Howto: ruby-sqlite3 unter Ubuntu installieren
Mittwoch, den 9. Januar 2008Wer die Ruby-Bindings für sqlite3 namens sqlite3-ruby unter Ubuntu oder Kubuntu mittels rubygems installieren möchte, stößt auf Probleme:
$ sudo gem install sqlite3-ruby Building native extensions. This could take a while... ERROR: Error installing sqlite3-ruby: ERROR: Failed to build gem native extension. /usr/bin/ruby1.8 extconf.rb install sqlite3-ruby checking for sqlite3.h... no make make: *** No rule to make target 'ruby.h', needed by `sqlite3_api_wrap.o'. Stop.
Die Lösung für dieses Problem: Man muss zunächst das Ubuntu-Package libsqlite3-dev installieren:
$ sudo apt-get install libsqlite3-dev $ sudo gem install sqlite3-ruby
Ein kurzer Test in irb:
Ubuntu: Installation von Merb
Mittwoch, den 9. Januar 2008Merb ist ein leichtgewichtiges Framework für die Erstellung von Model-View-Controller-basierten Webanwedungen mit Ruby. Von der Zielsetzung her ist es mit Ruby on Rails, Nitro und Ramaze vergleichbar.
Insbesondere von Rails unterscheiden sich Merb und Ramaze durch die Rückkehr zum »micro framework«, einer bewussten Beschränkung auf das Wesentliche und bleiben dadurch klein, performant und flexibel; Ruby on Rails hingegen versucht durch »convention over configuration« dem Anwender ein recht festes Grundgerüst vorzugeben, dass bis hin zu Konventionen (böswillig: »Vorschriften«) bei der Benennung von Entwicklungsobjekten (Klassen, Methoden, Templates, Layouts, ...) reicht. Der Entwickler/Anwender muss sich also zwischen zwei grundsätzlich unterschiedlichen Philosophien unterscheiden: zwischen maximaler Selbständigkeit (Merb, Ramaze, ...) und einem recht strikten Vorgehensmodell (Ruby on Rails).
Ubuntu: Howto rubygems
Mittwoch, den 9. Januar 2008Ruby ist eine vollständig objekt-orientierte Skriptsprache, die sich wachsender Beliebtheit für die Realisierung von Webanwendungen (siehe Ruby on Rails, Merb, Ramaze, Nitro, ...), für System-Administration (als »glue language«), für Prototyping und Datenauswertung erfreut.
Die Sprache selbst kann auf Ubuntu, Kubuntu und anderen auf Debian basierenden Linux-Distributionen komfortable über den Paketmanager installiert werden:
$ sudo apt-get install ruby
Erweiterungen für Ruby werden typischerweise als so genannte »gems« verbreitet und installiert. Dazu wird zunächst der Paketmanager für diese Gems installiert:
$ sudo apt-get install rubygems
Danach können dann – ähnlich wie bei apt – Ruby-Erweiterungen als Ruby-Gems installiert werden:
RMagick unter Ubuntu/Kubuntu installieren
Montag, den 3. Dezember 2007Wer gerne automatisiert Bilder bearbeitet und Ruby mag, für den ist RMagick genau das Richtige. Allerdings ist die Installation unter Ubuntu nicht ganz ohne.
Denn wie immer, wenn der Paket-Manager (in diesem Falle also apt) die Pakete nicht im Repository finden kann, steht man ein bisschen im Regen. Natürlich lässt sich RMagick (wie bei Ruby-Paketen üblich) auch über die gem-Repositories installieren. Probiert man das dann, passiert aber folgendes:
Problem-Shooting: Upgrade Kubuntu Feisty Fawn nach Gutsy Gibbon
Mittwoch, den 31. Oktober 2007Um es kurz zu machen: Ich hatte auf verschiedenen Rechnern arge Probleme mit dem Upgrade von Kubuntu 7.04 »Feisty Fawn« nach Kubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon«.
Zwar gibt es inzwischen einen äußerst komfortablen graphischen Updater. Der aber blieb bei mir immer wieder stehen und war durch nichts zum Weiterlaufen zu bewegen.
Auf einigen Rechnern zeigte sich nach dem Reboot dann ein Kubuntu, das zumindest oberflächlich nach Gutsy Gibbon aussah: KDE 3.5.8, neues Theme, etc.
Ob aber tatsächlich das gesamte Upgrade durchgelaufen ist und nur die GUI des Update Managers stehengeblieben ist, lässt sich nicht so einfach sagen. Misstrauen gegenüber dem so upgedateten System scheint also angesagt.
Ubuntu/Kubuntu Gutsy Gibbon kündigt sich an
Mittwoch, den 26. September 2007Ubuntu 7.10 »Gutsy Gibbon« ist für den Oktober 2007 angekündigt, genauso wie die gleich benannten Releases der beiden Derivate Kubuntu und Xubuntu. Im Gegensatz zum Trauerspiel um die aktuelle Windows-Version »Vista«, die insgesamt um etwa 6,5 Jahre verschoben wurde (natürlich immer nur in kleinen Häppchen), kann man bei Ubuntu auch davon ausgehen, dass das Release zum angekündigten Zeitpunkt erscheint.
Und das Release kündigt sich jetzt an.
Beim heutigen Routine-Update meines Laptops (Kubuntu 7.02 »Feisty Fawn«) sprang mir folgendes ins Auge:
Intel nutzt Ubuntu für mobile Devices
Samstag, den 22. September 2007Auf dem IDF (Intel Developer Forum) hat Intel eine Reihe neuer Chips für mobiles Computing mit kleinem (räumlichen und Energie-) Footprint vorgestellt:
Den gezeigten MIDs (Mobile Internet Devices) ist vor allem eines gemein: Sie alle nutzen Ubuntu-Linux als Betriebssystem. Von Microsofts Windows war weit und breit nichts zu sehen. [...] Stattdessen läuft dort nun also ein Linux mit einer speziell an die Bedürfnisse mobiler Nutzer angepassten Oberfläche. Da strahlen einem große Icons entgegen, die verschiedene Programme und Funktionen symbolisieren. Die Bedienung erfolgt per Fingerzeig auf den Touchscreen.
[Quelle: SPON ]
Microsoft bietet Ubuntu »Feisty Fawn« zum Download an
Freitag, den 22. Juni 2007Kaum zu glauben, aber dennoch wahr: Auf dem Microsoft Windows Marketplace stand für kurze Zeit die freie Linux-Distribution Ubuntu in der Version »Feisty Fawn« zum Download bereit, wie wir auf Groklaw nachlesen können.
Erstaunlich ist, dass immerhin fast 11.000 Nutzer Ubuntu von der Website des Erzrivalen aus Redmond downloaden konnten, bevor Microsoft den Spaß beendete:
Den Spaßbremsen bei Microsoft möchte ich eigentlich nur eines zurufen: Macht weiter so, bietet häufiger mal wirklich freie Software an – frei wie in Rede und nicht nur frei wie in Bier – dann klappt das mit dem Image auch wieder …
Weitere Schwächen im DRM von HD-DVD
Mittwoch, den 9. Mai 2007Momentan habe ich ein bisschen das Gefühl, als dürfte jeder mal seine Programmier- und Analysefähigkeiten am DRM der neuen HD-DVD namens AACS testen, und als ob jeder – wirklich jeder! – der das ernsthaft probiert, auch eine neue Lücke findet.
Warum DRM prinzipiell nicht funktionieren kann, darüber habe ich bereits geschrieben. Nun sieht es aber so aus, als ob das DRM von HD-DVD auch noch schlecht implementiert ist, so dass zu den nicht behebbaren konzeptuellen Fehlern auch noch vermeidbare technische Schwächen hinzukommen. Offensichtlich kann diesem neuen Angriff auf das überflüssige und den Kunden seiner Grundrechte beraubende DRM auch nicht über key revocation begegnet werden – eine Technik, die die AACS LA(AACS Licensing Authority) bisher angewandt hat, um komprimierte Schlüssel zurückzurufen und damit zumindest noch nicht erschienene Titel vor ungewolltem Zugriff zu beschützen.








