Archiv der Kategorie 'Politik'

Steini-Girl

Mittwoch, den 23. September 2009

[An den Obama-Faktor bei der Bundestagswahl glaubt nur] noch die SPD, für die als letztes Aufgebot jetzt ein dralles Steini-Girl ins Rennen geht.

[ SPON ]

Hoffentlich hat die SPD wenigstens das dralle Steini-Girl gefragt, ob sie damit einverstanden ist, für Steinmeier zu werben.

#failmeier

Dienstag, den 22. September 2009

Zugegeben, #failmeier habe ich nicht selbst erfunden, sondern bei joa@chim vom antibürokratieteam geklaut. Aber es war einfach zu gut, um es nicht weiterzuverwenden. Danke also an jo@chim und Hochachtung für die schöpferische Leistung.

Wobei: Genaugenommen liegt diese Bezeichnung für Frank »Minuswalter« Steinmeier extrem nahe. Denn bei ihm läuft im Wahlkampf so einiges schief. Er kommt nicht wirklich beim Wähler an, noch nicht einmal bei der SPD-Stammklientel. Und das heißt schon einiges, denn Sozialdemokraten wählen sonst so ziemlich alles, was den Stempel »SPD« trägt und die Verhinderung von CDU/CSU-FDP-Koalitionen in Bund, Ländern und Kommunen verspricht – Stichwort: »Neoliberalismus!«

SPD und Steinmeier: Oops, I did it again

Donnerstag, den 17. September 2009

Gestern erst kam heraus, dass die SPD in Wahlwerbung behauptete, die Gewerkschaften hätten zur Wahl der SPD aufgerufen bzw. würden Frank »Minuswalter« Steinmeier unterstützen. Das hatten die Gewerkschaften nicht, vielmehr gehen die Gewerkschaften schon seit einiger Zeit auf Distanz zu einer SPD, die sich mehr und mehr von ihrem Stammklientel entfernt und versucht, »die Mitte der Gesellschaft« zu umwerben.

Die Gewerkschafter protestierten ob dieser Vereinnahmung:

Opel: Wir leben …

Dienstag, den 15. September 2009

... und zwar offenbar in Saus und Braus.

Was denkt sich Opel bzw. das Opel-Management eigentlich, unsere Steuergelder – und um die handelt es sich schließlich bei den Stützen für den maroden Autobauer – für doppelseitige(!) Farb-Anzeigen und TV-Spots zur besten Sendezeit auszugeben, in denen nicht etwa neue Produkte beworben werden (und die hätte Opel dringendst nötig), sondern einfach nur die Botschaft »Wir leben (Autos)« vermittelt wird?

Gibt es da momentan keine dringenderen Baustellen? Hätte man dieses Geld nicht effizienter verwenden können?

Mir fallen da gleich einige dringendere Projekte ein:

  • Entwicklung besserer Fahrzeuge mit einem modernen Design;

Dein Einkommen gebe ich auch noch aus!

Dienstag, den 15. September 2009

Die SPD erhofft sich ja nach dem TV-Duell, dass ihr Kandidat leider nicht gewonnen hat, Rückenwind für den Endspurt im Wahlkampf. Dabei möchte ich sie gerne ein wenig unterstützen.

Nur wie? Ich habe mir gedacht, ein schickes Wahlplakat ist da sicherlich das richtige Mittel, um die Genossen zu entlasten – genau so, wie mich die Genossen von meinem Einkommen entlasten wollen. Was soll ich auch mit dem ganzen Zaster anfangen?

Hinzu kommt: Das hier ist endlich mal ein Wahlversprechen, dass die Genossen auch nach der Wahl noch umzusetzen bereit sind. Und ich bin mir ganz sicher, dass sie das auch schaffen.

Der bessere Kandidat

Sonntag, den 13. September 2009

SPD-Parteichef Franz Müntefering twittert:

Franz(sic!) »Minuswalter« Steinmeier ist also der bessere Kandidat. Das mag schon stimmen. Er ist ein besserer Kandidat als es Müntefering wäre und als es die neue linke Avantgarde in der SPD um Andrea Nahles und Klaus Wowereit je sein könnte – denen fehlt dazu schließlich jegliches Format.

Frank-Walter Steinmeier ist aber eben auch ein besserer Kandidat als Angela Merkel – und deshalb sollte er es auch bleiben. Nicht auszudenken, wohin er Deutschland in einer Koalition mit den Grünen und vor allem auch mit der Kommunistischen Einheitspartei Die.Linke führen würde.

SPD: Müntefering kennt Steinmeier nicht

Sonntag, den 13. September 2009

... oder jedenfalls nicht wirklich.

Wann muss man sich als Kanzlerkandidat eigentlich wirklich Sorgen machen? Zum Beispiel dann, wenn noch nicht einmal der eigene Parteichef den Vornamen des Kandidaten kennt.

So geschehen natürlich (wo auch sonst) bei der Chaos-Partei SPD. Parteichef Müntefering twittert über das gerade laufende TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem eigenen Kandidaten Frank-Walter Steinmeier:

Heißt der Kandidat nicht FranK »Minuswalter« Steinmeier? Woher kommt der Name FranZ?

Gerade in der Partei der Genossen sollte man doch erwarten können, dass man sich – danke des ewigen Duzens! – auch im Schlaf und tiefen Suff beim Vornamen kennen sollte.

»Opel wird russisch«: Deutsches Know-How auf dem Weg zum Ural

Freitag, den 11. September 2009

Der Spiegel schreibt zur Übernahme von Opel durch das Konsortium aus Magna, Gaz udn Sberbank:

»Opel wird russisch«: Moskaus Presse triumphiert über den Sieg in der Bieterschlacht um Opel. Dabei lässt man keinen Zweifel daran, worauf es die Sberbank und der marode Autobauer Gaz eigentlich abgesehen haben – auf die deutsche Technik.

Wer hätte das bloß ahnen können? Keiner Ach ja, zum Beispiel ich, auch wenn ich sicherlich kein Experte auf dem Gebiet internationaler Merger und Acquisitions bin.

Was auch sonst hätte das Dreiergespann aus Kanada/Österreich und dem Reich des Bösen Russland interessieren sollen?

HRE-Rettung kostete keine Steuermittel

Mittwoch, den 19. August 2009

Disclaimer: Wie ich hier im Blog schon verschiedentlich angedeutet habe, ist die HRE (Hypo Real Estate) ein wichtiger Kunde des Unternehmens, für das ich arbeite.

Erst heute morgen hatte ich darüber geschrieben, wie unsachlich und auch falsch die Berichterstattung über die Rettung der Hypo Real Estate (HRE) in vielen Medien ist, und wie wenig viele »Journalisten« von diesem Thema zu verstehen scheinen. Da wird immer wieder gerne die Zahl von 100 Milliarden Euro genannt, mit denen die Bundesrepublik Deutschland angeblich die HRE vor dem Untergang gerettet hat – nur, dass es sich dabei eben um Bürgschaften/Garantien und nicht um tatsächlich ausgezahlte Kredite handelt. Es floss also kein Geld. Dennoch bezahlt die HRE monatlich Bereitstellungsentgelte in Höhe von vielen Millionen Euro. Für den Staat also ein gutes Geschäftsmodell.

HRE: Tendenziöse Berichterstattung

Mittwoch, den 19. August 2009

Disclaimer: Wie ich hier im Blog schon verschiedentlich angedeutet habe, ist die HRE (Hypo Real Estate) ein wichtiger Kunde des Unternehmens, für das ich arbeite.

Dass Journalisten von der Materie, über die sie schreiben, manchmal nur das wissen, was sie über die Nachrichtenagenturen mitbekommen – geschenkt.

Auch dass momentan Kapitalismuskritik en vogue ist und auf die Gier von Banken und Managern geschimpft wird, während in der Verstaatlichung und immer stärkerer Kontrolle des Wirtschaftsgeschehens und des privaten Lebens das Mittel der Wahl gesehen wird, ist nichts Neues.