Die Konter-Revolution frisst ihre Kinder

Dienstag, den 9. September 2008

Am Wochenende wurde Kurt Beck von der Brücke der Alten Dame gespült, heute war dann Hubertus Heil dran. Die Welle war zwar leider nicht ganz so stark wie bei Kurt Beck, so dass sich Hubertus Heil immer noch an Bord befindet und nominell seinen alten Job behält – mit der Berufung von Kajo Wasserhövel als Wahlkampfleiter für die Bundestagswahl 2009 hat das neue Dreamteam der SPD aus Franz Müntefering und Frank-Walter Steinmeier jedoch klargemacht, dass sie das Amt des Generalsekretärs als eben das sehen: Als Sekretärsjob, und nicht als wirkliches Mitglied der Führungsmannschaft.

Aufhören, wenn’s am schönsten ist

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

Dass man immer dann aufhören soll, wenn es am schönsten ist, scheint das neue Motto der SPD unter Kurt Beck zu sein.

So hat Generalsekretär Hubertus Heil verlauten lassen, der Aufschwung in Deutschland und die Belebung auf dem Arbeitsmarkt seien das Verdienst der Politik der rot-grünen Bundesregierung unter Altkanzler Gerhard Schröder, deren Arbeitsmarkt- und Sozialreformen nun endlich Früchte trügen.

Während jede andere Partei sich dann genüsslich selbst auf die Schulter klopfen und mit einem »weiter so!« in den gemütlichen Teil des Abends starten würde, sägt die SPD lieber an dem Ast, auf dem sie sitzt und tut alles, aber auch wirklich alles, um die eigene Unfähigkeit unter Beweis zu stellen.