Alles super (Teil 2)

Mittwoch, den 30. Januar 2008

Aral schafft jetzt das Normalbenzin ab. Ich verstehe nicht ganz warum, denn mein Wagen fährt eigentlich ganz gut auch ohne »Super«, obwohl er von einer »Premium«-Marke ist. Ironisch, oder?

Tatächlich ist es aber so, dass gerade kleinere Automobile inzwischen häufig Superbenzin brauchen. Auch das ist ironisch.

Letztlich habe ich das aber alles irgendwie kommen sehen, nach meinen Erfahrungen mit Aral.

Die Deutsche Bahn verliert schon wieder

Samstag, den 23. Juni 2007

Gerade erst habe ich darüber berichtet, warum ich die Art und Weise, in der die Deutsche Bahn ihre ICEs einsetzt, für … wenig optimal halte. Und schon wieder bestätigt die Deutsche Bahn AG, dass sie sich nicht gerade um Reisende bemüht, die vom Flugzeug auf den Zug umsteigen wollen – in zweierlei Hinsicht.

Zum einen versucht die Bahn auf Strecken mit dem Flugzeug zu konkurrieren, wo das Flugzeug nun wirklich das bessere Verkehrsmittel ist (z.B. Frankfurt – Paris oder München – Hamburg). Hier wird das nichts mit der ökologisch korrekten Umerziehung der Reisenden, zumal das Zugticket meist nicht nur die langsamere, sondern auch die teurere Alternative ist.

Deutsche Bummelbahn (oder: shICE)

Montag, den 11. Juni 2007

Seit gestern gilt der neue Sommerfahrplan der Deutsche Bahn AG, und besonders überschwenglich werden zwei neue Verbindungen nach Paris gefeiert: Der deutsche ICE fährt von Frankfurt aus nach Paris, der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV pendelt zwischen Paris und Stuttgart.

Bahnchef Medorn freut sich darüber, dass nun die Bahn dem Flugzeug Konkurrenz mache und viele Reisende vom Flugzeug auf die Schiene umsteigen werden. Bei genauerem Hinsehen aber erkennt man, dass diese Hoffnung wohl unbegründet ist.

TOP 5: Woran man merkt, dass man mit dem Auto gerne schnell unterwegs ist

Donnerstag, den 26. April 2007

Anzeichen 5: Tankwart und Reifenhändler sind Deine besten Freunde.

Anzeichen 4: Du leidest körperlich, wenn Du außerhalb Deutschlands mit dem Auto unterwegs bist.

Anzeichen 3: Du beschwerst Dich über die anderen Fahrer, die auf der Autobahn mit 180 vor Dir her schleichen.

Anzeichen 2: Du ertappst Dich dabei, dass Du früher am Ziel bist, als Du losgefahren bist.

Das #1 Top-Anzeichen dafür, dass man mit dem Auto gerne schnell unterwegs ist:

Peer Steinbrück lächelt, wenn er an Dich denkt.

Der grüne Governator

Mittwoch, den 14. März 2007

Manchem ist damals die Kinnlade gepflegt Richtung Erdmittelpunkt weggeklappt, als der ehemalige »Mister Universe« und »Terminator«-Mime Arnold Schwarzenegger seine Kandidatur für das Amt des Governors von Kalifornien bekanntgab. Noch viel mehr dürften sich einige gewundert haben, als er es dann auch tatsächlich wurde. Für diejenigen, die in Arnold Schwarzenegger immer nur einen Berg Muskeln ohne Hirn gesehen haben, der bestenfalls »Hasta la vista, Baby« hervorwürgen konnte, kommt insbesondere seine erfolgreiche Politik und seine Beliebheit bei den Bürgern überraschend.

Die Klima-Inquisition

Dienstag, den 13. März 2007

Wer sich kritisch mit der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe auseinandersetzt, der kennt dieses Phänomen wohl leider auch aus eigener Erfahrung: Äußert man seine Zweifel, wird man als Ewig-Gestriger, als Egoist, Kleingeist oder Schlimmeres bezeichnet. Statt Argumenten bringen einem die durch-ideologisierten Anhänger der Quasi-Religion des climate change wüste Beschimpfungen, Verachtung und mehr entgegen.

Mich habe nun zwei Vorfälle besonders betroffen gemacht. Über den ersten kann man im lawblog nachlesen. Dort wurde auf die Beifahrertür eines etwas größeren Autos ein schmuckes »CO2« eingeritzt. Das lässt auf den Geisteszustand und das Rechtsbewusstsein des Täters schließen – beides scheint da etwas im Argen zu liegen.

Misanthropischer Umweltschutz

Mittwoch, den 7. Februar 2007

Nun ist es also wieder einmal passiert: Umweltbewegte in der Bürokratie der Europäischen Union haben wohl so lange intrigiert, bis sie wieder einmal eine EU-Richtlinie zur Veröffentlichung gebracht haben, in der das hehre Ziel des Umweltschutzes auf möglichst menschenfeindliche Art und Weise umgesetzt wird – so würde man wohl polemisch formulieren.

Tatsächlich ist das neueste Machwerk aus Brüssel aber eine Zumutung für den gesunden Menschenverstand. Es wird gefordert, dass Kraftfahrzeuge künftig nur noch 130 g/km Kohlendioxid in die Umwelt blasen. Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht ganz vernünftig, es ist aber aus vielen Gründen falsch: