Protectionism at its best

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Schützt mich!

Letzte Woche wurde von der bayrischen Vertretung ein Gesetzesvorhaben in den Bundesrat eingebracht, mit dem der Internet-Handel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten wieder verboten werden soll – nachdem er vor nicht allzu langer Zeit ja erst erlaubt worden war.

Neben den offensichtlichen Argumenten gegen solchen Aktivismus stellt sich mir vor allem eine Frage: Warum?

Es ist ja nicht so, dass DocMorris und Co. verschreibungspflichtige Medikamente einfach so an jeden verkaufen und verschicken würden. Nein, auch die so genannten Internet-Apotheken prüfen in jedem einzelnen Fall, ob eine entsprechende Verschreibung durch den behandelnden Arzt (das “Rezept”) vorliegt, das Medikament also abgegeben werden darf.