Ganz Europa liebt Obama

Dienstag, den 20. Oktober 2009

Ganz Europa liebt Barack Obama. Wirklich? Im Osten hält sich die Begeisterung für den US-Präsidenten in Grenzen.

… schreibt Gregor Peter Schmitz im SPON und merkt nicht mal, dass die Begeisterung für Obama auch im Westen Europas bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten nicht von allen geteilt wurde.

Und dass jetzt, nachdem Obama seine weitgehende Unfähigkeit bewiesen hat, seinen großen Worten auch große Taten folgen zu lassen, die Begeisterung insgesamt doch recht überschaubar ist.

Eventuell wäre es für den Obama-Fanboy mal ganz gut, dem US-Volk ein wenig aufs Maul zu schauen um zu erkennen, dass selbst dort der Schock über die Wandlung von Obama vom Propheten des nahen Paradies zur äußerst schlechten Bush-Kopie tief sitzt.

OMFG: Gordon Brown kopiert deutsche Abwrackprämie

Montag, den 13. April 2009

Nach Barack Obama kopiert nun also auch Gordon Brown als britischer Premier die deutsche Abwrackprämie – während in Deutschland endlich, wirklich endlich die volkswirtschaftliche Intelligenz aufwacht und das große Zetern gegen diese unnütze, umweltschädliche und Volksvermögen vernichtende Prämie beginnt.

Dennoch wird die Abwrackprämie immer wieder kopiert, und das trotz allem, was dagegen spricht. Da stellt sich doch eigentlich nur noch eine Frage: Was genau haben die eigentlich auf dem G20-Gipfel in London geraucht?

OMFG: Obama kopiert deutsche Abwrackprämie

Donnerstag, den 9. April 2009

Vom neuen amerikanischen Präsidenten halte ich nicht viel. Jetzt aber noch weniger, nachdem ich in einem deutschen »Qualitätsmedium« lesen durfte, dass Barack Obama tatsächlich die deutsche Abwrackprämie a.k.a. Umweltprämie kopieren und auch in den USA einführen möchte.

Abwrackprämie, Klimahysterie, Konjunkturpakete a.k.a. bail outs, ...

Woher kommt es eigentlich, dass sich in der Politik zu überwiegenden Teilen die idiotischen Ideen durchsetzen und offenbar auch international verbreiten?

Barack Obama möchte mit »gemäßigten Taliban« sprechen

Sonntag, den 8. März 2009

Wir hatten das bisher schon einige Male: Politiker aus der eher linken Ecke möchten mit Terroristen verhandeln, weisen aber – des schönen Scheins wegen – weit von sich, dass sie da etwa mit Extremisten zu tun haben könnten. Nein, man möchte mit den »gemäßigten« Kräften im Lager des Feindes sprechen.

Hier im Blog haben wir das schon einmal behandelt, damals ging es um den Problembar Kurt Beck, der auch mit den »gemäßigten Taliban« verhandeln wollte.

Schon damals wollte mir nicht in den Kopf, wie eine Verhandlung mit Taliban funktionieren sollte:

Demagogische Wahlhilfe für Übersee

Samstag, den 11. Oktober 2008

Ich mag es nicht, wenn für mich gedacht wird. An mich: ja. Für mich: ne, das mache ich lieber selbst. Vor allen Dingen weiß ich dann auch, dass ich den Ergebnisse zumindest einigermaßen trauen kann.

Wenn ich bei SPON lese, dass der Stimmenanteil für Barack von den MSM möglicherweise unterschätzt werde, dann wundere ich mich da besonders über die Begründung:

Der Vorsprung Barack Obamas vor seinem Konkurrenten John McCain ist womöglich größer, als die Umfragen nahelegen, berichten US-Psychologen. In konservativ geprägten US-Staaten verzerre sozial erwünschtes Verhalten Wahlprognosen.

Dazu habe ich zwei Anmerkungen:

Rattenfänger oder Popstar?

Donnerstag, den 24. Juli 2008

Ich weiß nicht, was von beidem Barack Obama ist, jedenfalls betreibt er seine Politik hauptsächlich mit Emotionen und nicht mit Argumenten. Wohin das führen kann und wie gefährlich das ist, zeigt der folgende Ausschnitt aus Obamas Rede an der Siegessäule in Berlin:

For the people of Afghanistan, and for our shared security, the work must be done. America cannot do this alone. The Afghan people need our troops and your troops; our support and your support to defeat the Taliban and al Qaeda, to develop their economy, and to help them rebuild their nation. We have too much at stake to turn back now.

Obama at the Gate

Mittwoch, den 16. Juli 2008

Zur Debatte, ob und wo der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten Barack Obama auf seines Besuchs in Berlin Mitte/Ende Juli sprechen soll, möchte ich auch noch kurz meine “2 cents” beitragen – auch, wenn meine Position dazu sicherlich keine neue sein dürfte.

Zunächst einmal halte ich – wie auch Angela Merkel und viele andere – den Wahlkampfauftritt eines Politikers im Ausland für zumindest problematisch. Warum sollte Deutschland (oder Frankreich, oder Italien, oder …) einem demokratisch nicht legitimierten US-Bürger, der sich zudem nicht in offizieller Mission, sondern auch einer Wahlkampftour befindet, dadurch ein möglichst breites Forum bieten, indem man ihn/sie an einem der symbolträchtigsten Orte Deutschlands (Frankreichs/Italiens/...) sprechen lässt?