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	<title>node-0 &#187; Al Gore</title>
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		<title>Zum Friedensnobelpreis für Martti Ahtisaari</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 11:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem in vergangenen Jahren bereits 
	
		Terroristen wie Yassir Arafat den Nobelpreis bekommen hatten, obwohl sie hunderte (tausende?) von Menschen auf dem Gewissen haben und alles andere als dem Frieden förderlich waren, und
		nachdem sich das Nobelpreiskommittee im letzten Jahr mit der Auszeichnung der Klima-Hysteriker um Al Gore und den Weltklimarat lächerlich gemacht hat, da der vermutete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem in vergangenen Jahren bereits </p>
	<ul>
		<li>Terroristen wie <a href="/2005/01/26/palastinas-weg-zum-frieden/">Yassir Arafat</a> den Nobelpreis bekommen hatten, obwohl sie hunderte (tausende?) von Menschen auf dem Gewissen haben und alles andere als dem Frieden förderlich waren, und</li>
		<li>nachdem sich das Nobelpreiskommittee im letzten Jahr mit der <a href="/2007/10/12/terroristen-und-heuchler/">Auszeichnung der Klima-Hysteriker</a> um <a href="/2007/12/10/nobelpreis-contra-frieden/">Al Gore</a> und den Weltklimarat lächerlich gemacht hat, da der vermutete Klimawandel nichts mit Frieden (oder Wissenschaft), sehr wohl aber sehr viel mit Al Gore&#8217;s Investments zu tun hat;</li>
	</ul>
nachdem also bereits einiges schief gelaufen ist, haben sich die Verantwortlichen in Oslo nun doch wieder eines besseren besonnen und mit Martti Ahtisaari einen Politiker ausgezeichnet, der sich fast ein Leben lang aufopferungsvoll um die Vermittlung in Konflikten und Krisenherden gekümmert hat.
	<p>Einem solchen Menschen gebührt die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis, und mit der Auswahl von Ahtisaari zeigt das Kommittee, dass es offenbar doch noch nicht ganz den objektiven Blick für die Realität verloren hat &#8211; auch wenn das in zurückliegenden Jahren häufig anders war.</p>
	<p>Es bleibt zu hoffen, dass es mehr Preisträger wie Ahtisaari oder auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Yunus">Muhammad Yunus</a> (Preisträger 2006; Einführung von Mikrokrediten für Arme) gibt, die tatsächlich etwas für den Frieden leisten, und weniger Aufmerksamkeit für Terroristen und Scharlatane.</p>

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		<title>Einstimmiges Votum</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
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		<description><![CDATA[	Es freut mich immer, wenn ich mit einer von mir geäußerten Meinung zumindest nach einiger Zeit nicht mehr alleine dastehe. Nicht, dass ich für meine Positionen nicht zu kämpfen bereit bin oder glaube, man könne die Wahrheit per Mehrheitsbeschluss erkennen &#8211; ich bin ja nicht Al Gore.
	Dennoch ist es schön, dass auch andere ITler bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es freut mich immer, wenn ich mit einer von mir geäußerten Meinung zumindest nach einiger Zeit nicht mehr alleine dastehe. Nicht, dass ich für meine Positionen nicht zu kämpfen bereit bin oder glaube, man könne die Wahrheit per Mehrheitsbeschluss erkennen &#8211; ich bin ja nicht Al Gore.</p>
	<p>Dennoch ist es schön, dass auch andere ITler bei der Bewertung der Miet-Server von First Dedicated offenbar zu einer ähnlichen Einschätzung wie auch ich gelangt sind und <a href="/2006/07/17/meine-nerven/">meine Kritik</a> teilen können.</p>
	<p><a href="http://blog.zugschlus.de/archives/649-Mietserver-Recovery-mit-veraltetem-Rescuesystem.html">Mieser Kundenservice</a> (»Das Problem liegt bei Ihnen.«) <em>und</em> <a href="http://blog.zugschlus.de/archives/525-First-Dedicated-Power-Server-S-Limited-Edition.html">schlechte Technik</a> (Rescuesysteme mit 2.4er Kernel und ohne Möglichkeiten, ein modernes Linuxsystem zu fixen oder auch nur die Filesysteme zu mounten) &#8211; das ist dann doch zu viel. Oder auch zu wenig.</p>

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		<title>Nobelpreis contra Frieden</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 19:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[	Heute war es dann soweit: Al Gore durfte &#8211; neben dem Weltklimarat &#8211; den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Ob es allerdings schlau war, ausgerechnet jemanden damit auszuzeichnen, der ein voller Unwahrheiten steckendes Propagandamachwerk auf die Menschheit loslässt, nur um gleichzeitig
	
		mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr in seinem Haus zu verwenden,
		ständig um die Welt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute war es dann soweit: Al Gore durfte &#8211; neben dem Weltklimarat &#8211; den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Ob es allerdings schlau war, ausgerechnet jemanden damit auszuzeichnen, der ein voller Unwahrheiten steckendes Propagandamachwerk auf die Menschheit loslässt, nur um gleichzeitig</p>
	<ul>
		<li>mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr in seinem Haus zu verwenden,</li>
		<li>ständig um die Welt zu jetten,</li>
		<li>schwachsinnige »Licht aus!«-Aktionen zu unterstützen (und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden) und</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>sich an den Folgen des selbstverursachten Katastrophenhypes zu bereichern,
	<p>das ist nun wirklich fraglich. Insbesondere der erste und der letzte Punkt sind von Interesse.</p>
	<p>Der erste weist darauf hin, dass Al Gore zwar Wasser predigt, selbst aber Wein säuft, und das dann auch gleich faßweise. Wer von anderen Sparsamkeit beim Energieverbrauch fordert, sollte schon darauf achten, selbst dann nicht zehn- bis zwanzigmal soviel Energie zu verbrauchen wie eine ohnehin schon nicht sonderlich sparsame amerikanische Durchschnittsfamilie. Vergleicht man Al Gores »energy footprint« mit der deutschen Durchschnittsfamilie, wird einem erst recht schwindlich: Al Gore verbraucht mehr als 40-mal soviel Strom wie der deutsche Michel mit Frau und zwei Kindern. Dies als Heuchelei zu bezeichnen ist also eher noch untertrieben.</p>
	<p>Der letzte Punkte aus der obigen Liste ist aber auch interessant: Al Gore investiert in großem Stil in Inestmentfirmen, die sich auf »grüne« Technologie und vorgeblich klimaschonende Wirtschaft spezialisiert haben. Das ist sein gutes Recht. Fragwürdig ist aber, dass er durch seine weltweite Medienpräsenz die hysterische Angst vor einem Klimawandel schürt und damit Geld in seine eigenen Taschen leitet &#8211; denn durch den medialen und politischen Hype rund um die »Klimakatastrophe« zahlen sich Gores Investments erst so richtig aus.</p>
	<p>Würde ein hochgestellter Manager eines Erdöl- oder Finanzkonzerns auf ähnliche Weise Stimmung für die eigenen Produkte machen, mit Halbwahrheiten und Propaganda operieren, dann würde man dem zurecht schnell ein Ende setzen. Nicht so bei Al Gore. Die Klimakatastrophe ist Ersatzreligion, und den Weltuntergang lassen sich die Gläubigen der neuen Kirche nicht nehmen.</p>
	<p>Fazit: Was soll man schon von einem Gremium erwarten, dass zwar einen Friedenspreis verleiht, diesen aber auch schon an Terroristen vergeben hat? Nichts.</p>

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		<title>Al Gore: Die schlimmste Bedrohung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 19:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	Der frischgebackene Klimahysteriker Energieheuchler Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.
	Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der frischgebackene <del>Klimahysteriker</del> <del>Energieheuchler</del> Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.</p>
	<p>Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 kWh im Jahr 2006 für eine unglaubliche Heuchelei halte, ist aus meinen bisherigen Blogposts zu Al Gore bereits ersichtlich. Eine Sache ließ mich heute aber besonders aufhorchen:</p>
	<p>Al Gore bezeichnet tatsächlich den eventuell drohenden Klimawandel als »die größte Bedrohung, der sich die Menschheit je ausgesetzt sah«.</p>
	<p><em>I beg to differ.</em></p>
	<p>Unterstellen wir einmal, dass der Klimawandel tatsächlich menschengemacht ist und tatsächlich so schlimm kommt, wie Al Gore es immer wieder schwarzmalert.</p>
	<p>Dann müssen leider Menschen in tiefergelegenen Gebieten umgesiedelt, Getreidesorten für das neue Klima fitgemacht und ein paar mehr Schutzmaßnahmen getroffen werden. Ich vertraue da ganz darauf, dass sich »der Mensch« als Gattung da prima anpassen kann, genau so, wie er das bisher auch schon immer getan hat, wenn sich etwas an seiner Umgebung geändert hat.</p>
	<p>Vergleicht man damit die jahrzehntelange und (leider!) sehr reale Gefahr eines globalen Atomkriegs, der nicht nur die Menschheit, sondern auch gleich allergrößte Teile von Fauna und Flora ausgerottet hätte, dann wird einem klar, in welchen Kategorien Al Gore denkt &#8211; in den falschen.</p>
	<p>Aber was ist schon die Unfruchtbarmachung des gesamten Planeten gegenüber ein paar weniger verregneten Sommern in Mitteleuropa &#8230;</p>
	<p>(Flame me &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> )</p>

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		<title>Terroristen und Heuchler</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/10/12/terroristen-und-heuchler/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 21:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.
	Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.</p>
	<p>Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an Ansehen zu verlieren bereit ist.  <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/10/12/friedensnobelpreis-fuer-al-gore/">Das sehen auch die bissigen Liberalen so</a>, und <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/">Statler weist darauf hin</a>, dass diese Entwertung der Nobelpreise auf die nicht-wissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises beschränkt ist. Recht hat er.</p>
	<p>Und die Entwertung des Friedensnobelpreises ist erheblich: Denn Al Gore ist weder friedlich &#8211; das zeigt seine polemische und irreführende Rhetorik &#8211; noch ist das von ihm Gesagte geeignet, den Frieden in der Welt zu befördern und zu festigen. Vielmehr dürften Alarmisten wie Al Gore dazu beitragen, einige der schwelenden Konflikte auf der Welt mit neuen Argumenten weiter anzuheizen. Dem Nachbarn wird nun nicht mehr nur sein Öl, sein Geld oder seine Infrakstruktur geneidet. Jetzt kann man auch auf die höhere geographische Lage im Nachbarland schielen und wegen des steigenden Meeresspiegels Anspruch darauf erheben.</p>
	<p>Zudem bleiben für eigentlich wichtige Aufgaben &#8211; wie etwa den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbau in den Entwicklungs- und Schwellenländern, für den Kampf gegen Krankheiten und Hunger &#8211; wesentlich weniger Mittel übrig, wenn diese für den Kampf gegen einen Klimawandel verwendet werden, wobei der Nutzen (sprich: die Vermeidungswirkung) dieser Maßnahmen als eher gering einzuschätzen ist &#8211; ob der Meeresspiegel nun um 50 Zentimeter oder nur um 48 Zentimeter steigt (und das ist ungefähr das, was man erreichen kann), ist eher egal.</p>
	<p>Aber auch rein faktisch ist das Oeuvre von Al Gore nicht über alle Zweifel erhaben. <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,510794,00.html">Erst kürzlich wurde in Großbritannien geurteilt</a>, dass der Film <em>An Inconvenient Truth</em> in Schulen nur noch mit entsprechenden Warnhinweisen gezeigt werden darf, die auf einige der vielen unbequemen Unwahrheiten  in diesem propagandistischen Machwerk hinweisen.</p>
	<p>Um nur ein paar davon zu nennen:
	<ul>
		<li>Al Gore behauptet, der Meerespiegel würde in Folge der globalen Erwärmung um sechs Meter ansteigen. Selbst das <acronym title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</acronym>, dass sicherlich nicht im Verdacht steht, den Klimawandel zu leugnen, hält lediglich einen Anstieg von einigen zehn Zentimetern in den nächsten hundert Jahren für wahrscheinlich.</li>
		<li>Al Gore zeigt eine (inzwischen berühmte) Grafik, in der der angebliche kausale Zusammenhang zwischen einem Anstieg des CO2-Gehalts der Athmosphäre und der globalen Temperatur zu sehen ist. Tatsächlich steigt der CO2-Gehalt der Athmosphäre ca. 800 bis 1000 Jahr <em>nach</em> der globalen Temperatur an, und inzwischen weiß man auch, dass tatsächlich die höheren Temperaturen zu einer Ausgasung von CO2 aus den Ozeanen führen &#8211; die Kausalität ist also exakt anders herum.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Al Gore zeigt kalbende Gletscher in der Arktis und stellt diesen absolut normalen und natürlich Vorgang als katastrophale Folge des Klimawandels dar. An der Stelle im Film habe ich mich gefragt, wogegen eigentlich damals die Titanic gerauscht ist, wenn erst der Anstieg der globalen Temperatur zum Auftauschen von Eisbergen führte.</p>
	<p>Hinzu kommt, dass Al Gore in seinem 4-Personen-Haushalt im Jahr 2006 etwa 221.000 kWh Strom verbraucht hat &#8211; etwa 20 mal so viel wie ein normaler US-Haushalt und etwa 40-mal so viel wie ein 4-Personen-Haushalt in Deutschland.</p>
	<p>Wer derart heuchlerisch ist, wer Wasser predigt, aber Wein säuft, der verliert jegliche Glaubwürdigkeit. Dass das Nobelpreiskomitee sich dennoch nicht zu schade war, einen derart fragwürdigen Menschen mit einem so angesehenen Preis auszuzeichnen, spricht Bände: Allzu deutlich wird, wie weit inzwischen die Lobby und der Einfluss der Klimahysteriker reicht.</p>
	<p>Aber wer auch Terroristen als Friedensbringer auszeichnet, dem ist wohl alles egal.</p>

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		<title>Live Earth: Ein paar »unbequeme Wahrheiten«</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 18:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Einige »unbequeme Wahrheiten« über das heutige Propagandafestival Musikfestival namens »Live Earth« hat Frank Wetter gesammelt. Sehr interessant, was da auf Initiative von Internet-Erfinder Al Gore so stattfindet und welche Auswirkungen auf das Klima das wohl haben wird &#8211; vorausgesetzt, der immer wieder behauptete, aber nicht belegte Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration der Athmosphäre und der angeblich kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Einige »unbequeme Wahrheiten« über das heutige <del>Propagandafestival</del> Musikfestival namens »Live Earth« hat <a href="http://www.frank-wettert.de/live-earth-7-mal-heucheln-fuer-das-klima/">Frank Wetter</a> gesammelt. Sehr interessant, was da auf Initiative von Internet-Erfinder Al Gore so stattfindet und welche Auswirkungen auf das Klima das wohl haben wird &#8211; vorausgesetzt, der immer wieder behauptete, aber nicht belegte Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration der Athmosphäre und der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe existiert überhaupt.</p>
	<p>Daran glaube ich allerdings nicht; damit sind aber auch die Konzerte vor allem eines: Eine riesige Propagandamaschine, um die Massen zu verdummen.</p>

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		<item>
		<title>The Great Global Warming Swindle (Part III)</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/05/04/the-great-global-warming-swindle-part-iii/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 06:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Heute wird das IPCC &#8211; das Inter-Governmental Panel on Climate Change &#8211; den dritten Teil seines aktuellen Berichts veröffentlichen. An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal daran erinnern, dass das IPCC ein Gremium von Regierungen ist und keine im engeren Sinne wissenschaftlich arbeitende Organisation ist. Vertreter von Regierungen (aus Deutschland z.B. der Staatssekretär Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute wird das IPCC &#8211; das <em>Inter-Governmental Panel on Climate Change</em> &#8211; den dritten Teil seines aktuellen Berichts veröffentlichen. An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal daran erinnern, dass das IPCC ein Gremium von Regierungen ist und keine im engeren Sinne wissenschaftlich arbeitende Organisation ist. Vertreter von Regierungen (aus Deutschland z.B. der <a href="http://www.mueller-mdb.de/" title="SPD">Staatssekretär Michael Müller</a>) verhandeln hier darüber, wieviel Angst der Bevölkerung in den Industrieländern denn gemacht werden soll und darf.</p>
	<p>Die Position der deutschen Delegation ist dabei recht klar: Die Zukunft soll möglichst pessimistisch beschrieben werden. Andere Delegationen, die sich gegen solche Schwarzmalerei aussprechen, werden von deutschen (und anderen!) Delegierten systematisch in Mißkredit gebracht.</p>
	<p>Auch die Mär vom angeblich vorhandenen wissenschaftlichen Konsens sollte man nicht für bare Münze nehmen: Konsens in der Wissenschaft ist höchst selten und typischerweise nicht dadurch zu erreichen, dass man die vermeintlich führenden (in diesem Kontext: die alarmistischen) Wissenschaftler zu Konferenzen zusammenführt. Konsens entsteht durch die gegenseitige skeptische(!) Überprüfung von Forschungsergebnissen, durch Verifikation oder eben auch Falsifikation.</p>
	<p>Ein populärwissenschaftlicher Film, der einen gesunden Gegenpol zum unsagbaren Propaganda-Machwerk »An Inconvenient Truth« von Al Gore darstellt, ist die sehr gute Reportage »The Great Global Warming Swindle« des englischen Senders <em>Channel 4</em>.</p>
	<p><center><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" data="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=3847439489158721459" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=3847439489158721459" /></object><br />
</center></p>
	<p>Diesen Film empfehle ich allen Klimaphobikern, die das baldige Steigen des Meeresspiegels und Wüstenbildung auf der fränkischen Alb befürchten. Für alle anderen ist »The Great Global Warming Swindle« ein informativer und unterhaltsamer Film.</p>


 ]]></content:encoded>
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		<title>Ströbele beckt</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/04/strobele-beckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 10:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem Chefgenosse Kurt Beck erst gestern vorgeschlagen hat, zu einer möglichen Afghanistan-Friedenskonferenz auch die Taliban einzuladen, findet er in Teilen der deutschen Sozialdemokratie durchaus Zustimmung. Allerdings bemüht sich das ebenfalls SPD-gefhrte Außenministerium, Becks Vorschläge herunterzuspielen und ihnen die Brisanz zu nehmen.
	Was weit weniger überrascht: Auch einige grüne Gutmenschen stimmen zu und beweisen damit sehr schön, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem Chefgenosse Kurt Beck <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/03/top-appeasenik/">erst gestern vorgeschlagen hat, zu einer möglichen Afghanistan-Friedenskonferenz auch die Taliban einzuladen</a>, findet er <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,475585,00.html">in Teilen der deutschen Sozialdemokratie durchaus Zustimmung</a>. Allerdings bemüht sich das ebenfalls SPD-gefhrte Außenministerium, Becks Vorschläge herunterzuspielen und ihnen die Brisanz zu nehmen.</p>
	<p>Was weit weniger überrascht: Auch einige grüne Gutmenschen stimmen zu und beweisen damit sehr schön, warum die Grünen so bald nicht wieder an die Macht gehören. Allen voran marschiert dabei der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele und bemüht sich, er Beck an Naivität, Unwissenheit und Dilletantentum gleichzutun:</p>
	<blockquote>
		<p>Auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele äußerte sich positiv. &#8220;Man muss mit jedem reden, der selbst Gesprächsbereitschaft signalisiert, also auch den Taliban&#8221;, sagte Ströbele der &#8220;Neuen Presse&#8221;. &#8220;Ob das in Einzelgesprächen oder einer Konferenz sinnvoll ist und mit welchen Zielen, muss man sehen. Es darf nur keine Schauveranstaltung sein.&#8221;</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,475585,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Ein Parteikollege Ströbeles &#8211; Winfried Nachtwei &#8211; sieht die Sache wohl etwas realistischer:</p>
	<blockquote>
		<p>[Er] fand die strategische Überlegung zwar richtig, Becks Äußerung zu den Taliban aber naiv. &#8220;Ich denke nicht, dass Beck den Taliban-Führer Mullah Omar nach Deutschland einladen möchte &#8211; wobei das ein schöner Trick wäre, um den seit dem 11. September 2001 gesuchten Extremisten endlich zu verhaften&#8221;, sagte Nachtwei. &#8220;Allein die Teilnahme würde für Taliban-Aussteiger das Todesurteil bedeuten&#8221;, sagte Nachtwei der &#8220;Neuen Osnabrücker Zeitung&#8221;.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: dito]</small></p>
	<p>Netter Trick, soviel muss man Nachtwei zugestehen. Allerdings kann ich mir schon lebhaft vorstellen, wie seine Parteigenossen gegen ein solches Vorgehen protestieren würden. Wohl mit Blick auf die außenpolitisch völlig unausgegorene Position Becks fügt Nachtwei noch hinzu:</p>
	<blockquote>
		<p>&#8220;Eine afghanische Friedenskonferenz ist doch kein rheinland-pfälzisches Weinfest.&#8221;</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: dito]</small></p>
	<p>Nein, ist es nicht, daher gehört Kurt Beck ja auch nicht auf eine solche Konferenz, sondern irgendwo auf einen rheinland-pfälzischen Dorfplatz, wo er dann wieder ein paar schöne Ratschläge an Hartz-IV-Empfänger verteilen darf.</p>
	<p>Die Reaktion Ströbeles jedenfalls zeigt, dass die Grünen als Partei noch immer nicht erwachsen geworden sind, wobei über Teile der SPD sicherlich das gleiche zu sagen ist.</p>
	<p><a href="http://www.s-and-w.de/?p=2025">Statler fasst das ganz gut zusammen:</a></p>
	<blockquote>
		<p>Vermutlich  hätte einer wie Ströbele auch im April 1945 noch Hitler, Göring und Himmler zum Fliedertee an einen runden Tisch gebeten, um ihnen einen ehrenvollen Frieden anzubieten.</p>
	</blockquote>
	<p>Appeasement pur, einige ziehen aus der Geschichte eben doch keine Lehren &#8230;</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Lesebefehl: Ökoreligion</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/11/21/lesebefehl-okoreligion/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 23:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[	Eine wunderbare Zusammenfassung meiner Einstellung zum Thema »Das Klima und ich« findet man bei den Bissigen Liberalen ohne Gnade. Ich hätte nicht besser zu Papier (bzw. in die Tasten) bringen können, was ich von dem ganzen vor vermeintlicher Sicherheit über die Zukunft strotzenden Palaver der Klima-Aktivisten halte: Nicht viel.
	Das Klima ist ein komplexes System, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eine wunderbare Zusammenfassung meiner Einstellung zum Thema »Das Klima und ich« findet man bei den <a href="http://www.bissige-liberale.com">Bissigen Liberalen ohne Gnade</a>. Ich hätte nicht besser zu Papier (bzw. in die Tasten) bringen können, was ich von dem ganzen vor vermeintlicher Sicherheit über die Zukunft strotzenden Palaver der Klima-Aktivisten halte: Nicht viel.</p>
	<p>Das Klima ist ein komplexes System, <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/06/29/al-gore-und-die-klimaerwarmung/">wie ich bereits schon einmal geschrieben habe, als es um Al Gore und seinen vermurksten Film ging</a>. Und komplexe Systeme haben es so an sich, dass sie sich auch mit größter Rechenpower nicht oder nur höchst unvollständig simulieren lassen. Und nur auf solchen Simulationen der künftigen Klimaentwicklung fußt die ganze aktuelle Panikmache vor der Klimaerwärmung.</p>
	<p>Darum: Lesebefehl für den Artikel <a href="http://www.bissige-liberale.com/2006/11/20/koreligion/">Ökoreligion</a> bei <a href="http://www.bissige-liberale.com">B.L.O.G.</a>.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Unbequeme Wahrheiten &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 16:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[	... offenbart &#8211; ohne sich um wissenschaftliche Präzision zu kümmern &#8211; derzeit nicht nur Al Gore. Nein, auch für die Türkei wird es langsam immer enger, was ihre Ambitionen für einen EU-Beitritt angeht.
	Der Westen, auch Deutschland, muss sich anrechnen lassen, der Türkei jahrelang falsche Hoffnungen auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union gemacht zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>... offenbart &#8211; ohne sich um wissenschaftliche Präzision zu kümmern &#8211; derzeit nicht nur <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/06/29/al-gore-und-die-klimaerwarmung/">Al Gore</a>. Nein, auch für die Türkei wird es langsam immer enger, was ihre Ambitionen für einen EU-Beitritt angeht.</p>
	<p>Der Westen, auch Deutschland, muss sich anrechnen lassen, der Türkei jahrelang falsche Hoffnungen auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union gemacht zu haben. Dabei ist längst klar, dass die Türkei weder jetzt noch in absehbarer Zukunft ein EU-Mitglied mit allen Rechten und Pflichten werden kann. Zu groß ist der Unterschied in wirtschaftlicher Hinsicht, zu sehr weicht die Gesellschaft in der Türkei von dem ab, was in Europa als wünschenswert gilt.</p>
	<p>Nun also kommt es knüppeldicke: Zunächst stellt die EU-Kommision der Türkei in einem Fortschrittsbericht ein schlechtes Zeugnis aus, was die türkischen Bemühungen angeht, durch Reformen in Staat, Gesellschaft, Militär und Gesetzgebung europäusches Niveau zu erreichen. In manchen Bereichen beschleicht mich das Gefühl, dass sich da etwas zurückentwickelt, statt mit voller Kraft nach vorn zu streben.</p>
	<p>Dann kommt auch noch hinzu, dass Deutschland demnächst die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt und damit auch die Verhandlungsführung mit der Türkei über deren Beitritt. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass damit die Zeit des Laissez-faire vorbei ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt nicht als Fan des EU-Beitritts und führt die Verhandlungen wohl nur deshalb weiter, weil sie sich an den Grundsatz &#8220;pacta sunt servanda&#8221; gebunden fühlt &#8211; und da muss man zumindest die zugesagten Beitrittsverhandlungen mit der Türkei führen; allerdings eben &#8220;ergebnisoffen&#8221;. Und dass dies durchaus heißen kann, dass die Türkei am Ende <em>nicht</em> aufgenommen werden  wird, gehört zum Wesen einer ergebnisoffenen Verhandlung hinzu.</p>
	<p>Auch die anderen Koalitionspartner in Berlin sind eher skeptisch: Edmund Stoiber spricht endlich laut aus, was eigentlich ganz klar ist: &#8220;Die Türkei ist kein europäisches Land.&#8221; Wie denn auch: Sie liegt fast ausschließlich auf dem asiatischen Kontinent und hat sich in den letzten 1400 Jahren ganz anders entwickelt als die europäischen Staaten. Es geht hier nicht bloß um eine Ausrede auf geographischer Basis; die Türkei und Europa sind von ihrem Wesen her höchst unterschiedlich.</p>
	<p>Man nehme nur einmal als Beispiel, wie ein großer Teil der türkischen Bevölkerung auf die Äußerungen des Papstes Benedikt in seiner Vorlesung an seiner Alma Mater in Regensburg reagiert hat: Schäumende Wut und blinder Hass als Antwort auf vermeintliche Kritik an der islamischen Religion bzw. der Neigung mancher Muslime, Konflikte auch mal mit Gewalt zu einem Abschluss zu bringen.</p>
	<p>Und die SPD? Die ist zerrissen: Die Gutmenschen müssten eigentlich für den Beitritt sein, denn da wird ein Land aus seiner unverschuldeten Unmündigkeit &#8230; Ne, das war was anderes. Dennoch müssten die Gutmenschen im Zeichen der multikulturellen Gesellschaft mit aller Kraft für den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union werben.</p>
	<p>Das aber tun sie nur einigermaßen verhalten. Warum? Weil ihre Klientel, die &#8220;einfachen Arbeiter und Angestellten&#8221; schon jetzt unter dem Lohndruck der neuen EU-Mitglieder im Osten zu leiden haben. Nähme man nun auch noch die Türkei als Vollmitglied auf (und nichts anderes können sich die türkische Regierung und viele deutsche Gutmenschen vorstellen &#8211; darunter machen wir es nicht), könnte das enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Lohngefüge im Rest Europas haben.</p>
	<p>Ganz zu schweigen von einem anderen Problem: Die Türkei hätte mit einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen Einwohnern in den europäischen Gremien (Kommision, Ministerrat, Parlament) ein ähnliches Stimmgewicht wie Deutschland und weit mehr Einfluss als etwa Frankreich, Großbritannien und Italien.</p>
	<p>Es gibt noch viele weitere Punkte, die man hier anführen könnte: Minderheitenschutz, Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit (Stichwort: Völkermord an den Armeniern), Religionsfreiheit auch für Nicht-Muslime, Rechtsstaatlichkeit, ...</p>
	<p>Ob wir Europäer uns tatsächlich dem Einfluss eines noch nicht tatsächlich säkularisierten islamischen Land mit starkem Militär und schwacher Menschenrechtskultur ausliefern wollen: Das wage ich mal zu bezweifeln.</p>
	<p>Daher glaube ich auch nicht, dass die Verhandlungen mit der Türkei in absehbarer Zukunft zu einem (aus türkischer Sicht!) positiven Ergebnis führen.</p>

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		<title>Al Gore und die Klimaerwärmung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 23:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[	Nachdem Al Gore ja bereits das Internet erfunden hat, beglückt er uns jetzt mit einem Film (&#8220;An Unconvenient Truth&#8221;) zum Thema Klimaerwärmung. Der Film läuft bereits seit einiger Zeit in den USA, und dort auch nur in einigen ausgewählten Städten (&#8220;select cities&#8221;). Spiegel Online berichtet nun über eine Vorführung dieses Films vor eingeladenen Wissenschaftlern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem Al Gore ja bereits <a href="http://www.sethf.com/gore/">das Internet erfunden hat</a>, beglückt er uns jetzt mit einem Film (&#8220;An Unconvenient Truth&#8221;) zum Thema <em>Klimaerwärmung</em>. Der Film läuft bereits seit einiger Zeit in den USA, und dort auch nur in einigen ausgewählten Städten (&#8220;select cities&#8221;). <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,424134,00.html">Spiegel Online berichtet</a> nun über eine Vorführung dieses Films vor eingeladenen Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema Klimaveränderung befassen&#8212;und der Film fand ein durchaus positives Echo, wenn auch einzelne Kleinigkeiten bemängelt wurden.</p>
	<p>Es  überrascht mich nicht sonderlich, dass ein Film, der das keineswegs als existent gesicherte Phänomen des Klimaerwärmung als Tatsache hinstellt, von Wissenschaftlern, deren Lebensinhalt exakt dieses Phänomen ist, als gelungen bezeichnet wird. Man kann auch Fragen, ob man sich bei einem solchen noch ungeklärten Thema nicht auch ein kritischeres Publikum hätte suchen sollen oder sogar müssen. Was mich aber bei dem Artikel in Spiegel Online ein bisschen ärgert, ist das völlige Fehlen eines HInweises darauf, dass der Film bei Weitem nicht so unumstritten ist, wie es einem beim Lesen vorkommt.</p>
	<p>Tatsächlich gibt es eine Reihe von Argumenten, die sowohl gegen den Film, die in ihm dargestellten angeblichen Fakten als auch gegen die Existenz einer menschenverursachten Klimaveränderung sprechen. Und selbst wenn es eine solche Veränderung gibt: Man kann einfach nicht sagen, was die Folgen sein werden, schließlich hat keiner der Wissenschaftler eine Zeitmaschine und hat sich von den potentiellen Folgen selbst überzeugt.</p>
	<p>Vielmehr leiten diese Wissenschaftler (in Deutschland an prominentester Stelle wohl <a href="http://www.ifm.uni-kiel.de/fb/fb1/me/data/pers/mlatif.html">Mojib Latif</a>) ihre Vorhersagen aus mathematischen Modellen ab, mit denen sie <em>mögliche Entwicklungen</em> des Klimas durchrechnen. Da nun das Klima&#8212;wie jeder dieser Wissenschaftler sofort bestätigen würde&#8212;ein so genanntes Chaotisches System ist, können kleinste Unterschiede (bzw. Messfehler) bei den Eingabedaten zu drastisch anderen Ergebnissen führen. Aus unserer Erfahrungswelt sind wir gewohnt, dass sich kleinere Änderungen in einer Ausgangssituation nur unbedeutend auf das Ergebnis auswirken. Ob ich beim Kochen nun exakt 10g Salz verwende oder doch ein paar hundertsel Gramm mehr, spielt absolut keine Rolle. In chaotischen Systemen können aber exakt solche kleinen Änderungen extremst auf das Ergebnis auswirken und machen damit Aussagen, die auf der Simulation eines chaotischen Systems beruhen, ziemlich unsinnig.</p>
	<p>Weitere formale und systematische Mängel des Films von Al Gore im Speziellen und der Klimapessimisten im Allgemeinen lassen sich in <a href="http://www.canadafreepress.com/2006/harris061206.htm">Tom Harris: Scientists respond to Gore&#8217;s warnings of climate catastrophe</a> bei <em>Canada Free Press</em> nachlesen. Die Lektüre dieses Artikels kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen, möchte aber eine Äußerung über Al Gore aus diesem Artikel zitieren:</p>
	<blockquote>
		<p>The man is an embarrassment to US science and its many fine practitioners, a lot of whom know (but feel unable to state publicly) that his propaganda crusade is mostly based on junk science.</p>
	</blockquote>
	<p>Ich will nicht bestreiten, dass wir als Menschheit unserem Planeten sehr viel zumuten, und ich will auch eine Klimaveränderung nicht ausschließen&#8212;aber so, wie dort bislang Forschung betrieben und danach dann schon fast reißerisch argumentiert wird, das ist keine Wissenschaft, sondern Polemik.</p>

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