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	<title>node-0 &#187; SPON</title>
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		<title>HRE: Tendenziöse Berichterstattung</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 06:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	Disclaimer: Wie ich hier im Blog schon verschiedentlich angedeutet habe, ist die HRE (Hypo Real Estate) ein wichtiger Kunde des Unternehmens, für das ich arbeite.
	Dass Journalisten von der Materie, über die sie schreiben, manchmal nur das wissen, was sie über die Nachrichtenagenturen mitbekommen &#8211; geschenkt.
	Auch dass momentan Kapitalismuskritik en vogue ist und auf die Gier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Disclaimer: Wie ich hier im Blog schon verschiedentlich angedeutet habe, ist die HRE (Hypo Real Estate) ein wichtiger Kunde des Unternehmens, für das ich arbeite.</em></p>
	<p>Dass Journalisten von der Materie, über die sie schreiben, manchmal nur das wissen, was sie über die Nachrichtenagenturen mitbekommen &#8211; geschenkt.</p>
	<p>Auch dass momentan Kapitalismuskritik <em>en vogue</em> ist und auf die Gier von Banken und Managern geschimpft wird, während in der Verstaatlichung und immer stärkerer Kontrolle des Wirtschaftsgeschehens und des privaten Lebens das Mittel der Wahl gesehen wird, ist nichts Neues.</p>
	<p>Dennoch ärgere ich mich immer wieder darüber, dass Journalisten es nicht schaffen, einigermaßen kompetent und objektiv über ein Thema zu berichten. Egal, wie die eigene politische Einstellung auch sein mag &#8211; die Sachlage als solche sollte man schon darstellen können, ohne wichtige Dinge auszulassen oder Halb- und Unwahrheiten einzustreuen.</p>
	<p>Normalerweise ist immer wieder der <acronym title="Spiegel Online">SPON</acronym> für solche Dinge gut. Heute aber ärgere ich mich mal besonders über den Heise Verlag, insbesondere über die Schreiberlinge von <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30915/1.html">Telepolis, die sich aktuell mit der Genese der Krise bei der HRE beschäftigen.</a></p>
	<p><blockquote><strong>Krisengewinner sind die Banken</strong></p>
	<p>Für die Privatbanken ging das Spiel auf. Der Staat sicherte durch Steuergelder nicht nur ihre Kredite an die Münchner Pleitebank, er verschaffte ihnen durch die erstklassige Verzinsung und die erstklassigen Garantien auch eine erstklassige Geschäftsmöglichkeit. In diesem Jahr werden die Privatbanken alleine rund 300 Millionen Euro Zinsgewinne mit den staatlich abgesicherten Notfallkrediten einfahren, wie der Tagesspiegel [extern] erfahren hat. Alleine die Deutsche Bank verbucht in diesem Jahr 100 Millionen Euro Zinsgewinne bei ihren – nicht eben uneigennützigen – Notkrediten an die Münchner. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert – nun verdienen die Banken allerdings sogar noch an der Sozialisation der Verluste.</blockquote></p>
	<p>Stimmt, die Banken bekommen für das Geld, dass sie der HRE geliehen haben, Zinsen. <em>Shocking!</em> Das hätte man so sicherlich nicht erwartet, jedenfalls nicht in linken Gutmenschenkreisen.</p>
	<p>Wenn man aber mal die 100 Millionen Euro Zinsen, welche die HRE an die Deutsche Bank zu zahlen hat, mal in Relation zu den vielen Milliarden Euro Kredit setzt, den die Deutsche Bank der HRE gewährt hat, dann stellt man plötzlich ganz erstaunt fest, dass es sich hier um derart niedrige Zinssätze handelt, dass man sie gerne auch für den eigenen Hausbau haben möchte.</p>
	<p>Und warum erwähnen die Autoren des Machwerks nicht auch gleich, dass die Banken im Gegensatz zum Staat »richtige« Kredite gewährt haben und nicht bloße Bürgschaften wie die Bundesrepublik? Bürgschaften sind nämlich im Gegensatz zu einem Kredit im Gutfall mit keinerlei Kapitaleinsatz des Bürgen verbunden. Ein Wirtschaftsunternehmen würde für eine gegebene Bürgschaft natürlich Rückstellungen bilden&#8212;schließlich kann die Bürgschaft auch fällig werden. Die Bundesrepublik hingegen sichert sich für solche Fälle generell nicht ab (es werden auch keine Sachgüter wie Gebäude oder Fahrzeuge versichert), im Schlechtfall zahlt der Steuerzahler &#8211; wer auch sonst.</p>
	<p>Und das Beste habe ich mir natürlich bis zum Schluss aufgehoben: Während die Banken für die mit Kapitaleinsatz verbundenen und realem Verlustrisiko behafteten Kredite Zinsen erhalten, bekommt die Bundesrepublik für die erst einmal nur auf Papier bestehenden Bürgschaften <em>(wait for it)</em> Bereitstellungsentgelte. Die sind <em>natürlich</em> etwas ganz anderes als schnöde und irgendwie auch kapitalistisch-anrüchige Zinsen.</p>
	<p>Sie fließen aber dennoch in einer Höhe, welche die Zinslast der HRE übertrifft, damit das Unternehmen stark belastet und die Restrukturierung erschwert.</p>
	<p>Und all das, obwohl der HRE damit kein Kapital zur Verfügung gestellt wird.</p>
	<p>Warum ist das so? Ach ja, ist ja klar: Die Bereitstellungsentgelte fließen in den Bundeshaushalt. Und jeder Euro, der nicht von privatwirtschaftlicher Hand ausgegeben wird, sondern durch öffentliche Haushalte fließt, macht natürlich »Journalisten« wie die von Telepolis gleich doppelt froh.</p>
	<p>War noch was? Ach ja &#8230; Liebermann.</p>

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		<title>Empfindliche Festplatten</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 10:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Der SPON dilettiert wieder mal:
3,5&#8221;-Laufwerke vertragen im ausgeschalteten Zustand laut Spezifikation Stöße von &#8220;nur&#8221; 300 Gramm bei einer Impulsdauer von weniger als zwei Millisekunden
	Das wäre mir neu. 
	Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen muten 300 Gramm als Maß für die gerade noch tolerierbare Belastung tatsächlich als recht gering an. Zum zweiten, und viel wichtiger, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der <a href="http://bit.ly/SY35n">SPON</a> dilettiert wieder mal:</p>
<blockquote>3,5&#8221;-Laufwerke vertragen im ausgeschalteten Zustand laut Spezifikation Stöße von &#8220;nur&#8221; 300 Gramm bei einer Impulsdauer von weniger als zwei Millisekunden</blockquote>
	<p>Das wäre mir neu. </p>
	<p>Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen muten 300 Gramm als Maß für die gerade noch tolerierbare Belastung tatsächlich als recht gering an. Zum zweiten, und viel wichtiger, ist eher der Umstand, dass Stöße und Impulse wohl eher nicht in Gramm gemessen werden, sondern in Beschleunigung über ein Zeitintervall.</p>
	<p>Gemeint sind daher wohl eher 300 G, mit G als Konstante für die Erdbeschleunigung von etwa 9,81 m/(s^2). 300 G ist also die dreihundertfache Erdbeschleunigung, oder auch das, was ein frei fallender Körper in einem Vakuum (also ohne Luftwiderstand) nach 300 Sekunden an Aufprallimpuls erfährt.</p>
	<p>Eine ganze Menge also. Und nicht, wie bei Spiegel Online dahergestümpert, sehr wenig.</p>
	<p>Ich werde das Gefühl nicht los, dass manch Journalist nur deshalb diesen Beruf ergriffen hat, &#8220;weil man da nicht so viel mit Zahlen zu tun hat&#8221;.</p>
	<p>Herzlichen Glückwunsch zur Berufswahl!</p>

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		<title>Sonne, Mond und Sterne</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2009/06/11/sonne-mond-und-sterne/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 01:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Was wird man, wenn man in der Schule keinen Spaß an Naturwissenschaften hatte, sich aber für Deutsch erwärmen konnte? Vielleicht Journalist.
	Dass Journalisten von den Themen, über die sie berichten, hin und wieder eher wenig Ahnung haben: geschenkt, das wissen wir schon.
	Dass sie dieses Faktum aber immer wieder besonders schön belegen müssen, das regt schon zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was wird man, wenn man in der Schule keinen Spaß an Naturwissenschaften hatte, sich aber für Deutsch erwärmen konnte? Vielleicht Journalist.</p>
	<p>Dass Journalisten von den Themen, über die sie berichten, hin und wieder eher wenig Ahnung haben: geschenkt, das wissen wir schon.</p>
	<p>Dass sie dieses Faktum aber immer wieder besonders schön belegen müssen, das regt schon zum Schmunzeln an.</p>
	<p>Aus dem SPON:</p>
<blockquote>Was man auch immer von den neuen Simulationen hält, das Ende der Erde kommt mit Gewissheit. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent wird die Sonne weitere fünf Milliarden Jahre vor sich hinstrahlen, um sich dann, wenn sie ihren Brennstoff fast verbraucht hat, zu einem sogenannten Roten Riesen aufblähen. Dabei verschlingt sie erst den ihr am nächsten gelegenen Planeten Merkur, dann Venus, Mars und schließlich auch die Erde.</blockquote>
	<p>Kann mir jemand erklären, wie die Sonne zwar den Merkur, die Venus <em>und den Mars</em>, nicht aber die Erde veschlingen soll? Keiner?</p>
	<p>Ich auch nicht.</p>
	<p>Offenbar kennt man bei SPON den Merksatz für die Planeten des Sonnensystems nicht:</p>
<blockquote>Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.</blockquote>
	<p>Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto.</p>
	<p>Und ja, ich weiß, dass Pluto inzwischen nicht mehr als Planet angesehen wird, weil eine Gruppe von Astronomen eine recht willkürliche Grenze gezogen hat.</p>
	<p>Hilft dem SPON jetzt aber auch nicht &#8230; <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>OMFG: Obama kopiert deutsche Abwrackprämie</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2009/04/09/omfg-obama-kopiert-deutsche-abwrackpramie/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 16:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltprämie]]></category>

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		<description><![CDATA[	Vom neuen amerikanischen Präsidenten halte ich nicht viel. Jetzt aber noch weniger, nachdem ich in einem deutschen »Qualitätsmedium« lesen durfte, dass Barack Obama tatsächlich die deutsche Abwrackprämie a.k.a. Umweltprämie kopieren und auch in den USA einführen möchte.
	Abwrackprämie, Klimahysterie, Konjunkturpakete a.k.a. bail outs, ...
	Woher kommt es eigentlich, dass sich in der Politik zu überwiegenden Teilen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vom neuen amerikanischen Präsidenten halte ich nicht viel. Jetzt aber noch weniger, nachdem ich in einem deutschen »Qualitätsmedium« lesen durfte, dass <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,618322,00.html">Barack Obama tatsächlich die deutsche Abwrackprämie a.k.a. Umweltprämie kopieren und auch in den USA einführen möchte.</a></p>
	<p>Abwrackprämie, Klimahysterie, Konjunkturpakete a.k.a. <em>bail outs</em>, ...</p>
	<p>Woher kommt es eigentlich, dass sich in der Politik zu überwiegenden Teilen die idiotischen Ideen durchsetzen und offenbar auch international verbreiten?</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Demagogische Wahlhilfe für Übersee</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/10/11/demagogische-wahlhilfe-fur-ubersee/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 17:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Demagogie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Demoskopie]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ich mag es nicht, wenn für mich gedacht wird. An mich: ja. Für mich: ne, das mache ich lieber selbst. Vor allen Dingen weiß ich dann auch, dass ich den Ergebnisse zumindest einigermaßen trauen kann.
	Wenn ich bei SPON lese, dass der Stimmenanteil für Barack von den MSM möglicherweise unterschätzt werde, dann wundere ich mich da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich mag es nicht, wenn für mich gedacht wird. An mich: ja. Für mich: ne, das mache ich lieber selbst. Vor allen Dingen weiß ich dann auch, dass ich den Ergebnisse zumindest einigermaßen trauen kann.</p>
	<p>Wenn ich bei <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,583572,00.html">SPON</a> lese, dass der Stimmenanteil für Barack von den <acronym title="Main Stream Media">MSM</acronym> möglicherweise <em>unterschätzt</em> werde, dann wundere ich mich da besonders über die Begründung:</p>
	<blockquote>
		<p>Der Vorsprung Barack Obamas vor seinem Konkurrenten John McCain ist womöglich größer, als die Umfragen nahelegen, berichten US-Psychologen. In konservativ geprägten US-Staaten verzerre sozial erwünschtes Verhalten Wahlprognosen.</p>
	</blockquote>
	<p>Dazu habe ich zwei Anmerkungen:</p>
	<p><strong>Erstens</strong> gehe ich mal ganz stark davon aus, dass es sich bei diesem Anpassungsverhalten der Befragten an das vermeintlich gesellschaftlich und sozial Akzeptable nicht erst bei dieser Wahl und auch nicht nur in den USA gibt.</p>
	<p>Auch in Deutschland geben konsistent zu wenig Befragte an, dass sie etwa die (deutschen) Republikaner wählen oder die Die.Linke; auch bei Exit-Polls sind die Wähler dieser extremen Parteien weniger bereit, eine der Wahrheit entsprechende Auskunft zu geben.</p>
	<p>Das alles hat man schon lange bemerkt und diese Unaufrichtigkeit der Befragten ist bereits »eingepreist«, die entsprechenden Stimmanteile für die extremen Parteien werden entsprechend nach oben korrigiert.</p>
	<p>So und nicht anders wird das auch in den USA gehandhabt.</p>
	<p><strong>Zweitens</strong> &#8211; und das ist der eigentlich wichtige Punkt &#8211; dürfte es vielleicht in einigen stock-konservativen Staaten gesellschaftlich unschicklich sein, sich zu Obama zu bekennen. Aber wie sieht es denn in den »progressiven« Staaten aus, z.B. in Kalifornien und in New York? Dort ist es eher ein Problem, sich offen zu John McCain zu bekennen. Und diese Staaten haben ein ungleich höheres Stimmgewicht im <em>electoral college</em>, der Wahlmännerversammlung, die den Präsidenten dann wählt.</p>
	<p>Wenn man also davon ausgeht, dass sich in ein paar Midwest-Staaten oder im Süden zu wenige Menschen zu ihrer eigentlich Sympathie für Barack Obama bekennen und das <em>nicht</em> von den Demographen herausgerechnet wird, dann muss man den gleichen Maßstab auch für die eher den Demokraten zugeneigten Staaten an den Küsten anlegen &#8211; und da leben nun einmal mehr Wähler, so dass der Effekt dort den Effekt in den konservativen Staaten überwiesen dürfte.</p>
	<p>Man kann also getrost davon ausgehen, dass der Stimmanteil für Barack Obama eher konsistent zu hoch geschätzt wird und nicht zu niedrig. Auch vergangene Wahlen haben immer wieder gezeigt, dass der Amerikaner in der Einsamkeit der Wahlkabine im Zweifel eher konservativ wählt und sich für obskure Gestalten, die immer nur »Yes We Can« und »Change« wieder und wieder skandieren, eher weniger erwärmen kann.</p>
	<p>Die Diskussion ist ohnehin müßig. Wichtig ist nicht, wer in den Umfragen führt &#8211; sondern wer im November mehr Wahlmänner hinter sich bringt. Und das ist nicht das gleiche wie die Stimmenmehrheit, auch wenn das insbesondere in Deutschland vielen nicht passen mag.</p>

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		<title>Main Stream Media und die Hypo Real Estate</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Environment]]></category>
		<category><![CDATA[HRE]]></category>
		<category><![CDATA[Hypo Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
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		<category><![CDATA[Subprime]]></category>
		<category><![CDATA[Subprime-Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gestern habe ich ein paar Korrekturen zur Wahrnehmung der Krise bei der Hypo Real Estate in den Medien zusammengefasst.
	Wenn ich dann heute im Spiegel Online lesen muss, dass die Situation rund um die HRE den Bundeshaushalt gefährdet, kann ich mich kaum zurückhalten. Was reitet die Autorin Corinna Kreiler bloß, so etwas zu schreiben? Selbst wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="/2008/10/01/die-krise-bei-der-hypo-real-estate-aus-der-innensicht/">Gestern habe ich ein paar Korrekturen zur Wahrnehmung der Krise bei der Hypo Real Estate in den Medien zusammengefasst.</a></p>
	<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581531,00.html">Wenn ich dann heute im Spiegel Online lesen muss, dass die Situation rund um die HRE den Bundeshaushalt gefährdet</a>, kann ich mich kaum zurückhalten. Was reitet die Autorin Corinna Kreiler bloß, so etwas zu schreiben? Selbst <em>wenn</em> sich Peer Steinbrück etwas unglücklich äußert, dann wäre es doch ihre Aufgabe, ein bisschen zu recherchieren, statt dumpf irgendeinen von einem Politiker verzapften Dünnsinn weiterzureichen.</p>
	<p>Und was reitet eine Redaktion (gibt es eine solche bei SPON überhaupt?), einen solchen Artikel auch noch freizugeben? Gibt es da keine Qualitätskontrolle? Werden nicht mal ein paar Fakten geprüft, jenseits von »Na, wenn der Steinbrück das gesagt hat, dann wird es auch stimmen«?</p>
	<p>Interessant ist auch, dass der Artikel ziemlich tendenziös ist. Zunächst werden recht reißerisch die nicht sonderlich wahrscheinlich und außerdem überaus gut besicherten Risiken für den Bundeshaushalt (und damit für »den Steuerzahler«) aufgelistet. Erst gegen Ende des Artikels lässt man dann durchscheinen, dass es extrem unwahrscheinlich ist, dass die HRE die gewährte Kreditlinie voll ausschöpft und dann nichts zurückzahlen kann.</p>
	<p>Kurz erwähnt wird auch noch, dass die als Sicherheit hinterlegten Forderungen gegen Kreditnehmer der HRE die Kreditlinie doch recht deutlich übersteigen, dass das Risiko der Bundesrepublik und des Bankenkonsortiums also selbst im Falle eines Totalausfalls der Hypo Real Estate  nahe Null liegt.</p>
	<p>Ich gelange mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass es auch für Medien, die auf allzu große Buchstaben auf der Titelseite verzichten, nicht um den Transport tatsächlicher Information geht, sondern vielmehr um eine möglichst übersteigerte Darstellung der Fakten, um so mehr Aufmerksamkeit zu erregen.</p>
	<p>Traurig, aber wohl dennoch wahr.</p>

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		<title>Zustandsbeschreibung der SPD</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/07/08/zustandbeschreibung-der-spd/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 12:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Nahles]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Schröder]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Wowereit]]></category>
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		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Aus dem Spiegel Online:
	
		Kurt Beck, Andrea Nahles und all ihre Gesinnungsgenossen in der SPD erinnern bei ihrem Umgang mit dem Erbe der Schröder-Politik an einen Schwimmer, der einen langen breiten Strom durchschwimmt und nach drei Viertel der Strecke das Gefühl hat: Ich schaffe es nicht, das halte ich nicht durch. Ich dreh&#8217; um.
	
	Genau Exakt so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Aus dem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,563727,00.html">Spiegel Online</a>:</p>
	<blockquote>
		<p>Kurt Beck, Andrea Nahles und all ihre Gesinnungsgenossen in der SPD erinnern bei ihrem Umgang mit dem Erbe der Schröder-Politik an einen Schwimmer, der einen langen breiten Strom durchschwimmt und nach drei Viertel der Strecke das Gefühl hat: Ich schaffe es nicht, das halte ich nicht durch. Ich dreh&#8217; um.</p>
	</blockquote>
	<p><del>Genau</del> <strong>Exakt</strong> so ist auch mein Eindruck. Statt den durchaus mutigen Reformprozess weiterzugehen, der unter Gerhard Schröder begonnen wurde, sprintet man zurück in klassenkämpferische Ideologie, mit der sich zwar die Arbeitnehmerschaft schön anheizen lässt, die aber vermutlich sowohl den Wahlerfolg als auch das letzte bisschen Glaubwürdigkeit kosten werden.</p>
	<blockquote>
		<p>Das führt garantiert in den Untergang.</p>
	</blockquote>
	<p>Sag&#8217; ich doch.</p>
	<p>Und ich hoffe es. Denn ich möchte nicht in einem Land unter einem Kanzler Beck leben. Oder schlimmer noch: Unter Nahles, Wowereit, Ypsilanti; die Liste ist lang.</p>
	<p>Ab mit Ihnen in den Orkus der Geschichte, zusammen mit all den anderen linken Ideologen, als frühzeitig gescheitertes Experiment der Politik.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Qualitätsjournalismus</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/04/18/qualitatsjournalismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinnenwolli]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestrojaner]]></category>
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		<category><![CDATA[heise.de]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Schönbohm]]></category>
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		<category><![CDATA[Stasi 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[	Was soll man davon halten? Im SPON lesen wir:
	
		Innenminister billigen Online- Durchsuchung
Unterstützung für den Bundestrojaner: Die Innenminister der Länder signalisieren Zustimmung zum neuen BKA-Gesetz. Der Novelle zufolge sollen auch Wohnungen unbescholtener Bürger per Video überwacht werden &#8211; wenn sich dort verdächtige Personen aufhalten.
	
	[ Quelle: Spiegel Online ]
	Bei heise.de hingegen ist man da wohl anderer Ansicht:
	
		Innenminister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was soll man davon halten? Im SPON lesen wir:</p>
	<blockquote>
		<p><strong>Innenminister billigen Online- Durchsuchung</strong><br/><br />
Unterstützung für den Bundestrojaner: Die Innenminister der Länder signalisieren Zustimmung zum neuen BKA-Gesetz. Der Novelle zufolge sollen auch Wohnungen unbescholtener Bürger per Video überwacht werden &#8211; wenn sich dort verdächtige Personen aufhalten.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,548257,00.html">Spiegel Online</a> ]</small></p>
	<p>Bei heise.de hingegen ist man da wohl anderer Ansicht:</p>
	<blockquote>
		<p><strong>Innenminister zögern beim BKA-Gesetz</strong><br/><br />
Laut dem Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Jörg Schönbohm, sehen die Länder noch erheblichen Diskussionsbedarf bei der Gesetzesnovelle zu den Befugnissen für das BKA. Diese sollen auch die Überwachung Wohnungen Unverdächtiger umfassen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Innenminister-zoegern-beim-BKA-Gesetz--/meldung/106696">heise.de</a> ]</small></p>
	<p><strong>Ja, was denn nu?</strong></p>
	<p>Offensichtlich kann nur eine der beiden Meldungen wahr sein, und dass heise.de einem Politiker wie Jörg Schönbohm &#8211; einem Vertreter der Law-and-Order-Fraktion in der Union &#8211; eine Aussage andichtet, die Schönbohms Haltung eigentlich diametral entgegensteht, halte ich doch für eher unwahrscheinlich.</p>
	<p>Qualitätsjournalismus in Aktion. Traurig, aber wahr.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wehrgerechtigkeit oder was man dafür halten soll</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/04/08/wehrgerechtigkeit-oder-was-man-dafur-halten-soll/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2008/04/08/wehrgerechtigkeit-oder-was-man-dafur-halten-soll/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 09:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Im SPON können wir eine Meldung darüber lesen, dass etwa 42 Prozent der jungen Männer in Deutschland dauerhaft und weitere drei Prozent zumindest zeitweise untauglich für den Wehrdienst und damit auch für die Landesverteidigung sind.
	Weiter wird in diesem Artikel (aus meiner Sicht zutreffend) spekuliert, dass dieser untypisch hohe Anteil an Wehruntüchtigen seine Ursachen wohl nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im <a href="http://www.spiegel.de">SPON</a> können wir eine <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,545997,00.html">Meldung</a> darüber lesen, dass etwa 42 Prozent der jungen Männer in Deutschland dauerhaft und weitere drei Prozent zumindest zeitweise untauglich für den Wehrdienst und damit auch für die Landesverteidigung sind.</p>
	<p>Weiter wird in diesem Artikel (aus meiner Sicht zutreffend) spekuliert, dass dieser untypisch hohe Anteil an Wehruntüchtigen seine Ursachen wohl nicht in einer tatsächlichen dramatischen Verschlechterung der Gesundheit unter deutschen Jugendlichen hat, sondern politisch gewollt ist. Schließlich seien die Ausmusterungsraten in europäischen Nachbarländern typischerweise um die zehn Prozent angesiedelt.</p>
	<p>Daher liegt der Schluss nahe, dass der stark rückläufige Bedarf der Bundeswehr an Wehrpflichtigen die Musterungskriterien diktiert, damit Wehrgerechtigkeit simuliert werden kann. Denn wenn von 90 Prozent Wehrtauglichen eines Jahrgangs dann nur ein Drittel (oder gar noch weniger) tatsächlich zum Dienst antreten müssen, gibt das natürlich Anlass zu Unmut unter den tauglich Gemusterten.</p>
	<p>Ein wirklicher Kracher, den ich diesem Artikel entnehmen kann, ist aber die Abschaffung des Tauglichkeitsgrades T3 vor einigen Jahren. Meine Zeit bei der Bundeswehr ist schon ein bisschen her, daher habe ich das wohl nicht mitbekommen. T3-Gemusterte waren meiner Erinnerung nach keineswegs einbeinige Taubstumme, die für den militärischen Dienst wirklich nicht eingesetzt werden konnten; tatsächlich waren sie halt nicht so fit wie die T1-Typen (Fallschirmjäger und Fernspäher) oder T2er (»normale« Infanteristen etc.). Dennoch konnten und wurden die T3er vielfach eingesetzt und konnten durchaus auch ein Gewehr halten und in Richtung Feind anlegen.</p>
	<p>Natürlich ist es so, dass der Anteil der tatsächlich zum Dienst Eingezogenen an den insgesamt als tauglichen Eingestuften höher wird, wenn ich die Tauglichkeitskriterien immer höher schraube. Dadurch wird meine Grundgesamtheit kleiner, so dass ich plötzlich nicht mehr nur 20 Prozent eines gesamten männlichen Jahrgangs einziehe, sondern die Hälfte aller tauglich Gemusterten.</p>
	<p>Allerdings: Dieses Vorgehen ist auch diskriminierend und erhöht die tatsächliche Wehrgerechtigkeit kein bisschen. Denn wenn ein junger Mensch in Deutschland jetzt das doppelte »Pech« hat, sowohl ein Mann als auch körperlich besonders fit zu sein, wird er nun dafür mit einem Jahr Dienst »belohnt«.</p>
	<p>Die Musterung hatte früher einmal dazu gedient, die wirklich Untauglichen auszumustern. Dabei handelte es sich typischerweise um die wirklich Kranken bzw. körperlich Eingeschränkten. Mit diesen konnte die Bundeswehr tatsächlich nichts anfangen, zudem waren diese Menschen mit ihren körperlichen Einschränkungen ohnehin schon genug belastet.</p>
	<p>Nach dem heutigen Stand der Musterungskriterien geht es aber nicht mehr um den Ausschluss und Schutz der Schwächsten, sondern um die Selektion und Benachteiligung der Stärksten. Eine eigentlich positive Eigenschaft, nämlich Gesundheit und hohe körperliche Leistungsfähigkeit, wird dem Träger dieser Eigenschaften zum Nachteil.</p>
	<p>Zwar wird das Musterungsverfahren dadurch insofern weniger willkürlich, als dass von den tauglich Gemusterten nicht nur einige wenige Unglückliche dann auch zum Dienst antreten müssen, sondern viele &#8211; wenn auch immer noch nicht alle.</p>
	<p>Gleichzeitig wird das Musterungsverfahren aus oben beschriebenen Gründen aber auch ungerechter, da es nicht mehr um den Schutz einer ohnehin schon benachteiligten Minderheit von körperlichen »Minderleistern« geht, sondern um eine für die Betroffenen äußerst belastende Auslese der Leistungsfähigsten.</p>
	<p>Auch das ist ein Mangel an Wehrgerechtigkeit.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Erwartungshaltung</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/03/05/erwartungshaltung/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 09:05:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Manchmal sind nicht die aktuellen Fakten das eigentlich Interessante, sondern die Erwartungshaltung der Handelnden oder Schreibenden für die Zukunft. Denn da tritt hervor, was der Mensch als wahrscheinlichste Entwicklung betrachtet, womit er also rechnet, um seine eigenen Handlungen daran auszurichten.
	Beim Spiegel Online scheinen die Erwartungen klar zu sein:
	
		Das linke und das bürgerliche Wählerlager liegen nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Manchmal sind nicht die aktuellen Fakten das eigentlich Interessante, sondern die Erwartungshaltung der Handelnden oder Schreibenden für die Zukunft. Denn da tritt hervor, was der Mensch als wahrscheinlichste Entwicklung betrachtet, womit er also rechnet, um seine eigenen Handlungen daran auszurichten.</p>
	<p>Beim Spiegel Online scheinen die Erwartungen klar zu sein:</p>
	<blockquote>
		<p>Das linke und das bürgerliche Wählerlager liegen nun gleichauf: SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 48 Prozent, ebenso Union und FDP gemeinsam.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539418,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Dort scheint man also implizit schon von einem linken Lager auszugehen, gegen das sich die bürgerlich-freiheitlichen Parteien zur Wehr werden setzen müssen. Anderenfalls wäre wohl von rot-grünen, schwarz-gelben und dunkelroten Stimmanteilen gesprochen worden.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Lang lebe König Kurt II.</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/03/05/lang-lebe-konig-kurt-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Mar 2008 08:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Beck]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Bei SPON ist zu lesen, dass Kurt Beck &#8230;
	
		[...] einer &#8220;Stern&#8221;-Umfrage zufolge ein massives Problem [hat]: Nur zwei Prozent der Deutschen glauben demnach, dass Kurt Beck die Probleme des Landes lösen könnte. Selbst unter den SPD-Anhängern trauen ihm dies nur drei Prozent zu. Dass er auf der Seite der kleinen Leute steht, meinen acht Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bei SPON ist zu lesen, dass Kurt Beck &#8230;</p>
	<blockquote>
		<p>[...] einer &#8220;Stern&#8221;-Umfrage zufolge ein massives Problem [hat]: Nur zwei Prozent der Deutschen glauben demnach, dass Kurt Beck die Probleme des Landes lösen könnte. Selbst unter den SPD-Anhängern trauen ihm dies nur drei Prozent zu. Dass er auf der Seite der kleinen Leute steht, meinen acht Prozent der Bundesbürger, sechs Prozent sagen, er habe das Zeug zum Kanzler, ebenso wenige halten ihn für glaubwürdig.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,539418,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>In der Redaktion des Spiegel Online wundert man sich dann: </p>
	<blockquote>
		<p>Dennoch möchte knapp die Hälfte (49 Prozent) der Bürger, dass Beck weiter SPD-Chef bleibt.</p>
	</blockquote>
	<p>Mich wundert das nicht. Ich möchte auch, dass Kurt Beck Chef der SPD bleibt &#8211; möglichst lange. Denn aus meiner Sicht hat sein Wirken wahrhaft wunderbare Folgen:</p>
	<blockquote>
		<p>Binnen einer Woche sackte die SPD um 4 Punkte auf 24 Prozent ab [...]</p>
	</blockquote>
	<p>Weiter so, kann ich da nur sagen. <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SPON: Prozentrechnung ist schwierig</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/02/29/spon-prozentrechnung-ist-schwierig/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 15:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[	... das merkt man immer wieder, vor allem bei Leuten, die nicht sooo furchtbar gern und viel mit Zahlen zu tun haben. Wir lesen in einem Interview mit der Familienministerin Ursula von der Leyen:
	SPIEGEL ONLINE: Eigentlich wollten Sie mit dem Elterngeld die Geburtenraten in die Höhe treiben. Das ist ihnen gelungen. Allerdings nur von 1,3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>... das merkt man immer wieder, vor allem bei Leuten, die nicht <em>sooo</em> furchtbar gern und viel mit Zahlen zu tun haben. Wir lesen in einem Interview mit der Familienministerin Ursula von der Leyen:</p>
	<p><blockquote><strong>SPIEGEL ONLINE:</strong> Eigentlich wollten Sie mit dem Elterngeld die Geburtenraten in die Höhe treiben. Das ist ihnen gelungen. Allerdings nur von 1,3 auf 1,4. Reicht das?</p>
	<p><strong>Von der Leyen:</strong> [...]</p>
	<p><strong>SPIEGEL ONLINE:</strong> Trotzdem, eine Steigerung von 0,1 Prozent ist nicht sehr viel. [...]<br />
</blockquote></p>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,538636,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Nach meiner Rechnung entspricht eine Steigerung der Geburtenrate von 1,3 Kinder pro Frau auf 1,4 Kinder pro Frau eine Steigerung um rund 8 Prozent und nicht um 1 Prozent.</p>
	<p>Der Fehler entstand wohl, weil die dieses Interview führenden SPON-Mitarbeiter eine absolute Zunahme um 0,1 einer absolute Größe (Anzahl der Geburten pro Frau) als Prozentzahl angesehen haben &#8211; aber das ist sie nicht. Und selbst dann wäre es eine Zunahme um 8 Prozent <strong>bzw. um 0,1 Prozentpunkte.</strong> Ja, das ist ein Unterschied, sogar ein gewaltiger.</p>
	<p>Und wer mit Zahlen um sich wirft, sollte sich mit Prozentrechnung schon ein bisschen auskennen.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grammatik ist optional</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/02/17/grammatik-ist-optional/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2008/02/17/grammatik-ist-optional/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 13:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[BND]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlerteufel]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Zumwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Liechtenstein]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gerade erscheint im SPON ein längerer Artikel zur Steueraffäre um BND, deutsche Manager, Peer Steinbrück und das Fürstentum Liechtenstein und der daraus resultierenden Debatte über Verteilungsgerechtigkeit.
	Schon häufiger habe ich mich gefragt, ob es im SPON eigentlich keine Endredaktion gibt, in der Texte vor der Veröffentlichung noch einmal korrekturgelesen werden. Denn die Fehlerrate im SPON ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gerade erscheint im <acronym title="Spiegel Online">SPON</acronym> ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535813,00.html">längerer Artikel zur Steueraffäre um <acronym title="Bundesnachrichtendienst">BND</acronym>, deutsche Manager, Peer Steinbrück und das Fürstentum Liechtenstein und der daraus resultierenden Debatte über Verteilungsgerechtigkeit.</a></p>
	<p>Schon häufiger habe ich mich gefragt, ob es im SPON eigentlich keine Endredaktion gibt, in der Texte vor der Veröffentlichung noch einmal korrekturgelesen werden. Denn die Fehlerrate im SPON ist häufig deutlich höher als bei von Privatpersonen erstellten Artikeln in der Blogosphäre. Natürlich sind wir alle nicht frei von Fehlern, aber genau hier könnte in einem professionell gemachten Online-Medium wie dem Spiegel Online ein Qualitätsmanagement einsetzen, um über das Vier-Augen-Prinzip (oder wahlweise auch noch mehr Augen!) zumindest die gröbsten grammatikalischen Fehler auszumerzen.</p>
	<p>Und eben dieses Qualitätsmanagement scheint zu fehlen. Wie sonst sind üble Fehler wie der folgende zu erklären:</p>
	<blockquote>
		<p>Das Fürstentum werde ungeachtet der Steueraffäre um Zumwinkel als Steueroase attraktiv bleiben, sagte Regierungssprecherin Gerlinde Manz-Christ mitteilen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535813,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>»Sagte mitteilen«? Ja, klar.</p>
	<p>Schön ist es auch, wenn man einen Fehler mit einem anderen »verschlimmbessert«. Zunächst stand in besagtem Artikel:</p>
	<blockquote>
		<p>Bundesnachrichtendienst (BND) und Steuerbehörden hatten von einem umfangreiche Daten über deutsche Steuersünder erhalten, [...]</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535813,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Daraus wurde dann ein paar Minuten später:</p>
	<blockquote>
		<p>Bundesnachrichtendienst (BND) und Steuerbehörden hatten von einem Geheiminformaten umfangreiche Daten über deutsche Steuersünder erhalten, [...]</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535813,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Gut, die zweite Version ist natürlich besser als die erste, aber so richtig richtig ist die immer noch nicht, mir jedenfalls würde ein »Geheiminformant« noch besser gefallen als der »Geheiminformat«.</p>
	<p>Warum spart man gerade im Online-Bereich, also dort, wo die Zukunft liegt, am Qualitätsmanagement? Warum wird dort nicht mit der gleichen Sorgfalt gearbeitet wie für die Printausgabe?</p>
	<p>Nicht, dass die immer ganz ohne Fehler auskommen würde &#8230;</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SPON, Zeit, ZDF: BND soll Beweise in der Steueraffäre gekauft haben</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/02/16/spon-zeit-zdf-bnd-soll-beweise-in-der-steueraffare-gekauft-haben/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 13:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[BND]]></category>
		<category><![CDATA[Datendiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerfahndung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wie ich vorhin geschrieben habe , soll der BND die Beweismittel in der jüngsten Steueraffäre von einem noch unbekannten Mittelsmann gekauft haben; so berichten neben Spiegel Online und Zeit inzwischen auch andere Medien, z.B. das ZDF.
	Ich hatte mir schon Gedanken darüber gemacht, warum der BND in einer Angelegenheit tätig ist, die mit der äußeren Sicherheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wie ich <a href="/2008/02/16/unappetitliche-gemengelage/">vorhin geschrieben habe</a> , soll der <acronym title="Bundesnachrichtendienst">BND</acronym> die Beweismittel in der jüngsten Steueraffäre von einem noch unbekannten Mittelsmann gekauft haben; so berichten neben <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,535687,00.html">Spiegel Online</a> und <a href="http://www.zeit.de/online/2008/08/zumwinkel-post-razzia">Zeit</a> inzwischen auch andere Medien, z.B. das <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/31/0,3672,7159775,00.html">ZDF</a>.</p>
	<p>Ich hatte mir schon Gedanken darüber gemacht, warum der BND in einer Angelegenheit tätig ist, die mit der äußeren Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.</p>
	<p>Außerdem: Es ist moralisch äußerst fragwürdig, wenn Strafverfolgungsbehörden (seien wir, was die Rolle des BND angeht, jetzt einmal großzügig) Beweismaterial kaufen. Es ist wie mit Geständnissen unter Folter: Man weiß nie, ob das, was man bekommt, auch wahr ist.</p>
	<p>Hinzu kommt, dass man damit natürlich auf der einen Seite Kriminalität bekämpft, auf der anderen Seite aber kriminelles Verhalten (in diesem Fall vermutlich Datendiebstahl) fördert. Man bekämpft also Feuer mit Feuer.</p>
	<p>Inzwischen macht man sich auch an anderer Stelle Gedanken zu dem Thema: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/02/16/auslandsaufklarung/">Im Lawblog stellt Udo Vetter &#8211; wie auch ich &#8211; fest, dass der BDN einen klaren Auftrag hat, der mit Steuerfahndung nichts zu tun hat. Zudem macht er sich Gedanken darüber, ob so gewonnene Beweismittel überhaupt verwendet werden dürfen (vermutlich leider ja), und ob das zukünftig nicht eher verboten werden sollte.</a>:</p>
	<blockquote>
		<p>Mir ist ein Geheimdienst suspekt, der aktiv der Steuerfahndung hilft und damit offensichtlich die Grenzen seiner gesetzlichen Zuständigkeit strapaziert. Selbst wenn man die Enttarnung von Steueroasen als außenpolitisches Anliegen betrachtet, die Verfolgung deutscher Steuersünder ist jedenfalls keines.</p>
	</blockquote>
	<p>Ich bin sehr gespannt, ob diese Affäre hinter der Affäre auch die gebotene Aumerksamkeit erhält. Immerhin war Peer Steinbrück in den Deal eingeweiht oder gar direkt involviert, indem er die Millionen zur Verfügung stellte, mit der die Beweismittel gekauft wurden. Und dass das erst recht moralisch fragwürdig ist, wenn sich ein Bundesfinanzminister in solche Untiefen begibt, dürfte wohl feststehen, oder?</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ute Vogt will türkisch sprechen</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/02/15/ute-vogt-will-turkisch-sprechen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 09:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[SPON]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Ute Vogt]]></category>

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		<description><![CDATA[	... oder eher türkisch sprechen lassen. Sie schlägt vor, an deutschen Schulen Türkisch als zweite Fremdsprache einzuführen. Sie verweist auf die große Bedeutung der Türkei als Handelspartner, die sich in Zukunft sicherlich noch vergrößern wird.
	Was ist davon zu halten?
	Nicht viel. Schüler sollten auf jeden Fall Englisch als moderne lingua franca lernen, und ich persönlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535443,00.html">... oder eher türkisch sprechen lassen.</a> Sie schlägt vor, an deutschen Schulen Türkisch als zweite Fremdsprache einzuführen. Sie verweist auf die große Bedeutung der Türkei als Handelspartner, die sich in Zukunft sicherlich noch vergrößern wird.</p>
	<p>Was ist davon zu halten?</p>
	<p>Nicht viel. Schüler sollten auf jeden Fall Englisch als moderne <em>lingua franca</em> lernen, und ich persönlich kann dem Lateinunterricht sehr viel abgewinnen, dort wird nämlich eine gesunde Grundlage für das Erlernen vieler europäischen Sprachen gelegt und die Struktur einer Sprache im Detail erklärt. Wer noch eine dritte Fremdsprache lernen möchte, ist sicherlich mit Französisch oder Spanisch gut bedient.</p>
	<p>Ich halte schon den Ansatz in manchen Schulen in der Nähe der deutsch-französischen Grenze, Französisch als erste Fremdsprache zu unterrichten, für grundfalsch. Dies ist eine Geste im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft und als solche zu begrüßen. Für die Schüler aber bedeutet dies, dass sie die ungleich wichtigere Sprache Englisch erst spät lernen.</p>
	<p>Wenn jetzt aber tatsächlich zunächst Türkisch gelernt werden kann oder soll, dann vergeht man sich damit an den Schülern. Es gibt keinen vernünftigen Grund für einen in Deutschland lebenden Schüler, türkisch zu lernen. Möchte man sich mit Menschen unterhalten, die des Deutschen nicht mächtig sind und deren Muttersprache man nicht beherrscht, dann spricht man Englisch. Das funktioniert in ganz Europa (außer vielleicht in Frankreich <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ) und in großen Teilen der restlichen Welt.</p>
	<p>Auch der Hinweis darauf, dass sich die türkische Wirtschaft stürmisch entwickelt und die Handelsbeziehungen mit der Türkei vertiefen werden, kann nicht als Argument dienen; denn dann müssten man auch Mandarin, Hindi, Russisch und Koreanisch als Fremdsprachen in deutschen Schulen forden, vermutlich mit noch größerer Berechtigung als im Falle des Türkischunterrichts.</p>
	<p>Warum also dieser Vorschlag von Ute Vogt?</p>
	<p>Ich sage es nicht gerne, aber ich denke, es handelt sich tatsächlich wieder um Klientelpolitik. Der Vorwurf ist nicht neu und wurde schon oft geäußert, er passt aber auch hier: Die SPD und mit ihr Ute Vogt schielen auf die Stimmen türkischstämmiger Wähler und biedern sich mit solchen Vorschlägen in fast unerträglicher Art und Weise bei diesen Neuwählern an. Analog verhält es sich auch bei den immer wieder zu hörenden Forderungen nach einfacherer und schnellerer Einbürgerung für bestimmte Ethnien in Deutschland und für die Herabsetzung der Anforderungen für diese Einbürgerung.</p>
	<p>Dass Ute Vogt gleichzeitig mit dem Türkischunterricht auch die doppelte Staatsbürgerschaft fordert, unterstützt diese Wahrnehmung nur noch.</p>

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		<title>Dummheit in Tüten: »Die Stasi ist prima«</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 16:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
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		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>
		<category><![CDATA[Verstaatlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[	Wenn ich so etwas lese, dann fällt mir wirklich die Kinnlade runter: Da verteidigt doch tatsächlich die niedersächsische DKP-Abgeordnete Christel Wegner (über die Liste der Partei »Die Linke« gewählt) Einrichtungen wie die Stasi und den Mauerbau.
	
		»Ich denke nur, wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wenn ich <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">so etwas</a> lese, dann fällt mir wirklich die Kinnlade runter: Da verteidigt doch tatsächlich die niedersächsische DKP-Abgeordnete Christel Wegner (über die Liste der Partei »Die Linke« gewählt) Einrichtungen wie die Stasi und den Mauerbau.</p>
	<blockquote>
		<p>»Ich denke nur, wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere Kräfte, reaktionäre Kräfte, die Gelegenheit nutzen und so einen Staat von innen aufweichen.«</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Ja ne, is klar. Da beglückt man die dummen Massen mit dem real existierenden Sozialismus, und was machen die? Die weichen ihn von innen auf. So was aber auch. Immer dieser Wille zur Freiheit und diese Ablehnung der Bevormundung durch einen alle erdrückenden Staat.</p>
	<blockquote>
		<p>»Wir sind der Auffassung: Das reicht nicht. Wir wollen den Umbau der Gesellschaft.«</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Doch wohl eher die Auflösung der Gesellschaft und die Einführung eines seine eigenen Bürger bespitzelnden Terrorstaates. Das hatten wir in Deutschland jetzt schon zweimal, und Bundesinnenwolli Schäuble hat ja auch Vorstellungen, die auf einen Überwachungsstaat hinauslaufen könnten. Aber so dumm-dreist wie Christel Wegner ist er dann doch nicht.</p>
	<blockquote>
		<p>»Der Bau der Mauer war in jedem Fall eine Maßnahme, um zu verhindern, dass weiterhin Westdeutsche in die DDR konnten &#8230;«</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Ich habe damals zwar noch nicht gelebt, als die Mauer gebaut wurde, aber aus den 1980ern kann ich mich noch gut dran erinnern, dass ein typischer Westdeutscher so ziemlich alles andere lieber gemacht hätte, als in den ostdeutschen Unrechtsstaat zu reisen, Besuche bei Verwandten natürlich ausgenommen.</p>
	<p>Beim besten Willen kann ich mir keine Scharen von Wessis vorstellen, die verzweifelt vor der neu gebauten Mauer stehen und rufen: »Wir wollen da rein!«</p>
	<blockquote>
		<p>Sie <em>[die Westdeutschen, Anm.]</em> hätten die Wirtschaft geschädigt, weil sie billig eingekauft hätten.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Mal ganz davon abgesehen, dass die Westdeutschen auch vor dem Mauerbau sicherlich nicht zu Einkaufstouren in die Mangelgesellschaft in der sowjetisch-besetzten Zone gefahren sind: Wie soll das denn gehen, das mit dem Wirtschaft schädigen durch billiges Einkaufen? </p>
	<p>Entweder waren die Preise in der DDR in Ordnung; dann kann die zusätzlich Nachfrage durch Westdeutsche nur positive Einflüsse haben, z.B. Skaleneffekte für die Produzenten und höhere Steuereinnahmen (Einkommensteuer, Mehrwertsteuer) für den Staat.</p>
	<p>Oder aber die Preise lagen tatsächlich unter den Produktionskosten, und dann hat jeder Käufer &#8211; auch ein ostdeutscher &#8211; die DDR-»Wirtschaft« geschädigt. Dann aber lag das Problem doch auf Seiten der Anbieter, die staatlich verordnete Tiefstpreise (z.B. für in der DDR produzierte Lebensmittel) verlangen <em>mussten</em> und gar keine Wahl hatten, von den zentralistisch festgelegten Traumpreisen abzuweichen. </p>
	<blockquote>
		<p>Wegner forderte in dem Interview auch die Verstaatlichung der Produktionsmittel, der Banken und Naturressourcen, um die &#8220;Macht des Kapitals&#8221; zu überwinden.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p><em>Gähn.</em> Wieder mal. Dass aber selbst Karl Marx erkannt hatte, dass das Kapital ein wichtiger Faktor für die Produktivität einer Volkswirtschaft ist (und von einer Vergesellschaftlichung oder »Entmachtung« letztlich niemand etwas hat) &#8211; das geht wieder einmal unter.</p>
	<p>Apropos »Verstaatlichung der Naturressourcen«: Da kann sich Christel Wegner doch prima zu ihrem Bruder im Geiste Hugo Chavez aufmachen, der ja genau das in Venezuela gemacht hat. Blöd nur, dass er das in den Ölförderfirmen vorhandene Kapital zur Querfinanzierung vermeintlicher sozialer Wohltaten verwendet hat, statt es zu reinvestieren: <a href="http://www.bissige-liberale.com/2008/02/03/venezolanisches-oel-im-sonderangebot-jetzt-zugreifen/">Venezuela scheint das Kapital auszugehen, man steht vor der gesamtwirtschaftlichen Pleite und verschleudert nun die verstaatlichten Naturressourcen zu Niedrigstpreisen &#8211; aber nur, wenn prompt gezahlt wird, denn schließlich ist man etwas knapp bei Kasse &#8230;</a></p>
	<p>Wann begreifen es linke Kreise endlich, dass »Kapital« kein Synonym für »die dunkle Seite« ist, sondern der Odem ist, der unsere (und jede andere) Volkswirtschaft am Leben erhält.</p>
	<p>Christel Wegner jedenfalls wurde von der eigenen Fraktion aufgefordert, ihr Mandat aufzugeben; man distanziert sich deutlich von ihr.</p>
	<p>Wenigstens ein Lichtblick. Es scheinen nicht alle so dumm zu sein.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Früher Start ins Berufsleben</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/02/01/fruher-start-ins-berufsleben/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 15:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Im »Spiegel Online« können wir lesen:
	
		Festnahme an einer Schule in Bayern: Ein angehender Lehrer kündigte einen Anschlag auf seinen Ausbilder an. Der Referendar hatte für einen praktischen Teil seiner Ausbildung eine schlechte Note bekommen. Der 40-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.
	
	[ Quelle: SPON ]
	Bin ich eigentlich der einzige, der einen 40-jährigen Referendar für ein bisschen seltsam hält?
	Bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Im »Spiegel Online« können wir lesen:</p>
	<blockquote>
		<p>Festnahme an einer Schule in Bayern: Ein angehender Lehrer kündigte einen Anschlag auf seinen Ausbilder an. Der Referendar hatte für einen praktischen Teil seiner Ausbildung eine schlechte Note bekommen. Der 40-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,532612,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Bin ich eigentlich der einzige, der einen 40-jährigen Referendar für ein bisschen seltsam hält?</p>
	<p>Bin ich der einzige, der das auf der anderen Seite gar nicht abwegig findet, wenn man sich mal einige der Lehramtsstudierenden an den Universitäten anguckt? Ich meine, Elite ist halt irgendwie anders &#8230;</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Alles super (Teil 2)</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/01/30/alles-super-teil-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 12:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aral]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Aral schafft jetzt das Normalbenzin ab. Ich verstehe nicht ganz warum, denn mein Wagen fährt eigentlich ganz gut auch ohne »Super«, obwohl er von einer »Premium«-Marke ist. Ironisch, oder?
	Tatächlich ist es aber so, dass gerade kleinere Automobile inzwischen häufig Superbenzin brauchen. Auch das ist ironisch.
	Letztlich habe ich das aber alles irgendwie kommen sehen, nach meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,532040,00.html">Aral schafft jetzt das Normalbenzin ab</a>. Ich verstehe nicht ganz warum, denn mein Wagen fährt eigentlich ganz gut auch ohne »Super«, obwohl er von einer »Premium«-Marke ist. Ironisch, oder?</p>
	<p>Tatächlich ist es aber so, dass gerade kleinere Automobile inzwischen häufig Superbenzin brauchen. Auch das ist ironisch.</p>
	<p>Letztlich habe ich das aber alles irgendwie kommen sehen, <a href="http://node-0.mneisen.org/2007/02/03/alles-super/">nach meinen Erfahrungen mit Aral</a>.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neocon gefrühstückt?</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/01/29/neocon-gefruhstuckt/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 11:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[	Ganz in Analogie zum beliebten Montagmorgen-Spruch:
	
		Wohl &#8216;nen Clown gefrühstückt?
	
	wenn jemand besonders wohlgelaunt die neue Arbeitswoche beginnt, frage ich mich gerade, ob in der Spiegel-Online-Redaktion vielleicht einen Neocon zum Frühstück hatte. Wie sonst kann man sich erklären, dass der Artikel »Deutschland in der Sozial-Falle«  von Wolfgang Kaden es gestern bis auf die Startseite des SPON [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ganz in Analogie zum beliebten Montagmorgen-Spruch:</p>
	<blockquote>
		<p>Wohl &#8216;nen Clown gefrühstückt?</p>
	</blockquote>
	<p>wenn jemand besonders wohlgelaunt die neue Arbeitswoche beginnt, frage ich mich gerade, ob in der Spiegel-Online-Redaktion vielleicht einen Neocon zum Frühstück hatte. Wie sonst kann man sich erklären, dass der Artikel <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531429,00.html">»Deutschland in der Sozial-Falle«</a>  von Wolfgang Kaden es gestern bis auf die Startseite des SPON geschafft hat?</p>
	<p>Ein paar Auszüge gefällig:</p>
	<blockquote>
		<p>Derzeit ist Deutschland dabei, all die Reformrenditen wieder zu verspielen, die es sich in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts höchst mühsam erarbeitet hat (und die ja auch nur ein Anfang sein konnten). Zwei Jahre mit einigermaßen zufriedenstellenden Wirtschaftsdaten &#8211; schon wiegen sich die Deutschen wieder in der Illusion, sie könnten die neue internationale Wettbewerbsszenerie mit Nichtachtung strafen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531429,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Stimmt.</p>
	<blockquote>
		<p>Wie schon in den Neunzigern lebt Deutschland nach dem wenig bewährten Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Es darf eben nicht sein, dass auch auf ältere Arbeitslose Druck ausgeübt wird, sich einen neuen Job zu suchen. Es darf nicht sein, dass die Einkommen über Jahre hinweg stagnieren, womöglich gar sinken. Es darf nicht sein, dass eine Friseurin in Sachsen nur 4,50 Euro in der Stunde verdient.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531429,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Stimmt.</p>
	<blockquote>
		<p>Darf es vielleicht auch nicht, entspricht nicht dem Gerechtigkeitsgefühl vieler in diesem Lande. Doch das Wünschbare ist das Eine, ökonomische Vernunft und Realität sind das Andere. Und wir sind derzeit munter dabei, Meisterwerke der wirtschaftlichen Unvernunft zu bauen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531429,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Stimmt schon wieder, und das waren jetzt frei aufeinanderfolgende Absätze des Artikels. </p>
	<p>Der Autor Wolfgang Kaden schießt danach noch ein bisschen gegen <a href="/2006/11/14/die-ruttgers-versicherung/">die unsinnige Verlängerung des Arbeitslosengeld I für Ältere</a> (siehe auch <a href="/2006/11/24/et-tu-angie/">hier</a>) und <a href="/2007/05/04/warum-mindestlohne-nicht-funktionieren-konnen/">Mindestlöhne</a> und analysiert auch sonst, was momentan so alles schief läuft.</p>
	<p>Das blöde ist nur: Auch die Liberalen bekommen (offenbar zu Recht!) ihr Fett weg. Sie scheinen sich für die Bürgerschaftswahlen in der Hansestadt Hamburg auf die wirklich wichtigen Themen verlegt zu haben:</p>
	<blockquote>
		<p>Überflüssig hinzuzufügen, dass die Freidemokraten, die in diesen Zeiten doch ein wunderbares Terrain hätten, in die Sphäre des nicht mehr Wahrnehmbaren entschwunden sind. In Hamburg haben die Liberalen übrigens zwei heiße Themen als Wahlkampfhits entdeckt: Sie fechten dafür, dass Raucher in Kneipen wieder rauchen dürfen (&#8220;Freie Wahl für Gäste und Wirte&#8221;) und dass der in der Hansestadt seit vorigem Jahr geltende Leinenzwang für Hunde wieder abgeschafft wird (&#8220;Leinen los. Hunde nicht an Menschen fesseln&#8221;). Fürwahr, die FDP weiß, was wichtig ist.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[ Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,531429,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Na klasse. Körperverletzung durch andere zu dulden ist jetzt liberal, egal ob das jetzt durch Passivrauchen oder Hundebisse passiert.</p>
	<p>Ich bin einfach nur noch enttäuscht von der deutschen Parteienlandschaft. Wo man hinsieht, nichts als Populismus.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Musikindustrie: Kreativität und Kontrolle</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2008/01/01/musikindustrie-kreativitat-und-kontrolle/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 15:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Restriction Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Rights Management]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
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		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Was habe ich gerade gelacht: Unter dem Titel »EMI dreht Geldhahn weiter zu &#8211; Jobabbau droht« verarbeitet SPON offenbar eine Pressemitteilung von EMI, in der dieser Vertrater der Musikindustrie wieder einmal die einbrechenden Umsätze beweint und das natürlich nicht dem eigenen Versagen bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, sondern den pösen »Raubkopierern« anlastet.
	Amüsant fand ich besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was habe ich gerade gelacht: Unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,526029,00.html">»EMI dreht Geldhahn weiter zu &#8211; Jobabbau droht«</a> verarbeitet <a href="http://www.spiegel.de/">SPON</a> offenbar eine Pressemitteilung von EMI, in der dieser Vertrater der Musikindustrie wieder einmal die einbrechenden Umsätze beweint und das natürlich nicht dem eigenen Versagen bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, sondern den pösen »Raubkopierern« anlastet.</p>
	<p>Amüsant fand ich besonders Folgendes:</p>
	<blockquote>
		<p>Die Kreativität der Mitarbeiter soll künftig noch stärker kontrolliert werden.</p>
	</blockquote>
	<p>Wie soll denn das gehen? Wird da künftig eine Metrik eingeführt, die aus von den Mitarbeitern geschickten eMails, vorgelegten Memos und ähnlichem einen Kreativitätsindex ableitet? Wird das äußere Erscheinungbild mit einbezogen?</p>
	<p>Letztlich zeigt diese hilflose Maßnahme einmal mehr, dass die Dinosaurier unter den Rechteverwertern ihre beste Zeit hinter sich haben. Apple iTunes und Amazons Musikstore machen vor, wie man in einer digitalisierten Welt mit Musik Geld verdienen kann &#8211; übrigens zunehmend ohne Einsatz von DRM (Digital Restriction Management). Auch Angebote wie Second Life, World of Warcraft und andere führen vor, wie man prima von digitalen Gütern und Dienstleistungen profitiert.</p>
	<p>Es wird Zeit, dass die Dinosaurier aussterben, die sich mehr und mehr nicht nur gegen ihre Kunden stellen (was schon schlimm genug ist), sondern nun offenbar auch die eigenen Mitarbeiter als Gegner entdeckt haben.</p>
	<p>RIP, EMI.</p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Antidiskriminierung auf Abwegen</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/12/11/antidiskriminierung-auf-abwegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 12:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Ich bin wahrlich kein überzeugter Anhänger der christlichen Kirchen, für meinen Glauben brauche ich keinen Vorbeter. Was nun aber ein Arbeitsgericht entschieden hat, finde ich doch bemerkenswert und aus Sicht der Kirchen absolut fatal: Wie man beim Spiegel Online nachlesen kann, ist die Ablehnung einer muslimischen Bewerberin um einen Arbeitsplatz beim Diakonischen Werk ein Verstoß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin wahrlich kein überzeugter Anhänger der christlichen Kirchen, für meinen Glauben brauche ich keinen Vorbeter. Was nun aber ein Arbeitsgericht entschieden hat, finde ich doch bemerkenswert und aus Sicht der Kirchen absolut fatal: Wie man beim <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,522492,00.html">Spiegel Online</a> nachlesen kann, ist die Ablehnung einer muslimischen Bewerberin um einen Arbeitsplatz beim Diakonischen Werk ein Verstoß gegen des Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), vulgo: das Antidiskriminierungsgesetz.</p>
	<p>Na toll: Jetzt muss also die christliche Glaubensgemeinschaft bei der Anstellung von Arbeitnehmern hinnehmen, Glaubensfremde anstellen zu <em>müssen</em>, wenn sich für die Ablehnung kein anderer Grund finden lässt. Ob das einer religiösen Gemeinschaft wirklich zumutbar, wage ich einmal stark zu bezweifeln.</p>
	<p>Der Widerstand, der sich vor der Verabschiedung des AGGs regte, scheint also nicht unberechtigt gewesen zu sein: Arbeitgeber können einen Bewerber nun nicht mehr ablehnen, auch wenn diese&#174; Bewerber(in) offensichtlich nicht wirklich auf die Arbeitsstelle passt.</p>
	<p>Ich warte auf die ersten alkoholkranken Busfahrer, kleptomanen Sicherheitsleute und vorbestraften Richter &#8211; denn gegen all diese kann es nach dem AGG eigentlich auch keine Einwände mehr geben.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Finale</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/10/31/finale/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 18:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	SPON berichtet über einen Schönheitswettbewerb der besonderen Art: In München wurde nun der schönste Po der Welt gekürt.
	Im zugehörigen Artikel (inzwischen ist leider nur noch die Videoversion online) war die Wortwahl des Autors unter aller Sau sehr amüsant: Dort stand zu lesen, dass in München die schönsten Pos nun in der Endausscheidung seien.
	Na, dann Prost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.spiegel.de/">SPON</a> berichtet über einen Schönheitswettbewerb der besonderen Art: In München wurde nun der schönste Po der Welt gekürt.</p>
	<p>Im zugehörigen Artikel (inzwischen ist leider nur noch die <a href="http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,23406,00.html">Videoversion</a> online) war die Wortwahl des Autors <del>unter aller Sau</del> sehr amüsant: Dort stand zu lesen, dass in München die schönsten Pos nun in der Endausscheidung seien.</p>
	<p>Na, dann Prost Mahlzeit!</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Intel nutzt Ubuntu für mobile Devices</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Sep 2007 09:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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		<category><![CDATA[SPON]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[	Auf dem IDF (Intel Developer Forum) hat Intel eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:
	
		Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auf dem <a href="http://www.intel.com/idf/">IDF</a> (Intel Developer Forum) hat <a href="http://www.intel.com">Intel</a> eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:</p>
	<blockquote>
		<p>Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein Linux mit einer speziell an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepassten Oberfläche. Da strahlen einem große Icons entgegen, die verschiedene Programme und Funktionen symbolisieren. Die Bedienung erfolgt per Fingerzeig auf den Touchscreen.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,506853,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Merke: Wirkliche Innovation passiert inzwischen auch bei den Big Players dort, wo wir es schon immer vermutet haben: Im Bereich freier Betriebssysteme und freier Software insgesamt.</p>
	<p>Und Intel schiebt noch mehr nach: Mit der Initiative <a href="http://www.lesswatts.org">LessWatts.org</a> sollen Rechenzentren sparsamer und »grüner« werden. Und wer hätte das gedacht &#8211; auch hier spielt Linux eine Hauptrolle, während von dem meistverbreiteten Wurm der Welt aus Redmond wieder nichts zu sehen ist:</p>
	<blockquote>
		<p>Intel hat auf seinem Developer Forum ein Open-Source-Projekt vorgestellt, das zum Ziel hat, die Energie-Effizienz in Rechnern zu erhöhen, angefangen von Servern in Rechenzentren bis hin zu mobilen Geräten. Renee James, Intels Vizepräsident und Generalverantwortlicher für die Software und Solutions Group, stellte auf dem IDF die Initiative LessWatts.org vor, die Linux-Entwickler, Software-Unternehmen sowie Endnutzer zusammenbringen soll, um die Möglichkeiten des Power Managements von Linux-Systemen weiterzuentwickeln, zu promoten und Tipps und Tricks zu verbreiten.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.golem.de/0709/54903.html">golem.de</a> ]</small></p>
	<p>Da fragt man sich ein bisschen, was <a href="http://www.amd.com">AMD</a> da entgegenzusetzen hat, schließlich ist <a href="http://www.technovelty.de/?p=867">Energieeffizienz</a> auch in der IT von immer größerer Bedeutung: Nicht unbedingt nur wegen des Klimawandels und des »Giftgases« CO2 (dieser Hype wird sicherlich irgendwann zu Ende gehen), sondern auch wegen der steigenden Energiepreise und der durch geringeren Energieverbrauch zu erzielenden Kostenvorteile.</p>
	<p>Mich als Kubuntu-Anwender (es gibt nur bei Windows »Power-User« <img src='http://node-0.mneisen.org/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ) freut es ungemein zu sehen, dass sich das Blatt langsam wendet. Wenn es nicht überzogen wird &#8211; also am Ende nicht eine weitere Monokultur (nur mit einer anderen dominanten Spezies!) herauskommt &#8211; wird das die IT-Landschaft äußerst positiv verändern.</p>

 ]]></content:encoded>
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		<title>Mayday</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/09/12/mayday/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 21:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Erschreckt hat mich heute eine Meldung, in der über Probleme mit einem Flugzeugtyp von Bombardier namens Dash berichtet wird. Mit diesem Flugzeugtyp hat es in den letzten Tagen mehrere ernsthafte Pannen inklusive holpriger Notlandung gegeben. In der Meldung kann man lesen,
	
		Wenige Stunden zuvor war eine SAS- Maschine dieses Typs in der litauischen Hauptstadt Vilnius mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Erschreckt hat mich heute eine <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505218,00.html">Meldung</a>, in der über Probleme mit einem Flugzeugtyp von Bombardier namens <em>Dash</em> berichtet wird. Mit diesem Flugzeugtyp hat es in den letzten Tagen mehrere ernsthafte Pannen inklusive holpriger Notlandung gegeben. In der Meldung kann man lesen,</p>
	<blockquote>
		<p>Wenige Stunden zuvor war eine SAS- Maschine dieses Typs in der litauischen Hauptstadt Vilnius mit defektem Fahrwerk notgelandet. Alle 48 Passagiere und die vier Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Das Flugzeug sei bei der Notlandung &#8220;kräftig demoliert worden&#8221;, teilte ein SAS-Sprecher im Rundfunk mit.</p>
	</blockquote>
	<p>und</p>
	<blockquote>
		<p>Bereits am Sonntag war bei einer dramatischen Notlandung im dänischen Aalborg ein Fahrwerk gebrochen. Anfang der Woche mussten zwei Maschinen auf dem Weg nach Berlin sowie nach Prag wegen technischer Defekte in der Luft umkehren.</p>
	</blockquote>
	<p>Bombardier empfiehlt, dass erst einmal alle Maschinen dieses Typs am Boden bleiben, jedenfalls diejenigen, die mehr als 10.000 Starts und Landungen hinter sich haben.</p>
	<p>Das klingt nach viel, ist es aber nicht. Bei der Dash handelt es sich um ein relativ kleines Flugzeug, es wird hauptsächlich als Zubringer und für wenig frequentierte Kurzstrecken eingesetzt. Aus wirtschaftlichen Gründen verbringen Flugzeuge nur recht wenig Zeit am Boden, häufig geht es nach 45 Minuten schon wieder weiter.</p>
	<p>Unterstellt man fünf Flüge pro Tag (und das dürfte schnell zusammenkommen auf Strecken wie Frankfurt-München, Frankfurt-Hamburg, München-Graz o.ä.), dann haben wir schon zehn Starts und Landungen am Tag und benötigen lediglich 1.000 Tage, um auf die genannten 10.000 Starts und Landungen zu kommen.</p>
	<p>Gehen wir von fünf solchen Tagen pro Woche aus, heißt das für die obige Aussage von Bombardier: Wenn eine Dash drei bis vier Jahre alt ist, sollte sie am Boden bleiben. Und vier Jahre sind kein Alter für ein Flugzeug. Viele sind weitaus älter, auch wenn man das wegen neuer Lackierung und neuem Innenausbau eventuell nicht immer sehen kann.</p>
	<p>Warum interessiert mich alles jetzt so sehr?</p>
	<p>Ganz einfach, wegen eines weiteren Zitats aus dem SPON-Artikel:</p>
	<blockquote>
		<p>Lufthansa teilte mit, das unter ihrem Logo vier Flugzeuge des betroffenen Typs im Einsatz sind. &#8220;Die Maschinen gehören zu Augsburg Airways, die für uns im Regionalverbund fliegen&#8221;, sagte ein Lufthansa-Sprecher.</p>
	</blockquote>
	<p>Diese Information hätte ich dem Spiegel auch geben können. Ich saß nämlich am Sonntag in einer solchen Dash auf dem Weg von München nach Nürnberg.</p>
	<p>Glück gehabt, muss man wohl annehmen &#8230;</p>

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		<item>
		<title>SPON spricht deutsch</title>
		<link>http://node-0.mneisen.org/2007/08/13/spon-spricht-deutsch/</link>
		<comments>http://node-0.mneisen.org/2007/08/13/spon-spricht-deutsch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 08:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Eisenhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seltsames]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[	Gerade im Spiegel Online (SPON) gelesen:
	
		Die meisten Leute machen studieren gleich nach dem Abi.
	
	[Quelle: SPON ]
	Das machen mein Kopf Schmerzen &#8230;
	Gibt es da eigentlich keine redaktionelle Kontrolle dessen, was die werten Mitarbeiter da so veröffentlichen? Insbesondere bei solchen Dingen, die nun wirklich schon beim oberflächlichsten Lesen direkt ins Auge springen.

 ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Gerade im Spiegel Online (SPON) gelesen:</p>
	<blockquote>
		<p>Die meisten Leute machen studieren gleich nach dem Abi.</p>
	</blockquote>
	<p><small>[Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,499231,00.html">SPON</a> ]</small></p>
	<p>Das machen mein Kopf Schmerzen &#8230;</p>
	<p>Gibt es da eigentlich keine redaktionelle Kontrolle dessen, was die werten Mitarbeiter da so veröffentlichen? Insbesondere bei solchen Dingen, die nun wirklich schon beim oberflächlichsten Lesen direkt ins Auge springen.</p>

 ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://node-0.mneisen.org/2007/08/13/spon-spricht-deutsch/feed/</wfw:commentRss>
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	</channel>
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