ruby

Ein kurzer Test in irb:

Ubuntu: Installation von Merb

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Merb ist ein leichtgewichtiges Framework für die Erstellung von Model-View-Controller-basierten Webanwedungen mit Ruby. Von der Zielsetzung her ist es mit Ruby on Rails, Nitro und Ramaze vergleichbar.

Insbesondere von Rails unterscheiden sich Merb und Ramaze durch die Rückkehr zum »micro framework«, einer bewussten Beschränkung auf das Wesentliche und bleiben dadurch klein, performant und flexibel; Ruby on Rails hingegen versucht durch »convention over configuration« dem Anwender ein recht festes Grundgerüst vorzugeben, dass bis hin zu Konventionen (böswillig: »Vorschriften«) bei der Benennung von Entwicklungsobjekten (Klassen, Methoden, Templates, Layouts, ...) reicht. Der Entwickler/Anwender muss sich also zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien unterscheiden: zwischen maximaler Selbständigkeit (Merb, Ramaze, ...) und einem recht strikten Vorgehensmodell (Ruby on Rails).

Ubuntu: Howto rubygems

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Ruby ist eine vollständig objekt-orientierte Skriptsprache, die sich wachsender Beliebtheit für die Realisierung von Webanwendungen (siehe Ruby on Rails, Merb, Ramaze, Nitro, ...), für System-Administration (als »glue language«), für Prototyping und Datenauswertung erfreut.

Die Sprache selbst kann auf Ubuntu, Kubuntu und anderen auf Debian basierenden Linux-Distributionen komfortable über den Paketmanager installiert werden:

$ sudo apt-get install ruby

Erweiterungen für Ruby werden typischerweise als so genannte »gems« verbreitet und installiert. Dazu wird zunächst der Paketmanager für diese Gems installiert:

$ sudo apt-get install rubygems

Danach können dann – ähnlich wie bei apt – Ruby-Erweiterungen als Ruby-Gems installiert werden:

RMagick unter Ubuntu/Kubuntu installieren

Montag, den 3. Dezember 2007

Wer gerne automatisiert Bilder bearbeitet und Ruby mag, für den ist RMagick genau das Richtige. Allerdings ist die Installation unter Ubuntu nicht ganz ohne.

Denn wie immer, wenn der Paket-Manager (in diesem Falle also apt) die Pakete nicht im Repository finden kann, steht man ein bisschen im Regen. Natürlich lässt sich RMagick (wie bei Ruby-Paketen üblich) auch über die gem-Repositories installieren. Probiert man das dann, passiert aber folgendes:

Techtip: Umlaute und xfig

Mittwoch, den 7. November 2007

Wer – wie ich – häufiger mal mit xfig arbeitet und mit diesem Zeichenprogramm eigentlich sehr zufrieden ist, wird dennoch immer wieder an der Tatsache verzweifeln, dass xfig es einem scheinbar absichtlich sehr schwer macht, Umlaute und andere diakritische Zeichen einzugeben.

Da ich immer wieder vergesse, wie genau das geht, dokumentiere ich das mal. Ich denke, dass auch andere Benutzer von xfig ähnliche Probleme haben.

Zunächst einmal entnehmen wir der entsprechenden Stelle der xfig-Dokumentation, dass man Latin-1-Zeichen mit dem Meta- oder Alt-Key zusammensetzen kann.

Allerdings ist es enorm wichtig, die Beschreibung dort exakt zu lesen. Um z.B. ein ä einzugeben, empfiehlt die Dokumentation:

Problem-Shooting: Upgrade Kubuntu Feisty Fawn nach Gutsy Gibbon

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Um es kurz zu machen: Ich hatte auf verschiedenen Rechnern arge Probleme mit dem Upgrade von Kubuntu 7.04 »Feisty Fawn« nach Kubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon«.

Zwar gibt es inzwischen einen äußerst komfortablen graphischen Updater. Der aber blieb bei mir immer wieder stehen und war durch nichts zum Weiterlaufen zu bewegen.

Auf einigen Rechnern zeigte sich nach dem Reboot dann ein Kubuntu, das zumindest oberflächlich nach Gutsy Gibbon aussah: KDE 3.5.8, neues Theme, etc.

Ob aber tatsächlich das gesamte Upgrade durchgelaufen ist und nur die GUI des Update Managers stehengeblieben ist, lässt sich nicht so einfach sagen. Misstrauen gegenüber dem so upgedateten System scheint also angesagt.

Ubuntu/Kubuntu Gutsy Gibbon kündigt sich an

Mittwoch, den 26. September 2007

Ubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon« ist für den Oktober 2007 angekündigt, genauso wie die gleich benannten Releases der beiden Derivate Kubuntu und Xubuntu. Im Gegensatz zum Trauerspiel um die aktuelle Windows-Version »Vista«, die insgesamt um etwa 6,5 Jahre verschoben wurde (natürlich immer nur in kleinen Häppchen), kann man bei Ubuntu auch davon ausgehen, dass das Release zum angekündigten Zeitpunkt erscheint.

Und das Release kündigt sich jetzt an.

Beim heutigen Routine-Update meines Laptops (Kubuntu 7.02 »Feisty Fawn«) sprang mir folgendes ins Auge: