Archiv der Kategorie 'Web'

Mutter, der Mann mit dem Spam ist da …

Dienstag, den 12. Februar 2008

... und er sammelt auch wieder ganz eifrig neue Spam-Mails.. Manuel Schmitt macht das, damit er die von ihm betriebene RBL ( real-time black list ) immer auf dem neuesten Stand halten kann, und diese RBL kann man dann verwenden, um z.B. seinem postfix abzugewöhnen, Spam von fremden Leuten anzunehmen … :-D

Gesammelt wird auf www.wonne.de bzw. wonne.de. Dort erscheinen nun einige Fake-Posts, deren ebenfalls gefakte Autoren »spezielle« nicht-existente eMails angegeben. Nachrichten an diese eMail-Adressen werden automatisch als Spam klassifiziert und deren Absender (und MTA-IPs wohl auch) automatisch als Spammer markiert werden.

Ubuntu: Installation von Merb

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Merb ist ein leichtgewichtiges Framework für die Erstellung von Model-View-Controller-basierten Webanwedungen mit Ruby. Von der Zielsetzung her ist es mit Ruby on Rails, Nitro und Ramaze vergleichbar.

Insbesondere von Rails unterscheiden sich Merb und Ramaze durch die Rückkehr zum »micro framework«, einer bewussten Beschränkung auf das Wesentliche und bleiben dadurch klein, performant und flexibel; Ruby on Rails hingegen versucht durch »convention over configuration« dem Anwender ein recht festes Grundgerüst vorzugeben, dass bis hin zu Konventionen (böswillig: »Vorschriften«) bei der Benennung von Entwicklungsobjekten (Klassen, Methoden, Templates, Layouts, ...) reicht. Der Entwickler/Anwender muss sich also zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien unterscheiden: zwischen maximaler Selbständigkeit (Merb, Ramaze, ...) und einem recht strikten Vorgehensmodell (Ruby on Rails).

Musikindustrie: Kreativität und Kontrolle

Dienstag, den 1. Januar 2008

Was habe ich gerade gelacht: Unter dem Titel »EMI dreht Geldhahn weiter zu – Jobabbau droht« verarbeitet SPON offenbar eine Pressemitteilung von EMI, in der dieser Vertrater der Musikindustrie wieder einmal die einbrechenden Umsätze beweint und das natürlich nicht dem eigenen Versagen bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, sondern den pösen »Raubkopierern« anlastet.

Amüsant fand ich besonders Folgendes:

Die Kreativität der Mitarbeiter soll künftig noch stärker kontrolliert werden.

Wie soll denn das gehen? Wird da künftig eine Metrik eingeführt, die aus von den Mitarbeitern geschickten eMails, vorgelegten Memos und ähnlichem einen Kreativitätsindex ableitet? Wird das äußere Erscheinungbild mit einbezogen?

Microsoft bietet Ubuntu »Feisty Fawn« zum Download an

Freitag, den 22. Juni 2007

Kaum zu glauben, aber dennoch wahr: Auf dem Microsoft Windows Marketplace stand für kurze Zeit die freie Linux-Distribution Ubuntu in der Version »Feisty Fawn« zum Download bereit, wie wir auf Groklaw nachlesen können.

Erstaunlich ist, dass immerhin fast 11.000 Nutzer Ubuntu von der Website des Erzrivalen aus Redmond downloaden konnten, bevor Microsoft den Spaß beendete:

Microsoft bietet Ubuntu Feisty Fawn zum Download an.

Den Spaßbremsen bei Microsoft möchte ich eigentlich nur eines zurufen: Macht weiter so, bietet häufiger mal wirklich freie Software an – frei wie in Rede und nicht nur frei wie in Bier – dann klappt das mit dem Image auch wieder … ;-)

Flickr: Ich will zu den Kätzchen

Donnerstag, den 21. Juni 2007

Das Foto-Portal Flickr hat in den letzten Tagen gezeigt, wie man sich gezielt selbst ins Bein schießt, und das auch noch mit Anlauf.

Was ist Flickr?

Flickr ist eine typische »Web 2.0«-Erfolgsgeschichte. Nutzer können per Browser oder eMail Fotos zu Flickr hochladen, diese mit Kommentaren und Tags versehen und damit anderen (möglicherweise allen) zugänglich machen. Zusätzlich können Bilder noch nach ihrer … nennen wir es political correctness eingestuft werden. Dabei gibt es die drei Stufen safe, medium und restricted. Die Idee dabei ist, dass keiner gezwungen werden soll, sich Bilder anzusehen oder in Suchergebnissen zu finden, die er/sie nicht sehen möchte. Zu diesem Zweck kann man in seinen eigenen Optionen auch angeben, ob man bei der Suche auch Bilder mit dem Prädikat restricted finden möchte.

Gentoo 2007.0 released (english text)

Montag, den 7. Mai 2007

The Gentoo-Team releases the newest installment of the most flexible and a little bit geeky Linux distribution Gentoo, namely Gentoo 2007.0.

Gentoo 2007.0 wurde am 07. Mai 2007 released. Starting 1800 UTC (which is around 1200 eastern time and 900 Pacific time), the new ISO images and stage files are available via the usual mirrors, f.e. at gentoo.mneisen.org and ftp.mneisen.org. Additionally, and proven and tested by now, the Gentoo ISO images and stage files are also available via BitTorrent the seed files for the ISO images and stage files can be obtained directly at the Gentoo project’s torrent site.

Links:

Release: Gentoo 2007.0

Montag, den 7. Mai 2007

Das Gentoo-Team stellt heute die neueste Ausgabe der flexiblen und ein wenig geekigen Distribution Gentoo vor, nämlich Gentoo 2007.0.

Gentoo 2007.0 wurde am 07. Mai 2007 released.Ab 1800 UTC (also 2000 CEST) sind die neuen ISO-Images und stage-Files auf den üblichen Mirrors verfügbar, darunter auch auf gentoo.mneisen.org und ftp.mneisen.org. Zusätzlich – und wie inzwischen bewährt – ist das Release auch per BitTorrent erhältlich, die zu den einzelnen ISO-Images und stage-files gehörenden *.torrent-Dateien sind ebenfalls per HTTP und FTP zugänglich – eine vollständige Liste aller per BitTorrent erhältlichen Gentoo-ISO-Images und -stage-files gibt es direkt beim Gentoo-Projekt.

Links:

The Internet is for Porn - Eine Phänomenologie

Donnerstag, den 3. Mai 2007

Seit einiger Zeit bereits – genauer: seit 2003 – erfreut sich das Musical Avenue Q enormer Beliebtheit bei Besuchern des New Yorker Broadways und hat auch in einigen anderen Städten Fuß gefasst. Im Musical geht es um die Bewohner der fiktiven Avenue Q, die es im realen New York gar nicht gibt. In der Originalproduktion am Broadway werden viele der Rollen nicht von menschlichen Darstellern gespielt, sondern von Puppen im Stile der Sesamstraße und der Muppet Show übernommen – auch wenn die Macher dieser Musicals Stein und Bein schwören, weder mit Jim Henson kooperiert noch von diesem abgekupfert zu haben.

Falsche Political Correctness

Dienstag, den 17. April 2007

Oliver bei F!XMBR hat in einem Blogpost berichtet, dass der britische Premierminister Tony Blair sich angeblich rassistisch zu den Gründen für die neuerliche Welle von Gewalt in London geäußert hat.

Das Zitat, um das es hier geht, ist das Folgende:

Tony Blair yesterday claimed the spate of knife and gun murders in London was not being caused by poverty, but a distinctive black culture.

We need to stop thinking of this as a society that has gone wrong – it has not – but of specific groups that for specific reasons have gone outside of the proper lines of respect and good conduct towards others and need by specific measures to be brought back into the fold.

Die (Schräg-)Lage der SPD in der Zusammenfassung

Donnerstag, den 12. April 2007

Eine gute Zusammenfassung der gegenwärtigen Lage der SPD und ihres glorreichen Vorsitzenden Kurt »ich-red-auch-mit-den-Taliban« Beck gibt es in einer kleinen Artikelserie bei F!XMBR:

  • Die SPD und Kurt Beck: Nur noch ein Trauerspiel

    chris bei F!XMBR präsentiert in diesen Artikeln eine fundierte Bestandsaufnahme des Gemütszustands innerhalb der deutschen Sozialdemokratie und eine Abrechnung mit einem Vorsitzenden, der diese Partei schnurstracks ins politische Abseits führt: