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	<title>node-0 &#187; Klimawandel</title>
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		<title>Langfristige Pläne</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 15:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Bei den Vorverhandlungen zum Nachfolger des Kyoto-Abkommens zum Klimaschutz äußerte sich der indische Vertreter wie folgt (SpON):
Shyam Saran wird sogar noch deutlicher: &#8220;Was sollten wir für ein Abkommen unterschreiben, in dem es keine Finanzierung gibt?&#8221; Sein Land könne keine langfristigen Strategien zur CO2-Senkung entwickeln, wenn finanzielle Hilfe dafür nur aus Marktquellen komme. &#8220;Märkte gehen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bei den Vorverhandlungen zum Nachfolger des Kyoto-Abkommens zum Klimaschutz äußerte sich der indische Vertreter wie folgt (<a href="http://bit.ly/30FTj">SpON</a>):</p>
<blockquote>Shyam Saran wird sogar noch deutlicher: &#8220;Was sollten wir für ein Abkommen unterschreiben, in dem es keine Finanzierung gibt?&#8221; Sein Land könne keine langfristigen Strategien zur CO2-Senkung entwickeln, wenn finanzielle Hilfe dafür nur aus Marktquellen komme. &#8220;Märkte gehen nach oben, Märkte gehen nach unten &#8211; wir brauchen aber zumindest etwas an vorhersehbarer Finanzierung, um langfristige Pläne machen zu können.&#8221;
</blockquote>
	<p>Natürlich ist verständlich, dass Staaten der Zweiten und Dritten Welt noch nicht auf dem Stand der Ersten Welt sind; klar ist auch, dass sie noch berechtigten Nachholbedarf haben und die Erste Welt auch helfen sollte.</p>
	<p>Ich bekomme aber den Eindruck, dass hier unter dem Deckmantel des Klimaschutzes versucht wird, sich langfristig stabile Unterstützung aus dem Ausland zu sichern &#8211; und dass dies ausgerechnet ein Land macht, dass nicht nur schon etliche Billigarbeitsplätze aus der Ersten Welt zu sich geholt hat, sondern sich nun auch noch anschickt, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu sich zu verlagern.</p>
	<p>Solche Länder sind im Allgemeinen in der Lage, sich selbst am besten zu helfen; sonst könnten sie nicht eine florierende High-Tech-Industrie ihr eigen nennen.</p>
	<p>Hilfe aus der Ersten Welt sollte daher lieber auf Länder konzentriert werden, die diese auch tatsächlich benötigen &#8211; denn davon gibt es (leider!) immer noch genug.</p>

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		<title>»Ich würde Andrea Ypsilanti nicht wählen«</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 10:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	... sagt Wolfgang Clement erneut, wie man heute der Zeitung »Die Welt« entnehmen kann. 
	Und er hat natürlich recht mit seiner Skepsis gegenüber einer Frau und ihrem Wahlprogramm, das zumindest im energie- und wirtschaftspolitischen Bereich selbst in der eigenen Partei und sogar beim Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf Skepsis stößt: Gabriel etwa kann sich nicht vorstellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>... sagt Wolfgang Clement erneut, <a href="http://www.welt.de/politik/article1584343/Ich_wuerde_Andrea_Ypsilanti_nicht_waehlen.html">wie man heute der Zeitung »Die Welt« entnehmen kann</a>. </p>
	<p>Und er hat natürlich recht mit seiner Skepsis gegenüber einer Frau und ihrem Wahlprogramm, das zumindest im energie- und wirtschaftspolitischen Bereich selbst in der eigenen Partei und sogar beim Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf Skepsis stößt: Gabriel etwa kann sich nicht vorstellen, wie man gleichzeitig die Atomkraftwerke abschaltet <em>und</em> keine neuen Kohlekraftwerke in Betrieb nimmt. <a href="http://node-0.mneisen.org/2008/01/22/mein-strom-kommt-aus-der-steckdose/">Wie ich bereits dargestellt hatte</a>, <em>kann</em> momentan die dadurch wegfallende Produktionskapazität nicht durch erneuerbare Energien ausgeglichen werden.</p>
	<p><a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2008/01/23/gute-und-boese-spd-lobbyisten/">Oliver Luksic vom Antibürokratie-Team zeigt auch sehr schön, warum sich die SPD bei der Schelte, Clement sei ein Lobbyist, recht seltsam positioniert:</a> Lobbyisten, die gegen die SPD und das Wahlprogramm der <del>hässlichen</del> hessischen Spitzenkandidaten Ypsilanti argumentieren, die sind böse und von der Wirtschaft korrumpiert. Lobbyisten hingegen, die sich für den Ausbau z.B. der Solarenergie-Erzeugung einsetzen, das sind die guten.</p>
	<p>Und ich dachte immer, Lobbyismus an sich sei zweifelhaft, und diese Einschätzung sei nicht vom lobbyierten Gegenstand odedr Standpunkt abhängig. Da hatte ich die SPD wohl falsch eingeschätzt und muss mein Urteil revidieren: die SPD dreht ihr Fähnlein nach dem Wind und agiert äußerst opportunistisch.</p>

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		<title>Nobelpreis contra Frieden</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 19:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Heute war es dann soweit: Al Gore durfte &#8211; neben dem Weltklimarat &#8211; den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Ob es allerdings schlau war, ausgerechnet jemanden damit auszuzeichnen, der ein voller Unwahrheiten steckendes Propagandamachwerk auf die Menschheit loslässt, nur um gleichzeitig
	
		mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr in seinem Haus zu verwenden,
		ständig um die Welt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute war es dann soweit: Al Gore durfte &#8211; neben dem Weltklimarat &#8211; den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Ob es allerdings schlau war, ausgerechnet jemanden damit auszuzeichnen, der ein voller Unwahrheiten steckendes Propagandamachwerk auf die Menschheit loslässt, nur um gleichzeitig</p>
	<ul>
		<li>mehr als 200.000 kWh Strom pro Jahr in seinem Haus zu verwenden,</li>
		<li>ständig um die Welt zu jetten,</li>
		<li>schwachsinnige »Licht aus!«-Aktionen zu unterstützen (und damit die Versorgungssicherheit zu gefährden) und</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>sich an den Folgen des selbstverursachten Katastrophenhypes zu bereichern,
	<p>das ist nun wirklich fraglich. Insbesondere der erste und der letzte Punkt sind von Interesse.</p>
	<p>Der erste weist darauf hin, dass Al Gore zwar Wasser predigt, selbst aber Wein säuft, und das dann auch gleich faßweise. Wer von anderen Sparsamkeit beim Energieverbrauch fordert, sollte schon darauf achten, selbst dann nicht zehn- bis zwanzigmal soviel Energie zu verbrauchen wie eine ohnehin schon nicht sonderlich sparsame amerikanische Durchschnittsfamilie. Vergleicht man Al Gores »energy footprint« mit der deutschen Durchschnittsfamilie, wird einem erst recht schwindlich: Al Gore verbraucht mehr als 40-mal soviel Strom wie der deutsche Michel mit Frau und zwei Kindern. Dies als Heuchelei zu bezeichnen ist also eher noch untertrieben.</p>
	<p>Der letzte Punkte aus der obigen Liste ist aber auch interessant: Al Gore investiert in großem Stil in Inestmentfirmen, die sich auf »grüne« Technologie und vorgeblich klimaschonende Wirtschaft spezialisiert haben. Das ist sein gutes Recht. Fragwürdig ist aber, dass er durch seine weltweite Medienpräsenz die hysterische Angst vor einem Klimawandel schürt und damit Geld in seine eigenen Taschen leitet &#8211; denn durch den medialen und politischen Hype rund um die »Klimakatastrophe« zahlen sich Gores Investments erst so richtig aus.</p>
	<p>Würde ein hochgestellter Manager eines Erdöl- oder Finanzkonzerns auf ähnliche Weise Stimmung für die eigenen Produkte machen, mit Halbwahrheiten und Propaganda operieren, dann würde man dem zurecht schnell ein Ende setzen. Nicht so bei Al Gore. Die Klimakatastrophe ist Ersatzreligion, und den Weltuntergang lassen sich die Gläubigen der neuen Kirche nicht nehmen.</p>
	<p>Fazit: Was soll man schon von einem Gremium erwarten, dass zwar einen Friedenspreis verleiht, diesen aber auch schon an Terroristen vergeben hat? Nichts.</p>

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		<title>Al Gore: Die schlimmste Bedrohung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 19:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Der frischgebackene Klimahysteriker Energieheuchler Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.
	Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der frischgebackene <del>Klimahysteriker</del> <del>Energieheuchler</del> Friedennobelpreisträger Al Gore wurde heute bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vorstellig, und man hat sich gegenseitig dazu beglückwünscht, wie tatkräftig man in Bezug auf den Klimawandel denn so ist.</p>
	<p>Dass ich (den öffentlichen) Al Gore nicht mag und sein eintreten für den Klimaschutz angesichts seines privaten Energieverbrauchs für sein Eigenheim von über 220.000 kWh im Jahr 2006 für eine unglaubliche Heuchelei halte, ist aus meinen bisherigen Blogposts zu Al Gore bereits ersichtlich. Eine Sache ließ mich heute aber besonders aufhorchen:</p>
	<p>Al Gore bezeichnet tatsächlich den eventuell drohenden Klimawandel als »die größte Bedrohung, der sich die Menschheit je ausgesetzt sah«.</p>
	<p><em>I beg to differ.</em></p>
	<p>Unterstellen wir einmal, dass der Klimawandel tatsächlich menschengemacht ist und tatsächlich so schlimm kommt, wie Al Gore es immer wieder schwarzmalert.</p>
	<p>Dann müssen leider Menschen in tiefergelegenen Gebieten umgesiedelt, Getreidesorten für das neue Klima fitgemacht und ein paar mehr Schutzmaßnahmen getroffen werden. Ich vertraue da ganz darauf, dass sich »der Mensch« als Gattung da prima anpassen kann, genau so, wie er das bisher auch schon immer getan hat, wenn sich etwas an seiner Umgebung geändert hat.</p>
	<p>Vergleicht man damit die jahrzehntelange und (leider!) sehr reale Gefahr eines globalen Atomkriegs, der nicht nur die Menschheit, sondern auch gleich allergrößte Teile von Fauna und Flora ausgerottet hätte, dann wird einem klar, in welchen Kategorien Al Gore denkt &#8211; in den falschen.</p>
	<p>Aber was ist schon die Unfruchtbarmachung des gesamten Planeten gegenüber ein paar weniger verregneten Sommern in Mitteleuropa &#8230;</p>
	<p>(Flame me &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> )</p>

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		<title>Terroristen und Heuchler</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 21:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.
	Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem das Nobel-Komitee sich in der Vergangenheit schon nicht zu schade war, den Friedennobelpreis an einen massenmordenden palästinensischen Terroristen zu verleihen, hat es sich heute in einer neuen Kategorie übertroffen.</p>
	<p>Die Verleihung des _Friedens_nobelpreis 2007 an den Klimahysteriker Al Gore (und den Weltklimarat der UNO) zeigt, dass dieser eigentlich sehr wichtige und angesehene Preis einiges an Ansehen zu verlieren bereit ist.  <a href="http://www.bissige-liberale.com/2007/10/12/friedensnobelpreis-fuer-al-gore/">Das sehen auch die bissigen Liberalen so</a>, und <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/2007/10/12/ueberbewertet/">Statler weist darauf hin</a>, dass diese Entwertung der Nobelpreise auf die nicht-wissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises beschränkt ist. Recht hat er.</p>
	<p>Und die Entwertung des Friedensnobelpreises ist erheblich: Denn Al Gore ist weder friedlich &#8211; das zeigt seine polemische und irreführende Rhetorik &#8211; noch ist das von ihm Gesagte geeignet, den Frieden in der Welt zu befördern und zu festigen. Vielmehr dürften Alarmisten wie Al Gore dazu beitragen, einige der schwelenden Konflikte auf der Welt mit neuen Argumenten weiter anzuheizen. Dem Nachbarn wird nun nicht mehr nur sein Öl, sein Geld oder seine Infrakstruktur geneidet. Jetzt kann man auch auf die höhere geographische Lage im Nachbarland schielen und wegen des steigenden Meeresspiegels Anspruch darauf erheben.</p>
	<p>Zudem bleiben für eigentlich wichtige Aufgaben &#8211; wie etwa den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbau in den Entwicklungs- und Schwellenländern, für den Kampf gegen Krankheiten und Hunger &#8211; wesentlich weniger Mittel übrig, wenn diese für den Kampf gegen einen Klimawandel verwendet werden, wobei der Nutzen (sprich: die Vermeidungswirkung) dieser Maßnahmen als eher gering einzuschätzen ist &#8211; ob der Meeresspiegel nun um 50 Zentimeter oder nur um 48 Zentimeter steigt (und das ist ungefähr das, was man erreichen kann), ist eher egal.</p>
	<p>Aber auch rein faktisch ist das Oeuvre von Al Gore nicht über alle Zweifel erhaben. <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,510794,00.html">Erst kürzlich wurde in Großbritannien geurteilt</a>, dass der Film <em>An Inconvenient Truth</em> in Schulen nur noch mit entsprechenden Warnhinweisen gezeigt werden darf, die auf einige der vielen unbequemen Unwahrheiten  in diesem propagandistischen Machwerk hinweisen.</p>
	<p>Um nur ein paar davon zu nennen:
	<ul>
		<li>Al Gore behauptet, der Meerespiegel würde in Folge der globalen Erwärmung um sechs Meter ansteigen. Selbst das <acronym title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</acronym>, dass sicherlich nicht im Verdacht steht, den Klimawandel zu leugnen, hält lediglich einen Anstieg von einigen zehn Zentimetern in den nächsten hundert Jahren für wahrscheinlich.</li>
		<li>Al Gore zeigt eine (inzwischen berühmte) Grafik, in der der angebliche kausale Zusammenhang zwischen einem Anstieg des CO2-Gehalts der Athmosphäre und der globalen Temperatur zu sehen ist. Tatsächlich steigt der CO2-Gehalt der Athmosphäre ca. 800 bis 1000 Jahr <em>nach</em> der globalen Temperatur an, und inzwischen weiß man auch, dass tatsächlich die höheren Temperaturen zu einer Ausgasung von CO2 aus den Ozeanen führen &#8211; die Kausalität ist also exakt anders herum.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Al Gore zeigt kalbende Gletscher in der Arktis und stellt diesen absolut normalen und natürlich Vorgang als katastrophale Folge des Klimawandels dar. An der Stelle im Film habe ich mich gefragt, wogegen eigentlich damals die Titanic gerauscht ist, wenn erst der Anstieg der globalen Temperatur zum Auftauschen von Eisbergen führte.</p>
	<p>Hinzu kommt, dass Al Gore in seinem 4-Personen-Haushalt im Jahr 2006 etwa 221.000 kWh Strom verbraucht hat &#8211; etwa 20 mal so viel wie ein normaler US-Haushalt und etwa 40-mal so viel wie ein 4-Personen-Haushalt in Deutschland.</p>
	<p>Wer derart heuchlerisch ist, wer Wasser predigt, aber Wein säuft, der verliert jegliche Glaubwürdigkeit. Dass das Nobelpreiskomitee sich dennoch nicht zu schade war, einen derart fragwürdigen Menschen mit einem so angesehenen Preis auszuzeichnen, spricht Bände: Allzu deutlich wird, wie weit inzwischen die Lobby und der Einfluss der Klimahysteriker reicht.</p>
	<p>Aber wer auch Terroristen als Friedensbringer auszeichnet, dem ist wohl alles egal.</p>

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		<title>Intel nutzt Ubuntu für mobile Devices</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/09/22/intel-nutzt-ubuntu-fur-mobile-devices/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 09:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Auf dem IDF (Intel Developer Forum) hat Intel eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:
	
		Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf dem <a href="http://www.intel.com/idf/">IDF</a> (Intel Developer Forum) hat <a href="http://www.intel.com">Intel</a> eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:</p>
	<blockquote>
		<p>Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein Linux mit einer speziell an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepassten Oberfläche. Da strahlen einem große Icons entgegen, die verschiedene Programme und Funktionen symbolisieren. Die Bedienung erfolgt per Fingerzeig auf den Touchscreen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,506853,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Merke: Wirkliche Innovation passiert inzwischen auch bei den Big Players dort, wo wir es schon immer vermutet haben: Im Bereich freier Betriebssysteme und freier Software insgesamt.</p>
	<p>Und Intel schiebt noch mehr nach: Mit der Initiative <a href="http://www.lesswatts.org">LessWatts.org</a> sollen Rechenzentren sparsamer und »grüner« werden. Und wer hätte das gedacht &#8211; auch hier spielt Linux eine Hauptrolle, während von dem meistverbreiteten Wurm der Welt aus Redmond wieder nichts zu sehen ist:</p>
	<blockquote>
		<p>Intel hat auf seinem Developer Forum ein Open-Source-Projekt vorgestellt, das zum Ziel hat, die Energie-Effizienz in Rechnern zu erhöhen, angefangen von Servern in Rechenzentren bis hin zu mobilen Geräten. Renee James, Intels Vizepräsident und Generalverantwortlicher für die Software und Solutions Group, stellte auf dem IDF die Initiative LessWatts.org vor, die Linux-Entwickler, Software-Unternehmen sowie Endnutzer zusammenbringen soll, um die Möglichkeiten des Power Managements von Linux-Systemen weiterzuentwickeln, zu promoten und Tipps und Tricks zu verbreiten.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.golem.de/0709/54903.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Da fragt man sich ein bisschen, was <a href="http://www.amd.com">AMD</a> da entgegenzusetzen hat, schließlich ist <a href="http://www.technovelty.de/?p=867">Energieeffizienz</a> auch in der IT von immer größerer Bedeutung: Nicht unbedingt nur wegen des Klimawandels und des »Giftgases« CO2 (dieser Hype wird sicherlich irgendwann zu Ende gehen), sondern auch wegen der steigenden Energiepreise und der durch geringeren Energieverbrauch zu erzielenden Kostenvorteile.</p>
	<p>Mich als Kubuntu-Anwender (es gibt nur bei Windows »Power-User« <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ) freut es ungemein zu sehen, dass sich das Blatt langsam wendet. Wenn es nicht überzogen wird &#8211; also am Ende nicht eine weitere Monokultur (nur mit einer anderen dominanten Spezies!) herauskommt &#8211; wird das die IT-Landschaft äußerst positiv verändern.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sieht so wissenschaftlicher Konsens aus?</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/07/12/sieht-so-wissenschaftlicher-konsens-aus/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 09:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigmar Gabriel]]></category>

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		<description><![CDATA[	Obwohl Sigmar Gabriel &#8211; und mit ihm leider viele andere Politiker und Wissenschaftler &#8211; immer wieder behauptet, dass der Klimawandel beschlossene Sache sei und in der Community ein »wissenschaftlicher Konsens« herrsche, scheint dem &#8211; wer hätte das gedacht? &#8211; doch nicht so zu sein.
	Dem Reference Frame entnehmen wir (Hervorhebungen von mir):
	
		However, meteorologists have to invite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Obwohl Sigmar Gabriel &#8211; und mit ihm leider viele andere Politiker und Wissenschaftler &#8211; immer wieder behauptet, dass der Klimawandel beschlossene Sache sei und in der Community ein »wissenschaftlicher Konsens« herrsche, scheint dem &#8211; wer hätte das gedacht? &#8211; doch nicht so zu sein.</p>
	<p>Dem <a href="http://motls.blogspot.com/2007/07/vaclav-klaus-climatologists-and.html">Reference Frame</a> entnehmen wir (Hervorhebungen von mir):</p>
	<blockquote>
		<p>However, meteorologists have to invite climatologists and other natural scientists to collect arguments and decide whether these phenomena are new, whether we see a change of a trend or a normal fluke that may be a part of a cycle, whether the observed dynamics has a short-term or long-term character, and these questions &#8211; at least as far as people such as myself can see from outside &#8211; are not settled among natural scientists. On one hand, some people claim that there exists &#8220;scientific consensus&#8221; that these phenomena are new and unexplainable by natural processes (and therefore man-made) and on the other hand, there are numerous people who are proving that the situation is very different, that the observations can be explained &#8220;naturally&#8221;, and that Man plays a secondary or even negligible role in the current warming trend. <strong>2500 scientists grouped around the IPCC</strong>, the U.N.-organized intergovernmental climate panel, defends the former opinion while <strong>4000 scientists signed e.g. under the Heidelberg resolution</strong> claims just the opposite. Whatever the right answer is, there is no consensus about it, and even if there were consensus, it wouldn&#8217;t be a proof.</p>
	</blockquote>
	<p>Also, unter »Konsens« hatte ich immer etwas anderes verstanden.</p>
	<p>Und wie es aussieht, halten sogar mehr Wissenschaftler die Klimahysterie für das, was sie ist: eine Ersatz-Religion fürs 21. Jahrhundert. Wobei eines natürlich auch wieder war ist: Wissenschaft, insbesondere die Naturwissenschaften, ist keine demokratische Veranstaltung. Wissenschaftliche Wahrheit kann nicht durch Abstimmung erkannt werden, auch wenn das IPCC genau das macht. Tatsächlich vollzieht sich der Erkenntnisprozess in einer Wissenschaft meist so, dass anfangs nur ein oder einige wenige Wissenschaftler ein neues Faktum, eine neue Theorie oder eine neue Entdeckung als wissenschaftlich relevant und richtig betrachten und nach und nach ihre Kollegen überzeugen &#8211; vor allem dadurch, dass sie ihre originalen(!) Messdaten veröffentlichen und die verwendeten Methoden (Versuchsanordnung, Software, Auswertungsmethodik, ...) anderen Wissenschaftlern zur Überprüfung zugänglich machen<sup><a href="#fn1577134964c540d1164d63">1</a></sup>.</p>
	<p>Wäre Wissenschaft demokratisch, hätten neue Ideen keine Chance &#8211; sie würden einfach überstimmt. Zum Glück ist sie es nicht, sondern streng rational. Wahres ist wahr, auch wenn es anfangs nur ganz wenige erkennen. Und auch ein »Konsens« (selbst wenn wir in der Frage des Klimawandels einen hätten) ist nichts wert, sondern kann jederzeit durch neue Erkenntnisse oder die Neubewertung vorhandener Messdaten umgeworfen werden.</p>
	<p>Bleibt also abzuwarten, bis die Mär vom angeblichen wissenschaftlichen Konsens als Lüge entlarvt wird und die Politiker-Kaste begreift, dass es wichtigere (und real existierende) Probleme gibt, die es zu lösen gilt.</p>
	<p id="fn1577134964c540d1164d63"><sup>1</sup> <small>Auch dies ist übrigens ein Aspekt, bei dem viele Klimaforscher jämmerlich versagen. So werden z.B. Messdaten »angepasst«, damit sie zu den Modellen und Voraussagen passen. Methodik und originale Messdaten werden anderen Wissenschaftlern nicht zugänglich gemacht, denn diese könnten dann ja eventuell <em>gegen</em> die Theorie des Klimawandels argumentieren &#8230; So etwas ist keine Wissenschaft, sondern Religion.</small></p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Live Earth: Ein paar »unbequeme Wahrheiten«</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2007 18:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Einige »unbequeme Wahrheiten« über das heutige Propagandafestival Musikfestival namens »Live Earth« hat Frank Wetter gesammelt. Sehr interessant, was da auf Initiative von Internet-Erfinder Al Gore so stattfindet und welche Auswirkungen auf das Klima das wohl haben wird &#8211; vorausgesetzt, der immer wieder behauptete, aber nicht belegte Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration der Athmosphäre und der angeblich kurz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Einige »unbequeme Wahrheiten« über das heutige <del>Propagandafestival</del> Musikfestival namens »Live Earth« hat <a href="http://www.frank-wettert.de/live-earth-7-mal-heucheln-fuer-das-klima/">Frank Wetter</a> gesammelt. Sehr interessant, was da auf Initiative von Internet-Erfinder Al Gore so stattfindet und welche Auswirkungen auf das Klima das wohl haben wird &#8211; vorausgesetzt, der immer wieder behauptete, aber nicht belegte Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration der Athmosphäre und der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe existiert überhaupt.</p>
	<p>Daran glaube ich allerdings nicht; damit sind aber auch die Konzerte vor allem eines: Eine riesige Propagandamaschine, um die Massen zu verdummen.</p>

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		<title>Das Klima im Spiegel</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2007 19:28:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nein, das ist jetzt kein Hinweis auf eine neue Zeitschrift für Umweltbewegte, die sich an der altehrwürdige Frau im Spiegel orientiert, sondern viel ein Hinweis auf das Titelthema des SPIEGELs: »Hilfe&#8230; die Erde schmilzt! &#8211; die große Klima-Hysterie«.
	Scheint so, als ob auch bei den Mainstream-Medien die Erkenntnis angelangt ist (oder auch noch im Begriff ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nein, das ist jetzt kein Hinweis auf eine neue Zeitschrift für Umweltbewegte, die sich an der altehrwürdige <a href="http://www.frau-im-spiegel.de/">Frau im Spiegel</a> orientiert, sondern viel ein Hinweis auf das Titelthema des <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/">SPIEGELs</a>: »Hilfe&#8230; die Erde schmilzt! &#8211; die große Klima-Hysterie«.</p>
	<p>Scheint so, als ob auch bei den Mainstream-Medien die Erkenntnis angelangt ist (oder auch noch im Begriff ist, sich in den Redaktionen Gehör zu verschaffen), dass die Hysterie rund um den angeblich kurz bevorstehenden Weltuntergang via Klimaerwärmung eventuell</p>
	<ul>
		<li>doch übertrieben und</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>wissenschaftlich doch noch nicht so ganz ausdiskutiert ist.
	<p>Allerdings: Gerade in der vergangenen Woche hat sich die Online-Ausgabe des Spiegels, der <acronym title="Spiegel Online">SPON</acronym>, <a href="http://www.blogigo.de/kopf_voran/SPONtane-Schlamperei/5398/">einen groben Schnitzer</a> bei der Zusammenfassung der neuesten Ergüsse des <acronym title="Inter-Governmental Panel on Climate Change">IPCC</acronym> erlaubt. Die Kosten für die Eindämmung des Klimawandels wurden im SPON mit 0,12% des globalen Bruttosozialprodukts bis 2050 angegeben und sollten damit angeblich recht gering sein &#8211; obwohl auch 0,12% des globalen Bruttosozialprodukts der nächsten 45 Jahre schon einiges ist.</p>
	<p>Tatsächlich aber bedeutet eine Eindämmung des Klimawandels &#8211; so, wie das IPCC sich das vorstellt &#8211; ein um 0,12% geringeres <em>Wachstum</em> &#8211; und zwar jährlich. Und das kann sich bis 2050 ganz schön aufschaukeln, auch wenn die Zahl klein anmutet.</p>
	<p>Aber was soll&#8217;s: Wer in der Schule gut in Mathe war, der wird wohl nicht Journalist &#8230; oder Klimaforscher &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>


 ]]></content:encoded>
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		<title>The Great Global Warming Swindle (Part III)</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/05/04/the-great-global-warming-swindle-part-iii/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 06:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[	Heute wird das IPCC &#8211; das Inter-Governmental Panel on Climate Change &#8211; den dritten Teil seines aktuellen Berichts veröffentlichen. An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal daran erinnern, dass das IPCC ein Gremium von Regierungen ist und keine im engeren Sinne wissenschaftlich arbeitende Organisation ist. Vertreter von Regierungen (aus Deutschland z.B. der Staatssekretär Michael [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute wird das IPCC &#8211; das <em>Inter-Governmental Panel on Climate Change</em> &#8211; den dritten Teil seines aktuellen Berichts veröffentlichen. An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal daran erinnern, dass das IPCC ein Gremium von Regierungen ist und keine im engeren Sinne wissenschaftlich arbeitende Organisation ist. Vertreter von Regierungen (aus Deutschland z.B. der <a href="http://www.mueller-mdb.de/" title="SPD">Staatssekretär Michael Müller</a>) verhandeln hier darüber, wieviel Angst der Bevölkerung in den Industrieländern denn gemacht werden soll und darf.</p>
	<p>Die Position der deutschen Delegation ist dabei recht klar: Die Zukunft soll möglichst pessimistisch beschrieben werden. Andere Delegationen, die sich gegen solche Schwarzmalerei aussprechen, werden von deutschen (und anderen!) Delegierten systematisch in Mißkredit gebracht.</p>
	<p>Auch die Mär vom angeblich vorhandenen wissenschaftlichen Konsens sollte man nicht für bare Münze nehmen: Konsens in der Wissenschaft ist höchst selten und typischerweise nicht dadurch zu erreichen, dass man die vermeintlich führenden (in diesem Kontext: die alarmistischen) Wissenschaftler zu Konferenzen zusammenführt. Konsens entsteht durch die gegenseitige skeptische(!) Überprüfung von Forschungsergebnissen, durch Verifikation oder eben auch Falsifikation.</p>
	<p>Ein populärwissenschaftlicher Film, der einen gesunden Gegenpol zum unsagbaren Propaganda-Machwerk »An Inconvenient Truth« von Al Gore darstellt, ist die sehr gute Reportage »The Great Global Warming Swindle« des englischen Senders <em>Channel 4</em>.</p>
	<p><center><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" data="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=3847439489158721459" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=3847439489158721459" /></object><br />
</center></p>
	<p>Diesen Film empfehle ich allen Klimaphobikern, die das baldige Steigen des Meeresspiegels und Wüstenbildung auf der fränkischen Alb befürchten. Für alle anderen ist »The Great Global Warming Swindle« ein informativer und unterhaltsamer Film.</p>


 ]]></content:encoded>
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		<title>Ein Hauch von Verstand</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/05/ein-hauch-von-verstand/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 17:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[	Ich konnte meinen Ohren gerade kaum trauen: Im ZDF-Flagschiff heute wurde &#8211; wie immer &#8211; am Ende auf die heutige Ausgabe des heute journals hingewiesen und im Rahmen dieses Teasers auch einige der Themen aufgezählt. Eines davon ließ mich aufhorchen:
	
		[..] Sind wird doch nicht Schuld? Experten streiten über die Ursachen des Klimawandels. [...]
	
	Kann es tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich konnte meinen Ohren gerade kaum trauen: Im ZDF-Flagschiff <em>heute</em> wurde &#8211; wie immer &#8211; am Ende auf die heutige Ausgabe des <em>heute journals</em> hingewiesen und im Rahmen dieses Teasers auch einige der Themen aufgezählt. Eines davon ließ mich aufhorchen:</p>
	<blockquote>
		<p>[..] Sind wird doch nicht Schuld? Experten streiten über die Ursachen des Klimawandels. [...]</p>
	</blockquote>
	<p>Kann es tatsächlich sein, dass sich auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Gestalt des ZDFs vom Betroffenheitsjournalismus löst und nun endlich einmal über Fakten berichtet:Dass sich die Wissenschaft nämlich keineswegs einig ist über den Klimawandel, über seine Existenz, seine Ursachen und seine Folgen und &#8211; nicht zuletzt &#8211; was wir ggfs. gegen den Klimawandel unternehmen sollten.</p>
	<p>Eine kurze Überprüfung direkt auf den <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,1021120_idDispatch:5034953,00.html">Seiten des heute journals beim ZDF</a> ergab dann das erstaunliche Ergebnis. Die heutige Sendung wird sich wirklich mit alternativen Erklärungen zur angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe beschäftigen:</p>
	<blockquote>
		<p><strong>Abkehr</strong><br />
Gegentheorien zum Klimawandel</p>
	</blockquote>
	<p>Es besteht also noch Hoffnung, dass die völlig überhitzte Meute der quasi-religiösen Klimaphobiker doch nicht die Meinungs- und Deutungshoheit gewinnt. Prima, ZDF!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die spinnen, die Belgier &#8230;</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/04/die-spinnen-die-belgier/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 09:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
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		<description><![CDATA[	Was Obelix immer schon wusste, scheint sich nun im Zuge der Diskussion um die eventuelle Klimaveränderung zu bestätigen: »Die spinnen, die Belgier!«
	Gerade durfte ich bei RIA Novosti lesen, dass die Belgier allen Ernstes eine Grillsteuer einführen wollen:
	
The government of Belgium&#8217;s French-speaking region of Wallonia, which has a population of about 4 million, has approved a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obelix">Obelix</a> immer schon wusste, scheint sich nun im Zuge der Diskussion um die eventuelle Klimaveränderung zu bestätigen: »Die spinnen, die Belgier!«</p>
	<p>Gerade durfte ich bei <a href="http://en.rian.ru/">RIA Novosti</a> lesen, dass <a href="http://en.rian.ru/world/20070403/62999935.html">die Belgier allen Ernstes eine Grillsteuer einführen wollen</a>:</p>
	<p><blockquote><br />
The government of Belgium&#8217;s French-speaking region of Wallonia, which has a population of about 4 million, has approved a tax on barbequing, local media reported.</p>
	<p>Experts said that between 50 and 100 grams of CO2, a so-called greenhouse gas, is emitted during barbequing. Beginning June 2007, residents of Wallonia will have to pay 20 euros for a grilling session.</p>
	<p>The local authorities plan to monitor compliance with the new tax legislation from helicopters, whose thermal sensors will detect burning grills.<br />
</blockquote></p>
	<p>Wie bescheuert ist das denn? 20 Euronen für 100g CO2 ist dann doch ein bisschen viel, da müsste man ja einem Autofahrer auf dem 20km-Weg zur Arbeit runde € 520 abnehmen, auf dem Rückweg natürlich auch noch einmal.</p>
	<p>Auch <a href="http://motls.blogspot.com/2007/04/czech-republic-flat-15-tax.html">The Reference Frame</a> hat sich dieses Themas angenommen und ist ebenfalls zum Schluss gekommen, dass diese Steuer &#8211; so es denn kein Scherz ist &#8211; <em>etwas</em> überteuert ist:</p>
	<blockquote>
		<p>Because the current market value of indulgences for emitting 1 ton of CO2 is 0.87 euro, it is not hard to calculate that the tax is 300,000 times more expensive than the pseudomarket value of negative CO2 and infinitely times higher than the real market value, namely zero.</p>
	</blockquote>
	<p>Und nein: Der Artikel stammt nicht vom 1. April, auch wenn man das vermuten könnte. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher, ob der zitierte Artikel wenigstens teilweise auf Fakten beruht oder aber nur ein verspäteter Aprilscherz oder eine Zeitungsente ist.</p>
	<p>Aber auch das lässt tief blicken. Die völlig überzogene Diskussion über Schutzmaßnahmen für das Klima wegen der von vielen befürchteten Klimaerwärmung führt dazu, dass zumindest ich einen solchen Bericht im ersten Moment für voll nehme.</p>
	<p>Dabei gäbe es wirklich viele sinnvolle Maßnahmen, Umwelt und Klima zu schützen und gleichzeitig noch etwas für Wirtschaft, Konjunktur und Gesellschaft zu tun, genannt sei hier nur eine Einführung klimaneutraler Energien wie die oft angeführten erneuerbaren Energien zur Stromgewinnung, aber auch der radikale Umstieg auf aus Biomasse gewonnenen Treibstoffen für den Verkehr. Entsprechend umgesetzt, müsste nichts teurer oder knapper werden, jeder könnte wie bislang Auto fahren oder fliegen, die Wirtschaft müsste nicht leiden. Die Gewinnung von Biokraftstoffen würde sogar das Problem der landwirtschaftlichen Überproduktion in Europa und Nordamerika lösen &#8211; was nicht verzehrt wird, kann zur Treibstoffgewinnung eingesetzt werden.</p>
	<p>Und da die fossilen Brennstoffe zur Neige gehen werden &#8211; wann auch immer genau das sein wird &#8211; werden wir diese Umstellung ohnehin irgendwann vornehmen müssen.</p>
	<p>Ob allerdings mit einem EU-Umweltkommissar wie dem Griechen Dimas und einem Bundesumweltminister wie dem Ex-Popbeauftragten Sigmar Gabriel ein solcher Umstieg klappen kann, ist eine ganz andere Frage. Diese Herren bauen eher auf Verbote und höhere Steuern, wie Dimas erst gestern wieder unter Beweis gestellt hat, als er äußerte, es gäbe eine Menge Ansätze, der Klimakatastrophe zu begegnen, »vor allem Steuern« (O-Ton: »namely taxes«). Wer so denkt, gehört aufs politische Abstellgleis, denn er nützt weder dem Klima, noch der Umwelt, noch den Menschen.</p>
	<p>Hoffen wir also, dass die oben zitierte Meldung über die Grillsteuer in Belgien nur eine Zeitungsente ist und das es &#8211; auch bei klimabewegten Politikern &#8211; noch ein letztes bisschen Verstand gibt.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konjunktur und Klimawandel</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/konjunktur-und-klimawandel/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2007/04/02/konjunktur-und-klimawandel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 11:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<description><![CDATA[	Der Spiegel Online weiß zu berichten, dass &#8211; zumindest nach einer Umfrage der Nürnberger GfK &#8211; der oftmals heraufbeschworene Klimawandel nun auch der Konjunktur einheizt (hihi!).
	In dem Bericht ist u.a. zu lesen:
	
		Mehr als drei Viertel der Bundesbürger möchten ihre herkömmlichen Glühbirnen mit Energie sparenden Modellen ersetzen. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK. Etwa 59 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,475213,00.html">Spiegel Online</a> weiß zu berichten, dass &#8211; zumindest nach einer Umfrage der Nürnberger <a href="http://www.gfk.com/">GfK</a> &#8211; der oftmals heraufbeschworene Klimawandel nun auch der Konjunktur einheizt (hihi!).</p>
	<p>In dem <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,475213,00.html">Bericht</a> ist u.a. zu lesen:</p>
	<blockquote>
		<p>Mehr als drei Viertel der Bundesbürger möchten ihre herkömmlichen Glühbirnen mit Energie sparenden Modellen ersetzen. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK. Etwa 59 Prozent sind auch bereit, neue Haushaltsgeräte mit geringerem Stromverbrauch zu kaufen. Die Bereitschaft, etwas gegen den Klimawandel zu tun, wird aber geringer, wenn es um größere Anschaffungen geht: So wollen 32 Prozent der Befragten ein sparsameres Auto kaufen und 25 Prozent die Wärmedämmung in ihrem Haus verbessern.</p>
	</blockquote>
	<p>Gegen den Tausch der Glühbirnen will ich mal nichts sagen, auch bei mir zu Hause kommt das Licht fast ausschließlich aus moderneren Lichtmitteln &#8211; schließlich wird da tatsächlich viel Strom eingespart.</p>
	<p>Aber zu den anderen geplanten Neuanschaffungen der Durchschnitts-Bundesbürger möchte ich durchaus kritisch Stellung beziehen:</p>
	<h4>Energie sparen ist sinnvoll &#8211; Aktionismus nicht</h4>
	<p>Genau wie auch bei den Glühbirnen, die durch Energiesparlampen ersetzt werden sollen, ist es natürlich immer sinnvoll, Energie effizient einzusetzen bzw. einzusparen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ich gleiche Leistung für einen geringeren Energieeinsatz erhalten kann.</p>
	<p>Wenn man sich aber nun vor Augen führt, dass die Produktion einer Küchenmaschine oder eines Herdes (und die wollen immerhin 59% der Bundesbürger durch eine energiesparende Neuanschaffung ersetzen) recht energieintensiv ist, da z.B. Metalle aus Erzen extrahiert, verhüttet, gewalzt, ... werden müssen, die Geräte selbst aber nur relativ selten zum Einsatz kommen, dann kann eine solche Neuanschaffung in der Bilanz sogar zu einem höheren Energieaufwand führen.</p>
	<p>Denn die neuen Geräte sparen ja nur dann Energie ein, wenn sie auch laufen. Bei Kühlschränken dürfte der Spareffekt so groß sein, dass sich die Anschaffung unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz schon recht bald amortisiert &#8211; auch wenn der Kunde finanziell gesehen vermutlich draufzahlt, da er den alten Kühlschrank nicht über dessen gesamte Lebensdauer genutzt hat.</p>
	<p>Bei Geräten wie Küchenmaschinen, Herden, Öfen usw. sieht es hingegen etwas anders aus. Selbst wenn man täglich zuhause kocht (was leider nur noch wenige tun, aber das ist ein anderes Thema), wird ja nur während der tatsächlichen täglichen Nutzungsdauer z.B. des Herds auch Energie eingespart. Da der Herd aber nur recht wenig läuft, ein Herd allerdings oft eine gesamte Nutzungsdauer von einem Jahrzehnt oder mehr hat, führen Neuanschaffungen in diesem Bereich eher dazu, dass bei der Produktion des neuen Herdes mehr Energie aufgewendet wird, als durch die verfrühte Ersetzung des alten, weniger energie-effizienten Herdes wettgemacht wird.</p>
	<p>Die richtige Strategie scheint hier eher zu sein, bei einem ohnehin anstehenden Neukauf auf die Energieeffizienz des Neugeräts zu achten, aber nicht wegen der Energieeffizienz ein neues Gerät anzuschaffen &#8211; das dürfte sich nämlich (sowohl unter klimapolitischen als auch unter finanziellen Gesichtspunkten) nur bei elektrischen Großverbrauchern wie etwa Kühlschränken, der Beleuchtung und z.B. Fernsehern lohnen.</p>
	<h4>Eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe</h4>
	<p>Im Zuge der Debatte um das Klima &#8211; ob es sich nun ändert oder nicht, und ob wir etwas daran ändern können oder nicht &#8211; ist erfreulicherweise auch die Energieeffizienz wieder einmal in den Blickpunkt der Diskussion geraten. Es geht nämlich nicht immer nur darum, Dinge zu verbieten &#8211; man kann Dinge wie Elektrogeräte, Fahrzeuge und anderes auch energieeffizienter gestalten.</p>
	<p>Neben den sicherlich erfreulichen Folgen für die Umwelt hat das auch ganz realpolitische Vorteile: Wer weniger Energie verbraucht, ist weniger von Energielieferanten abhängig. Und wenn wir mal kurz den Blick auf unsere beiden wichtigsten Energielieferanten lenken &#8211; nämlich auf Russland und auf die arabisch-persische Welt &#8211; dann wird schnell klar, dass jede technische Neuerung, die uns von diesen menschenrechtlichen und demokratischen Notstandsgebieten unabhängiger macht,  ein wahrer Segen ist.</p>
	<p>Im Idealfall können wir in Zukunft ganz auf Lieferungen aus solchen Gebieten verzichten; etwa, indem wir dem Beispiel Schwedens folgen und uns darauf festlegen, ab einem bestimmten Zeitpunkt an (in Schweden hat man sich für das Jahr 2020 entschieden) kein Erdöl mehr zu verwenden &#8211; oder vielleicht gar keine fossilen Brennstoffe mehr. Stattdessen gewinnen wir unsere Energie aus nachwachsenden Rohstoffen und lösen damit auch gleichzeitig das Problem der landwirtschaftlichen Überproduktion in Europa und Nordamerika.</p>
	<p>Man kann das nicht oft genug wiederholen: Egal, ob man nun der Religion des Klimawandels angehört oder nicht &#8211; die fossilen Brennstoffe werden früher oder später zur Neige gehen, einige Prognosen gehen davon aus, dass wir den Förderhöhepunkt z.B. beim Erdöl bereits hinter uns gelassen haben. Wir müssen also Alternativen zum Verfeuern fossiler Brennstoffe finden &#8211; egal aus welcher Motivation heraus.</p>
	<p>Das könnte dann auch die Klimaphobiker mit ihren (aus meiner Sicht) völlig übertriebenen Weltuntergangsszenarien mit denjenigen versöhnen, die dem angeblichen Klimawandel (bzw. den darauf hindeutenden wissenschaftlichen Erkenntnissen) eher skeptisch gegenüberstehen.</p>
	<p>Denn beide Seiten wollen dann das gleiche: Energieeffizienz und Verzicht auf fossile Brennstoffe.</p>
	<p>Aus welchen Motiven heraus ein anders Denkender meine Ziele verfolgt, kann mir doch eigentlich egal sein, oder?! <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>

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		<title>Der grüne Governator</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 17:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Manchem ist damals die Kinnlade gepflegt Richtung Erdmittelpunkt weggeklappt, als der ehemalige »Mister Universe« und »Terminator«-Mime Arnold Schwarzenegger seine Kandidatur für das Amt des Governors von Kalifornien bekanntgab. Noch viel mehr dürften sich einige gewundert haben, als er es dann auch tatsächlich wurde. Für diejenigen, die in Arnold Schwarzenegger immer nur einen Berg Muskeln ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Manchem ist damals die Kinnlade gepflegt Richtung Erdmittelpunkt weggeklappt, als der ehemalige »Mister Universe« und »Terminator«-Mime Arnold Schwarzenegger seine Kandidatur für das Amt des Governors von Kalifornien bekanntgab. Noch viel mehr dürften sich einige gewundert haben, als er es dann auch tatsächlich wurde. Für diejenigen, die in Arnold Schwarzenegger immer nur einen Berg Muskeln ohne Hirn gesehen haben, der bestenfalls »Hasta la vista, Baby« hervorwürgen konnte, kommt insbesondere seine erfolgreiche Politik und seine Beliebheit bei den Bürgern überraschend.</p>
	<p>Und nun zeigt Arnold Schwarzenegger europäischen &#8211; insbesondere auch deutschen &#8211; Politikern, wie man auf die vermeintliche Klimakatastrophe zu reagieren hat. Denn unabhängig davon, ob es nun zu einer katastrophalen Erwärmung kommt oder nicht, und auch völlig unabhängig davon, ob der Mensch daran Schuld hat oder nicht, ob der Mensch diese Erwärmung &#8211; so sie denn kommt &#8211; durch eigenes Handeln aufhalten kann, und auch unabhängig davon, ob eine Erwärmung nicht vielleicht auch ein paar positive (vielleicht sogar überwiegend positive) Folgen hätte: Energie sparen ist immer sinnvoll. Denn zum einen gehen die fossilen Brennstoffe zu Neige (weswegen sich der CO2-Gehalt der Atmosphäre auch nicht mehr verdoppeln <em>kann</em>, egal, was die Klimaphobiker absondern), zum anderen kann man bei effizienterem Umgang mit der gleichen Energiemenge mehr Arbeit verrichten, Waren produzieren, Logistik leisten, Wohlstand erzeugen und Komfort bieten.</p>
	<p>Ansatz des Governators aus Kalifornien: Es muss keiner anfangen, lächerlich kleine Autos zu fahren, deren Bewegung einem wegen zu klein dimensioniertem Motors auch kein »Fahrvergnügen« bieten kann. Stattdessen schlägt Schwarzenegger vor, weniger umweltschädliche Antriebskonzepte (sprich: Hybridmotoren) zu entwickeln und zum breiten Einsatz zu bringen oder gar umweltneutrale Energiekonzepte (z.B. Treibstoffe aus Biomasse) einzuführen.</p>
	<p>Dieser Ansatz ist exakt der richtige Weg:</p>
	<ul>
		<li>Keiner muss auf Komfort, Funktionalität und Wohlstand verzichten.</li>
		<li>Die Forschung wird gefördert.</li>
		<li>Die Wirtschaft kann neuartige Waren (Autos, Kraftwerke, ...) entwickeln, produzieren und vermarkten.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>Der Eintrag vermutlich klimaaktiver Emissionen in die Atmosphäre wird wirkungsvoll unterbunden.
	<p><em>So</em> kann Klima- und Umweltpolitik auch aussehen.</p>
	<p>Wie anders ist das Bild doch in Europa. Ob es nun ein geifernder EU-Kommisar für Umwelt ist, der von Deutschland ein allgemeines Tempolimit fordert (das im Übrigen zu <em>mehr</em> Verkehrstoten führen dürfte, Dänemark hat da Erfahrungen gesammelt), oder aber der ehemalige Pop-Beauftragter der SPD Sigmar Gabriel, der von seiner Partei zum Bundesminister für Umwelt hochgejubelt wurde &#8211; weil sie sonst wohl nicht weiß, was sie mit ihm anfangen soll.</p>
	<p>In Europa wird lieber verboten und beschränkt. Im <em>land of the free</em> hingegen setzt man auf Innovation, die eher zu noch höherem Lebensstandard bei gleichzeitig niedrigerem Ressourcenverbrauch und Emissionsniveau führt.</p>
	<p>Bravo, Herr Gouverneur!</p>
	<p>Europa: Setzen, sechs.</p>
	<p>[Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,470995,00.html">SPON</a>, Spiegel 11/2007]</p>

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		<title>Die Klima-Inquisition</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/03/13/die-klima-inquisition/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 11:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Wer sich kritisch mit der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe auseinandersetzt, der kennt dieses Phänomen wohl leider auch aus eigener Erfahrung: Äußert man seine Zweifel, wird man als Ewig-Gestriger, als Egoist, Kleingeist oder Schlimmeres bezeichnet. Statt Argumenten bringen einem die durch-ideologisierten Anhänger der Quasi-Religion des climate change wüste Beschimpfungen, Verachtung und mehr entgegen.
	Mich habe nun zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wer sich kritisch mit der angeblich kurz bevorstehenden Klimakatastrophe auseinandersetzt, der kennt dieses Phänomen wohl leider auch aus eigener Erfahrung: Äußert man seine Zweifel, wird man als Ewig-Gestriger, als Egoist, Kleingeist oder Schlimmeres bezeichnet. Statt Argumenten bringen einem die durch-ideologisierten Anhänger der Quasi-Religion des <em>climate change</em> wüste Beschimpfungen, Verachtung und mehr entgegen.</p>
	<p>Mich habe nun zwei Vorfälle besonders betroffen gemacht. Über den ersten kann man im <a href="http://www.lawblog.de/">lawblog</a> <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/03/11/auf-der-beifahrertur/">nachlesen</a>. Dort wurde auf die Beifahrertür eines etwas größeren Autos ein schmuckes »CO2« eingeritzt. Das lässt auf den Geisteszustand und das Rechtsbewusstsein des Täters schließen &#8211; beides scheint da etwas im Argen zu liegen.</p>
	<p>Interessant an dieser Sache ist nicht nur der Vorfall selbst, den man eventuell als einfachen Fall von Wandalismus abtun könnte. Viel interessanter sind aber die Kommentare zum Bericht beim lawblog. Dort gibt es doch tatsächlich einige, die dieses Vorgehen auch noch verteidigen. Schließlich schädige der Fahrer eines solchen Wagens die Umwelt (und &#8211; natürlich! &#8211; das Klima), daher sei es nur recht und billig, gegen solche Autos vorzugehen.</p>
	<p>So etwas zeigt dann den Geisteszustand weiter Teile der Fraktion der Klimaschützer. Mir ist schon klar, dass man nicht alle über einen Kamm scheren darf; unter den Wissenschaftlern, Politikern und Normalbürgern, die sich um die Entwicklung des Klimas sorgen, sind auch viele, die das sicherlich nicht (oder nicht in erster Linie) aus Profilierungssucht, Neid (auf diejenigen, die sich angeblich klimaschädigendes Verhalten leisten können) oder Dummheit tun.</p>
	<p>Warum aber &#8211; so frage sicherlich nicht nur ich mich &#8211; distanziert man sich dann nicht von solchen Radikalen, bei denen statt der Sorge um das Klima doch ganz offensichtlich etwas ganz anderes im Vordergrund steht: der Kampf gegen das »Schweinesystem«, in dem sich Leistungsträger eben mehr leisten können als andere, z.B. einen größeren Wagen.</p>
	<p>Der zweite Vorfall, über den ich heute in <a href="http://www.slashdot.org/">slashdot</a> lesen durfte/musste, hat mich noch weitaus mehr erschüttert. Wie man in einem <a href="http://science.slashdot.org/article.pl?sid=07/03/12/157223">Bericht</a> (Originalquelle: <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2007/03/11/ngreen211.xml">The Telegraph</a>) mit dem Titel »Scientist Threatened for &#8220;Climate Denial&#8221;« lesen kann, wurde ein Wissenschaftler, der sich kritisch mit der prognostizierten Klimaveränderung auseinandergesetzt hat, mit dem Tode bedroht.</p>
	<p>So etwas schockt mich. In der Wissenschaft sollte es eigentlich so sein, dass <em>jeder einzelne Wissenschaftler</em> die Ergebnisse anderer (und auch seine eigenen) immer wieder kritisch hinterfragt und bei offensichtlichen Ungereimtheiten diese auch nennen darf. Offenbar gilt das aber nicht für die quasi-religiöse Verkündung des baldigen Untergangs der Menschheit durch den Klimawandel. Da wird auch die kritische Diskussion zu einem waghalsigen, weil lebensbedrohlichen Unterfangen.</p>
	<p>In dem Bericht heißt es unter anderem:</p>
	<blockquote>
		<p>Western governments have pumped billions of dollars into careers and institutes and they feel threatened,&#8221; said the professor. &#8220;I can tolerate being called a skeptic because all scientists should be skeptics, but then they started calling us deniers, with all the connotations of the Holocaust. That is an obscenity. It has got really nasty and personal.</p>
	</blockquote>
	<p>Und weiter:</p>
	<blockquote>
		<p>Scientists who dissent from the alarmism have seen their funds disappear, their work derided, and themselves labelled as industry stooges. Consequently, lies about climate change gain credence even when they fly in the face of the science.</p>
	</blockquote>
	<p>Genau das ist auch meine Vermutung: Es wurde derart viel Geld in die Erforschung nicht des Klimas, sondern der Bedrohung durch den menschengemachten Klimawandel gesteckt, dass nun derart viele Karrieren und Institute daran hängen, dass man einfach nicht mehr zurück kann. Jeder Wissenschaftler, jedes Institut ist neben der reinen Wahrheit auch dem eigenen Wohlergehen verpflichtet. Also werden Fördergelder für die Finanzierung benötigt.</p>
	<p>Dabei ist der Konsens in der Wissenschaft bei weitem nicht so hergestellt, wie es in den Massenmedien (und da schließe ich auch die »besseren« Medien wie ZDF, FAZ, Spiegel, ... mit ein) gerne dargestellt wird. Es gab und gibt viele Wissenschaftler, die da ihre Zweifel haben.</p>
	<p>Statt eines wissenschaftlichen Diskurses aber werden z.B. beim <acronym title="Intergovernmental Panel on Climate Change">IPCC</acronym> quasi-wissenschaftliche Berichte per Beratung und politischem Beschluss erstellt, Skeptiker werden niedergemacht, Gegner gar nicht erst eingeladen. Das hat mit Wissenschaft wenig, mit radikalem Glauben hingegen sehr viel zu tun. Bis hin zu inquisitorischen Maßnahmen gegen die blasphemischen Leugner des einzig wahren Glaubens.</p>
	<p>Ob das allerdings der wissenschaftlichen Erkenntnis als solcher und dem Klima hilft, wage ich mal dezent zu bezweifeln.</p>

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		<title>Religiöse Tendenzen und die Klimakatastrophe</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 14:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Im lawblog kann man nachlesen, dass nun offenbar immer mehr Menschen auffällt, dass das Gebahren der Propheten der Klimakatastrophe sich immer seltsamer ausnimmt. Bald schon wird man wohl damit rechnen müssen, dass eine von der offiziellen Linie abweichende Meinung Grund genug für Sanktionen ist.
	Auf der anderen Seite: Es ist schön, dass sich die Stimmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/02/21/der-drang-die-welt-zu-retten/">lawblog</a> kann man nachlesen, dass nun offenbar immer mehr Menschen auffällt, dass das Gebahren der Propheten der Klimakatastrophe sich immer seltsamer ausnimmt. Bald schon wird man wohl damit rechnen müssen, dass eine von der offiziellen Linie abweichende Meinung Grund genug für Sanktionen ist.</p>
	<p>Auf der anderen Seite: Es ist schön, dass sich die Stimmen der Vernunft zwar langsam, aber doch immer weiter mehren.</p>
	<p>Das Gefühl, für leise geäußerte Zweifel an der Korrektheit der vorhergesagten Katastrophe (auch unter Hinweis auf die Unvorhersagbarkeit komplexer iterativer Systeme, aber das ist eine andere Baustelle) jedes Mal als egoistische Umweltsau denunziert zu werden, nimmt aber leider auch zu.</p>
	<p>Es wäre tatsächlich noch schöner, wenn diejenigen Wissenschaftler, die an die Klimakatastrophe glauben, dies auch wirklich belegen könnten, bevor sie in Politikern den unbändigen Hunger auf neue Verbote und Steuern wecken. So eindeutig, wie sie immer dargestellt wird, ist die Faktenlage nämlich nicht. Und  Kohlendioxid, um das sich jetzt nun alle Diskussionen drehen, hat nur einen recht geringen Einfluss auf den Treibhauseffekt. Methan und Wasserdampf sind die größten »Übeltäter«.</p>
	<p>Solange die Diskussion um die angeblich unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe aber auf einem Niveau geführt wird, das eher an Religion und Glauben als an Wissenschaft erinnert, werden abweichende Meinungen wohl unter polemischen Beschuss stehen bleiben.</p>

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		<title>Misanthropischer Umweltschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 21:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Nun ist es also wieder einmal passiert: Umweltbewegte in der Bürokratie der Europäischen Union haben wohl so lange intrigiert, bis sie wieder einmal eine EU-Richtlinie zur Veröffentlichung gebracht haben, in der das hehre Ziel des Umweltschutzes auf möglichst menschenfeindliche Art und Weise umgesetzt wird &#8211; so würde man wohl polemisch formulieren.
	Tatsächlich ist das neueste Machwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nun ist es also wieder einmal passiert: Umweltbewegte in der Bürokratie der Europäischen Union haben wohl so lange intrigiert, bis sie wieder einmal eine EU-Richtlinie zur Veröffentlichung gebracht haben, in der das hehre Ziel des Umweltschutzes auf möglichst menschenfeindliche Art und Weise umgesetzt wird &#8211; so würde man wohl polemisch formulieren.</p>
	<p>Tatsächlich ist das neueste Machwerk aus Brüssel aber eine Zumutung für den gesunden Menschenverstand. Es wird gefordert, dass Kraftfahrzeuge künftig nur noch 130 g/km Kohlendioxid in die Umwelt blasen. Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht ganz vernünftig, es ist aber aus vielen Gründen falsch:</p>
	<h4>Wir scheren alles über einen Kamm</h4>
	<p>Zunächst einmal überrascht es, dass es nur einen fixen Grenzwert für alle Fahrzeugtypen geben soll. Deutschland Automobilindustrie hat sich &#8211; mit Ausnahme von Opel vielleicht &#8211; auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger, technisch fortgeschrittener und leistungsfähiger Automobile spezialisiert. Autos von Porsche, Audi, BMW und Mercedes genießen Weltruf, und nicht umsonst ist der VW Golf das aktuell meistverkaufte Automobil der Welt.</p>
	<p>PKW-Produzenten in anderen Ländern &#8211; z.B. Peugeot, Renault und Citroen in Frankreich und Fiat in Italien &#8211; haben sich stattdessen auf die Produktion technisch weniger anspruchsvoller, kleinerer, weniger wertvoller und daher auch billigerer Autos konzentriert. Natürlich gibt es auch große Karossen von Peugeot, die spielen aber eher eine Nebenrolle.</p>
	<p>Ein Schelm nun, wer Böses denkt: Könnte es sein, dass die neue Vorschrift aus Brüssel manchen Ländern in Europa gar nicht so ungelegen kommt &#8211; einfach deshalb, weil vorrangig die deutschen Auto-Marken in Bedrängnis geraten und nicht diejenigen Firmen, die hässliche Kleinstwagen auf den Markt werfen?</p>
	<h4>Ist Kohlendioxid wirklich so schlimm?</h4>
	<p>Aber selbst wenn wir nun die Emission von Kohlendioxid beschränken &#8211; welche positiven Folgen hätte das? Ob die stets angekündigte Klimakatastrophe nun wirklich kommt und ob &#8211; falls ja &#8211; die Folgen für Europa tatsächlich so verheerend sind, vermag aufrichtig noch niemand zu sagen. Wenn sich das Klima verändert, wird es Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung geben &#8211; und wir in in Europa werden vermutlich eher zu den Gewinnern zählen.</p>
	<p>Eine andere interessante Einzelheit ist, dass nicht das Kohlendioxid aus dem Straßenverkehr der stärkste Einflussfaktor für den (im Übrigen lebensnotwendigen!) Treibhauseffekt ist, sondern &#8211; tada! &#8211; Wasserdampf und Methan auf den vorderen Plätzen liegen. Also: Kein Sauerkraut und keine Hülsenfrüchte mehr, Saunen werden auch verboten!</p>
	<h4>Regenerative Energien und Weitsicht</h4>
	<p>Abgesehen von Klima steuert der Nutzer eines PKWs aber auf ein weitaus größeres Problem (zumindest für den eigenen Lebenshorizont!) zu: Das Erdöl wird früher oder später zur Neige gehen. Bevor es tatsächlich versiegt, wird es eine Phase der Preiserhöhung durch Rohstoffverknappung geben, gegenüber der die heutigen Preissteigerungsorgien auf dem Energiesektor sich geradezu harmlos ausnehmen werden.</p>
	<p>Was also wichtig und richtig wäre: Weg vom Erdöl, hin zu alternativen Kraftstoffquellen! Die gibt es tatsächlich, und zwar nicht nur den hierzulande schon bekannten Bio-Diesel aus Rapsöl. Es existieren produktionsreife Verfahren für die Gewinnung von Kraftstoffen aus Bioabfällen (inkl. Gülle), aus Holz und aus der Nutzung von Nutzpflanzen, bei denen dann nicht nur die Saat, sondern die komplette Pflanze zu Kraftstoff verarbeitet wird.</p>
	<p>Die Entwicklung und Nutzung solcher Technologien würde Deutschland nicht nur vom Erdöl unabhängig machen (und damit politisch auch weniger erpressbar, Stichwort: Russland). Deutschland hätte auch gute Chancen, zum weltweit führenden Anbieter von Anlagen zur Gewinnung solcher Kraftstoffe zu werden &#8211; und da das Erdöl nicht nur für uns, sondern für alle zur Neige geht, ist es wohl ein sicherer Tipp, auf solche Anlagen als kommenden Exportschlager zu wetten.</p>
	<p>Ein weiterer Effekt der Nutzung von Kraftstoffen aus Biomasse: Zwar wird ein mit solchen Kraftstoffen betankter Porsche noch immer 297 g/km CO2 produzieren &#8211; allerdings sind diese vorher, beim Wachstum der Kraftstoff liefernden Pflanzen &#8211; der Athmosphäre entzogen worden. Es ist also ein geschlossener Kreislauf, ein Nullsummenspiel, das letztlich auch die Umwelt- und Klimaschützer glücklich machen dürfte.</p>
	<h4>Was aber macht die EU-Kommission?</h4>
	<p>Die EU-Kommission aber setzt stattdessen eine feste Obergrenze für die Emission von CO2 fest. Dabei wird die von einem Fahrzeug emittierte Menge auf einer Teststrecke ermittelt. Das ist aber mehr als nur realitätsfern:</p>
	<ul>
		<li>Es spielt natürlich eine Rolle, wie das Fahrzeug <em>in der wirklichen Welt</em> gefahren wird. Ein französischer Kleinwagen, der sich mit Tempo 60 im zweiten Gang durch Paris bewegt, emittiert dann halt doch mehr CO2 pro Kilometer als ein locker im fünften Gang bei 140 dahinrauschender Audi.</li>
	</ul>
	<ul>
		<li>In einigen Ländern &#8211; darunter auch Deutschland &#8211; wird den Kraftstoffen bereits jetzt ein mehr oder weniger großer Anteil an Bio-Kraftstoffen beigemischt. Da diese nur den CO2-Betrag freisetzen, den sie vorher der Athmosphäre entzogen haben, ist die Gesamtbelastung bei Nutzung solcher Kraftstoffe natürlich deutlich geringer. Hier wäre dieser Anteil in den CO2-Ausstoß also mit einzurechnen bzw. von diesem abzuziehen.
	<h4>Fazit</h4>
	<p>Insgesamt ist diese Regelung der EU-Kommission wieder einmal Beleg dafür, dass (europäische) Politik an den Menschen vorbei gemacht wird. Wenn die Umwelt geschützt werden soll, dann muss ich das <em>mit den Menschen</em> und nicht <em>gegen die Menschen</em> machen. Es gibt so viele Wege, Umwelt und Klima zu schützen bzw. Emissionen zu reduzieren, ohne viel an Komfort, Wohlstand, Sicherheit und Luxus aufgeben zu müssen &#8211; z.B. die oben beschriebenen Kraftstoffe ohne Mineralölanteil. Da wird Umweltschutz plötzlich ganz einfach und tut auch nicht weh.</p>
	<p>Wenn ich aber versuche, Umweltschutz gegen die Menschen und ihre Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen, dann muss ich mich auf Gegenwehr und Ablehnung einstellen. Umweltschutz auf diese Art und Weise ist dann eben auch menschenfeindlich.</p>
	<p>Oder aber: Vielleicht haben manche EU-Kommissare auch schon den Kontakt zur Realität und zu den von ihnen beherrschten Menschen verloren.</p>


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		<title>Lesebefehl: Ökoreligion</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/11/21/lesebefehl-okoreligion/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 23:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	Eine wunderbare Zusammenfassung meiner Einstellung zum Thema »Das Klima und ich« findet man bei den Bissigen Liberalen ohne Gnade. Ich hätte nicht besser zu Papier (bzw. in die Tasten) bringen können, was ich von dem ganzen vor vermeintlicher Sicherheit über die Zukunft strotzenden Palaver der Klima-Aktivisten halte: Nicht viel.
	Das Klima ist ein komplexes System, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eine wunderbare Zusammenfassung meiner Einstellung zum Thema »Das Klima und ich« findet man bei den <a href="http://www.bissige-liberale.com">Bissigen Liberalen ohne Gnade</a>. Ich hätte nicht besser zu Papier (bzw. in die Tasten) bringen können, was ich von dem ganzen vor vermeintlicher Sicherheit über die Zukunft strotzenden Palaver der Klima-Aktivisten halte: Nicht viel.</p>
	<p>Das Klima ist ein komplexes System, <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/06/29/al-gore-und-die-klimaerwarmung/">wie ich bereits schon einmal geschrieben habe, als es um Al Gore und seinen vermurksten Film ging</a>. Und komplexe Systeme haben es so an sich, dass sie sich auch mit größter Rechenpower nicht oder nur höchst unvollständig simulieren lassen. Und nur auf solchen Simulationen der künftigen Klimaentwicklung fußt die ganze aktuelle Panikmache vor der Klimaerwärmung.</p>
	<p>Darum: Lesebefehl für den Artikel <a href="http://www.bissige-liberale.com/2006/11/20/koreligion/">Ökoreligion</a> bei <a href="http://www.bissige-liberale.com">B.L.O.G.</a>.</p>

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		<title>Unbequeme Wahrheiten &#8230;</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2006/11/07/unbequeme-wahrheiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 16:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	... offenbart &#8211; ohne sich um wissenschaftliche Präzision zu kümmern &#8211; derzeit nicht nur Al Gore. Nein, auch für die Türkei wird es langsam immer enger, was ihre Ambitionen für einen EU-Beitritt angeht.
	Der Westen, auch Deutschland, muss sich anrechnen lassen, der Türkei jahrelang falsche Hoffnungen auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union gemacht zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>... offenbart &#8211; ohne sich um wissenschaftliche Präzision zu kümmern &#8211; derzeit nicht nur <a href="http://node-0.mneisen.org/2006/06/29/al-gore-und-die-klimaerwarmung/">Al Gore</a>. Nein, auch für die Türkei wird es langsam immer enger, was ihre Ambitionen für einen EU-Beitritt angeht.</p>
	<p>Der Westen, auch Deutschland, muss sich anrechnen lassen, der Türkei jahrelang falsche Hoffnungen auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union gemacht zu haben. Dabei ist längst klar, dass die Türkei weder jetzt noch in absehbarer Zukunft ein EU-Mitglied mit allen Rechten und Pflichten werden kann. Zu groß ist der Unterschied in wirtschaftlicher Hinsicht, zu sehr weicht die Gesellschaft in der Türkei von dem ab, was in Europa als wünschenswert gilt.</p>
	<p>Nun also kommt es knüppeldicke: Zunächst stellt die EU-Kommision der Türkei in einem Fortschrittsbericht ein schlechtes Zeugnis aus, was die türkischen Bemühungen angeht, durch Reformen in Staat, Gesellschaft, Militär und Gesetzgebung europäusches Niveau zu erreichen. In manchen Bereichen beschleicht mich das Gefühl, dass sich da etwas zurückentwickelt, statt mit voller Kraft nach vorn zu streben.</p>
	<p>Dann kommt auch noch hinzu, dass Deutschland demnächst die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt und damit auch die Verhandlungsführung mit der Türkei über deren Beitritt. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass damit die Zeit des Laissez-faire vorbei ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt nicht als Fan des EU-Beitritts und führt die Verhandlungen wohl nur deshalb weiter, weil sie sich an den Grundsatz &#8220;pacta sunt servanda&#8221; gebunden fühlt &#8211; und da muss man zumindest die zugesagten Beitrittsverhandlungen mit der Türkei führen; allerdings eben &#8220;ergebnisoffen&#8221;. Und dass dies durchaus heißen kann, dass die Türkei am Ende <em>nicht</em> aufgenommen werden  wird, gehört zum Wesen einer ergebnisoffenen Verhandlung hinzu.</p>
	<p>Auch die anderen Koalitionspartner in Berlin sind eher skeptisch: Edmund Stoiber spricht endlich laut aus, was eigentlich ganz klar ist: &#8220;Die Türkei ist kein europäisches Land.&#8221; Wie denn auch: Sie liegt fast ausschließlich auf dem asiatischen Kontinent und hat sich in den letzten 1400 Jahren ganz anders entwickelt als die europäischen Staaten. Es geht hier nicht bloß um eine Ausrede auf geographischer Basis; die Türkei und Europa sind von ihrem Wesen her höchst unterschiedlich.</p>
	<p>Man nehme nur einmal als Beispiel, wie ein großer Teil der türkischen Bevölkerung auf die Äußerungen des Papstes Benedikt in seiner Vorlesung an seiner Alma Mater in Regensburg reagiert hat: Schäumende Wut und blinder Hass als Antwort auf vermeintliche Kritik an der islamischen Religion bzw. der Neigung mancher Muslime, Konflikte auch mal mit Gewalt zu einem Abschluss zu bringen.</p>
	<p>Und die SPD? Die ist zerrissen: Die Gutmenschen müssten eigentlich für den Beitritt sein, denn da wird ein Land aus seiner unverschuldeten Unmündigkeit &#8230; Ne, das war was anderes. Dennoch müssten die Gutmenschen im Zeichen der multikulturellen Gesellschaft mit aller Kraft für den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union werben.</p>
	<p>Das aber tun sie nur einigermaßen verhalten. Warum? Weil ihre Klientel, die &#8220;einfachen Arbeiter und Angestellten&#8221; schon jetzt unter dem Lohndruck der neuen EU-Mitglieder im Osten zu leiden haben. Nähme man nun auch noch die Türkei als Vollmitglied auf (und nichts anderes können sich die türkische Regierung und viele deutsche Gutmenschen vorstellen &#8211; darunter machen wir es nicht), könnte das enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und das Lohngefüge im Rest Europas haben.</p>
	<p>Ganz zu schweigen von einem anderen Problem: Die Türkei hätte mit einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen Einwohnern in den europäischen Gremien (Kommision, Ministerrat, Parlament) ein ähnliches Stimmgewicht wie Deutschland und weit mehr Einfluss als etwa Frankreich, Großbritannien und Italien.</p>
	<p>Es gibt noch viele weitere Punkte, die man hier anführen könnte: Minderheitenschutz, Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit (Stichwort: Völkermord an den Armeniern), Religionsfreiheit auch für Nicht-Muslime, Rechtsstaatlichkeit, ...</p>
	<p>Ob wir Europäer uns tatsächlich dem Einfluss eines noch nicht tatsächlich säkularisierten islamischen Land mit starkem Militär und schwacher Menschenrechtskultur ausliefern wollen: Das wage ich mal zu bezweifeln.</p>
	<p>Daher glaube ich auch nicht, dass die Verhandlungen mit der Türkei in absehbarer Zukunft zu einem (aus türkischer Sicht!) positiven Ergebnis führen.</p>

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		<title>Al Gore und die Klimaerwärmung</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 23:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Al Gore]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakatastrophe]]></category>
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		<description><![CDATA[	Nachdem Al Gore ja bereits das Internet erfunden hat, beglückt er uns jetzt mit einem Film (&#8220;An Unconvenient Truth&#8221;) zum Thema Klimaerwärmung. Der Film läuft bereits seit einiger Zeit in den USA, und dort auch nur in einigen ausgewählten Städten (&#8220;select cities&#8221;). Spiegel Online berichtet nun über eine Vorführung dieses Films vor eingeladenen Wissenschaftlern, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachdem Al Gore ja bereits <a href="http://www.sethf.com/gore/">das Internet erfunden hat</a>, beglückt er uns jetzt mit einem Film (&#8220;An Unconvenient Truth&#8221;) zum Thema <em>Klimaerwärmung</em>. Der Film läuft bereits seit einiger Zeit in den USA, und dort auch nur in einigen ausgewählten Städten (&#8220;select cities&#8221;). <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,424134,00.html">Spiegel Online berichtet</a> nun über eine Vorführung dieses Films vor eingeladenen Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema Klimaveränderung befassen&#8212;und der Film fand ein durchaus positives Echo, wenn auch einzelne Kleinigkeiten bemängelt wurden.</p>
	<p>Es  überrascht mich nicht sonderlich, dass ein Film, der das keineswegs als existent gesicherte Phänomen des Klimaerwärmung als Tatsache hinstellt, von Wissenschaftlern, deren Lebensinhalt exakt dieses Phänomen ist, als gelungen bezeichnet wird. Man kann auch Fragen, ob man sich bei einem solchen noch ungeklärten Thema nicht auch ein kritischeres Publikum hätte suchen sollen oder sogar müssen. Was mich aber bei dem Artikel in Spiegel Online ein bisschen ärgert, ist das völlige Fehlen eines HInweises darauf, dass der Film bei Weitem nicht so unumstritten ist, wie es einem beim Lesen vorkommt.</p>
	<p>Tatsächlich gibt es eine Reihe von Argumenten, die sowohl gegen den Film, die in ihm dargestellten angeblichen Fakten als auch gegen die Existenz einer menschenverursachten Klimaveränderung sprechen. Und selbst wenn es eine solche Veränderung gibt: Man kann einfach nicht sagen, was die Folgen sein werden, schließlich hat keiner der Wissenschaftler eine Zeitmaschine und hat sich von den potentiellen Folgen selbst überzeugt.</p>
	<p>Vielmehr leiten diese Wissenschaftler (in Deutschland an prominentester Stelle wohl <a href="http://www.ifm.uni-kiel.de/fb/fb1/me/data/pers/mlatif.html">Mojib Latif</a>) ihre Vorhersagen aus mathematischen Modellen ab, mit denen sie <em>mögliche Entwicklungen</em> des Klimas durchrechnen. Da nun das Klima&#8212;wie jeder dieser Wissenschaftler sofort bestätigen würde&#8212;ein so genanntes Chaotisches System ist, können kleinste Unterschiede (bzw. Messfehler) bei den Eingabedaten zu drastisch anderen Ergebnissen führen. Aus unserer Erfahrungswelt sind wir gewohnt, dass sich kleinere Änderungen in einer Ausgangssituation nur unbedeutend auf das Ergebnis auswirken. Ob ich beim Kochen nun exakt 10g Salz verwende oder doch ein paar hundertsel Gramm mehr, spielt absolut keine Rolle. In chaotischen Systemen können aber exakt solche kleinen Änderungen extremst auf das Ergebnis auswirken und machen damit Aussagen, die auf der Simulation eines chaotischen Systems beruhen, ziemlich unsinnig.</p>
	<p>Weitere formale und systematische Mängel des Films von Al Gore im Speziellen und der Klimapessimisten im Allgemeinen lassen sich in <a href="http://www.canadafreepress.com/2006/harris061206.htm">Tom Harris: Scientists respond to Gore&#8217;s warnings of climate catastrophe</a> bei <em>Canada Free Press</em> nachlesen. Die Lektüre dieses Artikels kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen, möchte aber eine Äußerung über Al Gore aus diesem Artikel zitieren:</p>
	<blockquote>
		<p>The man is an embarrassment to US science and its many fine practitioners, a lot of whom know (but feel unable to state publicly) that his propaganda crusade is mostly based on junk science.</p>
	</blockquote>
	<p>Ich will nicht bestreiten, dass wir als Menschheit unserem Planeten sehr viel zumuten, und ich will auch eine Klimaveränderung nicht ausschließen&#8212;aber so, wie dort bislang Forschung betrieben und danach dann schon fast reißerisch argumentiert wird, das ist keine Wissenschaft, sondern Polemik.</p>

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