Archiv der Kategorie 'Software'

Steve, You’ve Got Mail

Mittwoch, den 2. April 2008

Dear Microsoft,

RE: OOXML

Due to massive irregularities in the voting process in ISO, the requirement to use patented media formats such as MP3 and the sheer inappropriateness of using the fast-track process for your massive XML document format OOXML I will not accept it as an agreed ISO standard, even though you managed to con enough people into voting for it.

Martin Eisenhardt

via Chris

Mutter, der Mann mit dem Spam ist da …

Dienstag, den 12. Februar 2008

... und er sammelt auch wieder ganz eifrig neue Spam-Mails.. Manuel Schmitt macht das, damit er die von ihm betriebene RBL ( real-time black list ) immer auf dem neuesten Stand halten kann, und diese RBL kann man dann verwenden, um z.B. seinem postfix abzugewöhnen, Spam von fremden Leuten anzunehmen … :-D

Gesammelt wird auf www.wonne.de bzw. wonne.de. Dort erscheinen nun einige Fake-Posts, deren ebenfalls gefakte Autoren »spezielle« nicht-existente eMails angegeben. Nachrichten an diese eMail-Adressen werden automatisch als Spam klassifiziert und deren Absender (und MTA-IPs wohl auch) automatisch als Spammer markiert werden.

Wordpress, Windows, Sicherheit

Dienstag, den 5. Februar 2008

Wen wundert das: Es gibt schon wieder ein »urgent security release« der auf PHP basierenden Blog-Software Wordpress, dieses Mal wird auf Version Wordpress 2.3.3 upgedatet.

Ich finde es immer gut, wenn Software aktiv gepflegt und aufgetretene Probleme, besonders im Sicherheitsbereich, umgehend gelöst werden. Daher finde ich die grundsätzliche Politik von Wordpress völlig richtig, häufige Sicherheitsupdates herauszubringen, besonders dann, wenn es schon zero day exploits gibt.

Microsoft Windows Vista: Service Pack 1 fertig

Montag, den 4. Februar 2008

Endlich, wird sich mancher denken, der bislang schon Probleme mit dem immer wieder verschobenen und dann abgespeckt und unausgegoren auf den Markt geworfenen guten Windows Vista hatte.

Aber das hier ist ein echtes Armutszeugnis:

Heute, rund ein Jahr nach erscheinen von Windows Vista laufen laut Microsoft 98 der 100 meist genutzten Windows Applikationen unter Vista. Zudem unterstützt das Betriebssystem mittlerweile rund 78.000 Geräte, im November 2006 lag diese Zahl nur bei 34.000.

[ Quelle: golem.de ]

Microsoft Windows Server 2008 - kopflos

Montag, den 4. Februar 2008

Es ist kaum zu glauben, aber trotzdem wahr:

Zu den interessanten Neuerungen des neuen Microsoft-Servers zählt der neue Webserver IIS 7.0, sowie die Installations-Variante “Server Core”, die ohne grafischen Desktop auskommt.

[ Quelle: heise.de ]

Die Microsofties haben tatsächlich begriffen, dass ein Server keine GUI braucht und die da eher stört? Jetzt braucht Microsoft Windows eigentlich nur noch eine vernünftige Script-Sprache (nein, kein Windows Scripting Host o.ä., das zählt nicht …), eine ausgereifte Sicherheitsarchitektur ohne Lücken und einen etwas vernünftigeren Preis, dann könnte das tatsächlich wieder zu einer Konkurrenz für Linux & Co. werden.

Abwarten … :-D

Lazy Upgrader Detected

Freitag, den 25. Januar 2008

Ich fühle mich ertappt.

Gerade bin ich dabei, auf einem Server ein paar Updates nachzufahren. Auf dem Server läuft Gentoo Linux, und ich gebe zu, ich habe das mit den Updates ein bisschen schleifen lassen, Stichwort: Never change a running system.

Soeben wollte ich das Update der glibc in Angriff nehmen, da versagte mir emerge den Dienst mit dem Hinweis:

Ubuntu: Ruby und MySQL

Donnerstag, den 10. Januar 2008

Möchte man das RubyGem mysql unter Ubuntu oder Kubuntu installieren, ist es zunächst notwendig, die Dev-Sourcen des MySQL-Clients zu installieren, sonst kommt es zu folgender Fehlermeldung:

Howto: ruby-sqlite3 unter Ubuntu installieren

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Wer die Ruby-Bindings für sqlite3 namens sqlite3-ruby unter Ubuntu oder Kubuntu mittels rubygems installieren möchte, stößt auf Probleme:

$ sudo gem install sqlite3-ruby
Building native extensions.  This could take a while...
ERROR:  Error installing sqlite3-ruby:
        ERROR: Failed to build gem native extension.
 
/usr/bin/ruby1.8 extconf.rb install sqlite3-ruby
checking for sqlite3.h... no
 
make
make: *** No rule to make target 'ruby.h', 
      needed by `sqlite3_api_wrap.o'.  Stop.

Die Lösung für dieses Problem: Man muss zunächst das Ubuntu-Package libsqlite3-dev installieren:

$ sudo apt-get install libsqlite3-dev
$ sudo gem install sqlite3-ruby

Ein kurzer Test in irb:

Ubuntu: Installation von Merb

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Merb ist ein leichtgewichtiges Framework für die Erstellung von Model-View-Controller-basierten Webanwedungen mit Ruby. Von der Zielsetzung her ist es mit Ruby on Rails, Nitro und Ramaze vergleichbar.

Insbesondere von Rails unterscheiden sich Merb und Ramaze durch die Rückkehr zum »micro framework«, einer bewussten Beschränkung auf das Wesentliche und bleiben dadurch klein, performant und flexibel; Ruby on Rails hingegen versucht durch »convention over configuration« dem Anwender ein recht festes Grundgerüst vorzugeben, dass bis hin zu Konventionen (böswillig: »Vorschriften«) bei der Benennung von Entwicklungsobjekten (Klassen, Methoden, Templates, Layouts, ...) reicht. Der Entwickler/Anwender muss sich also zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien unterscheiden: zwischen maximaler Selbständigkeit (Merb, Ramaze, ...) und einem recht strikten Vorgehensmodell (Ruby on Rails).

Ubuntu: Howto rubygems

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Ruby ist eine vollständig objekt-orientierte Skriptsprache, die sich wachsender Beliebtheit für die Realisierung von Webanwendungen (siehe Ruby on Rails, Merb, Ramaze, Nitro, ...), für System-Administration (als »glue language«), für Prototyping und Datenauswertung erfreut.

Die Sprache selbst kann auf Ubuntu, Kubuntu und anderen auf Debian basierenden Linux-Distributionen komfortable über den Paketmanager installiert werden:

$ sudo apt-get install ruby

Erweiterungen für Ruby werden typischerweise als so genannte »gems« verbreitet und installiert. Dazu wird zunächst der Paketmanager für diese Gems installiert:

$ sudo apt-get install rubygems

Danach können dann – ähnlich wie bei apt – Ruby-Erweiterungen als Ruby-Gems installiert werden: