Piratenpartei empfiehlt Zensursula die Netiquette

Montag, den 27. Juli 2009

Gerade noch darüber geschrieben: Zensursula »die Laiin« von der Leyen fordert bekanntlich eine Art Benimmregel im Netz – besonders für Kinder und Jugendliche. Dass es diese Verhaltensregeln schon seit längerem (geschätzte 35 Jahre) gibt, hat Zensursula dabei sicherlich nur aus Versehen übersehen. Nicht vorstellbar, das Ganze sei nur ein PR-Stunt unter dem Eindruck der herannahenden Bundestagswahl.

Nun hat sich auch die Piratenpartei der Sache angenommen und empfiehlt Ursula von der Leyen einen Blick in die Netiquette – der Ton darf dabei ruhig als süffisant bezeichnet werden.

Recht so.

Zensursula will Benimmregeln im Internet

Donnerstag, den 23. Juli 2009

Wir leben im Zeitalter der Internetausdrucker – soviel ist ja schon seit einiger Zeit klar. Die Blüten, die das treibt, werden allerdings immer bunter.

Nun fordert Bundesfamilienministerin Zensursula von der Leyen, es möge doch auch im Internet eine Reihe von Verhaltensregeln geben, auf die sich die Nutzer miteinander einigen und die dann auch von allen eingehalten werden. Verstöße gegen diesen Verhaltenskodex sollen dann wohl mit sozialer Ausgrenzung bestraft werden.

Als ich das las, habe ich mich gefragt: Habe ich das nicht schon einmal irgendwo gesehen, gelesen oder gehört?

Internetfilterung in Deutschland

Freitag, den 17. April 2009

Am heutigen Freitag wurden vom Bundesfamilienministerium mit mehreren großen deutschen Internetanbietern Vereinbarungen zur Filterung von Internetzugängen abgeschlossen.

Für Ministerin Ursula von der Leyen handelt es sich beim Abschluß der Vereinbarungen um einen großen Durchbruch. Die beteiligten Anbieter sollen auf dieser Basis den Zugang zu Webseiten sperren, auf denen kinderpornographische Darstellungen angeboten werden. Zu diesem Zweck wird den Internetanbietern vom Bundeskriminalamt eine Sperrliste zur Verfügung gestellt.

Die Einführung dieser Filtermaßnahmen wurde im Vorfeld von Technikern, Datenschützern und auch Opfern heftig kritisiert. Die Kritikpunkte waren dabei vielfältig. Die Filterung könnte etwa mit einfachsten Mitteln umgangen werden und sei somit in der Realität wirkungslos.

Flickr: Ich will zu den Kätzchen

Donnerstag, den 21. Juni 2007

Das Foto-Portal Flickr hat in den letzten Tagen gezeigt, wie man sich gezielt selbst ins Bein schießt, und das auch noch mit Anlauf.

Was ist Flickr?

Flickr ist eine typische »Web 2.0«-Erfolgsgeschichte. Nutzer können per Browser oder eMail Fotos zu Flickr hochladen, diese mit Kommentaren und Tags versehen und damit anderen (möglicherweise allen) zugänglich machen. Zusätzlich können Bilder noch nach ihrer … nennen wir es political correctness eingestuft werden. Dabei gibt es die drei Stufen safe, medium und restricted. Die Idee dabei ist, dass keiner gezwungen werden soll, sich Bilder anzusehen oder in Suchergebnissen zu finden, die er/sie nicht sehen möchte. Zu diesem Zweck kann man in seinen eigenen Optionen auch angeben, ob man bei der Suche auch Bilder mit dem Prädikat restricted finden möchte.

Zensur beim Axel-Springer-Verlag?

Mittwoch, den 9. Mai 2007

Der Axel-Springer-Verlag (das ist der mit der Bild-»Zeitung«, nicht der mit den schlauen Büchern) ist seit jeher für seine stramm konservative Grundhaltung bekannt. Gut, jedem das seine, mit Konservativen kann ich im Zweifelsfall deutlich besser als mit linken Gutmenschen, die vor lauter ideologischer Verblendung lauter falsche Dinge tun. Das Gegenteil von gut ist eben gut gemeint.

Zensiert yigg.de ungenehme Artikel?

Dienstag, den 2. Januar 2007

Ich habe heute schon zweimal über den kurzen Ausfall bei yigg.de berichtet und diese Artikel dann auch bei yigg.de eingestellt – als wieder alles lief. Relativ kurze Zeit später waren die eingereichten Artikel bei yigg.de dann aber nicht mehr zu finden. Warum?

Darum:

Zensiert yigg.de Beiträge?

Offensichtlich sind Berichte über Ausfälle bei yigg.de den Moderatoren dort nicht genehm, und sie werden folgerichtig vor der Öffentlichkeit verborgen. Dieses Verhalten erweckt den Anschein fehlender Integrität bzw. fehlender Kritikfähigkeit. Da möchte ich mir aber kein vorschnelles Urteil erlauben. Nur: Seltsam wirkt dieses Vorgehen schon …