Andrea Nahles, leicht gegrillt

Dienstag, den 29. Januar 2008

Andrea Nahles, ihres Zeichens nach stellvertretende Bundes-Vorsitzende der SPD, war heute im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Thema war natürlich die Situation nach der Landtagswhal in Hessen, deren Ergebnis für eigentlich alle Parteien suboptimal ist; schließlich können nur eine große Koalition aus CDU und SPD oder aber eine der vielen theoretisch zwar möglichen, praktisch aber genauso unbeliebten wie unstabilen Drei-Parteien-Koalitionen eine Regierungsmehrheit sichern.

Das Gesprächsklima war freundliche, Andrea Nahles hat viel gelacht; die Fragen an sie waren allerdings exakt die richtigen, und besonders viel Substantielles konnte Andrea Nahles leider nicht von sich geben.

»Ich würde Andrea Ypsilanti nicht wählen«

Mittwoch, den 23. Januar 2008

... sagt Wolfgang Clement erneut, wie man heute der Zeitung »Die Welt« entnehmen kann.

Und er hat natürlich recht mit seiner Skepsis gegenüber einer Frau und ihrem Wahlprogramm, das zumindest im energie- und wirtschaftspolitischen Bereich selbst in der eigenen Partei und sogar beim Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf Skepsis stößt: Gabriel etwa kann sich nicht vorstellen, wie man gleichzeitig die Atomkraftwerke abschaltet und keine neuen Kohlekraftwerke in Betrieb nimmt. Wie ich bereits dargestellt hatte, kann momentan die dadurch wegfallende Produktionskapazität nicht durch erneuerbare Energien ausgeglichen werden.

Nobelpreis contra Frieden

Montag, den 10. Dezember 2007

Heute war es dann soweit: Al Gore durfte – neben dem Weltklimarat – den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Ob es allerdings schlau war, ausgerechnet jemanden damit auszuzeichnen, der ein voller Unwahrheiten steckendes Propagandamachwerk auf die Menschheit loslässt, nur um gleichzeitig

  • mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr in seinem Haus zu verwenden,
  • ständig um die Welt zu jetten,
  • schwachsinnige »Licht aus!«-Aktionen zu unterstützen (und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden) und
  • sich an den Folgen des selbstverursachten Katastrophenhypes zu bereichern,

    das ist nun wirklich fraglich. Insbesondere der erste und der letzte Punkt sind von Interesse.

Al Gore: Die schlimmste Bedrohung

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Der frischgebackene Klimahysteriker Energieheuchler Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.

Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 kWh im Jahr 2006 für eine unglaubliche Heuchelei halte, ist aus meinen bisherigen Blogposts zu Al Gore bereits ersichtlich. Eine Sache ließ mich heute aber besonders aufhorchen:

Al Gore bezeichnet tatsächlich den eventuell drohenden Klimawandel als »die größte Bedrohung, der sich die Menschheit je ausgesetzt sah«.

Schell und die Kur

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

Beim Antibürokratieteam ist M.M. der Ansicht, dass durch den Kur-Urlaub von Manfred Schell die Reihen der Lokführer im Streik schwanken und der Arbeitskampf für die Arbeitnehmerseite verloren sei.

Warum das denn?

Natürlich ist der Zeitpunkt für den Antritt einer Kur, nun ja: unglücklich gewählt. Auf der anderen Seite: Wenn sich dieser Kuraufenthalt nicht mehr verschieben ließ (und Schell das bereits mehrfach getan hat) – soll Schell dann tatsächlich den Arbeitskampf über seine eigene Gesundheit stellen, zumal er ja kein Alleinunterhalter ist, sondern in der GDL auch noch ein paar andere Funktionäre seinen Job zumindest zeitweise mit übernehmen können?

Terroristen und Heuchler

Freitag, den 12. Oktober 2007

Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.

Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an Ansehen zu verlieren bereit ist. Das sehen auch die bissigen Liberalen so, und Statler weist darauf hin, dass diese Entwertung der Nobelpreise auf die nicht-wissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises beschränkt ist. Recht hat er.

Intel nutzt Ubuntu für mobile Devices

Samstag, den 22. September 2007

Auf dem IDF (Intel Developer Forum) hat Intel eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:

Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein Linux mit einer speziell an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepassten Oberfläche. Da strahlen einem große Icons entgegen, die verschiedene Programme und Funktionen symbolisieren. Die Bedienung erfolgt per Fingerzeig auf den Touchscreen.

[Quelle: SPON ]

Sieht so wissenschaftlicher Konsens aus?

Donnerstag, den 12. Juli 2007

Obwohl Sigmar Gabriel – und mit ihm leider viele andere Politiker und Wissenschaftler – immer wieder behauptet, dass der Klimawandel beschlossene Sache sei und in der Community ein »wissenschaftlicher Konsens« herrsche, scheint dem – wer hätte das gedacht? – doch nicht so zu sein.

Dem Reference Frame entnehmen wir (Hervorhebungen von mir):

Live Earth: Ein paar »unbequeme Wahrheiten«

Samstag, den 7. Juli 2007

Einige »unbequeme Wahrheiten« über das heutige Propagandafestival Musikfestival namens »Live Earth« hat Frank Wetter gesammelt. Sehr interessant, was da auf Initiative von Internet-Erfinder Al Gore so stattfindet und welche Auswirkungen auf das Klima das wohl haben wird – vorausgesetzt, der immer wieder behauptete, aber nicht belegte Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration der Athmosphäre und der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe existiert überhaupt.

Daran glaube ich allerdings nicht; damit sind aber auch die Konzerte vor allem eines: Eine riesige Propagandamaschine, um die Massen zu verdummen.

Selbstdemontage II

Donnerstag, den 17. Mai 2007

Wie ich bereits vorhin geschrieben habe, ist Heiner Geißler nun den Globalisierungsgegnern von Attac beigetreten; und ich wundere mich darüber, denn letzten Endes sind diese Globalisierungsgegner recht egoistisch: so sollen z.B. einfache Arbeitsplätze (etwa in der Textilindustrie und in der Massenfertigung), die in den Entwicklungsländern zu einem wirklichen Wohlstandsgewinn führen könnten, in Europa bleiben.

In einem Interview mit Spiegel Online hat Heiner Geißler nun erklärt, warum er Attac mit seiner Mitgliedschaft beehrt:

SPIEGEL ONLINE: Welches Signal wollen Sie mit der Mitgliedschaft bei Attac setzen?