Ubuntu: Ruby und MySQL

Donnerstag, den 10. Januar 2008

Möchte man das RubyGem mysql unter Ubuntu oder Kubuntu installieren, ist es zunächst notwendig, die Dev-Sourcen des MySQL-Clients zu installieren, sonst kommt es zu folgender Fehlermeldung:

Howto: ruby-sqlite3 unter Ubuntu installieren

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Wer die Ruby-Bindings für sqlite3 namens sqlite3-ruby unter Ubuntu oder Kubuntu mittels rubygems installieren möchte, stößt auf Probleme:

$ sudo gem install sqlite3-ruby
Building native extensions.  This could take a while...
ERROR:  Error installing sqlite3-ruby:
        ERROR: Failed to build gem native extension.
 
/usr/bin/ruby1.8 extconf.rb install sqlite3-ruby
checking for sqlite3.h... no
 
make
make: *** No rule to make target 'ruby.h', 
      needed by `sqlite3_api_wrap.o'.  Stop.

Die Lösung für dieses Problem: Man muss zunächst das Ubuntu-Package libsqlite3-dev installieren:

$ sudo apt-get install libsqlite3-dev
$ sudo gem install sqlite3-ruby

Ein kurzer Test in irb:

Ubuntu: Installation von Merb

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Merb ist ein leichtgewichtiges Framework für die Erstellung von Model-View-Controller-basierten Webanwedungen mit Ruby. Von der Zielsetzung her ist es mit Ruby on Rails, Nitro und Ramaze vergleichbar.

Insbesondere von Rails unterscheiden sich Merb und Ramaze durch die Rückkehr zum »micro framework«, einer bewussten Beschränkung auf das Wesentliche und bleiben dadurch klein, performant und flexibel; Ruby on Rails hingegen versucht durch »convention over configuration« dem Anwender ein recht festes Grundgerüst vorzugeben, dass bis hin zu Konventionen (böswillig: »Vorschriften«) bei der Benennung von Entwicklungsobjekten (Klassen, Methoden, Templates, Layouts, ...) reicht. Der Entwickler/Anwender muss sich also zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien unterscheiden: zwischen maximaler Selbständigkeit (Merb, Ramaze, ...) und einem recht strikten Vorgehensmodell (Ruby on Rails).

Ubuntu: Howto rubygems

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Ruby ist eine vollständig objekt-orientierte Skriptsprache, die sich wachsender Beliebtheit für die Realisierung von Webanwendungen (siehe Ruby on Rails, Merb, Ramaze, Nitro, ...), für System-Administration (als »glue language«), für Prototyping und Datenauswertung erfreut.

Die Sprache selbst kann auf Ubuntu, Kubuntu und anderen auf Debian basierenden Linux-Distributionen komfortable über den Paketmanager installiert werden:

$ sudo apt-get install ruby

Erweiterungen für Ruby werden typischerweise als so genannte »gems« verbreitet und installiert. Dazu wird zunächst der Paketmanager für diese Gems installiert:

$ sudo apt-get install rubygems

Danach können dann – ähnlich wie bei apt – Ruby-Erweiterungen als Ruby-Gems installiert werden:

RMagick unter Ubuntu/Kubuntu installieren

Montag, den 3. Dezember 2007

Wer gerne automatisiert Bilder bearbeitet und Ruby mag, für den ist RMagick genau das Richtige. Allerdings ist die Installation unter Ubuntu nicht ganz ohne.

Denn wie immer, wenn der Paket-Manager (in diesem Falle also apt) die Pakete nicht im Repository finden kann, steht man ein bisschen im Regen. Natürlich lässt sich RMagick (wie bei Ruby-Paketen üblich) auch über die gem-Repositories installieren. Probiert man das dann, passiert aber folgendes:

Bow before me, for I am LISP

Mittwoch, den 9. Mai 2007

Da haben wir nun den Salat:

Angeblich wäre ich – zumindest laut des Tests bei BBSpot – LISP, wenn ich eine Programmiersprache wäre. Dabei kann ich LISP nur … sagen wir mal: rudimentär. Und gemocht werde ich auch kaum. :-(

Was soll man da machen? Einfach den Test noch einmal durchgehen und ein paar Fragen anders beantworten … :-P

Ergebnis dieses Mal:

Schon wieder eine Sprache, die ich nur ansatzweise beherrsche – und die auch noch mit LISP verwandt ist.

OK, ein letzter Versuch:

Na also. Geht doch. :-D

eMail-Subjects in UTF-8 mit Ruby kodieren

Dienstag, den 13. März 2007

Falls mal jemand außer mir in die Verlegenheit kommt, aus einem Ruby-Skript heraus eMails zu generieren, die im Header auch Umlaute/Sonderzeichen enthalten, dann wird dieser jemand wohl auch recht bald feststellen, dass das gar nicht so einfach ist.

Das erste Problem: Die entsprechenden RFC 822, 1652, 2821, etc. sind nämlich ein bisschen haarig zu lesen, außerdem gibt es so viele davon; nach meiner Zählung muss man sich bei der standard-konformen Implementierung von eMail-Funktionalität (sprich: SMTP) um mindestens 24 RFCs kümmern; wir sind ja nicht Microsoft und definieren unsere eigenen Standards … :-D

Freies Ruby-Buch erschienen

Sonntag, den 7. Januar 2007

Jeremy McAnally (hihi!) hat sein Ruby-Buch »Mr. Neighborly’s Humble Little Ruby Book« zum kostenlosen Download bereitgestellt. Bei Bedarf kann auch eine gedruckte Fassung bei einem BOD-Service bestellt werden.

Das Buch fällt durch seinen lockeren Stil auf und bietet eine fundierte Einführung in die Sprache Ruby mitsamt einiger häufig gebrauchter Idiome in dieser mehr und mehr an Bedeutung gewinnenden Skriptsprache.

Empfehlung: Lesen!