Kubuntu Upgrade von Edgy Eft nach Feisty Fawn – Visual Guide

Mittwoch, den 2. Mai 2007

Am 19. April 2007 ist die neuste Version 7.04 »Feisty Fawn« der Betriebssysteme aus der Ubuntu-Familie (also Ubuntu, Kubuntu und Xubuntu) erschienen. Dieser Blogpost soll als »Visual Guide« für das Upgrade von Kubuntu 6.10 »Edgy Eft« nach Kubuntu 7.04 »Feisty Fawn« dienen und den Upgrade-Prozess auch für den Normal-User (gibt es den auf Linux-Systemen überhaupt schon?) so einfach wie möglich machen.

Vorbedingungen

Screenshot von Kubuntu Edgy Eft vor dem Upgrade Absolute Vorbedingung für ein Upgrade nach »Feisty Fawn« ist ein laufendes System mit Kubuntu »Edgy Eft«.

Wer noch Kubuntu 6.06 »Dapper Drake« verwendet, muss zunächst auf »Edgy Eft« upgraden – ein direktes Upgrade ist leider nicht möglich. Das Upgrade von »Dapper Drake« nach »Edgy Eft« ist hier beschrieben.

Ubuntu 7.04 »Feisty Fawn« released

Donnerstag, den 19. April 2007

Wie man das von Mark Shuttleworth und seinem Ubuntu-Team bereits gewöhnt ist, wurde die neue cutting edge Version der populären Linux-Distribution Ubuntu pünktlich und ohne Verzögerung (Hallo Redmond!) ausgeliefert.

Die Server bei ubuntu.com sind zur Zeit etwas überlastet – das sind dann die weniger positiven Auswirkungen der immer weiter steigenden Popularität von Linux im Allgemeinen und Ubuntu bzw. Kubuntu und Xubuntu, vor allem auch im Desktop-Bereich.

Erzeugen einer Liste installierter Pakete auf einem (K)Ubuntu-System

Dienstag, den 17. April 2007

Wer sich schon einmal gefragt hat, wie er eine Liste aller auf seinem Ubuntu- bzw. Kubuntu-System installierten Pakete erhalten kann, sollte sich mal das folgende kleine Kommando angucken:

$ sudo dpkg -l | grep ^ii | awk '{print $2}' > paket-liste

Es wird eine Liste installierter Pakete in die Datei paket-liste geschrieben. Diese Liste kann man sich dann als Bettlektüre zu Gemüte führen (weniger empfehlenswert :-D ) oder aber – und das ist das interessante – man kann diese Datei auf einen anderen Rechner übertragen und dann folgendes machen:

GPG-Keys automatisch in apt importieren

Montag, den 16. April 2007

Wer mit Ubuntu/Kubuntu/Xubuntu/... arbeitet, kommt um die Benutzung des manchmal etwas widerspenstigen apt in all seinen Varianten (apt-get, apt-cache, ...) nicht herum – es sei denn, man entscheidet sich für das oftmals nicht weniger kryptische aptitude.

Ein nettes Feature von apt (und inzwischen eigentlich aller anderen package manager wie yast, portage, ...) ist, dass Pakete vor der Installation gegen einen oder mehrere kryptographische Hashes (meist MD5 und SHA1) getestet werden. Damit kann festgestellt werden, ob das Paket (möglicherweise mit finsteren Absichten) verändert wurde.

Beryl 0.1.9999.1 ist »broken« – Abhilfe

Samstag, den 3. Februar 2007

Vorgestern habe ich voller Elan das Update von Beryl 0.1.99.2 auf 0.1.9999.1 installiert und wurde mit einem nicht mehr funktionierenden 3D-Desktop »belohnt« :-( .

Mir ist das sogar gleich auf zwei Rechnern passiert, da Beryl auch nach dem Update zunächst noch funktioniert. Erst nach einen Reboot kommt es zu Problemen. Da hatte ich aber auch schon den zweiten Rechner upgedated. Prima, das spricht wieder einmal für ein ingenieursmäßig organisiertes Vorgehen meinerseits … :-D

Die NSA-»Hilfe« bei der Entwicklung von Windows

Dienstag, den 16. Januar 2007

Es geistern immer wieder Gerüchte durchs Web, Mitarbeiter der NSA der USA hätten backdoors in diverse Windows-Versionen eingebaut – ob nun mit oder ohne Wissen von Microsoft. Angeblich könne über diese »Generalschlüssel« jeder unter Windows betriebene Rechner ausgespäht werden. Ob es dabei nun um Kriminalitätsbekämpfung, den Krieg gegen den Terror oder aber nur um banale Wirtschaftsspionage (schließlich verwenden – leider – die meisten Firmen und Organisationen Windows, zumindest am Arbeitsplatz) handelt, bleibt dabei allerdings immer Mutmaßung.

Ein netter kleiner Artikel über diese Gerüchte gibt es im Blog »get privacy«.

Installation von VirtualBox unter Kubuntu

Montag, den 15. Januar 2007

Wer sich bei der Installation des heute unter der GPL freigegebenen Virtualisierungstools VirtualBox unter Kubuntu exakt an die Anleitung hält, bekommt ein Rechteproblem beim Start einer virtuellen Maschine. In diesem kurzen Tutorial möchte ich zeigen, wie man VirtualBox unter Kubuntu zum Laufen bekommt.

Bitte das Update am Ende des Artikels beachten!

Zunächst einmal besorgt man sich die aktuellste Version (1.3.2, Stand: 15.01.2007) der Virtualbox auf der Downloadseite bei Innotek. Diese wird auf der lokalen Platte (z.B. in /home/mein-account) gespeichert.

Kubuntu in der VirtualBox

Montag, den 15. Januar 2007

Heute hat InnoTek seine Virtualisierungssoftware VirtualBox unter der GPL veröffentlicht und auch die Enterprise-Version zum kostenlosen (aber eben nicht freien) Download bereitgestellt.

Da mich so etwas immer brennend interessiert, habe ich es gleich einmal ausprobiert, und siehe da, Kubuntu 6.10 (»Edgy Eft«) als Guest auf einem Kubuntu 6.10 (»Edgy Eft«) läuft wunderbar.

Kubuntu Edgy Eft als Guest in einer VirtualBox auf Kubuntu Edgy Eft als Host

Konqueror in einer VirtualBox-Umgebung unter Kubuntu Edgy Eft als Guest und Host

Kubuntu läuft prima und auch recht performant, natürlich nicht ganz so schnell wie ein nicht-virtualisiertes System. Das kann aber auch keiner erwarten. Schön sind die Möglichkeiten, Sound und USB an die virtuellen Maschine anzuschließen. Wer also für die Videobearbeitung immer noch auf Windowstools angewiesen ist – voila!

Amazon empfiehlt mir Windows

Montag, den 8. Januar 2007

... aber ich habe da so meine Zweifel … :-)

Ernsthaft: Heute habe ich eine eMail von Amazon bekommen, in der ich darauf hingewiesen werde, dass Windows Vista und Office 2007 ab sofort auch bei Amazon zu haben sind. Als Begründung für diese Empfehlung wird das folgende angegeben:

Because you have made a purchase from Amazon.com’s Software Store, we thought you’d like to learn more about Microsoft’s powerful new operating system—Windows Vista—and its full line of new and improved Office 2007 products.

ZFS unter Ubuntu/Kubuntu 6.10 (»Edgy Eft«)

Sonntag, den 31. Dezember 2006

Sun Microsystems hat der OpenSource Community ein neues Power-Tool geschenkt: Das Zettabyte Filesystem, kurz ZFS genannt. Dieses Filesystem räumt mit der gängigen Zuordnung »eine Partition – ein Dateisystem« gründlich auf und abstrahiert die Filesystem-Ebene komplett von der darunterliegenden Speicherinfrastruktur. Wer mehr zu den Grundlagen von ZFS lesen möchte, kann dies hier tun.

Zunächst war ZFS lediglich für Suns Betriebssystem Solaris verfügbar. Inzwischen laufen Portierungsprojekte auf verschiedene BSD-Derivate, MacOS und Linux. Gerade die Linux-Variante ist wohl für viele Anwender interessant. Diese wird von Ricardo Correira implementiert und baut auf FUSE auf, da die Integration der unter Suns CDDL freigegebenen Sourcen in den unter der GPL stehenden Linux-Kernel aus lizenzrechtlichen Gründen problematisch ist.