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	<title>node-0 &#187; Digital Rights Management</title>
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		<title>Bitkom, Sony, Microsoft: DRM als »Kerntechnologie« des digitalen Zeitalters</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 09:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Die Bitkom ist eine Vereinigung derjenigen Software-Anbieter, die &#8211; formulieren wir es mal vorsichtig &#8211; die Zeichen der Zeit noch nicht so ganz erkannt haben und es nach wie vor für völlig normal halten, dem Kunden die eigenen Regeln aufzuzwingen. Da wird dann schon einmal Open Source Software als Bedrohung für die Software-Branche erkannt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Bitkom ist eine Vereinigung derjenigen Software-Anbieter, die &#8211; formulieren wir es mal vorsichtig &#8211; die Zeichen der Zeit noch nicht so ganz erkannt haben und es nach wie vor für völlig normal halten, dem Kunden die eigenen Regeln aufzuzwingen. Da wird dann schon einmal Open Source Software als Bedrohung für die Software-Branche erkannt oder aber, wie gerade jetzt, eine eigenwillige Interpretation der Realität als objektive Beschreibung derselben ausgegeben:</p>
	<blockquote>
		<p>Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat anlässlich des von der WIPO ausgerufenen &#8220;Welttages des geistigen Eigentums&#8221; eine Broschüre zu DRM (Digital Rights Management) veröffentlicht. Mit der 40-Seiten-Broschüre will der Bitkom &#8220;dazu beitragen, ein vollständigeres Bild der existierenden DRM-Technologie zu zeichnen und ihre Möglichkeiten darzustellen.&#8221;</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59321.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Aha.</p>
	<p>DRM (Digital Restriction Management) ist also eine Kerntechnologie des digitalen Zeitalters. Da bin ich baff. Ist es im digitalen Zeitalter nicht eher so, dass die freie Weitergabe von Informationen und die organisationsübergreifende und weltweite Kooperation eine »Kerntechnologie« ist?</p>
	<p>In welch falsche Richtung diese einseitige, leider völlig falsche und von vorneherein zum Scheitern verurteilte Festlegung auf die Beschneidung der Kundenrechte durch DRM zeigt, wird auch an zwei anderen Beispielen deutlich. <a href="http://www.golem.de/0511/41592.html">Sony war bereits durch durch ein per angeblichem »Kopierschutz« auf die Rechner der Kunden eingeschleustes Rootkit aufgefallen</a> und musste dafür nach einer <em>class-action lawsuit</em> zumindest in den USA kräftige Schadenersatzzahlungen leisten. Nun schaltet Sony seinen DRM-verseuchten Musik-Onlineshop ab:</p>
	<blockquote>
		<p>Das Nachsehen haben die ehrlichen Verbraucher. Bereits Ende März 2008 schaltete Sony die DRM-Server für den ehemaligen, hauseigenen Connect-Online-Musikshop ab. In der Folge lassen sich dort erworbene Musikstücke im ATRAC-Format mit DRM nur noch in der lizenzierten Konfiguration transferieren. Eine Übertragung der Musikstücke auf andere Geräte ist nicht mehr möglich. Wer wesentliche Änderungen an der lizenzierten Konfiguration vornimmt, beispielsweise ein Betriebssystem-Update, verliert damit automatisch auch den Zugang zur Bibliothek mit den Musikstücken von Sony Connect.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Und Microsoft zieht dann nach:</p>
	<blockquote>
		<p>Sony hatte es vorgemacht, Microsoft folgt. [...] Microsoft folgt dem Beispiel Sonys kein halbes Jahr später. Wie Ars Technica berichtet hat Microsofts Generalmanager für Unterhaltungs- und Videodienste, Rob Bennett, in einer E-Mail an Kunden die Absicht des Unternehmens mitgeteilt, die DRM-Server dichtzumachen: &#8220;Nach dem 31. August 2008 werden wir keine Lizenzschlüssel mehr für die von Ihnen bei MSN Music erworbenen Musikstücke oder die Autorisierung weiterer Computer ausliefern können. [...] Wenn Sie versuchen, Ihre Musikstücke nach dem 31. August auf weitere Computer zu übertragen, werden sich diese Musikstücke nicht erfolgreich abspielen lassen.&#8221; </p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Da werden tatsächlich die ehrlichen Kunden mit Füßen getreten: Wer ein Musikstück legal in einem der beiden genannten Onlineshops erworben hat und damit implizit auch den Einsatz von DRM zugestimmt hat, der steht jetzt blöd da:</p>
	<blockquote>
		<p>Wie bei Sony gilt allerdings auch bei Microsoft, dass Änderungen an der Systemkonfiguration die Funktionsfähigkeit des installierten DRM-Systems zerstören können. </p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.golem.de/0804/59229.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Der Ehrliche ist also der Dumme &#8211; wie leider so oft.</p>
	<p>Allerdings ist er das nicht erst jetzt, wo die genannten DRM-Systeme abgeschaltet und damit seine Lizenzen wertlos werden. Ganz im Gegenteil.</p>
	<p>Der Ehrliche war bereits zu <em>dem</em> Zeitpunkt der Dumme, als er DRM-verseuchte digitale Waren erworben hat.</p>
	<p>Wie sehr die Bitkom dem Gestrigen nachhängt wird nicht zuletzt auch dadurch deutlich, dass inzwischen <a href="http://www.golem.de/0801/56809.html">alle großen Labels von ihren DRM-Plänen wieder abgerückt sind</a> und dazu übergegangen sind, ihre Musik wieder <em>ohne</em> DRM zu verkaufen. Nicht zuletzt die fehlende Akzeptanz bei den Kunden wegen fehlender Interoperabilität und der sehr eingeschränkten Nutzbarkeit der digitalen Güter hat dazu geführt. Selbst Web-2.0-Communities wie etwa <a href="http://www.golem.de/0804/58796.html">MySpace bieten inzwischen die Musik der großen Labels ohne Kopierschutz an</a>. </p>
	<p>DRM ist keine »Kerntechnologie«, sondern gehört auf die technologische Müllhalde der Geschichte.</p>
	<p><small><br />
<strong>Ähnliche Artikel im WWW:</strong></p>
	<ul>
		<li>Politik zweiter Klasse: <a href="http://politik.zweiterklasse.de/81-Tag-der-geistigen-Umnachtung.html">Tag der geistigen Umnachtung</a></li>
		<li>Gibt&#8217;s doch gar nicht: <a href="http://www.gibts-doch-garnicht.de/index.php?/archives/512-MS-+-DRM-Pech-gehabt.html">MS + DRM = Pech gehabt</a></li>
		<li>IT-Weblog: <a href="http://www.it-weblog.de/archives/1257">Von wegen »PlaysForSure«</a></li>
		<li>silveraxe: <a href="http://blog.silveraxe.de/misc/ehrliche-musikkufer-werden-bestraft-drm-server-abgeschaltet/">Ehrliche Musikkäufer werden bestraft &#8211; DRM Server abgeschaltet</a></li>
		<li>Die Rettungskapsel: <a href="http://www.rettungskapsel.de/2008/04/28/dummheit-in-perfektion/">Dummheit in Perfektion</a></li>
		<li>Thomas goes .NET: <a href="http://blog.thomasbandt.de/1/1924/de/digital-life/das-habt-ihr-jetzt-davon.aspx">Das habt Ihr jetzt davon</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>stohl.de: <a href="http://stohl.de/wordpress/?p=8393">Bitkom fördert DRM</a>
	<p></small></p>

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		<title>Musikindustrie: Kreativität und Kontrolle</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/01/01/musikindustrie-kreativitat-und-kontrolle/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 15:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<description><![CDATA[	Was habe ich gerade gelacht: Unter dem Titel »EMI dreht Geldhahn weiter zu &#8211; Jobabbau droht« verarbeitet SPON offenbar eine Pressemitteilung von EMI, in der dieser Vertrater der Musikindustrie wieder einmal die einbrechenden Umsätze beweint und das natürlich nicht dem eigenen Versagen bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, sondern den pösen »Raubkopierern« anlastet.
	Amüsant fand ich besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was habe ich gerade gelacht: Unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,526029,00.html">»EMI dreht Geldhahn weiter zu &#8211; Jobabbau droht«</a> verarbeitet <a href="http://www.spiegel.de/">SPON</a> offenbar eine Pressemitteilung von EMI, in der dieser Vertrater der Musikindustrie wieder einmal die einbrechenden Umsätze beweint und das natürlich nicht dem eigenen Versagen bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, sondern den pösen »Raubkopierern« anlastet.</p>
	<p>Amüsant fand ich besonders Folgendes:</p>
	<blockquote>
		<p>Die Kreativität der Mitarbeiter soll künftig noch stärker kontrolliert werden.</p>
	</blockquote>
	<p>Wie soll denn das gehen? Wird da künftig eine Metrik eingeführt, die aus von den Mitarbeitern geschickten eMails, vorgelegten Memos und ähnlichem einen Kreativitätsindex ableitet? Wird das äußere Erscheinungbild mit einbezogen?</p>
	<p>Letztlich zeigt diese hilflose Maßnahme einmal mehr, dass die Dinosaurier unter den Rechteverwertern ihre beste Zeit hinter sich haben. Apple iTunes und Amazons Musikstore machen vor, wie man in einer digitalisierten Welt mit Musik Geld verdienen kann &#8211; übrigens zunehmend ohne Einsatz von DRM (Digital Restriction Management). Auch Angebote wie Second Life, World of Warcraft und andere führen vor, wie man prima von digitalen Gütern und Dienstleistungen profitiert.</p>
	<p>Es wird Zeit, dass die Dinosaurier aussterben, die sich mehr und mehr nicht nur gegen ihre Kunden stellen (was schon schlimm genug ist), sondern nun offenbar auch die eigenen Mitarbeiter als Gegner entdeckt haben.</p>
	<p>RIP, EMI.</p>

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		<title>Microsoft und Software-Patente</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/05/21/microsoft-und-software-patente/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 14:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	In einem &#8211; wie üblich &#8211; exzellenten Beitrag auf seinem Blog argumentiert Mark Shuttlewort, dass sich Microsoft innerhalb weniger Jahre von einem starken Befürworter zu einem scharfen Kritiker von Software-Patenten entwickeln wird.
	Shuttleworth sieht den Grund dafür in der Behinderung freier Innovation in der Software-Industrie durch so genannte »strategische Patente« &#8211; und diese werden mehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/118">In einem &#8211; wie üblich &#8211; exzellenten Beitrag auf seinem Blog argumentiert Mark Shuttlewort, dass sich Microsoft innerhalb weniger Jahre von einem starken Befürworter zu einem scharfen Kritiker von Software-Patenten entwickeln wird.</a></p>
	<p>Shuttleworth sieht den Grund dafür in der Behinderung freier Innovation in der Software-Industrie durch so genannte »strategische Patente« &#8211; und diese werden mehr und mehr entweder von Microsofts Wettbewerbern oder aber gar von Investmentfirmen gehalten, die in <em>Intellectual property</em>, kurz IP, investieren und natürlich einen klaren <em>return on investment</em> sehen wollen.</p>
	<p>Diese Investment-Firmen sind der eigentlich Gegner, und Mark Shuttleworth entwickelt daraus die Voraussage, dass in nicht allzu ferner Zukunft Microsoft, andere Software-Firmen und die Open-Source-Szene auf ein- und derselben Seite in diesem Konflikt stehen werden. Gegen andere Software-Produzenten können sich Firmen wie Microsoft nämlich recht gut wehren &#8211; in dem etwa die Patente gegenseitig lizensiert werden und damit ein »Waffenstillstand« an der Patentefront erreicht wird.</p>
	<p>Gegen einen Investor in IP hilft das aber nicht &#8211; der ist ja gar nicht daran interessiert, selbst Software zu entwickeln und dabei Nutzungsrechte an eventuellen Patenten des Gegners gegen die eigenen Patente auszutauschen. Ziel ist ja, mit dem geistiges Eigentum selbst direkt Rendite zu erwirtschaften. Und das ist genau die gleiche Grundhaltung, wie wir sie auch bei den Rechteverwertern in der Unterhaltungsindustrie erkennen können.</p>
	<p>Daraus lässt sich aber auch ein klein wenig Mut für die Zukunft schöpfen &#8211; in der Musik- und Filmbranche zeigen sich erste Risse in der Front derjenigen, die sich am liebsten jede einzelne Mediennutzung (also jedes Abspielen eines Songs!) vergüten lassen wollen. <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/12/warum-drm-nicht-funktionieren-kann-ii/">EMI machte den ersten Schritt</a> und kündigte an, über iTunes und bei Amazon die eigenen Titel ohne DRM anzubieten.</p>
	<p>Vielleicht steht ähnliches dann auch dem in den USA grassierenden Unwesen der Software-Patente bevor: Verweigerung der Kunden, Umgehung der Lizenzierung, schließlich vielleicht sogar die Abschaffung dieses bürokratischen und die Weiterentwicklung behindernden Ungetüms.</p>

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		<title>Weitere Schwächen im DRM von HD-DVD</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/05/09/weitere-schwachen-im-drm-von-hd-dvd/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 13:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[	Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am DRM der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder &#8211; wirklich jeder! &#8211; der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.
	Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren kann, darüber habe ich bereits geschrieben. Nun sieht es aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am <acronym title="Digital Restriction Management">DRM</acronym> der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder &#8211; wirklich jeder! &#8211; der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.</p>
	<p>Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren <em>kann</em>, <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/12/warum-drm-nicht-funktionieren-kann-ii/">darüber habe ich bereits geschrieben</a>. Nun sieht es aber so aus, als ob das DRM von HD-DVD auch noch schlecht implementiert ist, so dass zu den nicht behebbaren konzeptuellen Fehlern auch noch vermeidbare technische Schwächen hinzukommen. Offensichtlich kann diesem neuen Angriff auf das überflüssige und den Kunden seiner Grundrechte beraubende DRM auch nicht über <em>key revocation</em> begegnet werden &#8211; eine Technik, die die AACS LA(AACS Licensing Authority) bisher angewandt hat, um komprimierte Schlüssel zurückzurufen und damit zumindest noch nicht erschienene Titel vor ungewolltem Zugriff zu beschützen.</p>
	<p>Das ist wohl das <em>worst case scenario</em> für die Rechteverwerter, für RIAA, MPAA, IFPI und wie sie alle heißen.</p>
	<p>Neueste Informationen zu den jetzt gefundenen Schwächen gibt es im <a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/115">Blog von Mark Shuttleworth</a>, dem Gründervater der Linux-Distribution »Ubuntu«, bei <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20070415-aacs-cracks-cannot-be-revoked-says-hacker.html">Ars Technica</a> und sicherlich auch schon bald bei heise.de und golem.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Warum DRM nicht funktionieren kann II</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 10:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem die HD-DVD-Verschlüsselung namens AACS nun bereits zum zweiten Mal geknackt worden ist, also auch in ihrer »verbesserten« Variante mit kostenpflichtigem Schlüsselrückruf bzw. -erneuerung in festen Intervallen, sollte man sich noch einmal kurz die Zeit nehmen, um eine ganz simple Tatsache in eine auch für die Rechteverwerter verständliche Form zu bringen:
	
		DRM ist eine Anwendung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.golem.de/0704/51617.html">Nachdem die HD-DVD-Verschlüsselung namens AACS nun bereits zum zweiten Mal geknackt worden ist</a>, also auch in ihrer »verbesserten« Variante mit kostenpflichtigem Schlüsselrückruf bzw. -erneuerung in festen Intervallen, sollte man sich noch einmal kurz die Zeit nehmen, um eine <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/07/03/warum-drm-nicht-funktionieren-kann/">ganz simple Tatsache</a> in eine auch für die Rechteverwerter verständliche Form zu bringen:</p>
	<blockquote>
		<p><acronym title="Digital Rights Management">DRM</acronym> ist eine Anwendung der Kryptographie. Kryptographie dient dazu, geheime Informationen von einem Sender über ein unsicheres Medium an einen Empfänger zu übermitteln. Sender und Empfänger sind nicht notwendigerweise verschieden, sie können zeitlich und räumlich getrennt sein, und beide haben vollen Zugriff auf die übermittelte Information.</p>
	</blockquote>
	<p>und</p>
	<blockquote>
		<p>Die gesamte zur Dekodierung einer verschlüsselten Nachricht benötigte Information liegt im Schlüssel und <strong>nicht im Verfahren</strong>.</p>
	</blockquote>
	<p>Wenn nun aber sowohl Sender als auch Empfänger der geheimen, per kryptographischer Maßnahme gesicherten Information beide vollen Zugriff auf die Informationen haben (denn sonst könnten wir uns z.B. keine DVD ansehen &#8211; die muss ja entschlüsselt werden), dann benötigt der Empfänger natürlich auch den (Dekodier-) Schlüssel, da er ja sonst nicht an die Daten (den Film, das Musikstück, ...) herankommt. Wenn er diesen Schlüssel aber nun hat &#8211; und sei er auch selbst in verschlüsselter Form auf dem Medium abgelegt &#8211; dann hat er alles, aber auch wirklich alles, um die verschlüsselt vorliegenden Daten zu entschlüsseln.</p>
	<p>Liegen die Daten (also der Film, der Song, die Software, ...) aber erst einmal in entschlüsselter Form beim Empfänger vor, dann kann er damit machen, was er will: lesen, kopieren, ändern, ...</p>
	<p><a href="http://www.markshuttleworth.com/archives/96">Mark Shuttleworth erklärt in seinem Blog etwas näher, welche Gefahren und Probleme auf die Verfechter von DRM warten und warum jeder DRM-Ansatz über kurz oder lang scheitern wird</a> &#8211; übrigens nicht nur aus rein technologischen Gründen, sondern auch, weil DRM-Maßnahmen den Erwerb und die legale Nutzung von Inhalten unnötig verkomplizieren und derart unattraktiv machen, dass sich interessierte Kunden die Inhalte wohl auf anderem Wege besorgen werden:</p>
	<blockquote>
		<p>It only takes one crack. For any given piece of content, all it takes is one unprotected copy, and you have to assume that anyone who wants it will get it.</p>
	</blockquote>
	<p>und</p>
	<blockquote>
		<p>Someone will find a business model that doesn’t depend on the old way of thinking, and if it is not you, then they will eat you alive.</p>
	</blockquote>
	<p><acronym title="Digital Restriction Management">DRM</acronym> ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/">EMI</a> hat das bereits erkannt und gerade noch die Kurve bekommen. Hoffen wir, dass auch die anderen Rechteverwerter Einsicht in die generelle technische Unmöglichkeit von DRM zeigen und die Zeichen der Zeit erkennen.</p>
	<p>Sonst dürfte es in nicht allzu ferner Zukunft ein paar Rechteverwerter weniger geben.</p>
	<p><small><br />
<strong>In der Blogosphäre zu diesem Thema:</strong></p>
	<ul>
		<li>compyblog.de: <a href="http://www.compyblog.de/archives/1355-langsamer-DRM-Tod.html">Langsamer DRM-Tod</a></li>
		<li>repo.lightlan.de: <a href="http://repo.lightlan.de/index.php?/archives/3-AACS-wieder-umgangenAACS-bypassed-again.html">AACS wieder umgangen</a></li>
		<li>Captains Log: <a href="http://cptsalek.twoday.net/stories/3561106/">Go Hackers! Go!</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>(inside the brackets): <a href="http://insidethebrackets.blogspot.com/2007/04/death-of-drm-and-rise-of-market.html">The Death of DRM and Rise of Market Economics</a>
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EMI cancelt DRM</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/emi-cancelt-drm/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 13:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[IP]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wie bereits schon vermutet wurde, hat EMI heute mittag auf einer Pressekonferenz in London mitgeteilt, dass es zukünftig bei elektronisch vertriebener Musik zwei Angebote geben wird:
	
		Entweder entscheidet sich der Kunde &#8211; wie bisher schon &#8211; dafür, in Shops wie etwa iTunes die von EMI lizenzierten mit DRM zu beziehen und zahlt dafür &#8211; wie bisher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie bereits schon vermutet wurde, hat EMI heute mittag auf einer Pressekonferenz in London mitgeteilt, dass es zukünftig bei elektronisch vertriebener Musik zwei Angebote geben wird:</p>
	<ul>
		<li>Entweder entscheidet sich der Kunde &#8211; wie bisher schon &#8211; dafür, in Shops wie etwa <a href="http://www.itunes.com/">iTunes</a> die von EMI lizenzierten mit <acronym title="Digital Restrictions Management">DRM</acronym> zu beziehen und zahlt dafür &#8211; wie bisher &#8211; €0,99 pro Song.</li>
		<li>Oder aber &#8211; und das ist die Sensation &#8211; der Käufer entscheidet sich für ein neues Lizenzierungsmodell <strong>ohne DRM</strong>: Die Songs kosten dann zwar mit €1,29 etwas mehr als bislang, allerdings sind sie &#8211; da nicht mit irgendwelchen (ohnehin vergeblichen) DRM-Schludereien versehen &#8211; frei konvertierbar und frei brennbar; damit können die so erstandenen Musiktitel auf jedem gängigen MP3/OGG/WMA/AAC-Player und auch in bis dato problematischen CD-Laufwerken (z.B. in Auto-Radios) abgespielt werden.
	<p>Als zusätzliches Gimmick hat sich EMI dazu entschieden, dass Käufer eines kompletten Albums dieses weiterhin zum gleichen Preis, aber ohne DRM erhalten. Apple bzw. iTunes hat angekündigt, dass man &#8211; gegen eine Gebühr von €0,30 &#8211; auch bereits gekaufte und DRM-verseuchte Songs vom DRM-Schrott befreien lassen kann.</p>
	<p>Mit diesem mutigen Schritt stößt EMI die Tür in die digitale Zukunft des webbasierten Musikvertriebs weit auf und schreitet schwungvoll hindurch. Diesem Unternehmen kann ich als Verbraucher nur alles Gute wünschen und freue mich über ein Management, das offenbar die Zeichen der Zeit erkannt hat: Nicht durch die Kriminalisierung des Kunden und durch das Festhalten an überkommenen Vertriebskanälen kann sich die Musikindustrie zukünftig behaupten, sondern durch das Bejahen technologischer Trends und der Befriedigung von Kundenwünschen.</p>
	<p>Nun bleibt abzuwarten, ob auch andere Major Labels nachziehen. Einige Indie-Labels vertreiben bereits seit einigen Jahren DRM-freie Musik, und das mit gutem Erfolg. Sollte nun tatsächlich die dunkle Zeit der DRM-geschützten Musik vorüber sein und die Musikindustrie die Konversion von einer auf physische Waren (LPs, CDs, ...) gestützten hin zu einer Dienstleistungsindustrie schaffen, dann haben alle etwas davon:</p>
		<li>Die Musikindustrie spart sich den physischen Vertrieb und stabilisiert die Einnahmen.</li>
		<li>Die Künstler erhalten eine Vergütung für ihre Arbeit.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Die Kunden bekommen, was sie wollen: DRM-freie Musik zu einem fairen Preis.
	<p>Stichwort Preis: Sollten andere Major Labels nachziehen, wird sich wohl auch ein Wettbewerb entwickeln, der dann die Preise drücken dürfte; spätestens dann, wenn diverse Kartellbehörden mal nachfragen, warum ein Song eigentlich bei allen Labels und in allen Shops exakt €0,99 oder €1,29 kostet &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><small><br />
<strong>Zu diesem Thema im WWW:</strong>
		<li><a href="http://www.emigroup.com/Press/2007/press18.htm">Presseerklärung von EMI</a> [via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/04/02/musik-ohne-drm/">lawblog</a>]</li>
		<li><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/6516189.stm">BBC NEWS: EMI takes locks off music tracks</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/87754">heise.de: Online-Musik &#8211; Die digitale Mauer fällt bei EMI und Apple</a></p>
	<p><strong>Zu diesem Thema in der Blogosphäre:</strong>
		<li><a href="http://www.elbrauschen.de/2007/04/02/also-doch-es-geht-auch-ohne-drm/">Elbrauschen: Also doch! Es geht auch ohne DRM!</a></li>
		<li><a href="http://philipp-kupferschmied.de/serendipity/index.php?/archives/23-Ein-grosser-Tag.html">Philipps Blog: Ein großer Tag</a></li>
		<li><a href="http://www.realityontherocks.com/2007/04/02/wir-haben-verstanden-2/">Reality on the Rocks: Wir haben verstanden</a></li>
		<li><a href="http://piratenblog.wordpress.com/2007/04/02/emi-und-apple-killen-drm/">Ralphs Piratenblog: EMI und Apple killen DRM?</a></li>
		<li><a href="http://www.dirk-ploss.de/2007/04/02/emi-apple-wir-haben-verstanden-das-ende-von-drm/" title="Das Ende von DRM">Dirk Ploss: EMI/Apple: Wir haben verstanden</a></li>
		<li><a href="http://www.apfelkueche.de/2007/04/02/apple-ab-heute-ohne-drm-keine-beatles/">Apfelküche: Apple ab heute ohne DRM, keine Beatles?</a></li>
		<li><a href="http://cynq.wordpress.com/2007/04/02/liveblogging-emi-apple-und-steve-jobs/">Cinq: Liveblogging von der Pressekonferenz</a></li>
		<li><a href="http://eniak.info/2007/04/02/emi-verzichtet-auf-kopierschutz/">eniak: EMI verzichtet auf Kopierschutz</a></li>
		<li><a href="http://weblog.internet-pro.de/2007/04/emi_verzichtet_.html">Internet Pro Weblog: EMI verzichtet auf DRM</a></li>
		<li><a href="http://www.blogbote.de/?p=1496">Der Blogbote: Nun doch: EMI-Musik ohne Kopierschutz</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>F!XMBR: <a href="http://www.fixmbr.de/gesprengte-ketten/">Gesprengte Ketten</a></p>
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressefreiheit nach dem Geschmack der Musikindustrie</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/02/20/pressefreiheit-nach-dem-geschmack-der-musikindustrie/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 15:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[IP]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteverwerter]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Woran wir uns bereits gewöhnt hatten: Das Anbringen von Hyperlinks auf die Website von AllOfMP3.com ist verboten, da das Angebot von AllOfMP3.com nach Ansicht der viele neue Entwicklungen verschlafenden Musikindustrie und einiger offenbar über das Wesen und die Funktionsweise von Hyperlinks und des World Wide Web schlecht informierten Richter illegal ist. Das Verlinken auf AllOfMP3.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Woran wir uns bereits gewöhnt hatten: Das Anbringen von Hyperlinks auf die Website von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AllOfMp3">AllOfMP3.com</a> ist verboten, da das Angebot von <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#38;q=allofmp3">AllOfMP3.com</a> nach Ansicht der viele neue Entwicklungen verschlafenden Musikindustrie und einiger offenbar über das Wesen und die Funktionsweise von Hyperlinks und des World Wide Web schlecht informierten Richter illegal ist. Das Verlinken auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/search.shtml?T=allofmp3">AllOfMP3.com</a> sei dabei das Zugänglichmachen eines offensichtlich illegalen Angebots. Da bin ich zwar deutlich anderer Meinung (wie viele andere auch), aber wie gesagt: Daran hatten wir uns schon fast gewöhnt.</p>
	<p>Nun kommt es aber noch dicker: <a href="http://www.golem.de/0702/50642.html">Die Musikindustrie hat Beschwerde beim Presserat gegen das <em>PC Magazin</em> eingelegt</a>, da dieses in einer früheren Ausgabe über illegale Downloadangebote (vor allem in China) berichtet hatte. Wohlgemerkt: Ohne Hyperlinks anzubringen. Der Presserat hat dieser Beschwerde stattgegeben und das <em>PC Magazin</em> zum Abdruck einer Rüge »gebeten«. Wie sich eine solche Bitte bzw. deren potentielle Nicht-Befolgung auswirken kann, das kann ich mir lebhaft vorstellen.</p>
	<p>Es ist also inzwischen so weit, dass eine Industrie, die
	<ul>
		<li>etwa 15 Jahre lang die technische Entwicklung verschlafen hat,</li>
		<li><a href="http://www.golem.de/0309/27334.html">ihre Kunden als Kriminelle ansieht und verfolgt</a>,</li>
		<li>den »dummen Ehrlichen« mit einem unsagbaren System von »Digital Restriction Management« gängelt,</li>
		<li><a href="http://www.golem.de/0511/41427.html">ihm dabei sogar Root-Kits unterschiebt</a>,</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>damit die Sicherheit und Funktionsweise seines Computers gefährdet;</p>
	<p>dass eine solche Industrie mehr oder weniger entscheidet, wie und was in den Medien berichtet wird.</p>
	<p>Einfach nur traurig, und ich möchte das zeitlos gültige Zitat von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Liebermann">Max Liebermann</a> anbringen:</p>
	<blockquote>
		<p>Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.</p>
	</blockquote>

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		</item>
		<item>
		<title>Die NSA-»Hilfe« bei der Entwicklung von Windows</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/01/16/die-nsa-hilfe-bei-der-entwicklung-von-windows/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jan 2007 10:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[OSS]]></category>
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		<description><![CDATA[	Es geistern immer wieder Gerüchte durchs Web, Mitarbeiter der NSA der USA hätten backdoors in diverse Windows-Versionen eingebaut &#8211; ob nun mit oder ohne Wissen von Microsoft. Angeblich könne über diese »Generalschlüssel« jeder unter Windows betriebene Rechner ausgespäht werden. Ob es dabei nun um Kriminalitätsbekämpfung, den Krieg gegen den Terror oder aber nur um banale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es geistern immer wieder Gerüchte durchs Web, Mitarbeiter der <acronym title="National Security Agency">NSA</acronym> der USA hätten <em>backdoors</em> in diverse Windows-Versionen eingebaut &#8211; ob nun mit oder ohne Wissen von Microsoft. Angeblich könne über diese »Generalschlüssel« jeder unter Windows betriebene Rechner ausgespäht werden. Ob es dabei nun um Kriminalitätsbekämpfung, den Krieg gegen den Terror oder aber nur um banale Wirtschaftsspionage (schließlich verwenden &#8211; leider &#8211; die meisten Firmen und Organisationen Windows, zumindest am Arbeitsplatz) handelt, bleibt dabei allerdings immer Mutmaßung.</p>
	<p>Ein netter kleiner Artikel über diese Gerüchte gibt es im Blog <a href="http://www.get-privacy.info/?p=251">»get privacy«</a>.</p>
	<p>Auch die neuen »Sicherheits-Features« und das <em>Digital Restriction Management</em> in der neuen Windows-Version »Windows Vista« sind einer Erwähnung wert. Hier wird der Nutzer in der Ausübung seiner Rechte an legal erworbenen Inhalten derart beschnitten, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen. Das geht dann teilweise so weit, dass sogar selbst-produzierte Inhalte zwangsweise mit DRM-Maßnahmen »gesichert werden« (vor wem denn eigentlich?), ohne dass man das überhaupt möchte.</p>
	<p>Besonders schön finde ich auch das nette Feature, dass Windows Vista hin und wieder überprüft, ob es sich denn bei der Installation um eine rechtmäßig lizenzierte Kopie handelt. Wenn Vista Zweifel daran hat, wird der Nutzer zur Verifikation aufgefordert (z.B. Telefonat mit Microsoft) und die Vista-Installation in der Zwischenzeit funktional stark beschnitten. Man stelle sich einmal vor, so etwas passiert in einem Krankenhaus oder in einem sicherheitskritischen Bereich wie etwa der Flugsicherheit, bei Sicherheitsbehörden oder Banken. Aber auch schon eine Stufe darunter ist das nicht nur eine nervige Angelegenheit: Wenn ich in meinem <acronym title="small/medium sized enterprise">SME</acronym> nicht mehr richtig arbeiten kann, verliere ich richtig Geld &#8211; gerade für Startups kann schon ein Ausfall von wenigen Stunden das Aus bedeuten.</p>
	<p>Ich weiß nicht, aber ein mulmiges Gefühl hätte ich schon, wenn ich wichtige Daten einem Windows-System anvertrauen würde.</p>
	<p>Problematisch ist nur: Man macht das ohnehin. Sobald man Daten an Firmen, Banken, Versicherungen, Steuerbehörden, ... herausgibt bzw. herausgeben muss, läuft man immer Gefahr, dass diese Daten wenigstens über ein Windows-Desktop-System bearbeitet werden oder gar auf einem Windows-Server gespeichert sind. Dem kann man sich (und seine Daten) nicht entziehen.</p>
	<p>Es wäre nun an Microsoft, diese Gerüchte entweder zu bestätigen (und natürlich diese Hintertürchen aus der Software zu entfernen) oder aber stichhaltig zu widerlegen, zum Beispiel über Code-Audits durch unabhängige(!) Experten. Aber man ahnt schon: Das wird Microsoft nicht machen, denn der Windows-Source-Code ist ja geheim und wird nur im Rahmen von <acronym title="Non-Disclosure Agreements">NDA</acronym> zur Einsicht herausgegeben. Dann aber darf man auch schon nichts mehr über eventuell gefundene Sicherheitslücken etc. an die Öffentlichkeit geben.</p>
	<p>Rosige Aussichten für <a href="http://www.kubuntu.com/">Anbieter</a> <a href="http://www.apple.com/macosx/">anderer</a> <a href="http://www.freebsd.org/">Betriebssysteme</a>, könnte man meinen. In wieweit diese aber von dieser Unsicherheit in Bezug auf die Sicherheit von Windows profitieren können, ist ungewiss. Zu sehr ist bei vielen Entscheidern noch das Vorurteil in den Köpfen, freie Software sei schon fast kommunistisch angehaucht, es gäbe keinen Support und die rechtliche Situation (etwa in Bezug auf »Software-Patente«) sei nicht gesichert. Man kann nur hoffen, dass sich das ein wenig ändert.</p>

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		<title>Internationaler Tag gegen DRM</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 18:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2006) findet der erste Internationale Tag gegen DRM statt.
	Das passt eigentlich gut zusammen: Die Deutschen feiern ihre endgültige Vereinigung in einem gemeinsamen Nationalstaat und die Befreiung eines großen Teils der Bevölkerung von der Diktatur des Sozialismus, und gleichzeitig kann man auch noch gegen die Vereinnahmung durch die Rechteverwerter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2006) findet der erste <a href="http://netzpolitik.org/2006/digital-rights-management/">Internationale Tag gegen DRM</a> statt.</p>
	<p>Das passt eigentlich gut zusammen: Die Deutschen feiern ihre endgültige Vereinigung in einem gemeinsamen Nationalstaat und die Befreiung eines großen Teils der Bevölkerung von der Diktatur des Sozialismus, und gleichzeitig kann man auch noch gegen die Vereinnahmung durch die Rechteverwerter protestieren, die zum Enststehen von Werken zwar nichts beitragen, gleichwohl aber hinterher über deren Verwertung bestimmen wollen &#8211; und zur Zeit leider auch noch können.</p>
	<p>Aber das muss ja nicht so bleiben: Der anti-faschistische Schutzwall war ja auch für die Ewigkeit errichtet worden &#8230;</p>

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		<title>Warum DRM nicht funktionieren kann &#8230;</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/07/03/warum-drm-nicht-funktionieren-kann/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 12:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Ein sehr guter Blogpost von Yariv befasst sich mit den Gründen, weshalb DRM nicht funktionieren kann . Und er sieht das ganz richtig:
	
		This knowledge came to my mind even without having spent $120,000 for a MBA from a top school. It’s called common sense.
	
	Vielleicht sollte mal bei einigen Rechteverwertern anklopfen und nachprüfen, wie viel common [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein sehr guter Blogpost von <a href="http://yarivblog.wordpress.com/">Yariv</a> befasst sich mit den <a href="http://yarivblog.wordpress.com/2006/07/02/drm-stupidity-reaches-new-heights/trackback/">Gründen, weshalb DRM nicht funktionieren kann</a> . Und er sieht das ganz richtig:</p>
	<blockquote>
		<p>This knowledge came to my mind even without having spent $120,000 for a MBA from a top school. It’s called common sense.</p>
	</blockquote>
	<p>Vielleicht sollte mal bei einigen Rechteverwertern anklopfen und nachprüfen, wie viel <em>common sense</em> diese in Bezug auf DRM (Digital Restriction Management) so aufweisen. Meine Prognose: nahezu gar keinen.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>The Corruptibles</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jun 2006 16:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Die EFF leistet beherzten Widerstand gegen die Rechteverwerter und ihre Allmachtsphantasien. Zur Zeit finden in den USA Anhörungen vor einem Senatsausschuss statt, in dem es um die Fortentwicklung von DRM und verwandten Technologien geht. Die EFF hat aus diesem Anlass eine sehr schöne Animation über die Folgen von DRM ins Netz gestellt, und ratet mal: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die <acronym title="Electronic Frontiers Foundation">EFF</acronym> leistet beherzten Widerstand gegen die Rechteverwerter und ihre Allmachtsphantasien. Zur Zeit finden in den USA Anhörungen vor einem Senatsausschuss statt, in dem es um die Fortentwicklung von <acronym title="Digital Restriction Management">DRM</acronym> und verwandten Technologien geht. Die EFF hat aus diesem Anlass eine sehr schöne <a href="http://www.eff.org/corrupt/">Animation über die Folgen von DRM</a> ins Netz gestellt, und ratet mal: Man darf diese Animation frei vervielfältigen! <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Gegen DRM und Klagewelle: A New Voice</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/04/27/gegen-drm-und-klagewelle-a-new-voice/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Apr 2006 10:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[DRM]]></category>
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		<description><![CDATA[	Die Canadian Music Creators Coalition (CMCC), zu der internationale Stars wie Avril Lavigne, die Barenaked Ladies und Sarah McLachlin gehören, stellt sich entschieden gegen den Einsatz von DRM (Digital Restricition Management) auf digitalen Medien, verurteilt die Klagewelle der Rechteverwerter gegen die Nutzer von Tauschbörsennutzer.
	Was aber vielleicht am allerwichtigsten ist: Die CMCC stellt klar, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die <a href="http://www.musiccreators.ca/">Canadian Music Creators Coalition</a> (CMCC), zu der internationale Stars wie Avril Lavigne, die Barenaked Ladies und Sarah McLachlin gehören, stellt sich entschieden gegen den Einsatz von DRM (Digital Restricition Management) auf digitalen Medien, verurteilt die Klagewelle der Rechteverwerter gegen die Nutzer von Tauschbörsennutzer.</p>
	<p>Was aber vielleicht am allerwichtigsten ist: Die CMCC stellt klar, dass die Konzerne der Unterhaltungsindustrie und deren Verbände keineswegs &#8211; wie dies immer wieder behauptet wird &#8211; die Interessen der Künstler und Kreativen vertreten, sondern vielmehr nur ihre eigenen Gewinne maximieren möchten. Die Künstler selbst sind absolut dagegen, die eigenen Fans zu verurteilen, und möchten den Kunden ermöglichen, unter einer <em>Fair Use-Regelung</em> Musik zwischen verschiedenen Geräten zu übertragen und im Freundes- und Bekanntenkreis zu tauschen.</p>
	<p>Endlich, <em>endlich</em> beziehen hier einige Kulturschaffende Position und wehren sich gegen ihre Vereinnahmung durch die monopolistische rechteverwertende Industrie. Diese schafft keine eigenen Werte, lebt im Gestern und ist ein echtes Übel. Hoffentlich bekommen auch die für die gesellschaftliche Entwicklung maßgeblichen Personen (also die Parlamentarier und Sptizenbeamte) nun mit, dass die Behauptung der Lobbyisten der Konzerne, auch im besten Interesse der Künstler und der Gesellschaft zu handeln, nicht als leere Behauptungen sind und völlig an der Realität vorbeigehen.</p>

 ]]></content:encoded>
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