Beleidigte Leberwürste

Donnerstag, den 24. Januar 2008

Ich hatte schon darüber geschrieben, wie unsouverän die SPD mit der wohl gerechtfertigten Kritik von Wolfgang Clement am energiepolitischen Konzept der hässlichen hessischen SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti umgeht. Gestern abend bei »hart aber fair« hat er dann nochmals nachgelegt und deutlich gesagt:

Wenn ich Hesse wäre, würde ich Andrea Ypsilanti wohl eher nicht wählen.

Da schäumt die genossenschaftliche Parteiseele natürlich auf, da kochen die Emotionen in der Partei der Gutmenschen. Forderungen nach einem Parteiausschluss von Wolfgang Clement wurden schon zuvor laut und dürften sich nun wiederum überschlagen.

»Ich würde Andrea Ypsilanti nicht wählen«

Mittwoch, den 23. Januar 2008

... sagt Wolfgang Clement erneut, wie man heute der Zeitung »Die Welt« entnehmen kann.

Und er hat natürlich recht mit seiner Skepsis gegenüber einer Frau und ihrem Wahlprogramm, das zumindest im energie- und wirtschaftspolitischen Bereich selbst in der eigenen Partei und sogar beim Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auf Skepsis stößt: Gabriel etwa kann sich nicht vorstellen, wie man gleichzeitig die Atomkraftwerke abschaltet und keine neuen Kohlekraftwerke in Betrieb nimmt. Wie ich bereits dargestellt hatte, kann momentan die dadurch wegfallende Produktionskapazität nicht durch erneuerbare Energien ausgeglichen werden.

Sieht so wissenschaftlicher Konsens aus?

Donnerstag, den 12. Juli 2007

Obwohl Sigmar Gabriel – und mit ihm leider viele andere Politiker und Wissenschaftler – immer wieder behauptet, dass der Klimawandel beschlossene Sache sei und in der Community ein »wissenschaftlicher Konsens« herrsche, scheint dem – wer hätte das gedacht? – doch nicht so zu sein.

Dem Reference Frame entnehmen wir (Hervorhebungen von mir):

Flickr: Ich will zu den Kätzchen

Donnerstag, den 21. Juni 2007

Das Foto-Portal Flickr hat in den letzten Tagen gezeigt, wie man sich gezielt selbst ins Bein schießt, und das auch noch mit Anlauf.

Was ist Flickr?

Flickr ist eine typische »Web 2.0«-Erfolgsgeschichte. Nutzer können per Browser oder eMail Fotos zu Flickr hochladen, diese mit Kommentaren und Tags versehen und damit anderen (möglicherweise allen) zugänglich machen. Zusätzlich können Bilder noch nach ihrer … nennen wir es political correctness eingestuft werden. Dabei gibt es die drei Stufen safe, medium und restricted. Die Idee dabei ist, dass keiner gezwungen werden soll, sich Bilder anzusehen oder in Suchergebnissen zu finden, die er/sie nicht sehen möchte. Zu diesem Zweck kann man in seinen eigenen Optionen auch angeben, ob man bei der Suche auch Bilder mit dem Prädikat restricted finden möchte.

Die spinnen, die Belgier …

Mittwoch, den 4. April 2007

Was Obelix immer schon wusste, scheint sich nun im Zuge der Diskussion um die eventuelle Klimaveränderung zu bestätigen: »Die spinnen, die Belgier!«

Gerade durfte ich bei RIA Novosti lesen, dass die Belgier allen Ernstes eine Grillsteuer einführen wollen:


The government of Belgium’s French-speaking region of Wallonia, which has a population of about 4 million, has approved a tax on barbequing, local media reported.

Experts said that between 50 and 100 grams of CO2, a so-called greenhouse gas, is emitted during barbequing. Beginning June 2007, residents of Wallonia will have to pay 20 euros for a grilling session.

Der grüne Governator

Mittwoch, den 14. März 2007

Manchem ist damals die Kinnlade gepflegt Richtung Erdmittelpunkt weggeklappt, als der ehemalige »Mister Universe« und »Terminator«-Mime Arnold Schwarzenegger seine Kandidatur für das Amt des Governors von Kalifornien bekanntgab. Noch viel mehr dürften sich einige gewundert haben, als er es dann auch tatsächlich wurde. Für diejenigen, die in Arnold Schwarzenegger immer nur einen Berg Muskeln ohne Hirn gesehen haben, der bestenfalls »Hasta la vista, Baby« hervorwürgen konnte, kommt insbesondere seine erfolgreiche Politik und seine Beliebheit bei den Bürgern überraschend.