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	<title>node-0 &#187; Google</title>
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	<description>more random ramblings ...</description>
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		<title>In your Face, Steve &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 16:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Steve Ballmer]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>

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		<description><![CDATA[	Nein, nicht Steve Jobs, sondern Steve Ballmer ist gemeint. Wie man überall lesen kann, lehnt Yahoo! die Übernahmeofferte von Microsoft als zu gering ab &#8211; man sieht sich mit etwa 45 Milliarden Dollar »massiv unterbewertet«.
	Recht so. Wer glaubt, eigenen Innovationskraft durch den ungezügelten Zukauf anderer Unternehmen ersetzen zu können, dem gebührt auch mal ein ordentlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nein, nicht Steve Jobs, sondern Steve Ballmer ist gemeint. <a href="http://www.golem.de/0802/57629.html">Wie man überall lesen kann, lehnt Yahoo! die Übernahmeofferte von Microsoft als zu gering ab &#8211; man sieht sich mit etwa 45 Milliarden Dollar »massiv unterbewertet«.</a></p>
	<p>Recht so. Wer glaubt, eigenen Innovationskraft durch den ungezügelten Zukauf anderer Unternehmen ersetzen zu können, dem gebührt auch mal ein ordentlicher Schuss vor den Bug. Und ich denke nicht, dass Steve Ballmer und Microsoft willens sind, ihr Angebot wesentlich nachzubessern. </p>
	<p>Denn seien wir mal ehrlich: Die Integration von Yahoo! in den Microsoft-Konzern dürfte ein ziemlicher Alptraum sein. Auf der einen Seite eine streng hierarchische Struktur, auf der anderen Seite eine offene, freie und kreative Unternehmenskultur.</p>
	<p>Hinzu kommt, dass Yahoo! im Geschäft mit Suche, Portalen, Fotodiensten und anderen web-basierten Mehrwertdiensten zwar um Längen vor Microsoft liegt, aber dennoch relativ klein ist; im Vergleich mit Branchenprimus Google hat allenfalls das Geschäft mit kostenlosen eMails (wo ist da das Geschäft?) und der Fotodienst Flickr eine Chance.</p>
	<p>Der Zukauf würde Microsoft also einen relativ geringen Nutzen bringen, bei ungewissem Risiko und der Monsteraufgabe der Integration zweier solch höchst unterschiedlicher Konzerne. Da sollte Steve Ballmer ein Einsehen haben und sein Geld lieber gewinnbringender anlegen.</p>
	<p>Wobei: <a href="http://www.zeit.de/online/2007/44/google-microsoft-facebook">Microsoft hat ja auch 240 Millionen Dollar für 1,6 Prozent der Anteile an Facebook gezahlt</a>, dem Portal also einen Marktwert von lockeren 15 Milliarden Dollar bescheinigt. Nächste Spekulationsblase, ick hör Dir trapsen.</p>
	<p>Wie es in Steve Ballmer nach der vorerst geplatzten Übernahme aussieht, kann man nicht ergründen; das folgende Video kann aber Anlass zu Vermutungen geben. Denn wer schon so ausflippt, wenn eigentlich alles in Butter ist, wie führt sich derjenige erst auf, wenn es mal nicht so läuft &#8230;?</p>
	<p><center><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wvsboPUjrGc&#38;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wvsboPUjrGc&#38;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></center></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die Queen und Pinguine: Not Amused</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/11/13/die-queen-und-pinguine-not-amused/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 13:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[	Gerade war ich auf der Suche nach der Website der Penguin Liberation Front. Bei der PLF handelt es sich um ein kleines Projekt, das Pakete für Debian und Ubuntu (Kubuntu, Xubuntu, ...) erstellt, die nicht in den normalen Repositories Universe bzw. Multiverse enthalten sind.
	Da es Google gibt, habe ich mir das Bookmarken weitestgehend abgewöhnt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gerade war ich auf der Suche nach der Website der <a href="http://plf.zarb.org/">Penguin Liberation Front</a>. Bei der <acronym title="Penguin Liberation Front">PLF</acronym> handelt es sich um ein kleines Projekt, das Pakete für Debian und Ubuntu (Kubuntu, Xubuntu, ...) erstellt, die nicht in den normalen Repositories Universe bzw. Multiverse enthalten sind.</p>
	<p>Da es Google gibt, habe ich mir das Bookmarken weitestgehend abgewöhnt und suche stattdessen kurz nach den Websites, die ich brauche &#8211; auch eine Form der <del>Faulheit</del> Ressourceneffizienz &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Dabei spuckte mir Google gerade als Ergebnis meiner Suche nach &#8220;Penguin Liberation Front&#8221; folgendes auf meinen Bildschirm:</p>
	<p><a href="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/11/the-queen-and-penguins.png"><img class="centered" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/11/_the-queen-and-penguins.png" width="410" height="332" alt="" title=""  /></a></p>
	<p>Ob die Queen das jetzt auch so lustig findet wie ich, wage ich mal zu bezweifeln. Eine Verlautbarung des Buckingham Palace steht zwar noch aus, aber ich könnte mir schon denken, welche Worte da eine zentrale Rolle spielen könnten: &#8220;Not Amused.&#8221; </p>

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		</item>
		<item>
		<title>Google: YouTube wird für 1,6 Milliarden Dollar gekauft</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/10/google-youtube-wird-fur-16-milliarden-dollar-gekauft/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2006/10/10/google-youtube-wird-fur-16-milliarden-dollar-gekauft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 09:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Nachdem es am Wochenende bereits Gerüchte über eine Übernahme des Video-Community-Portals YouTube durch den Suchmaschinen-Betreiber Google gab, hat sich dies heute bewahrheitet: Google kauft YouTube für 1,6 Milliarden Dollar (~ 1,3 Milliarden Euro).
	Nun stellt sich die Frage, was Google mit dem Neuerwerb vorhat:
	
		Integriert Google die mit der Firma gekaufte Technologie in seine eigene Video-Plattform, bietet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/google-logo-40-white.png" width="128" height="53" alt="" title="" />Nachdem es am Wochenende bereits <a href="http://www.golem.de/0610/48239.html">Gerüchte</a> über eine Übernahme des Video-Community-Portals <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a> durch den Suchmaschinen-Betreiber <a href="http://www.google.de">Google</a> gab, hat sich dies heute bewahrheitet: Google kauft YouTube für 1,6 Milliarden Dollar (~ 1,3 Milliarden Euro).</p>
	<p>Nun stellt sich die Frage, was Google mit dem Neuerwerb vorhat:</p>
	<ul>
		<li>Integriert Google die mit der Firma gekaufte Technologie in seine eigene Video-Plattform, bietet Google also dem Kunden einen durch diesen merger möglich gewordenen Mehrwert (aufwendige Möglichkeit) oder</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>wickelt Google die gekaufte Firma still und leise ab und sichert sich dabei vielleicht noch die hellsten Köpfe aus dem Laden (the easy, sleazy way, wird häufig vorgezogen).
	<p>Zur Zeit lässt sich das noch nicht entscheiden. Von Google erfährt man:</p>
	<blockquote>
		<p>YouTube wird weiterhin seinen Hauptsitz in San Bruno in Kalifornien haben. Alle Mitarbeiter sollen übernommen werden. Die Übernahme steht noch unter Genehmigungsvorbehalten der Anteilseigner und der Behörden und soll noch im vierten Quartal 2006 abgeschlossen werden.</p>
	</blockquote>
	<p>[via <a href="http://www.golem.de/0610/48270.html">golem.de</a>]</p>
	<p>Das lässt noch Raum für Interpretationen. Wir erinnern uns: Auch BenQ hatte zunächst alle Mitarbeiter der Handy-Sparte von Siemens übernommen, <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/09/29/benq-schleicht-sich/">um sie dann nur ein knappes Jahr später über einen durchaus zweifelhaften Konkurs</a> in die Wüste zu schicken.</p>
	<p>Google dürfte aber auf jeden Fall von diesem Deal profitieren: Zum einen wird Google ab sofort wohl exklusiv die Werbeinhalte von YouTube liefern und damit mehr Umsatz und Gewinn im Werbegeschäft machen, zum anderen <a href="http://www.golem.de/0610/48265.html">schmiedet Google gerade eine weitere Medienallianz</a> &#8211; und da passt ein hippes Video-Portal gut ins Portfolio, zumal <a href="http://www.golem.de/0610/48268.html">YouTube auch gerade ein paar neue Partner im Content-Bereich</a> gewonnen hat.</p>
	<p><strong>Im WWW zu diesem Thema:</strong>
		<li>GoogleWatchBlog: <a href="http://www.jmboard.com/gw/2006/10/10/google-kauft-youtube/">Google kauft YouTube!</a> &#8211; <em>Hier wird ein bisschen analysiert, wie es weitergehen könnte. Zusammenlegen der Video-Portale samt Community-Funktionen? Parallel-Betrieb beider Portale? Jedenfalls sagt Google, die Marke YouTube solle bestehen bleiben.</em>
		<li>sitepoint: <a href="http://www.sitepoint.ch/news/20061010/google-kauft-youtube/">Google kauft YouTube</a> &#8211; <em>Hier steht der kluge Satz:</em></li><br />
&#8220;Erfolgreiche Web-Unternehmen, die bei 3 nicht auf den Bäumen sind, werden aufgekauft &#8211; ein altbekanntes Spiel.&#8221;
		<li>basicthinking.de: <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/10/09/1650000000-usd-google-hat-youtube-gekauft/">1.650.000.000 USD = Google hat YouTube gekauft</a> &#8211; <em>Robert Basic schreibt in einem sehr ausführlichen Artikel über die Übernahme und ihre Auswirkungen auf die Video-Portal-Landschaft.</em></li>
		<li><a href="http://www.honma.de/blog/?p=123">Tamio Patrick Honma</a> trägt ein paar Medien-Quellen zu diesem Thema zusammen.</li>
		<li>Auch <a href="http://blog.deobald.org/archive/2006/10/10/und-da-war-youtube-auf-ein-mal-google-video/">deobald</a> gibt eine Sammlung von Medienstimmen zu diesem Thema.</li>
		<li>Im <a href="http://www.deutsche-raus.de/sauwetter-blog/2006/10/10/der-youtube-deal-von-google/">Sauwetter Blog</a> kann man nicht umhin zu bemerken, dass der Autor an den beiden YouTube-Gründern deren Freude über die goldene Marie für ein wenig kritikwürdig hält.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Der <a href="http://zufallsfaktor.wordpress.com/2006/10/09/bestatigt-google-kauft-youtube/">zufallsfaktor</a> macht darauf aufmerksam, dass die Übernahme auch durchaus eine Rettung sein kann; YouTube habe sich vielen Klagen wegen urheberrechtlich geschützter Inhalte gegenüber gesehen, und Googles Dollarpolster kann dann doch die besten Anwälte zahlen bzw. die Kompensationszahlungen an die Rechteinhaber leisten.</p>
	<p><small><br />
<strong>Weitere Artikel zu diesem Thema:</strong></p>
		<li><a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-an-youtube-interessiert/">Google an YouTube interessiert</a></li>
		<li><a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-fake-post-im-wortlaut/">Google: Fake Post im Wortlaut</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-all-your-blog-is-belong-to-us/">Google: All Your Blog Is Belong To Us</a>
	<p></small></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Google: Fake Post im Wortlaut</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-fake-post-im-wortlaut/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 13:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[	 Als kleiner Nachtrag zum Blogpost über die Probleme bei Google mit der eigenen Weblog-Software Blogger sei noch der originale Fake-Post im Wortlaut nachgetragen:
	
		After concientiously considering, Google has decided not to continue with Google Click-to-call project. The project has been in the media on last days because of the notice of Google agreement with e-Bay. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/google-logo-40-white.png" width="128" height="53" alt="" title="" /> Als kleiner Nachtrag zum <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-all-your-blog-is-belong-to-us/">Blogpost über die Probleme bei Google</a> mit der eigenen Weblog-Software Blogger sei noch der <a href="http://googleblog.blogspot.com/2006/10/about-that-fake-post.html">originale Fake-Post</a> im Wortlaut nachgetragen:</p>
	<blockquote>
		<p>After concientiously considering, Google has decided not to continue with Google Click-to-call project. The project has been in the media on last days because of the notice of Google agreement with e-Bay. We finally consider click-to-call agreement with e-Bay a monopolistic aproach that would damage small companies in the CRM area.</p>
	</blockquote>
	<p>[via <a href="http://www.seroundtable.com/archives/006357.html">Search Engine Roundtable</a>]</p>
	<p>Ich persönlich glaube ja nicht, dass <em>dieser</em> Text von einem <em>native speaker</em> stammt; der Beitrag hört sich alles in allem dann doch etwas holprig an. Zwar bin ich kein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linguistik">Linguist</a>, dennoch würde ich den Urheber des gefakten Blogposts eher außerhalb des englischsprachigen Raumes einordnen &#8211; wobei es z.B. auch innerhalb der USA genügend nicht-englischsprachige Gebiete gibt &#8230;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Google: All Your Blog Is Belong To Us</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 12:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[	Am Wochenende stand ein Beitrag auf Googles eigenem Blog, der die Beendigung von Googles &#8220;Click-to-call&#8221;-Programm ankündigte.
	Dem sei nicht so, stellt Google inzwischen klar. Das Click-to-Call-Programm laufe völlig erwartungskonform in der Beta-Phase und man sei mit dem neuen Angebot sehr zufrieden.
	Was war also der Grund für den völlig anderslautenden Blogpost? Google hat(te) einen mächtigen Fehler in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Wochenende stand ein Beitrag auf Googles eigenem Blog, der die Beendigung von Googles &#8220;Click-to-call&#8221;-Programm ankündigte.</p>
	<p>Dem sei nicht so, stellt Google inzwischen klar. Das Click-to-Call-Programm laufe völlig erwartungskonform in der Beta-Phase und man sei mit dem neuen Angebot sehr zufrieden.</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/google-logo-40-white.png" width="128" height="53" alt="" title="" />Was war also der Grund für den völlig anderslautenden Blogpost? Google hat(te) einen mächtigen Fehler in seiner Blogging-Software Blogger, wie heute allenthalben <a href="http://www.golem.de/0610/48244.html">verlautet</a>. Daher war es für nicht-authorisierte Personen möglich, Beiträge in fremden Blogs zu posten, die auf Blogger gehostet werden &#8211; wie auch Googles eigenes Blog. Google habe den Fehler schnell beseitigt und den inkriminierten Blogpost entsorgt, so das Unternehmen weiter.</p>
	<p>Der neue, diesmal nicht gefakte Blogpost im Wortlaut:</p>
	<blockquote>
		<p>A bug in Blogger enabled an unauthorized user to make a fake post on the Google Blog last night, claiming that we&#8217;ve discontinued our AdWords click-to-call test. The bug was fixed quickly and the post removed. As for the click-to-call test, it is progressing on schedule, and we&#8217;re pleased with the results thus far.</p>
	</blockquote>
	<p>[via <a href="http://googleblog.blogspot.com/2006/10/about-that-fake-post.html">Official Google Blog</a>]</p>
	<p>Das alles ist vor allem deswegen so interessant, weil <a href="http://googleblog.blogspot.com/2006/10/our-security-stance.html">Google momentan besonderen Wert auf Sicherheit legt</a>. Nur: Es gibt wohl einen Unterschied zwischen dem erklärten Ziel, Sicherheit für die Nutzer und deren Daten zu gewährleisten, und der Erreichung dieses Ziels.</p>
	<p>Besonders im Falle von Google ist das von enormer Wichtigkeit: Wohl keine privatwirtschaftlich organisierte Institution sammelt derart viele Daten über Menschen. Da wären die eMails bei Google Mail, der Kalenderservice, gespeicherte Suchprofile, bevorzugte RSS-Feeds und noch vieles mehr.</p>
	<p>Wenn es bei einer solchen Firma ein &#8211; wenn wohl auch für den restlichen Betrieb von Google eher unwichtiges &#8211; Problem mit der Datensicherheit gibt, kann das Vertrauen in die Firma stark erschüttert werden. Google tut gut daran, seinen Fokus weiterhin auf die Verbesserung der Online-Sicherheit zu setzen. Da gibt es offensichtlich noch genug zu tun &#8211; auch in den eigenen Source Codes.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Google an YouTube interessiert</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/09/google-an-youtube-interessiert/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 12:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[	 Google interessiert sich augenscheinlich um das Community-Portal YouTube, auf dem Nutzer eigene Inhalte (insb. Videos) bereitstellen können. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von 1,6 Milliarden US-Dollar.
	YouTube ist so etwas wie die killer application für das Web 2.0 (uiih, das böse, inhaltsleere Wort), da es jedem Websurfer erlaubt, nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/google-logo-40-white.png" width="128" height="53" alt="" title="" /> Google interessiert sich augenscheinlich um das Community-Portal <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a>, auf dem Nutzer eigene Inhalte (insb. Videos) bereitstellen können. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von 1,6 Milliarden US-Dollar.</p>
	<p>YouTube ist so etwas wie die <em>killer application</em> für das Web 2.0 (uiih, das böse, inhaltsleere Wort), da es jedem Websurfer erlaubt, nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst Inhalte für andere zugänglich zu machen. Bei <a href="http://www.golem.de/0610/48239.html">Golem</a> erfahren wir:</p>
	<blockquote>
		<p>Nach einer Studie von des Marktforschungsunternehmens Hitwise kann YouTube 46 Prozent Besuche der US-amerikanischen Nutzer auf Online-Videosites für sich reklamieren. Einen Marktanteil von 21 Prozent erreicht MySpace.com und Google Video nur 11 Prozent. Microsoft erzielt mit dem Soapbox-Service nur 7 Prozent Reichweite.</p>
	</blockquote>
	<p>Das erinnert mich dann an das alte Sprichwort:</p>
	<blockquote>
		<p>If you can&#8217;t beat them &#8211; join them!</p>
	</blockquote>
	<p>Nur müsste das in Googles Fall wohl abgewandelt werden in:</p>
	<blockquote>
		<p>If you can&#8217;t beat them &#8211; buy them!</p>
	</blockquote>
	<p>Diese Strategie wird von vielen großen Firmen gerne angewendet, um sich innovativer, kleinerer Wettbewerber zu entledigen. Und nach dem Kauf hat man dann immer noch die Wahl:</p>
	<ul>
		<li>Integriere ich die mit der Firma gekaufte Technologie in meine Plattform, biete ich also meinem Kunden einen durch diesen <em>merger</em> möglich gewordenen Mehrwert (aufwendige Möglichkeit) oder</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>wickle ich die gekaufte Firma still und leise ab und sichere mir dabei vielleicht noch die hellsten Köpfe aus dem Laden (the <em>easy, sleazy way</em>, wird häufig vorgezogen).
	<p><em>Falls</em> Google also tatsächlich YouTube kauft, dann bin ich gespannt, welche der beiden Möglichkeiten Google wählt.</p>
	<p><strong>Nachtrag (10.10.2006 8:45 CEST):</strong> Google <em>hat</em> YouTube <a href="http://www.golem.de/0610/48270.html">gekauft</a>.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Windows Live Spaces sucks</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/08/windows-live-spaces-sucks/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Oct 2006 14:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://node-0.mneisen.org/?p=147</guid>
		<description><![CDATA[	Gestern habe ich im Blog Nerd Alarm einen Beitrag darüber gelesen, dass Apple sich den Wortbestandteil &#8220;pod&#8221; allen Ernstes hat schützen lassen und wollte dem Blogger einen Kommentar dazu hinterlassen. Das hat sich als nicht so ganz einfach erwiesen, weswegen ich stattdessen einfach einen eigenen Blogpost dazu verfasst habe.
	Hier nun möchte ich mal zeigen, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gestern habe ich im Blog <a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/">Nerd Alarm</a> einen Beitrag darüber gelesen, dass Apple sich den Wortbestandteil &#8220;pod&#8221; allen Ernstes hat schützen lassen und wollte dem Blogger einen Kommentar dazu hinterlassen. Das hat sich als nicht so ganz einfach erwiesen, weswegen ich stattdessen einfach einen <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/10/07/apple-und-die-schalen/">eigenen Blogpost</a> dazu verfasst habe.</p>
	<p>Hier nun möchte ich mal zeigen, warum ich nicht einfach einen Kommentar bei <a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/">Nerd Alarm</a> hinterlassen habe: Ganz einfach, es ging nicht.</p>
	<p>Zunächst einmal, zum Layout und zur Usability der Blogs bei Windows Live Spaces kann und darf man geteilter Ansicht sein, der folgende Screenshot sei da nur ein erster Anhalt.</p>
	<p><a href="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/windows-live-spaces-nerd-alarm-1.png"><img class="centered" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/_windows-live-spaces-nerd-alarm-1.png" width="420" height="275" alt="" title=""  /></a></p>
	<p>Schon zu diesem Zeitpunkt fing die Blogsoftware von MicroSoft an, mich zu nerven: Wer um allen in der Welt hat sich denn diese tollen Permalinks und Trackback-Adressen ausgedacht?</p>
	<p>Ein Permalink in den Windows Live Spaces sieht allen Ernstes so aus:<br />
<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!<span class="nu0">200</span>.entry?
<span class="re2">_c11_blogpart_blogpart=</span>blogview&amp;<span class="re2">_c=</span>blogpart<span class="co1">#permalink</span></pre>
	<p>Gut zu merken und sehr nutzer- und suchmaschinenfreundlich, nicht wahr?</p>
	<p>Und die Trackbacks sind ähnlich gut gelungen:<br />
<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!<span class="nu0">192</span>.trak</pre>
	<p>OK, verglichen mit dem Permalink oben geht das noch. Ich (und vermutlich viele andere Blogger auch) bin aber ganz anderes gewohnt. Von <a href="http://www.wordpress.org/">Wordpress</a> und Co. ist man Permalinks der Form<br />
<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://node<span class="nu0">-0</span>.mneisen.org/<span class="nu0">2006</span>/<span class="nu0">10</span>/<span class="nu0">07</span>/apple-und-die-schalen/</pre>
	<p>bzw.</p>
	<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://node<span class="nu0">-0</span>.mneisen.org/?<span class="re2">p=</span><span class="nu0">143</span></pre>
	<p>und Trackbacks in der Schreibweise</p>
	<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://node<span class="nu0">-0</span>.mneisen.org/<span class="nu0">2006</span>/<span class="nu0">10</span>/<span class="nu0">07</span>/apple-und-die-schalen/trackback/</pre>
	<p>bzw.</p>
	<pre class="codebash" style="font-size:9pt;">http://node<span class="nu0">-0</span>.mneisen.org/wp-trackback.php?<span class="re2">p=</span><span class="nu0">143</span></pre>
	<p>gewohnt.</p>
	<p>Natürlich muss nicht alles Neue und Andere schlecht sein; in diesem Fall ist aber wohl recht klar, wer da das Rennen um die Usability gewonnen hat.</p>
	<p>Aber es kommt ja noch weitaus besser. Bis hierhin hätte man sagen können: &#8220;URLs beim Verlinken kann man mit rechtem Mausklick &raquo; Link kopieren einfach ins eigene Blog übernehmen, also spielt da die Lesbarkeit keine Rolle.&#8221;</p>
	<p>OK. Da ist was dran. Dennoch &#8230;</p>
	<p>Nun wollte ich noch einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen und klicke wohlgemut auf den Link &#8220;Kommentar hinzufügen&#8221;. Nach einigem &#8220;Überlegen&#8221; zeigt mir Windows Live Spaces dann dies hier an:</p>
	<p><a href="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/windows-live-spaces-nerd-alarm-2.png"><img class="centered" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/_windows-live-spaces-nerd-alarm-2.png" width="420" height="388" alt="" title=""  /></a></p>
	<p>Ich habe mich zuerst etwas gewundert, dass ich in die Felder nichts eingeben konnte &#8211; weder meinen Namen, URL, eMail-Adresse, noch in das Kommentarfeld selbst.</p>
	<p>Dann habe ich mir noch einmal sehr genau den gelben Balken am Anfang des Kommentarformulars angesehen:</p>
	<p><a href="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/windows-live-spaces-nerd-alarm-meld-dich-an-du-sau.png"><img class="centered" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/_windows-live-spaces-nerd-alarm-meld-dich-an-du-sau.png" width="420" height="93" alt="" title=""  /></a></p>
	<p>Man muss sich also tatsächlich mit einer Windows Live ID anmelden, um einen Kommentar in einem Blog abgeben zu können? Da verzichte ich doch dann lieber dankbar drauf.</p>
	<p>Wo gibt es denn so etwas? Dass ein Blogger sein Blog vor Spam-Kommentaren oder extremen Beiträgen schützen möchte &#8211; OK, das mache ich auch.</p>
	<p>Ich hätte auch kein Problem damit, mich bei diesem speziellen Blog anzumelden. Das mache ich auch bei anderen Blogs, da gebe ich dann meine Blog-URL, meinen Namen und meine eMail-Adresse an und warte darauf, dass sich der Blogger meine Daten angesehen und mich freigeschaltet hat.</p>
	<p>Was ich aber <em>auf gar keinen Fall möchte</em>: Mich bei Microsoft (oder irgendeiner anderen Datenschleuder) um eine wie auch immer geartete Super-Duper-ID bemühen. Denn ich kann mich nicht einfach mit einer extra für Spam-Zwecke eingerichteten eMail-Adresse anmelden. Nein, mir wird dann gleich ein Hotmail-Account &#8220;geschenkt&#8221;. Nein danke.</p>
	<p>Für mich bedeutet das also: Kommentare zu Beiträgen in Blogs in den Windows Live Spaces gibt es nicht, da bringe ich jetzt immer einen dieser <del>hirnverbrannten</del> geschickt entworfenen Trackbacks an und veröffentliche meinen Kommentar eben hier im Blog.</p>
	<p>Bringt ja auch mehr Traffic &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><small><br />
<strong>Kleiner Nachtrag:</strong></p>
	<ul>
		<li>Man wird übrigens auch bei den Windows Live Spaces selbst fündig, wenn man bei <a href="http://www.google.de/search?q=windows+live+spaces+sucks">Google nach &#8216;Windows Live Spaces Sucks&#8217; sucht</a>. Das finde ich dann doch recht erheiternd &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> 
	<p></small></p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://node-0.mneisen.org/2006/10/08/windows-live-spaces-sucks/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>AllofMP3 vs. USA vs. WTO</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/06/allofmp3-vs-usa-vs-wto/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2006/10/06/allofmp3-vs-usa-vs-wto/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 12:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Intellectual Property]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[	Und wieder einmal hört man das Gerücht, der alleinige Grund dafür, dass Russland nicht schon längst Mitglied der WTO, sei in dem Unternehmen AllofMP3.com zu sehen. Dieses bietet ein äußerst umfangreiches Sortiment an Songs und Alben in Formaten wie MP3, MP4, WMA und OGG an. Dabei zahlt man für einen Song nur ca. 10 Euro-Cent, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Und wieder einmal hört man das Gerücht, der alleinige Grund dafür, dass Russland nicht schon längst Mitglied der <acronym title="World Trade Organization">WTO</acronym>, sei in dem Unternehmen <a href="http://www.google.de/search?q=allofmp3">AllofMP3.com</a> zu sehen. Dieses bietet ein äußerst umfangreiches Sortiment an Songs und Alben in Formaten wie MP3, MP4, WMA und OGG an. Dabei zahlt man für einen Song nur ca. 10 Euro-Cent, Alben sind häufig für einen Euro zu haben.</p>
	<p>Der Grund hierfür liegt darin, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Allofmp3">AllofMP3.com</a> seine Tantiemen nicht an westliche <del>Monopolisten und Ausbeuter</del> Musikkonzerne zahlt, sondern an die russische Ausgabe der <acronym title="Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte">GEMA</acronym> &#8211; bei der die entsprechenden Abgaben um ein Vielfaches geringer sind als z.B. in den USA oder in Europa.</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_627129_ipod__dark_background_9.jpg" width="120" height="90" alt="" title="" /></p>
	<p>Die <del>Halsabschneider</del> Musikindustrie wird es derweil nicht überdrüssig, mit immer neuen Mitteln gegen <a href="http://www.technorati.com/search/allofmp3">AllofMP3.com</a> vorzugehen: So ist es z.B. in Deutschland <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/61528">verboten</a>, einen direkten Link auf die Web-Präsenz der Firma anzubringen, und die Lobbyisten scheinen auch bei der Vertretung der USA bei der WTO druchschlagenden Erfolg gehabt zu haben. Immerhin wird die US-Handelsbeauftragte Susan C. Schwab nicht müde, gegen AllofMP3.com zu wettern und anzumerken, AllofMP3.com sei ein wichtiges Hindernis für Russland auf dem Weg in die WTO.</p>
	<p>Was dabei allerdings offensichtlich die <del>Lakaien</del> Vertreter der Musikindustrie geflissentlich immer wieder übersehen: In Zeiten der Globalisierung sind monopolistische Strukturen und Marktabschottung ein eigentlich nicht mehr so gerne gesehenes Mittel der Marktbeherrschung. Die Tatsache, dass AllofMP3.com den Standortvorteil in Russland nutzen kann und deshalb wesentlich preiswerter ist als die westliche Konkurrenz, bedeutet noch lange nicht, dass dieses Angebot auch illegal ist &#8211; es ist nur eben billiger.</p>
	<p><img class="alignleft" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_591681_speaker.jpg" width="120" height="76" alt="" title="" /></p>
	<p>Der Musikindustrie ist das natürlich alles andere als recht: Sie teilt auch im Zeitalter des Grenzen überschreitenden WWW bzw. Internet ihre Vertriebsgebiete an Ländergrenzen ab, Lizenzen zum Online-Verkauf von Musik werden nur für <em>ein</em> solches Gebiet erteilt. Wer in einem zweiten Gebiet oder gar weltweit Musik online verkaufen möchte, muss weitere Lizenzen nachkaufen &#8211; zu deftigen Bedingungen.</p>
	<p>Diesem Gebahren steht allerdings nationales, internationales und Europarecht entgegen. Mit Ausnahme weniger Ausnahmen (z.B. in der Rüstungs- und Kerntechnik) gilt der Grundsatz: Wenn Du mir etwas verkaufst, dann darf ich das grundsätzlich auch weiterverkaufen. Wenn ich eine Lizenz für die Nutzung geistigen Eigentums bzw. die Lizenz zu dessen Verwertung erhalte, dann habe ich die auch &#8211; unabhängig davon, wo ich mich befinde.</p>
	<p>AllofMP3.com nun hat eine Lizenz zum Online-Verkauf von Musik durch russische Lizenzgeber erhalten, und wie überall sonst auf der Welt gilt diese Lizenz für den gesamten Katalog an Songs und Alben. Natürlich zahlt AllofMP3.com vermutlich weniger Tantiemen als im Westen üblich; wenn dies das Problem ist, dann wäre der richtige Anprechpartner für die Musikindustrie aber nicht AllofMP3.com selbst, sondern die Lizenzgeber in Russland bzw. die russische Verwertungsgesellschaft der Musikindustrie.</p>
	<p><img class="alignright" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/stock/_236162_ipod_1.jpg" width="126" height="150" alt="" title="" /></p>
	<p>Die Konsumenten selbst entscheiden schließlich über den Preis, wo sie ihre Musik kaufen. Und da Russland in Zeiten des WWW genauso weit entfernt ist wie Apple&#8217;s iTunes-Shop in Kalifonien, müssen die westlichen, teuren Online-Musikshops eben auch mit der Billig-Konkurrenz aus Russland in Wettbewerb treten &#8211; oder abdanken und den Laden dicht machen.</p>
	<p>Wettbewerb auch auf dem Online-Musikmarkt jedenfalls ist für die Kunden mehr als wichtig &#8211; schließlich gibt es keinen Grund, weswegen der Preis für einen Song trotz mehrerer Wettbewerber im Markt bei 99 US-Cent festgezurrt bleibt, nur weil die Monopolisten der Musikindustrie das so für richtig halten. Wettbewerb hat noch keinem Markt geschadet.</p>
	<p><strong>Was andere Blogs hierzu schreiben:</strong></p>
	<ul>
		<li><a href="http://www.medien-gerecht.de/?p=34">mediengerecht</a> sieht die Probleme eher auf russicher Seite.</li>
		<li><a href="http://nerdalarm.spaces.live.com/blog/cns!238B260CD816184E!198.entry?_c=BlogPart#permalink">Nerd Alarm</a> ist mutig und gibt explizit zu, bereits bei AllofMP3.com gekauft zu haben; allerdings scheint eine exklusiv für die Geschäftsbeziehung zu AllofMP3.com genutzte eMail-Adresse auf <del>offensichtliche</del> unerklärliche Weise den Weg auf die Liste von Spammern gefunden zu haben.</li>
		<li><a href="http://notizblog.wordpress.com/2006/09/04/allofmp3-macht-weiter/">Thorsten Crull</a> beleuchtet die Auswirkungen, die Verschärfungen des russischen Urheberrechts auf AllofMP3.com haben &#8211; nämlich gar keine, selbst nach Meinung amerikanischer Top-Juristen. Außerdem könnte AllofMP3.com im schlimmsten Fall einfach in andere Länder mit ähnlich <del>laxer</del> gerechter Gesetzteslage ausweichen.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li><a href="http://nikki.kenmai.de/KuroiBlog.php/2006/07/04/musikindustrie_vor_britischem_gericht_ge">Kuroi Tenshi</a> schreibt über den Prozess der Musikindustrie gegen AllofMP3.com vor britischen Gerichten und gibt seine Einsicht preis, dass man auf hoher See und vor Gericht in Gottes Hand ist &#8211; was bei diesem Prozess nämlich herauskommen wird, ist alles andere als sicher. Außerdem solle man AllofMP3.com nicht als Druckmittel in bezug auf Russlands WTO-Beitritt gebrauchen: &#8221;[...]  das ist kein typisches wir-lassen-uns-von-anderen-unterdrücken-Land &#8230; nicht wirklich.&#8221;
	<p><strong>Hintergründe:</strong></p>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0607/46273.html">Musikindustrie geht gegen Links auf Allofmp3 vor</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0606/45797.html">Musikindustrie kämpft gegen Tiscali und AllofMP3</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0507/39067.html">Musikindustrie geht gegen Links auf Allofmp3 vor</a></li>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0503/37040.html">Allofmp3 doch legal?</a></li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Golem.de: <a href="http://www.golem.de/0502/36466.html">Russische Staatsanwaltschaft geht gegen allofmp3 vor</a></li>
	</ul>

 ]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Google bietet Ping-Service für Weblogs an</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/10/06/google-bietet-ping-service-fur-weblogs-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 11:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Techtip]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[	Endlich bietet Google einen Service an, den andere Suchdienste für Blogs schon lange anbieten: Man kann Google nun anpingen, um neue Beiträge im eigenen Blog zu melden. Die Suchmaschine wird dann kurze Zeit später diesen neuen Blogpost indexieren und damit für die Suche zugänglich machen.
	Bereits seit längerem bietet Google eine spezialisierte Suche nach Artikeln in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Endlich bietet Google einen <a href="http://googleblog.blogspot.com/2006/10/got-blog-will-ping.html">Service</a> an, den andere Suchdienste für Blogs schon lange anbieten: Man kann Google nun anpingen, um neue Beiträge im eigenen Blog zu melden. Die Suchmaschine wird dann kurze Zeit später diesen neuen Blogpost indexieren und damit für die Suche zugänglich machen.</p>
	<p>Bereits seit längerem bietet Google eine <a href="http://www.google.com/blogsearch">spezialisierte Suche nach Artikeln in Weblogs</a> an. Der Ping-Service ist unter <a href="http://blogsearch.google.com/ping">http://blogsearch.google.com/ping</a> erreichbar, dort kann die Adresse des eigenen Blogs eingetragen werden. Die meiste Blog-Software (z.B. Wordpress) bieten auch die Möglichkeit, dies zu automatisieren; bei der Publizierung eines neuen Artikels werden dann automatisch die eingetragenen Ping-Services über den neuen Blogpost unterrichtet.</p>
	<p>Bei Wordpress lässt sich dies unter <em>Einstellungen &raquo; Schreiben</em> einrichten. Dort muss in das entsprechende Eingabefeld (siehe Abbildung) der neue Ping-Dienst eingetragen werden.</p>
	<p><img class="centered" id="image138" src="http://node-0.mneisen.org/wp-content/uploads/2006/10/google-ping-service-in-wordpress.png" alt="google-ping-service-in-wordpress.png" /><div class="caption">Eintragen eines neuen Ping-Services in einem Wordpress-Blog.</div></p>
	<p>Google bietet noch einen weiteren interessanten neuen Service an: Unter der URL <a href="http://blogsearch.google.com/changes.xml">http://blogsearch.google.com/changes.xml</a> kann man sich die aktuellen bei Google einlaufenden Pings ansehen; dies lässt sich sicherlich auch für eine eigene Blog-Search-Engine nutzen, wobei die Rechtslage hinsichtlich der Nutzung dieser Daten momentan noch unklar ist, da sich die Google Blogsearch insgesamt noch im Beta-Stadium befindet.</p>
	<p>[via <a href="http://www.golem.de/0610/48221.html">Golem</a>]</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>55 Ways to Have Fun With Google</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/06/23/55-ways-to-have-fun-with-google-2/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2006/06/23/55-ways-to-have-fun-with-google-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2006 08:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[	Philipp Jensen hat in einem Beitrag bei Google Blogoscoped sein neues Buch 55 Ways to Have Fun With Google vorgestellt. Dieses Buch enthält eine Fülle an Spielen und Rätseln rund um Google&#8217;s Suchmaschine, die man auch prima auf Parties (oder an einem langweiligen Tag bei der Arbeit) spielen kann.
	Besonders schön ist, dass dieses Buch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Philipp Jensen hat in einem <a href="http://blog.outer-court.com/archive/2006-06-22-n39.html">Beitrag</a> bei <a href="http://blog.outer-court.com/">Google Blogoscoped</a> sein neues Buch <em>55 Ways to Have Fun With Google</em> vorgestellt. Dieses Buch enthält eine Fülle an Spielen und Rätseln rund um <a href="http://www.google.com">Google&#8217;s Suchmaschine</a>, die man auch prima auf Parties (oder an einem langweiligen Tag bei der Arbeit) spielen kann.</p>
	<p>Besonders schön ist, dass dieses Buch auf einer eigens eingerichteten <a href="http://www.55fun.com/">Webpräsenz</a> als PDF zum Download steht und unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/">Creative Commons License</a> verbreitet werden kann. Daher steht dieses Buch auch in meinem Blog zum <a href="http://node-0.mneisen.org/?attachment_id=39">Download</a> bereit&#8212;viel Spaß damit!</p>

 ]]></content:encoded>
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	</channel>
</rss>
